Mastgänse

Kritikpunkte

Wir kritisieren, dass …

… es in Österreich noch erlaubt ist, ausländische Gänse aus tierquälerischer Masthaltung in Gastronomie und Handel anzubieten!
… es keine Kennzeichnungspflicht für Gastronomie und Handel nach dem Gesetz gibt!
… es viel zu wenig Aufklärung über die tierquälerische Mastzucht gibt!
… es kaum Informationen für die Konsumenten gibt, wie sie zu einer biologisch-glücklichen Gans kommen können!
… durch die touristische Vermarktung des Ganslessens zu noch mehr Konsum verleitet wird und
… dadurch die Massentierhaltung auch bei Gänsen zunimmt!

Tierquälerische Haltung

Gänse sind soziale Tiere. Sie brauchen Auslauf und soziale Kontakte. Trotzdem werden die Männchen im Alter von acht Wochen in körperenge Käfige gesperrt (Bewegung bremst das Leberwachstum). 21 Tage lang wird den Gänsen bis zu drei Mal täglich ein langes Metallrohr in den Hals gerammt und dabei fast ein Kilo Maisbrei in den Magen gepumpt - diese Menge ist für Menschen mit 13 Kilo Nudeln vergleichbar! Halsverletzungen, Knochenbrüche und andere Qualen werden für den billigen Fleischkonsum bewusst in Kauf genommen.

Was ist eine „Stopfleber“?

Stopfleber ist eine verfettete Leber, folglich ein krankes Organ eines Vogels.
Die Gänsestopfleber wird hergestellt, indem man die Leber von Gänsen mittels Zwangsfütterung („Stopfen“) auf etwa das Zehnfache ihres Gewichts anschwellen lässt.

Das Schicksal der weiblichen Küken

Für die Produktion von Gänsestopfleber werden nur männliche Tiere (Erpel) verwendet, da sie die größere Leber ausbilden und diese weniger Venenreich ist. Mehr als 30 Millionen weiblicher Küken werden jedes Jahr direkt nach der Geburt am Fließband aussortiert und lebend in den Schredder geworfen.

Worauf sollte man achten?

Tun Sie sich selbst etwas Gutes und essen Sie nur Biofleisch von Weidegänsen, denn diese werden artgerecht gehalten. Hinterfragen Sie in Restaurants die Herkunft und Aufzucht der Tiere und fordern Sie den Gastronomen gegebenfalls auf, keine Stopfgans anzubieten. Auch Ihr Geld kann den Unterschied machen: Unterstützen Sie den Österreichischen Tierschutzverein mit einer Spende im Kampf gegen diese qualvollen Zuchtmethoden!

Empfehlenswerte Betriebe

Pannon Lúd
Mezőgazdasági és
Szolgaltató Kft.
Ungarn

 

Keine Annahme oder Verarbeitung von Gänsen aus Stopfleberproduktion oder Lebendrupf. Das Ende des massenhaften Rupfens und der Stopfmast wurde in erfolgreicher Kooperation mit der PHW Gruppe vorbildlich umgesetzt.
Erhältlich in Österreich bei: SPAR

Tranzit-Ker ZRt.
Tranzit-Food
Ungarn
www.tranzitker.hu

Die Firma verarbeitet bzw. produziert keine Ware aus Stopfleberproduktion oder Lebendrupf und führt ihre Geflügelprodukte unter dem Markennamen „Golden Food“. Eigene Zucht- und  Mastbetriebe und integrierte Betriebe.
Erhältlich in Österreich bei: SPAR und MERKUR

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5 € Sofortspende unter der Nummer 0800 664 668

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