Archiv Presseaussendungen 2015

Alle gesammelten Presseaussendungen des Jahres 2015

 


 


Salzburg, 25.02.2015

Verletzter Hund von Bahngleisen gerettet
„Assisi-Hof“-Tierrettung übernahm Krankentransport zeitgerecht

Helle Aufregung herrschte zu Beginn der Woche bei der ersten Frühschicht im Zementwerk Leube in Golling. Die Arbeiter hatten einen verletzten Hund auf den Bahngleisen am Werksgelände gefunden. Das Tier litt bereits unter ersten Anzeichen einer Unterkühlung und wurde daher rasch in einen beheizten Raum gebracht. „Wenigstens verkehrten auf den Werksgleisen zu dieser Zeit keine Transporte und somit ist nichts Schlimmeres passiert“, zeigte sich Uwe Gottschalk von der „Assisi-Hof“-Tierrettung erleichtert.

Die „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins wurde bereits gegen 7.30 Uhr von der Polizei Golling gerufen und eilte rasch an den Ort des Geschehens. Der schwarz-braune Mischlingsrüde wurde vorsichtig in das Tierrettungsfahrzeug gehoben und umgehend zur Tierklinik in Oberalm gebracht. Bei einer gründlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass der Ausreißer glücklicherweise nur oberflächliche, leichte Verletzungen hatte. Nach einer kurzen Behandlung konnte der Hund in das Tierheim Hallein gebracht werden, wo er auf seine Abholung wartet. Leider war auch dieser Hund, wie so oft, trotz gesetzlicher Pflicht weder gechipt noch registriert.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Bettina Schmitzberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
schmitzberger@tierschutzverein.at


Salzburg, 24.02.2015

Lebensrettender Sonntagsspaziergang für einen Greifvogel

Als vergangenen Sonntag eine Mitarbeiterin des Österreichischen Tierschutzvereins mit Freund und Hund einen ausgedehnten Spaziergang in Salzburg Stadt an der Salzach unternahm, entdeckten sie auf dem Rückweg einen verletzten Sperber. Der Vogel lag regungslos vor einem Haus am Boden, selbst auf Berührungen reagierte er nicht. Leichte Beute für Katzen oder andere Raubtiere.

Vermutlich war der Greifvogel gegen eine Fensterscheibe des Hauses geflogen und dadurch bewusstlos geworden. Leider passiert es sehr oft, dass Vögel gegen Glasscheiben fliegen, da sie diese nicht wahrnehmen. Die Konturen eines anderen Greifvogels auf die Scheibe zu kleben, kann schon wahre Wunder wirken.

Um den Gesundheitszustand des Tieres möglichst schnell abzuklären, wurde eine ortansässige Tierärztin informiert. „Trotz freiem Tag, holte sie den verletzten Raubvogel bei unserer Mitarbeiterin ab“, freut sich Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins. Es stellte sich heraus, dass er keine Verletzungen davon getragen hatte – von gehörigem Schädelbrummen einmal abgesehen.

Der Sperber wurde noch über Nacht zur Beobachtung behalten und konnte sich bereits am nächsten Tag an der Fundstelle wieder in die Lüfte schwingen.

„Es ist stets wichtig, die Augen offen zu halten, nur so können Leben gerettet werden“, meint Hemetsberger abschließend.

 

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Marina T. Kirchhofer
Mobil: 0664/84 68 247
office@tierschutzverein.at

 


Salzburg, 20.02.2015

Rettungseinsatz für Wildgans mit Red-Bull-Dose im Schnabel
Die "Assisi-Hof" - Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins rückte aus

Eine große Rettungsaktion startete die "Assisi-Hof" - Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins gestern Nachmittag am Leopoldskroner Weiher in Salzburg. Schon seit Tagen beschäftigt die hiesigen Medien eine Wildgans, deren Schnabel im Dosenschlitz einer Red-Bull-Dose festsitzt. Auch der Österreichische Tierschutzverein schickte seine Tierretter zur Hilfe. Sie konnten sich der Gans bis auf wenige Meter nähern, bis diese dann davonflog. Der ÖTV bleibt so nahe wie möglich am Geschehen in der Hoffnung das arme Tier endlich von dem Fremdkörper im Schnabel befreien zu können.

Laut dem ÖTV-Tierretter Oliver Hingsamer dürfte die Gans doch noch in der Lage sein, Nahrung zu sich zu nehmen.  "Ansonsten wäre das Tier nach einer Woche bereits so entkräftet, dass es nicht mehr fliegen könnte. " Jetzt hofft man, dass sich der Vogel selbst befreien kann oder dass ihn schließlich doch seine Kräfte verlassen, damit man ihn einfangen kann.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Mag (FH) Katharina Santner
Mobil: 0664/84 68 247
office@tierschutzverein.at


Salzburg, am 20. Februar 2015

Das blutige Geschäft mit der Jagd
Die Fachmesse „Hohe Jagd und Fischerei“ in Salzburg 

Anlässlich der Messe „Hohe Jagd und Fischerei“ im Messezentrum Salzburg von 19.-22. Februar 2015 plädiert der Österreichische Tierschutzverein für ein Ende des sinnlosen Mordens als Hobby – denn die Jagd ist Tierqual und ökologischer Unsinn. 

Mehr als 500 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren auf der Messe „Hohe Jagd und Fischerei“ nahezu alles was das Jägerherz begehrt:  von den neuesten Jagdgewehren mit hypermodernen Visieren über mobile Hochstände, Jagdsafaris für selbsternannte „Großwildjäger“ bis hin zur feinsten Jägerstracht - „vier Tage Erlebnis pur“ wie die Veranstalter versprechen. Unerwähnt bleibt hingegen, dass beim „Volkssport Jagd“ jährlich allein in Österreich rund 890.000 Wildtiere sterben, hinzu gesellen sich laut Schätzungen etwa 30.000 getötete Haustiere. Und das, obwohl es für den Abschuss der meisten Tierarten keinerlei ökologische Notwendigkeit gibt. Die Jäger selbst sehen sich als Schützer der Natur,  die lediglich ihr Recht auf Bestandskontrolle jagdbarer Wildarten beanspruchen und für eine gezielte Wildschadensvermeidung kämpfen.  Hinter diesen Argumenten von Tier- und Umweltschutz verbergen sich meist ganz andere Motive, wie die grausame Lust am Töten von Tieren.

Morden als Geschäft

Ein Elefant für 30.000 Euro, ein kapitaler Löwe für 35.000, Leoparden gibt es schon ab 9.000 Euro und selbst weiße Nashörner stehen zum Abschuss bereit, den Preis gibt es auf Anfrage: auf Österreichs größter Jagdmesse können Jäger den Abschuss auf gefährdete Arten wie Bären, Elefanten, Löwen oder Nashörner buchen – ganz legal. Auf Großleinwänden bei den Messeständen zeigen  die Anbieter perfekt inszenierte Full HD-Videos von minutenlangen, schmerzhaften und verzweifelten Todeskämpfen angeschossener Tiere. Im Hintergrund läuft das ohrenbetäubende Lied „Feuer frei“ der deutschen Rockband „Rammstein“. In Trauben stehen die Jäger davor und amüsieren sich über die bestialischen Zeitlupenaufnahmen der Abschüsse. Ein grauenhaftes Bild für echte Tierfreunde.

Völlig ungeniert erzählen die Aussteller, dass die Wildtiere selektiv und ausschließlich zum Zweck der Trophäenjagd gezüchtet werden – von Artenschutz und Mitgefühl für das trostlose Leben der Tiere keine Spur!  Dieses Töten von Tieren auf einer Messe als „fröhliches“ Hobby anzupreisen, ist an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten. Es ist es unverständlich und beschämend, dass Trophäenjäger mit getöteten Lebewesen bedrohter Tierarten posieren, um diese später als Erinnerung in das eigene Wohnzimmer zu hängen. Der vorgetäuschte Nutzen der Trophäenjagd zur Armutsbekämpfung oder als Artenschutzmaßnahme ist lediglich eine weitere faule Ausrede für das eiskalte Abschlachten hilfloser Lebewesen.

Haustiere im öfter Zielscheibe von Jägern

Längst stehen nicht nur exotische Tierarten oder das heimische Hoch- und Niederwild auf der Abschussliste der Jägerschaft.  Im öfter geraten auch unschuldige Haustiere ins Visier. Das zweifelhafte Motiv der Jäger: Schutz der Jagdbeute. Das Wild, das von den Jägern durch Fütterungen im Jagdrevier gehalten wird, soll nicht von freilaufenden Hunden oder Katzen gestört und vertrieben werden. Es wird also lediglich geschützt, um es im Anschluss selbst kaltblütig erlegen zu können – eine perverse Auffassung von Tier- und Naturschutz. Der eigentliche Skandal: die Haustierabschüsse werden teilweise geheim gehalten und sind laut Gesetzgebung legitimiert. Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein ein striktes Verbot für den Abschuss von Haustieren und ein Ende dieser grausamen und noch immer legalen Lust am Töten von Tieren. Zusätzlich setzt sich der Österreichische Tierschutzverein für ein gesetzliches Alkoholverbot bei der Jagd ein und pocht auf die längst überfällige psychologische Verlässlichkeitsprüfung für Jäger.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie auf www.tierschutzverein.at!

Rückfragenhinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Christoph Buchgraber, Bakk. Komm.
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0662 84 32 55 – 15
buchgraber@tierschutzverein.at


Salzburg, 10.02.2015

Verletzter Schwan nach Rauferei
Die "Assisi-Hof" - Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins eilt zur Hilfe

Dramatische Szenen ereigneten sich vor wenigen Tagen in Schörfling am Attersee. Augenzeugen beobachteten eine Rauferei zwischen zwei Schwänen. Ein verletztes Tier saß schließlich blutüberströmt am rechten Flussufer der Ager. Die "Assisi-Hof"-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins nahm sich des Vogels an.

Der Schwan trug mehrere Verletzungen an den Beinen und an den Flügeln davon und musste tierärztlich versorgt werden. In der Tierklinik Vöcklabruck wurde das Tier narkotisiert, um das Ausmaß der Verletzungen einschätzen zu können. Zum Glück stellte sich bald heraus, dass ihm der andere Schwan nur oberflächliche Bisswunden zugefügt hatte. Eine Versorgung mit Desinfektionsmittel reichte schließlich aus, damit sich die Wunden nicht entzündeten und gut verheilen.

Nach kurzer Zeit konnten unsere Tierretter den Schwan in die Freiheit entlassen und er zieht bereits wieder seine Bahnen auf dem Attersee.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Mag (FH) Katharina Santner
Mobil: 0664/84 68 247
office@tierschutzverein.at


Salzburg, am 9. Februar 2015

Schenken Sie Tierliebe zum Valentinstag

Wer heuer am Valentinstag auf Blumen und Pralinen verzichten möchte, kann mit einer Tierpatenschaft des Österreichischen Tierschutzvereines nicht nur Freude schenken, sondern gleichzeitig viel Gutes bewirken. 

Wie jedes Jahr wollen wir am 14. Februar unsere Liebsten mit einer wundervollen Idee überraschen. Wer heuer auf der Suche nach einem ganz besonderen Geschenk ist, findet hier eine herzige und sinnvolle  Alternative: Mit einer Tierpatenschaft des Österreichischen Tierschutzvereines zaubern Sie nicht nur ein Lächeln auf die Gesichter Ihrer Lieblinge, sondern setzen aktiv ein wertvolles Zeichen für den Tierschutz. 

An Tiere denken und Freude schenken

Alle Jahre wieder werden unzählige Tiere verschenkt und kurz darauf wieder abgegeben oder in den schlimmsten Fällen sogar einfach ausgesetzt. Dank der Unterstützung von Tierfreunden ist es dem Österreichischen Tierschutzverein möglich, auf seinen „Franz von Assisi-Höfen“ genau diesen Tieren ein liebevolles Zuhause zu geben. Auf den „Franz von Assisi-Höfen“  leben derzeit ca. 500 Tiere. Viele von ihnen sind auf Patenschaften angewiesen, da sie wegen ihrer traurigen Vorgeschichten nicht mehr vermittelt werden können. Mit Ihrer Hilfe schenken Sie den vierbeinigen Schützlingen einen sicheren Lebensabend und eine tierisch-schöne Zukunft.

Bei jeder Patenschaft erhält der Beschenkte eine Urkunde inklusive Foto seines Patentiers. Nach Vereinbarung mit den jeweiligen Hofleitern können die süßen Vierbeiner selbstverständlich gerne auch persönlich besucht werden.  Im Vergleich zu herkömmlichen, materiellen Geschenken sind Tierpatenschaften eine willkommene Abwechslung für Ihre Liebsten -  denn so können Sie Gutes bewirken und gleichzeitig Mensch und Tier eine Freude machen. Werden auch Sie Pate!

Nähere Informationen zum Tierpatenschaftsprogramm des Österreichischen Tierschutzvereines erhalten Sie online unter www.tierschutzverein.at/tieren-helfen/tierpatenschaft  oder telefonisch  unter der Nummer 0662 /84 32 55.

 

Rückfragenhinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Christoph Buchgraber, Bakk. Komm.
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0662 84 32 55 – 15
buchgraber@tierschutzverein.at

 


Salzburg, 06.02.2015

Hund wegen Feuerwerk entlaufen
Österreichischer Tierschutzverein brachte Vierbeiner zu Besitzerin retou
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Der schwarz-weiße Mischling Pongo wurde vor einigen Tagen durch ein Feuerwerk im Salzburger Stadtteil Fürstenbrunn schwer verschreckt.  Er lief seiner Besitzerin davon und verkroch sich zitternd im Eingangsbereich eines fremden Einfamilienhauses.

Die Bewohner kamen erst gegen 02:00 Uhr früh nachhause und fanden den verängstigten Hund. Vorrübergehend brachten sie das Tier in ihrer Garage unter und versorgten es mit Decken und Wasser. Am nächsten Morgen alarmierten sie die „Assisi-Hof“-Tierrettung, welche rasch die Besitzerin ausfindig machen konnte. Verzweifelt hatte diese bereits die nähere Umgebung nach ihrem tierischen Liebling abgesucht, jedoch ohne Erfolg.

Als die „Assisi-Hof“-Tierrettung Pongo am Tag darauf wieder zuhause ablieferte, war die Hundebesitzerin überglücklich, ihren geliebten Hund in die Arme schließen zu können.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Bettina Schmitzberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
schmitzberger@tierschutzverein.at


Salzburg, 04.02.2015

Hundebesitzer in U-Haft
Verlassene Rottweiler werden am „Assisi-Hof III“ versorgt

Ende Jänner alarmierte die Polizei Lamprechtshausen die „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins.  Der Besitzer zweier Hunde wurde inhaftiert und muss voraussichtlich für drei bis sechs Monate in Haft bleiben. In seinem Haus befanden sich ein Rottweiler und ein Schäfer-Rottweiler-Mischling, die versorgt werden mussten. Der Österreichische Tierschutzverein holte die Hunde ab und kümmert sich nun am „Assisi Hof III“ in Oberwang um die beiden.

Der Mischling verträgt sich leider schlecht mit anderen Hunden und ist teilweise aggressiv – er benötigt einen besonders guten Pflegeplatz bei einem erfahrenen Hundehalter, der ihn vorübergehend aufnehmen könnte.

Wenn Sie sich um einen oder beide Hunde kümmern möchten, melden Sie sich bitte unter: 0664 2210717


Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein, Mag. Bettina Schmitzberger, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Mobil: 0664/84 68 247, schmitzberger@tierschutzverein.at


Salzburg, 03.02.2015

Verkehrsunfall mit Mischlingshündin
Wenn jede Minute zählt, ist die „Assisi-Hof“-Tierrettung im Einsatz

Vor einigen Tagen kam es auf der Mondsee Bundestraße beim Ortsteil Winkl/Gemeinde St. Gilgen zu einer dramatischen Kollision eines Privat-PKWs mit einer Hündin. Wie aus dem Nichts sprang die zweijährige Mischlingsdame auf die Fahrbahn. Die Lenkerin konnte aufgrund des starken Gegenverkehrs nicht mehr ausweichen und rammte das arme Tier frontal.

Tief betroffen brachte sie den semmelfarbenen Hund zum nahe gelegenen Tierarzt in Scharfling. Nach einer Erstversorgung rief der Arzt die „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins, um einen raschen Transport zum Unfallchirurgen nach Bad Ischl zu gewährleisten.

Hier konnte die Hündin unfallchirurgisch versorgt werden. Ihr Besitzer traf kurz nach der Tierrettung beim Arzt ein und zeigte sich hoch erfreut über den perfekten Nottransport. Im Fall von inneren Verletzungen entscheidet jede Minute über Leben oder Tod. Bei diesem Unfall kam die Mischlingshündin mit einem Kreuzband- und Seitenbandriss davon.

Die „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr im Einsatz.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Bettina Schmitzberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
schmitzberger@tierschutzverein.at


Salzburg, 02.02.2015

Kinobesucher ließen Hund fast erfrieren
„Assisi-Hof“-Tierrettung befreite das Tier aus der Schneehölle

Entspannt im warmen Kinosaal einen Film genießen, während im Freien ein Hund bei dichtem Schneefall und eisigen Temperaturen angebunden warten muss – wer bringt so etwas über´s Herz? Dieses Tierdrama mit gutem Ausgang spielte sich vor dem Star Movie Kino in Regau an einem der kältesten Abende in diesem Winter ab.

Zwei Männer banden den Dackel-Mischling Sindi vor dem Kinobesuch kaltblütig am Spiegel ihres im Freien parkenden Autos an. Ein Kino-Mitarbeiter entdeckte den Hund und brachte ihn zu seinen vermeintlichen Besitzern, die das Tier erneut, diesmal an einem Hydranten festmachten. Die Polizei wurde verständigt und die Personendaten der beiden Männer aufgenommen. Doch dadurch ließen sich die herzlosen Tierquäler noch immer nicht beirren und brachten den Hund trotz eisiger Temperaturen erneut ins Freie, um ihren Kinofilm ansehen zu können.

Die alarmierte „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins brachte schlussendlich die Rettung für den halb erfrorenen Mischlingsrüden. Rasch befreite der „Assisi-Hof“-Leiter aus Frankenburg den Hund, der nun auf einer Wiese im Schnee an einem Pflock angehängt worden war und vor Kälte zitterte. Am „Assisi-Hof VII“ fand sich rasch ein Plätzchen zum Aufwärmen, dazu ausreichend Streicheleinheiten und Futter für das arme Tier. Die Rettung kam gerade noch rechtzeitig - Sindi wäre sonst wohl jämmerlich im Schnee erfroren.

Österreichischer Tierschutzverein fordert härtere Strafen für Tierquäler

Der Hund ist bereits 17 Jahre alt, blind und fast taub. Die beiden Männer gaben an, den Hund mitgenommen zu haben, da sich die Besitzerin nicht um das Tier kümmert. Bei einem der beiden wurde diagnostizierte Schizophrenie festgestellt. Die nachlässige Hundehalterin hatte Sindi weder gechipt noch an diesem Abend vermisst.
Bereits am nächsten Tag wurde die Hündin vom „Assisi-Hof“ abgeholt, die Behörden beschäftigen sich noch mit diesem Fall und werden zumindest eine Strafe wegen des fehlenden Chips verhängen. Susanne Hemetsberger, GF des Österreichischen Tierschutzvereins, dazu: „Es ist höchste Zeit, dass härtere Strafen für Tierquäler beschlossen werden! Achten Sie in Ihrer unmittelbaren Umgebung auf Tiere, die vernachlässigt oder schlecht behandelt werden!“

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Bettina Schmitzberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
schmitzberger@tierschutzverein.at


Salzburg, 23.01.2014

Die Odyssee des Amarok
Österreichischer Tierschutzverein beendete die „Irrfahrt“

Ein entlaufener Wolfshund gab Rätsel auf, suchte dabei aber nur verzweifelt sein Herrchen. Rasch und kompetent half die „Assisi-Hof“-Tierrettung  und machte den Besitzer bereits am nächsten Tag zum „glücklichsten Herrchen der Welt“.

Zu Beginn der Woche war der grau-schwarze Wolfshund Amarok von seinem Besitzer in Ebenau ausgebüxt. Das wunderschöne, wolfsähnliche Tier ging mit dem Hundebesitzer ohne Leine spazieren - folgsam und treu bei Fuß, wie in den letzten 11 Jahren immer. Doch plötzlich wurde er aufgeschreckt und ergriff in Panik die Flucht.

Der arme Vierbeiner dürfte den Weg nach Hause nicht mehr gefunden haben und legte auf seiner Suche nach dem Herrchen beachtliche Distanzen zurück. Der kräftige Wolfshund rannte von Ebenau bis in die Stadt Salzburg, dann stadtauswärts bis Guggenthal und wieder zurück zu einer Siedlung am Stadtrand. Hier wurde er von verunsicherten Anrainern vor einer Haustür entdeckt.
Das Tier hatte durch seine wolfsähnliche Erscheinung große Aufmerksamkeit erregt – nicht auszudenken, wenn es einem schießwütigen Jäger vor die Flinte gelaufen wäre. Doch eine Halskette verriet den Namen: Amarok – das bedeutet Riesenwolf in der Mythologie der Inuit. Auch ein Chip wurde gefunden, dessen Nummer aber leider nicht registriert war. Der Besitzer erhält deswegen voraussichtlich eine Strafe.

Die Trauer über seinen verschwunden Hund war allerdings wesentlich schlimmer. Bei der Polizei bekam der verzweifelte Hundebesitzer Auskunft, wer sich in der Zwischenzeit liebevoll um seinen Vierbeiner gekümmert hatte. Überglücklich konnte er bereits am Tag darauf seinen Amarok auf dem „Assisi-Hof III“ in Oberwang abholen. Die Wiedersehensfreude und Dankbarkeit rührten den Mann zu Tränen.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Bettina Schmitzberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
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Salzburg, 22.01.2015

Kater Camillo blieb allein zuhause
Gesund gepflegt am „Assisi-Hof

So wenig christliche Nächstenliebe hätte es bei Don Camillo nicht gegeben. Für den Kater Camillo hingegen wäre diese Geschichte fast schlecht ausgegangen. Sein Besitzer hatte ihn eiskalt nach einem Wohnungswechsel in den leeren Räumlichkeiten zurückgelassen. Der verantwortungslose Besitzer wird zur gerechten Bestrafung an die BH Vöcklabruck gemeldet.

Die Tierklinik Vöcklabruck übergab das verängstigte und aggressive Tier an den „Assisi-Hof VII“ des Österreichischen Tierschutzvereins. Leider war der Zustand des roten Katers zu Beginn sehr schlecht: Milben, Flöhe und die Enttäuschung quälten das verlassene Tier. „Nach fachgerechten Untersuchungen und der erforderlichen Pflege inklusive vielen Streicheleinheiten konnten wir die Samtpfote aber rasch wieder auf die (vier) Beine bringen“, erklärt Oliver Hingsamer vom „Assisi-Hof VII“ in Frankenburg.

Camillo ist zwischen 3 und 5 Jahre alt und mittlerweile wieder kerngesund und extrem anhänglich. Der Schmusekater braucht viel Aufmerksamkeit und Liebe. Er sollte unbedingt als Freigänger gehalten werden und wäre wohl am besten in einem Single-Haushalt aufgehoben.

Wer dem smarten Kater Camillo ein sicheres Zuhause bieten möchte, meldet sich am „Assisi-Hof VII“ unter: 0664 / 96 42 685.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Bettina Schmitzberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
schmitzberger@tierschutzverein.at


Salzburg, 14.01.2014

Katzen-Geschwisterpaar sucht neue Bleibe
Lana und Merlin warten am „Assisi-Hof“

Die liebesbedürftigen Katzengeschwister Lana und Merlin wünschen sich ein neues Zuhause – gemeinsam oder auch getrennt – Hauptsache ein kuscheliges Plätzchen an dem sie bleiben können. Die vorherige Besitzerin wollte die beiden Samtpfoten nach der Trennung von ihrem Partner nicht mehr behalten. Als Begründung gab sie an, über keine eigene Wohnung und auch nicht mehr über ausreichend Zeit zu verfügen.

Ohne Zögern wurden die beiden Miezen auf einem „Assisi-Hof“ vom Österreichischen Tierschutzverein aufgenommen. In Frankenburg werden sie nun liebevoll verwöhnt und fachkundig betreut. Auch die fehlenden Impfungen wurden noch gewissenhaft nachgeholt.

Wer den zutraulichen Katzengeschwistern ein sicheres Zuhause bieten will, meldet sich am „Assisi-Hof VII“ unter: 0664 / 96 42 685.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Bettina Schmitzberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
schmitzberger@tierschutzverein.at


Salzburg, 12.01.2014

Verlassene Katzenkinder gerettet
Der Österreichische Tierschutzverein ruft erneut zur Einhaltung der Kastrationspflicht auf!

Zehn verzweifelt schreiende kleine Kätzchen fand eine Familie in Straß im Attergau noch kurz vor Weihnachten. In einem Holzverschlag bei einem Sägewerk lagen die hilflosen Katzenbabys ohne Muttertier ganz verlassen. Die bedauernswerten Winzlinge waren sehr krank, stark verschnupft und von Parasiten befallen, berichtete der Vöcklabrucker Tierschutzverein, der die Katzenkinder vorerst aufgenommen hatte.

Der Österreichische Tierschutzverein übernahm nun vier der armen Katzenwaisen und päppelt diese auf dem „Assisi-Hof VII“ in Frankenburg auf. Auch dieses Tierleid hätte durch die Einhaltung der Kastrationspflicht verhindert werden können. Die Unterlassung ist auch am Land kein Kavaliersdelikt. „Glücklicherweise erholen sich die kleinen Samtpfoten nun unter sachkundiger und liebevoller Pflege von ihrer Augenentzündung und dem starken Katzenschnupfen“, berichtet Oliver Hingsamer vom „Assisi-Hof VII“.

Daisy, Dolly, Donna und Dusty sprechen auf die Behandlung sehr gut an und sind mittlerweile entzückende kleine Stubentiger geworden. Sie fressen bereits wie die Großen, fast 800 Gramm (!) Nass- und Trockenfutter  am Tag.
Wer einem der süßen Katzenkinder ein sicheres Zuhause bieten will, meldet sich am „Assisi-Hof VII“ unter: 0664 / 96 42 685.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Bettina Schmitzberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
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Salzburg, 09.01.2014

Medina sucht neues Zuhause
Fundhund aus Anthering lebt nun am „Assisi-Hof III“

Die grau-weiße Mischlingsdame aus Anthering genießt nach ihrer Rettung vor zwei Wochen nun die liebevolle Pflege am „Assisi-Hof III“ in Oberwang. Die Fundhündin Medina ist mittlerweile im Besitz des Österreichischen Tierschutzvereins. Nachdem der Besitzer ausfindig gemacht werden konnte, war schnell klar, dass dieser keinerlei Interesse mehr an der treuen Gefährtin hat.

Durch den raschen Einsatz der „Assisi-Hof-Tierrettung“ ist dem Vierbeiner  glücklicherweise das traurige Schicksal eines Streunerhundes erspart geblieben. Von der Kälte in die warmherzige Atmosphäre eines „Assisi-Hofes“ – das war für Medina ein wahres Weihnachtswunder! Die zutrauliche Fellnase hat sich von dem riskanten Abenteuer bereits gut erholt und tollt mit den anderen Hunden täglich vergnügt im Schnee herum.

Die Mischlingsdame ist jünger als vermutet, nämlich zwischen fünf und sieben Jahre alt. Sie steht ab sofort zur Vergabe bereit und ist ein ausgesprochen anhängliches Familientier.
Haben Sie Interesse an Medina, dann melden Sie sich bitte am „Assisi-Hof“ unter der Tel-Nr: 0664 22 10 717

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Bettina Schmitzberger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil: 0664/84 68 247
schmitzberger@tierschutzverein.at


Salzburg, 02.01.2014

Heimatlos am Heiligen Abend
„Assisi-Hof“-Tierrettung auch zu Weihnachten aktiv

Der Österreichische Tierschutzverein ist 365 Tage im Jahr für hilfsbedürftige Tiere im Einsatz. Gerade Tierrettungen sind während der Feiertage leider immer wieder erforderlich.
So eilte die „Assisi-Hof“-Tierrettung auch am 25. Dezember zu einem verlassenen Fundhund in Anthering.

Der grau-weiße Mischlingsrüde irrte bereits am späten Nachmittag des Weihnachtstages verlassen auf der Bundesstraße in Richtung Oberndorf herum. Anrainer hatten das arme Tier beobachtet und die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins verständigt. Der traurige Hund war aufgrund der eisigen Temperaturen dankbar für die beherzte Rettung und zeigte sich von Beginn an zutraulich und anhänglich gegenüber dem Tierpfleger am „Assisi-Hof“.

Der Mischlingsrüde ist zwischen sieben und zehn Jahre alt, trägt ein rotes Halsband, ist aber weder gechipt noch registriert. Für Hinweise zu diesem Hund melden Sie sich bitte am „Assisi-Hof“ unter der Tel-Nr: 0664 22 10 717

 

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