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Österreichischer Tierschutzverein erhält Spendenabsetzbarkeit!

Spendenabsetzbarkeit
Spenden an den Österreichischen Tierschutzverein können ab sofort von der Steuer abgesetzt werden. Damit gehört der Österreichische Tierschutzverein zu den vertrauenswürdigen Tierschutzorganisationen, die über das begehrte Spendenabsetzbarkeit-Gütesiegel verfügen.

Tierrettung rettet Katze aus schwindelerregender Höhe

Die Katze saß in etwa 25 Metern Höhe auf einem Baum fest.
Tierrettung rettet Katze aus 25 Metern Höhe

Vor kurzem erhielten wir den Anruf einer verzweifelten Dame. Sie hatte ihre Katze, die sie bereits seit einigen Tagen schmerzlich vermisste, auf einem Baum in etwa 25 Meter Höhe entdeckt. Kläglich miaute das verängstigte Tier, denn es traute sich nicht mehr von dem Baum herunter. Die Besitzerin kontaktierte die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins. Mit Hilfe eines privaten Forstunternehmers konnte die Katze schlussendlich gerettet werden und fand ihren Weg zurück zu ihrer nun wieder glücklichen Besitzerin.

Verletzter Schwan aus Wehranlage befreit

Schwanenweibchen gerettet
Ohne die Hilfe unserer Tierrettung wäre die Schwanendame qualvoll im Wasser gestorben.

Es kämpfte und schwamm um sein Leben, doch das Wasser war zu stark: Ein Schwanenweibchen konnte sich nicht rechtzeitig aus der Strömung befreien und wurde mit den Wassermassen in die Wehranlage Seewalchen am Attersee gezogen. Die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins konnte das verzweifelte Tier aus der lebensbedrohlichen Situation befreien.

Fiaker – Tierquälerei als Touristenattraktion

Die sommerliche Hitzewelle hat Österreich erreicht. Da sucht sich jeder so schnell wie möglich ein schattiges Plätzchen. Nicht so die Fiakerpferde, die bei brütender Hitze durch die Straßen in Wien und Salzburg ihre Kutschen ziehen müssen.

Pferde haben in einer Großstadt nichts zu suchen! Der heiße Asphalt gefährdet ihre Thermoregulation und der permanente Lärm führt zu starkem Stress.

Immer wieder kommt es vor, dass ein Pferd auf offener Straße zusammenbricht. Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein bereits seit vielen Jahren die Abschaffung der Fiaker.

Pferde können niemals artgerecht vor Fiakerkutschen gespannt werden. Sie sind Fluchttiere, die viel Raum benötigen. Durch die Scheuklappen wird ihre Wahrnehmung eingeschränkt, der Verkehrslärm bedeutet für die Pferde zusätzlich enormen Stress.

Dem Tierschutz kann letztlich nur durch die Abschaffung der Fiaker entsprochen werden. In bedeutenden Städten wie London, Paris, Toronto und Peking sind die Pferdekutschen bereits von den Straßen verschwunden, ohne dass deswegen dem Tourismus in diesen Städten Schaden entstanden ist.

Nationalratswahl ist auch eine Wahl für den Tierschutz

Entscheide Dich und wähle: für den Tierschutz!

Wer am 15.Oktober sein Kreuzchen für den zukünftigen Nationalrat platziert, entscheidet nicht ausschließlich für seine eigene Zukunft, sondern wählt auch im Sinne der Tiere. „Tierschutz zählt in jedem Land zur Agenda der Parteien und ist dennoch nicht fixer Bestandteil der einzelnen Parteien.“ so Erich Goschler (Ehrenpräsident des Österreichischen Tierschutzvereines). Umso wichtiger ist es also, sich vor der Wahl auch die Frage zu stellen: „Welche Partei unterstützt den Tierschutz und welche nicht?“ Der Österreichische Tierschutzverein hat die einzelnen Parteien etwas genauer unter die Lupe genommen und die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

 

Erwartungsgemäß sind die Grünen in puncto Tierschutz die relevanteste Partei. Dabei legen sie ihren Fokus auf die Verbesserung  von Tiertransporten, die Optimierung der Haltungspflichten für Nutztiere sowie drastische Änderungen in Bereich der Massentierhaltung, was sehr zu begrüßen ist. Ihren Standpunkt vertreten sie dabei nicht nur auf dem Papier, sondern ebenso im Parlament sowie in der Öffentlichkeit. Die KPÖ ist zweifelsfrei eine sehr Tierschutzaffine Partei die aber, vermutlich aufgrund der geringen Wählerschaft, zu klein wäre um im Tierschutz tatsächlich etwas bewegen zu können. Ebenso ist die Liste Pilz hinsichtlich Tierschutz durchaus einen Blick wert. Die Partei stellt allerdings klar, dass ihre Kandidaten ihr Programm sind. Es gibt somit kein Parteiprogramm, sondern nur die Standpunkte der Kandidaten. Für den Tierschutz setzt sich Dr. Sebastian Bohrn Mena ein. Sein 32 Punkte umfassender Aktionsplan zeigt konkrete Ansatzpunkte um Tieren zu helfen. Doch wie bei der KPÖ stellt sich auch hier die Frage, ob die Liste Pilz stark genug werden wird, um etwas zu bewegen. Die SPÖ hat zwar, aufgrund des Tierschutzministeriums, die besten Möglichkeiten im Tierschutz etwas zu bewegen, verhält sich diesbezüglich leider aber etwas zurückhaltender als erhofft. Das aktuelle Wahlprogramm beinhaltet leider explizit keine Punkte zum Thema Tierschutz. Dennoch hat man angekündigt, am 20.September einen Initiativantrag einbringen zu wollen. Verbesserungen beim neuen Tierschutzgesetz sollen damit erzielt werden.

 

Die NEOS hinter Matthias Strolz verhalten sich zum Thema Tierschutz weitgehend neutral. In Verbindung mit der Thematik Umweltschutz betonen die NEOS regelmäßig die Wichtigkeit des Artenschutzes in ihrem Parteiprogramm und betonen dies auch in der Öffentlichkeit. Matthias Strolz: „Ich bin ein Verfechter des umfassenden Tierschutzes, der mir auch persönlich ein großes Anliegen ist. Das bedeutet auf der einen Seite müssen die Regeln in Österreich überdacht und überarbeitet werden  und auf der anderen Seite müssen ebenso Maßnahmen im Zuge des Klimawandels ergriffen werden, um den drastischen Rückgang der Artenvielfalt zu stoppen.“ Die FPÖ hinter Heinz-Christian Strache war kein Unterstützer des neuen Tierschutzgesetzes und setzt sich auch in puncto Jagd nicht für den Tierschutz ein. Dennoch lassen sich in der FPÖ erste Ansätze erkennen, den Tierschutz zu stärken. Das Handbuch Freiheitliche Politik (2013) betont notwendige Verbesserungen in der Nutztierindustrie. In Summe bleibt aber fraglich wie die FPÖ den Tierschutz genau stärken möchte. Die ÖVP hinter Sebastian Kurz war schon immer „Agrar-affin“ und kümmert sich wenig um den Tierschutz. Im Zuge des Tierschutzgesetzes fordert die ÖVP sogar Ausnahmeregelungen für die Landwirtschaft großteils zu Lasten der Tiere und auch in puncto Jagd in der Wirtschaft agiert die ÖVP leider vorrangig im Interesse der Industrie. In Summe lässt sich aus dem aktuellen Programm das starke Bestreben nach mehr Ressourceneffizienz  in der Landwirtschaft erkennen, was noch schlechtere Haltungspflichten im Sinne des Tierschutzes zur Folge hätte.  Wer sich in puncto Tierschutz – unabhängig von den Wahlen – lieber auf seine eigene Stimme verlässt, kann die Petition des Österreichischen Tierschutzvereines unterzeichnen. Dabei geht es um das Tierschutzgesetz, das in jedem Fall noch einige Verbesserungen benötigt. https://tierschutzverein.at/petitionen/nein-zum-neuen-tierqualgesetz/

Fischotter als Sündenbock

Die Gefahren für den Fischbestand sind vielfältig – die Jagd auf Fischotter löst das Problem jedoch nicht

 

Österreichs Fischbestände sind rückläufig. Immer wieder wird der Fischotter dafür verantwortlich gemacht, jedoch völlig zu Unrecht, wie Sebastian Url vom Österreichischen Tierschutzverein feststellt: „Am Beispiel der Schweiz erkennt man sehr deutlich, dass der Fischotter zu Unrecht zum alleinigen Sündenbock gemacht wird.  Denn dort gibt es kaum nennenswerte Bestände an Fischottern – und trotzdem gehen die Fischbestände dramatisch zurück. Ein klarer Hinweis dafür, dass andere Ursachen eine weitaus größere Wirkung haben als die vermeintliche Überpopulation des Fischotters.“

Verbaute Flüsse und verschmutzte Abwässer als ernstzunehmende Ursache

In Österreich sind praktisch alle Flüsse stark verbaut und insbesondere durch Pestizide aus der Landwirtschaft und verschmutzte Abwässer aus Siedlungsräumen belastet. Url weiter: „All dies bedeutet für den Fischbestand einen enormen Verlust von diversen Strukturen und führt zu einer Homogenisierung ihres Habitats, welcher für eine gesunde Fortpflanzung sowie ausreichenden Nahrungserwerb dingend von Nöten wäre.“

Zuchtfische stehlen Wildfischen ihren Platz in den Gewässern

Von den meisten Fischereivereinen werden häufig Regenbogenforellen und Mischlinge aus Zuchtbetrieben als Besatzfische für Sportfischer in die Gewässer eingebracht. Diese gefährden allerdings den Lebensraum der heimischen Wildfische, welche jedoch mit dem Jagdverhalten des Fischotters besser umgehen können. Zuchtfische sind für den Fischotter eine besonders leichte Beute, da sie in ihren Zuchtbecken nie gelernt haben, sich vor natürlichen Feinden zu verstecken. Dieses schnelle „Verschwinden“ der Besatzfische wiederum verärgert verständlicherweise die Sportfischer.

Abhilfe in der Teichwirtschaft

In der kommerziellen Teichwirtschaft kommt es in Einzelfällen tatsächlich zu massiven Schäden durch den Fischotter. Abhilfe schaffen hier abschreckende Elektrozäune oder das stetige Kurzhalten des Grünaufwuchses im Teich, damit der Fischotter kein Versteck vorfindet. Diesbezüglich müssen die Entschädigungszahlungen einfacher und schneller eingerichtet werden.

Erlaubnis des Landes Niederösterreich eine Zumutung

Vor diesem Hintergrund ist die Erlaubnis des Landes Niederösterreich, bis Sommer 2018 40 Fischotter „zu entnehmen“, eine Zumutung. Url kritisiert: „Nach Entnahme der Tiere werden die freigewordenen Reviere sofort nachbesetzt, am Status quo wird sich de facto nichts ändern. Den Fischotter als Sündenbock abzustempeln und diese Tiere zu opfern, ohne das tatsächliche Problem zu lösen, ist inakzeptabel!“

Das Christkind bringt keine Tiere

Patenschaft verschenken
Max
Alle Jahre wieder werden in Österreich zahlreiche Haustiere zu Weihnachten verschenkt. Leider finden sich viele davon kurz darauf in überfüllten Tierheimen wieder oder werden einfach ausgesetzt. Der Österreichische Tierschutzverein macht deutlich: Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke. Tierpatenschaften wie z.B. für die Kuh Esther, Hündin Lilly oder Kater Fritzi stellen eine schöne Alternative für Menschen dar und gelten zudem als besonders tierfreundliches Weihnachtsgeschenk. Patenschaft verschenken

Schwerkranke Hündin Sheila gerettet!

Österreichischer Tierschutzverein rettet Hündin Sheila
Österreichischer Tierschutzverein rettet Hündin Sheila
Der Österreichische Tierschutverein rettet die schwerkranke Hündin Sheila. 2017 musste Pensionist Manfred G. einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen. Seine Frau verstarb und es blieb ihm nur noch seine Hündin Sheila. Dann wurde die Hündin plötzlich schwer krank.

Jagdmesse in Salzburg: Anbieter verkaufen blutige Jagd-Safaris

Jagdmesse
Zahllose Austeller werben für den Abschuss von Elefanten, Löwen & Co. (c) pixabay/Fearscare
Auf der Jagdmesse „Die Hohe Jagd und Fischerei“ werben die Anbieter für den Abschuss von Löwen und Elefanten in Afrika. Der Österreichische Tierschutzverein war vor Ort, um sich ein selbst ein Bild zu machen. Fazit: Das Geschäft mit den Jagd-Safaris ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. 

Regierung beschließt Plastiksackerlverbot ab 2020

Die österreichische Regierung ist sich einig: Ab 2020 soll das Plastiksackerl in Österreich verboten werden. Der Österreichische Tierschutzverein engagiert sich seit Jahren für die Reduktion von Plastik und begrüßt das geplante Verbot als Meilenstein für den Umweltschutz. 

Damit ist Österreich das dritte EU-Land, das dem Plastiksackerl endgültig den Kampf ansagt. Völlig zurecht – denn der Kunststoff verursacht Umweltprobleme, die bislang kaum absehbar sind. So landen jedes Jahr um die 8 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Einmal weggeworfen, dauert es 350 bis 400 Jahre, bis das Material abgebaut werden kann.

400 Millionen Plastiksackerl pro Jahr

Jedes Jahr werden in Österreich rund 750 Millionen Plastiktüten in Umlauf gebracht – 400 Millionen allein über den Lebensmittelhandel. Dadurch kommen jährlich 5.000 bis 7.000 Tonnen Plastikmüll zusammen. Ein großer Teil davon landet in den Flüssen (in der Donau etwa 100 Kilo täglich), in den Wäldern und anderen Naturschutzgebieten. Dabei gibt es bereits viele gute und günstige Alternativen – am umweltfreundlichsten sind natürlich wiederverwendbare Stoffsackerl.

Plastiksackerlverbot ab 2020
Stofftaschen und recycelbare Papiertüten sind tolle Alternativen zum Plastiksackerl.

Plastiksackerl: Die Macht der Gewohnheit

„Ein Stoffsackerl wiegt kaum etwas und passt in jede Jackentasche. Dass die Leute noch immer auf Plastiktaschen zurückgreifen, liegt wahrscheinlich an der Macht der Gewohnheit. Dabei ist das Plastiksackerl längst überholt, vollkommen unnötig und hat fatale Folgen für die Umwelt“, so Dr. Erich Goschler vom Österreichischen Tierschutzverein. Steht einmal kein Stoffsackerl zur Verfügung, können Kunden auf recycelbare Papiertüten zurückgreifen.

Neben dem Verbot der Plastiksackerl plant die österreichische Regierung außerdem, Plastikverpackungen um 20 bis 25 Prozent zu reduzieren. Auch Mikroplastik in Kosmetik- und Reinigungsartikeln soll ab 2020 verboten werden.

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