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„Barfen“

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Eine aktuelle, viel diskutierte Methode ist „barfen“. „B.A.R.F.“ steht für „bones and raw food“, also „Knochen und rohes Futter“.
Die Idee dahinter wurde aus dem Wissen heraus entwickelt, dass Hunde bekanntlich von Wölfen abstammen und deren Ernährungsgewohnheiten sich vom heutzutage industriell hergestellten Hundefutter massiv unterscheiden. Experten vermuten, dass industriell produziertes Hunde- bzw. Katzenfutter die Gesundheit unserer Haustiere schlecht beeinflussen kann. Deshalb bilden beim „Barfen“ rohes Fleisch, Fisch und Gemüse die Grundlage der Ernährung. Befürworter der Barf-Fütterung betonen vor allem, dass das Tier von mehr Vitalität und Gesundheit profitiert. Verhaltensaspekte wie Aggressivität, Konzentration und Aufmerksamkeit regulieren sich von selbst und die Lebensqualität von Hund oder Katze verbessert sich rapide. Der Aufwand für die Zubereitung der Mahlzeiten hält sich mit sorgfältiger Planung und etwas Routine in Grenzen. Wer sich für diese Futtermethode interessiert, dem können wir das Buch „Hunde würden länger leben, wenn…/ Schwarzbuch Tierarzt“ der Tierärztin Fr. Dr. Judith Ziegler ans Herz legen.

Fütterungsempfehlungen könnten u.a. so aussehen:

Für Katzen: Muskelfleisch, Innereien, Knochen
und Knorpel verfüttern. Ab und an Ballaststoffe
wie Weizenkleie und/oder verschiedene Kräuter
mit ein paar Tropfen hochwertigem Öl unter das
Fleisch mischen.

Für Hunde: Pro Tag einmal nur Fleisch, Fisch oder
fleischige Knochen „servieren“ und einmal gedünstetes
Gemüse, Kräuter oder reifes Obst. Dazu kommt
noch Lachs-, Lein- oder Distelöl.