Igeln in der kalten Jahreszeit helfen

26.09.2016

Nicht jeder Igel benötigt unsere Hilfe, denn eigentlich überlisten die stacheligen Gesellen die kalte Jahreszeit mit einem Winterschlaf. Verwaiste, kranke und untergewichtige Tiere hingegen brauchen meist ein wenig Schützenhilfe, um Väterchen Frost zu trotzen. „Bei weniger als 500 Gramm Körpergewicht im November, ist die Gefahr groß, dass die Tiere den Winter nicht überleben“, weiß Jasmine Rieder, Pressesprecherin des Österreichischen Tierschutzverein (ÖTV). Des Weiteren rät Rieder: „Fassen Sie das Tier am besten mit Gartenhandschuhen an und wiegen Sie es mit der Küchenwaage ab.“

Was füttert man in Not geratenen Igeln?

Erwachsene Tiere versorgt man idealerweise mit fleischhaltiger Kost (z.B. mit Dosenfutter für Hunde und Katzen), Hafer- und Hundeflocken, gekochten Eiern, Topfen oder speziellem Igelfutter aus Zoofachgeschäften. Auch ausreichend handwarmes Wasser sollte zur Verfügung stehen. „Bitte keine Milch, denn die vertragen die kleinen stacheligen Gesellen überhaupt nicht“, weiß Jasmine Rieder vom ÖTV. Wichtig ist auch, die Tiere nicht zu überfüttern, das Idealgewicht liegt bei 700 Gramm. Die Tiere sollten dann auch erst im Frühjahr wieder ausgesetzt werden, wenn kein Frost mehr droht. Für nähere Informationen zum Thema „Igeln durch den Winter helfen“ kann die kostenlose Broschüre des Österreichischen Tierschutzverein über office@tierschutzverein.at oder telefonisch unter 0662/ 84 32 55 angefordert werden.

« zurück

Seite drucken
5 € Sofortspende unter der Nummer 0800 664 668

News-Ticker: 24.06.2017

Sommerfest am Assisi-Hof II...

News-Ticker: 24.04.2017

Uhu-Dame darf wieder fliegen...

News-Ticker: 25.03.2017

Demonstration gegen TierQUALgesetz...

News-Ticker: 08.03.2017

NEIN zum TierQUALgesetz!...

News-Ticker: 07.02.2017

Katzenbabys haben überlebt!...