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Verpflichtender Hundeführerschein: Pro und Contra

Hundeführerschein

Nach mehreren Bissattacken von Hunden werden die Forderungen nach einem verpflichtenden Hundeführerschein wieder lauter. Aber welche Vor- und Nachteile bietet der Hundeführerschein eigentlich wirklich? Und welche Regelungen gibt es in den einzelnen Bundesländern? Der Österreichische Tierschutzverein klärt auf.

Bienen helfen – mit selbstgebauter Bienentränke

Bienen helfen mit Bienentränke

Auch Bienen haben Durst – gerade in der warmen Jahreszeit brauchen sie regelmäßig Zugang zu frischem Wasser. Mit einer selbstgebauten Bienentränke können Sie unseren Bienen ganz einfach etwas Gutes tun – und das bei minimalem Aufwand. Der Österreichische Tierschutzverein zeigt wie’s funktioniert:

Sicher und einfach spenden

Ab sofort gibt es eine besonders sichere und komfortable Möglichkeit, die Arbeit des Österreichischen Tierschutzvereins mit einer Spende zu unterstützen.

Ganz bequem, ohne Bankwege, kann man nun per Telefon notleidenden Tieren helfen. Sie wählen die Service-Telefonnummer 0901/505 666 und warten auf die Ansage "Dieser Anruf kostet fünf Euro.". Danach wird eine Spende in der Höhe von € 5,00 getätigt. Der Betrag wird über Ihre Telefonrechnung abgerechnet und kommt dem Österreichischen Tierschutzverein zugute. Wer gerne mehr spenden möchte, kann auch öfter anrufen. Ein großes Dankeschön gebührt der Firma telequest & Internet Solutions GmbH, die für uns diese Servicerufnummer kostenlos betreut und eingerichtet hat.

BESUCHEN SIE UNS AUF DER PET EXPO IN WIEN

Von 7. bis 9. Juni findet in der Wiener Stadthalle die PET EXPO statt. Das Besondere an der Messe: Tiere sind dort nicht zu finden!

Der Österreichische Tierschutzverein ist auf der PET EXPO vertreten und gibt auf dem Messestand 311 in Halle E Tipps zu artgerechter Tierhaltung und Hundeerziehung. Auch der idyllische „Tierfriedhof Waldesruh“ in der Nähe Wiens sowie die „Franz von Assisi-Höfe“, die wir in mehreren Bundesländern betreiben, werden vorgestellt.

Normalerweise zielen Heimtiermessen hauptsächlich auf den Verkauf von dort ausgestellten Tieren. Oft sind die neuen Besitzer aber zu wenig über die artgerechte Haltung des Tiers informiert. Schnell wird es ihnen zu teuer oder zu zeitintensiv und die Tiere werden abgegeben oder sogar ausgesetzt.

Das ist natürlich nicht im Sinne des Tierschutzgedankens. Die ausgestellten Tiere stehen zudem unter großem Stress. Das gilt übrigens auch für die Hunde von Besuchern, weshalb auch das Mitbringen von Tieren auf die Pet Expo nicht gestattet ist. Wahre Tierfreunde würden ihrem Hund die Vielzahl an Gerüchen von fremden Menschen und Vierbeinern ohnehin nicht zumuten.

Messebesucher erhalten ein Überraschungsgeschenk am Messestand 311, Halle E, solange der Vorrat reicht.

PET EXPO 7. bis 9. Juni 2013
tgl. von 10.00 bis 18.00 Uhr
STAND 311 / HALLE  E

 

 

Schwan landete auf Autobahn

Kurz darauf trafen Beamte von der Autobahnpolizei ein. Sie schirmten mit ihrem Diensfahrzeug das Tier so ab, dass es nicht mehr in den Verkehr gelangen konnte und warteten ihrerseits auf die verständigte „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins.

10 Minuten später bargen die engagierten Mitarbeiter des Vereins das verletzte Jungtier gekonnt und brachten es zur tierärztlichen Untersuchung. „Glücklicherweise erlitt der Schwan keine Knochenbrüche, nur Prellungen“, ist Uwe Gottschalk von der „Assisi-Hof“ Tierrettung erleichtert. Der Schwan wird nun zur Erholung einige Tage auf dem Assisi-Hof“ in Oberwang bleiben und danach auf dem Attersee wieder ausgewildert.

Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften kam es zu keinen weiteren Unfällen und nur kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen.

Hier geht´s zur Berichterstattung

Frohe Ostern auch für Tiere – vegane Rezepte ausprobieren!

Kaum ein Fest wird so stark mit Tieren assoziiert, wie Ostern. Da gibt es Osterhasen, Ostereier, den berühmten Osterschinken und natürlich auch das Lamm, sei es aus Kuchen oder ein echtes.

Der Österreichische Tierschutzverein appelliert dringend an die Konsumenten, beim Einkauf für das Osteressen auf eine artgerechte Tierhaltung zu achten. Da Fleisch heute leider oft sehr billig produziert wird, ist die Wertschätzung dafür gesunken und viel Fleisch landet, noch verpackt, im Müll. Daher bitten wir darum, bewusst einzukaufen, ganz auf Fleisch zu verzichten oder sich für Biofleisch von ausschließlich artgerecht gehaltenen Tieren zu entscheiden!

Beim Kauf von gekochten und gefärbten Eiern heißt es Achtung! Es gibt keine Kennzeichnungspflicht für sie. Vielleicht kaufen Sie also ein ausländisches Produkt mit schlechteren Tierschutzstandards, welches in Österreich nur verarbeitet wurde. Wenn Sie unbedingt Eier kaufen möchten, unterstützen Sie bitte heimische Eierbauern mit dem Kauf von Spitzenprodukten aus Freiland- und Biohaltung. 

Für den traditionellen Osterkuchen bietet es sich an, einmal das Backen ohne Eier zu versuchen! Einige tierfreundliche Osterteige finden Sie hier.

Nehmen Sie sich Ostern doch zum Anlass und probieren Sie noch weitere vegane Rezepte, speziell für die Osterzeit.

Die vielerorts ausgestellten Kaninchen und Meerschweinchen wecken in vielen Kindern den Wunsch nach einem eigenen Haustier. Kinder sehnen sich nach der Natur und Tieren und diese wirken sich eindeutig positiv auf ihre Entwicklung aus. Tiere sind jedoch keine Geschenke und Spielzeuge, sondern fühlende Lebewesen mit Bedürfnissen. Zu oft werden die heißersehnten Tiere ihren Besitzern lästig und landen auf der Straße oder im Tierheim! Der Österreichische Tierschutzverein musste heuer die ersten verschenkten und nicht mehr gewollten Osterhasen sogar noch vor Ostern aufnehmen!

Die ganze Familie sollte mit der Anschaffung einverstanden sein, es sollten keine Allergien vorliegen und die Verantwortung muss jedem Familienmitglied bewusst sein.

Kaninchen und Meerschweinchen sollten nur mit ihresgleichen gehalten werden, die Arten verstehen sich nicht gut. Beide sind jedoch von ihrer Natur aus Fluchttiere und daher scheu und wenig zutraulich. Das kann sich zwar bessern, doch auch Kinder müssen dafür Verständnis zeigen.

Alles für die Katz‘? Erstaunliche Fakten und tolle Tipps zu den Samtpfoten

Österreichischer Tierschutzverein bietet anlässlich des 12. Weltkatzentages am 08. August Infos zu Österreichs beliebtesten Haustieren

1) Eine Katze müsste man sein

Eine Katze, die 15 Jahre alt ist, hat davon rund zehn verschlafen. Davon träumt wohl so mancher Zweibeiner am Montagmorgen …

2) Tipp: Katzen brauchen Kontakt

Samtpfoten sind nicht so einzelgängerisch wie ihr Ruf. „Halten Sie reine Wohnungskatzen bitte nicht einzeln“, ersucht Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins, Katzenfreunde. „Vergesellschaftungen von Einzelkatzen benötigen Geduld, lohnen sich aber.“

3) Erfindergeist:

Sir Isaac Newton entdeckte nicht nur die Schwerkraft, sondern hat auch die Katzentüre erfunden. Eine Katze, die ständig raus wollte, beeinträchtigte seine Arbeit, wodurch er auf die Idee mit der Klappe in der Tür kam.

4) Tipp: Wohnungshaltung

Katzen ohne Freigang sind nicht automatisch unglücklich. „Wichtig ist, dass man in der Wohnung Rückzugsmöglichkeiten und hoch gelegene Beobachtungsposten einrichtet“, rät Hemetsberger. Auch ein Balkon wird meist heiß geliebt.

5) Post von der Katze?

In der belgischen Stadt Liege wurde 1879 versucht, etwa 37 Katzen als „Briefträger“ auszubilden. Der Versuch schlug fehl. Die Vierbeiner haben ihren eigenen Kopf …

6) Tipp: Milch

Katzen vertragen keine Kuhmilch! Wasser ist am Besten für sie.

7) Katzensprung:

Katzen können sehr hoch springen, und zwar bis zum Fünffachen ihrer Körpergröße.

8) Tipp: Kastration

Eine Kastration noch vor dem ersten Wurf durchzuführen, ist sinnvoll. Susanne Hemetsberger: „Es gibt viel zu viele heimatlose Streunerkatzen. Jeder, der seine Katze oder seinen Kater nicht kastriert, macht sich am Leid der Tiere mitschuldig und strafbar.“ In Österreich besteht Kastrationspflicht.

9) Maus überlistete Katze:

Einer chinesischen Legende nach soll eine hinterlistige Maus einer Katze das falsche Datum genannt haben, an dem Buddha die Tierkreis-Zeichen festlegte. Daher sind die Samtpfoten mit keinem eigenen Symbol vertreten …

10) Tipp: Was Kätzchen nicht lernt…

„Bitte geben sie Katzen von den ,Assisi-Höfen‘ oder aus dem Tierheim eine Chance“ appelliert Hemetsberger. „Ältere Katzen sind ruhiger und eignen sich besser für Berufstätige und Senioren als stürmische Jungtiere.“

11) Erstaunlich schnell:

Die Ägyptische Mau gilt mit 50 km/h, die sie schaffen kann, als schnellste Hauskatze. Zum Vergleich: Sprinter Usain Bolt gilt als der „schnellste Mann der Welt“ und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von annähernd 45 km/h (100-Meter-Lauf).

12) Tipp: Essigduft

Wer sich daran stört, dass die Nachbarskatzen im eigenen Garten herumstreunen, kann sich einfach helfen: In eine Sprühflasche verdünnte Essigessenz einfüllen und dieses Gemisch versprühen. Für die Katze bleibt der Geruch unerträglich, auch wenn wir ihn längst nicht mehr wahrnehmen.

 

 

Ein Herz für Tiere …

Ein Herz für Tiere – das war auch das Motto der SchülerInnen der 4a Klasse, die in der Woche vor den Weihnachtsferien alkoholfreien Kinderpunsch und Kuchen für einen sozialen Zweck an ihre MitschülerInnen und LehrerInnen verkauften. Die Firma „Forum“ unterstützte das Hilfsprojekt mit Werbegeschenken, die zu einem Spendenbeitrag erworben werden konnten.

Der Reinerlös von € 300,- wurde an die „Franz-von-Assisi-Höfe“ des Österreichischen Tierschutzvereins gespendet.

Die Idee zu dieser Aktion entstand in Eigeninitiative der SchülerInnen und wurde in Planung und Ausführung von zwei Lehrkräften unterstützt.

Herzlichen Dank für dieses Engagement!

Österreichischer Tierschutzverein fordert Kennzeichnungspflicht für „Martini-Gansl“

Video zur Infokampagne „Stopp das Stopfen“ aus dem Jahr 2014: http://bit.ly/1MhTKs0

Das Martinigansl-Essen – eine (leider) zunehmend beliebte Tradition. Doch über 80 % der in Österreich verzehrten Gänse erfüllen die vom Gesetzgeber geforderten Qualitätsstandards nicht. Aufgrund einer Gesetzeslücke sind dem Import (vorwiegend aus Frankreich, Ungarn, Polen etc.) für Gastronomie und Handel Tür und Tor geöffnet. Somit konsumieren die meisten ÖsterreicherInnen Fleisch, dessen Produktion im Inland höchst illegal wäre!

Der Österreichische Tierschutzverein ruft daher auf: Eine Kennzeichnung hinsichtlich Herkunft und Haltungsart soll verpflichtend für Gastronomie und Handel eingeführt werden! Um darauf aufmerksam zu machen, wird am 6. November 2015 (13-16 Uhr) am Wiener Stephansplatz mit Unterstützung der Kreativ-Agentur Springer & Jacoby eine plakative Aufklärungsaktion gegen Stopfgänsehaltung und die tierquälerische Gänsemast durchgeführt. Gänse aus Pappmaché, die kopfüber auf Straßenpoller gesteckt werden, verdeutlichten das grausame Stopfen mit Metallrohren. Dazu wird das Gespräch mit interessierten Passanten gesucht und Info-Flyer verteilt.

„Mastgänse werden meist in körperenge Käfige gesperrt, denn Bewegung bremst das Leberwachstum. Dann wird den armen Kreaturen über 21 Tage bis zu drei Mal täglich ein langes Metallrohr in den Hals gerammt und dabei rund ein Kilo Maisbrei in den Magen gepumpt. Halsverletzungen, Knochenbrüche und andere Qualen nimmt man für die billige Fleischproduktion bewusst in Kauf“, ist Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins, entsetzt.

Was kann der Konsument gegen tierquälerische Gänsemast tun?

Komplett auf Gänsefleisch zu verzichten ist der sicherste Weg, Tierleid zu minimieren. Wer aber dennoch Gans am Speiseplan haben möchte, dem sei geraten, genau auf die Herkunft zu achten.

Biofleisch von Weidegänsen oder Tieren aus Freilandhaltung wird überwiegend im Ganzen verkauft. Das kann man als verlässliches Qualitätsmerkmal werten. Gänseteile (Brust oder Keule) aus dem Supermarkt stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit von Mastgänsen. Sie sind sozusagen „Abfallprodukte“ bei der Produktion der Stopfleber und werden ebenso „wirtschaftlich verwertet“.

Weidegansbetriebe in Oberösterreich, Salzburg, Kärnten, dem Mostviertel, der Steiermark und dem Burgenland bilden die Ausnahme: Sie beliefern ausgewählte Gastronomen (aufgelistet unter www.weidegans.at) und Feinkostläden wie Radatz, Gourmet Express und Sonnberg Bioläden. „In Eisenberg an der Pinka beispielsweise leben 1.500 glückliche Gänse – jede einzelne auf 100 m2 Weidefläche – bis zu ihrem Ende am hauseigenen Schlachthof“, weiß Ing. Max Gala von der Vereinigung Österreichische Weidegans. „Damit sollte der Konsument beim Verzehr seines Gänsebratens auch besser leben können.“

Und noch ein Vorschlag des Österreichischen Tierschutzvereins: Fragen Sie im Restaurant nach der Herkunft des Gänsefleischs. Wenn der Wirt offen erklärt, woher die Gans auf Ihrem Teller stammt, können Sie beruhigt speisen. Ansonsten verzichten Sie besser auf den zweifelhaften Genuss und fordern ihn auf, keine Stopfgans mehr anzubieten.

Igeln in der kalten Jahreszeit helfen

Nicht jeder Igel benötigt unsere Hilfe, denn eigentlich überlisten die stacheligen Gesellen die kalte Jahreszeit mit einem Winterschlaf. Verwaiste, kranke und untergewichtige Tiere hingegen brauchen meist ein wenig Schützenhilfe, um Väterchen Frost zu trotzen. „Bei weniger als 500 Gramm Körpergewicht im November, ist die Gefahr groß, dass die Tiere den Winter nicht überleben“, weiß Jasmine Rieder, Pressesprecherin des Österreichischen Tierschutzverein (ÖTV). Des Weiteren rät Rieder: „Fassen Sie das Tier am besten mit Gartenhandschuhen an und wiegen Sie es mit der Küchenwaage ab.“

Was füttert man in Not geratenen Igeln?

Erwachsene Tiere versorgt man idealerweise mit fleischhaltiger Kost (z.B. mit Dosenfutter für Hunde und Katzen), Hafer- und Hundeflocken, gekochten Eiern, Topfen oder speziellem Igelfutter aus Zoofachgeschäften. Auch ausreichend handwarmes Wasser sollte zur Verfügung stehen. „Bitte keine Milch, denn die vertragen die kleinen stacheligen Gesellen überhaupt nicht“, weiß Jasmine Rieder vom ÖTV. Wichtig ist auch, die Tiere nicht zu überfüttern, das Idealgewicht liegt bei 700 Gramm. Die Tiere sollten dann auch erst im Frühjahr wieder ausgesetzt werden, wenn kein Frost mehr droht. Für nähere Informationen zum Thema „Igeln durch den Winter helfen“ kann die kostenlose Broschüre des Österreichischen Tierschutzverein über office@tierschutzverein.at oder telefonisch unter 0662/ 84 32 55 angefordert werden.