Hundetraining des Österreichischen Tierschutzvereins

Therapiehunde

Für Hunde und ihre Halter, die Interesse an Besuchsdiensten in sozialen Einrichtungen haben, bietet der Österreichische Tierschutzverein die Ausbildung zum anerkannten Therapiehund an. Das Training eignet sich auch für Menschen, die in solchen Einrichtungen tätig sind und den Hund in die Arbeit mitnehmen möchten.

Ein Hund bringt Abwechslung und Freude. Ein Hund bringt Abwechslung und Freude.

Was bringt ein Therapiehund?

Der Umgang mit Tieren hat auf Menschen äußerst positive Auswirkungen, die sich die tiergestützte Therapie zunutze macht. Denn Tiere besitzen die Fähigkeit, Menschen Freude zu bringen, sie durch ihre Anwesenheit zu beruhigen und ihnen Sicherheit, Freundschaft, Beständigkeit und Nähe zu vermitteln. Sie verhelfen zu mehr Selbstvertrauen, einer besseren Konzentration, mehr Beweglichkeit, Koordination und Entspannung. Tiere fragen nicht nach Behinderungen oder sozialen Problemen, sie reagieren direkt auf die Liebe und Fürsorge, die ihnen entgegengebracht wird.

Eine Wurstsemmel in Kinderhand muss der Hund ignorieren lernen. Eine Wurstsemmel in Kinderhand muss der Hund ignorieren lernen.

Voraussetzungen für Hund und Mensch

Nur ein gut sozialisierter Hund, der über ausreichend Gehorsamkeit verfügt und Menschen und anderen Tieren mit einer besonders hohen Toleranzgrenze gegenübertritt, ist dazu geeignet, als Therapiehund ausgebildet zu werden.
Menschen, die mit ihrem Hund als Therapiehundeteam arbeiten wollen, sollten über eine gute soziale Kompetenz verfügen und auf die vielfältigen Bedürfnisse in den Besuchsdiensten eingehen können.
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung können die Therapiehunde-Teams gezielt in Therapien in sozialen Einrichtungen, Praxen und auch Privathaushalten eingesetzt werden.

Ein Besuch im Seniorenheim. Ein Besuch im Seniorenheim.

Einsatzbereiche der ÖTV-Therapiehunde-Teams

Die Möglichkeiten zum Einsatz eines Therapiehundes sind vielfältig, denn diese Hunde können fast überall eine "Brücke" schlagen.

  • Seniorenheime und betreutes Wohnen für Senioren:
    Alltagsveränderung, Auflockerung, Gesprächsbrücke, motorische Fähigkeiten, Sprachtraining für Schlaganfallpatienten, etc.
  • Einrichtungen zur Förderung und Betreuung behinderter Menschen:
    Motorische Fähigkeiten fördern, verbale und nonverbale Kommunikation, Vergrößerung des sozialen Umfeldes, etc.
  • Kinderheime:
    Psychosoziale Verpflichtung, kleine Aufgaben übernehmen, etc.
  • Krankenhäuser:
    Herz und Kreislauf wird stimuliert, Bewegungsübungen, etc.
  • Vollzugsanstalten:
    Körperkontakt, Alltagsveränderung, Gesprächsbrücken, etc.
  • Alle Schultypen:
    Angstabbau, Zärtlichkeit, Trost, Integration in die Klasse, Konfliktbeschwichtigung, etc.
  • Familien:
    Psychosoziales Verhältnis ändert sich, Kontaktförderung, Hund und Kind lernen gemeinsam, etc.
  • Therapeutische Praxen:
    Ergotherapie, Psychotherapie, Logopädie, etc

Kurse/Ausbildung

Therapiehundeteams im Einsatz

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