Start News Gemeinde schaute Animal Hoarderin tatenlos zu: Österreichischer Tierschutzverein half

Gemeinde schaute Animal Hoarderin tatenlos zu: Österreichischer Tierschutzverein half

TEILEN

Gemeinde schaute Animal Hoarderin tatenlos zu: Österreichischer Tierschutzverein half!

Wie berichtet, waren am Freitag 11 Hunde auf Anordnung des Amtstierarztes einer Seekirchnerin behördlich beschlagnahmt worden. „Dass den Hunden sofort geholfen werden konnte, ist dem schnellen Handeln des ATA Buchner und der Firma Fressnapf in Eugendorf zu verdanken, die für den Transport schnell und unbürokratisch Busse und Hundehänger zur Verfügung stellte. Gerade rechtzeitig, denn einige der Hündinnen sind bereits läufig und die Rüden nicht kastriert. In Kürze wären es noch mehr Hunde gewesen.

Die Zustände waren für die Frau und die Tiere unzumutbar. Die tierärztliche Untersuchung ergab starke Unterernährung, völlig verfilztes Fell (die Hunde mussten in ihren eigenen Exkrementen schlafen) und teilweise eingewachsene Krallen.

Dennoch sieht der Österreichische Tierschutzverein die Schuld woanders. Die Dame ist psychisch krank und wurde in die Nervenheilanstalt eingewiesen. Unseres Wissens nach kannten Gemeinde und die Angehörige die Situation. Anscheinend hatten die Nachbarn bereits mehrfach Beschwerde eingereicht. Für den Österreichischen Tierschutzverein ist es unfassbar, dass erst jetzt reagiert wurde.

Wir hoffen nun, dass die Tiere nicht zurückgegeben werden müssen. Innerhalb einer gesetzlichen Frist von 60 Tagen muss die Halterin nun akzeptable Zustände schaffen, dann erhält sie die Tiere zurück, andernfalls könnten die Vierbeiner an liebevolle Plätze vergeben werden.

Die Mischlinge werden auf dem „Assisi-Hof III“ bei Mondsee aufgepäppelt und demnächst unter Narkose geschoren. Viel Arbeit wartet: sie müssen Vertrauen fassen und alles lernen, wie ihr Geschäft draußen zu verrichten oder an der Leine zu gehen. Nach wie vor sind die Vierbeiner verstört, aber nicht aggressiv. Die beiden Welpen mussten von ihrer Mutter getrennt werden, damit sie nicht das Verhalten der erwachsenen Tiere annehmen. Der Österreichische Tierschutzverein bittet um Spenden für Einsätze wie diesen auf das PSK-Konto 90.012.022, BLZ 60.000