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Protestaktion gegen Haustierabschuss

„Vermisst – oder bereits erschossen“ – weist die Überschrift der Fotos von Hunden und Katzen auf deren ungewissen Verbleib hin. Am 27.01.2014 wurden Plakate mit diesen Fotos auf Fahrrädern durch die Wiener Innenstadt gefahren. Auch Flyer wiesen auf den gravierenden Missstand hin: Jährlich werden geschätzte 30.000 Haustiere von Jägern erschossen!

Diese Schätzungen lehnen sich an die Zahlen deutscher Jäger an, die bis vor Kurzem freiwillig die von ihnen erschossenen Hunde und Katzen meldeten. Die deutlich höhere Prozentanzahl an Jägern in Österreich (1,5%) im Vergleich zu Deutschland (0,4%) und die geringere Einwohnerzahl wurden dabei einkalkuliert.

Der Österreichische Tierschutzverein bittet auf diese Weise die Bevölkerung um Unterstützung für ein Abschussverbot von Haustieren in den Landesjagdgesetzen der Bundesländer.

Kater angefahren – Einsatz für die „Assisi-Hof“-Tierrettung

Zu einem lebensrettenden Einsatz wurde diese Woche unsere "Assisi-Hof"-Tierrettung gerufen. Ein Kater war in Grödig von einem Auto angefahren worden. Das graugetigerte Tier erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. Die sofortige Untersuchung bei unserer Tierärztin ergab zum Glück keine Brüche.

Der Kater, der vorläufig Oskar genannt wird, ist ca. ein Jahr alt, nicht kastriert und zutraulich. Vorerst bleibt er in der fürsorglichen Obhut unseres Tierpflegers auf unserem "Assisi-Hof III" in Oberwang, wo er sich im großzügigen Katzenhaus mit Auslauf erholt. Der Stubentiger hat das Schlimmste bereits überstanden und wird mit jedem Tag fitter.

Der Tierbesitzer hat nun 30 Tage Zeit sich beim Österreichischen Tierschutzverein unter 0662 / 84 32 55 zu melden, um Kater Oskar wieder in Empfang zu nehmen. Sollte der Besitzer in diesem Zeitraum nicht ausfindig gemacht werden, suchen wir für den Schmuser ein neues Zuhause.

Update vom 20.016.2014: Der Kater konnte wohlbehalten seinen Besitzern zurückgegeben werden.

Streunerkatzen vor Wintereinbruch gerettet

Gleich vier Katzenkinder hat eine der Streunerkatzen erst vor zweieinhalb Monaten auf dem Campingplatz geboren. Die junge Katzenfamilie und die anderen männlichen Streuner haben mit ihren nächtlichen Aktivitäten für Ärger gesorgt. Ruhe für erholsamen Schlaf fanden die Campingplatzbewohner in letzter Zeit selten, da die Kater lautstark um die einzige Katze in der „Miezen –WG“ kämpften.

Eine Tierfreundin unter den Campern hat sich der Sache nun beherzt angenommen. Die elf Wochen alten Katzenbabys wurden mit viel Liebe vorsichtig an Menschen gewöhnt. So gelang es dann ganz leicht, die Samtpfoten einzufangen und den Umzug auf den fürsorglichen „Assisi-Hof VII“ in Frankenburg zu meistern. „Die jungen Tiere hätten einen Wintereinbruch, der jederzeit passieren kann, nicht überlebt. In zwei bis drei Wochen sollten die Kätzchen so weit an Menschen gewöhnt sein, dass wir sie an liebevolle Besitzer vergeben können“, hofft Oliver Hingsamer, Leiter des „Assisi-Hofes VII“ in Frankenburg.

Die restlichen Streuner werden nun ebenfalls eingefangen, kastriert und wieder laufen gelassen.

Riesiger Bienenschwarm am Tierfriedhof WALDESRUH

Dass ein Tierfriedhof nicht nur ein Ort der Vergänglichkeit sondern auch ein Ort des Lebens sein kann, zeigt folgendes Ereignis:

Mitten am Areal des Tierfriedhofs „Waldesruh“ hing an einem Strauch dieses Wunderwerk der Natur – ein riesiger, fast ein Meter hoher Bienenstock. Gerade im Frühjahr verfügt ein Bienenvolk über den größten Bestand an Individuen. So tummelten sich unzählige fleißige Bienen am weitläufigen Areal des Tierfriedhofs. Auch wenn Medien immer wieder über ein großes Bienensterben berichten, so ist dieser Stock doch der beste Beweis dafür, dass die Natur immer einen Weg für Leben findet, sofern der Mensch nicht zu stark eingreift.

Seit Millionen von Jahren bestimmen Bienen und ihre Vorfahren die Evolution unserer Erde mit, denn viele Kultur- und Wildpflanzen wie Ackerbohnen, Tomaten, Kürbisse, Äpfel oder Birnen brauchen für ihre Vermehrung die Bestäubung der kleinen Insekten. Durch den Rückgang von Wildbienen hat sich in den letzten Jahrzehnten die Artenvielfalt an Wildpflanzen drastisch reduziert. Der wirtschaftliche Wert der Bestäubungsleistung der Bienen in der Landwirtschaft wird allein für Europa mit 65 Milliarden Euro beziffert. Ein Drittel der gesamten weltweiten Nahrungsproduktion hängt direkt oder indirekt von der Arbeit der nützlichen Tiere ab. Umso schöner war es für uns, dem tüchtigen Treiben des Bienenvolkes am Tierfriedhofsgelände zusehen zu dürfen.

Um dem Bienenvolk jedoch ein ungestörtes Leben zu ermöglichen, wurde schnell ein Imker aus einer umliegenden Gemeinde gefunden, der den Bienenschwarm fachgerecht umsiedelte. Nun ist das wunderschöne Areal des Tierfriedhofs „Waldesruh“ wieder problemlos zu betreten und auch das fleißige Bienenvolk hat eine neue, artgerechte Heimat gefunden.

Sollten auch Sie Interesse an den vielfältigen Bestattungsvarianten am Tierfriedhof „Waldesruh“ haben, fordern Sie bitte unsere kostenlose Infobroschüre an. Die Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzvereins werden versuchen, Ihnen den Abschied von Ihrem geliebten vierbeinigen Freund zu erleichtern und stehen Ihnen jederzeit auch telefonisch unter der Nummer 01/ 897 33 46 zur Verfügung.

Urlaub mit dem Hund – Wichtige Reisetipps

Der Sommer naht und damit auch das Fernweh und die Reiselust. Doch wohin mit dem besten Freund des Menschen? Am besten man nimmt ihn mit und verbringt die schönste Zeit des Jahres gemeinsam. Damit das Verreisen mit dem geliebten Haustier nicht zum Frust wird, hat der Österreichische Tierschutzverein einige Tipps zusammengestellt:

• Die Einreisebestimmungen (Impfpass!) rechtzeitig für Haustiere im Urlaubsland prüfen und sich erkundigen, wo Hunde am Urlaubsort erwünscht sind und wo nicht. Das erspart böse Überraschungen.

• Glücklicherweise gibt es immer mehr Angebote für Urlauber mit Hund. Im Internet finden sich unter pfotencheck.com oder hunde-urlaub.net viele hundefreundliche Unterkünfte.

• Das am besten geeignete Transportmittel für den Hund ist das Auto. Hier kann man sooft und solange Pause machen, wie es die Vierbeiner möchten und brauchen. Am Besten vertragen Hunde eine Autofahrt, wenn sie hinausschauen können und der Fahrstil sehr rücksichtsvoll ist. Genug Wasser für Hund und Herrchen einpacken!

• Flugreisen sind für Hunde weniger empfehlenswert. Kleine Hunde dürfen zwar meist mit in den Passagierraum, müssen jedoch in der Transportbox bleiben, große Hunde müssen in den Frachtraum. Das bedeutet großen Stress für die Tiere.

• Geht die Reise in den Süden, sollte die Mittagshitze für Spaziergänge vermieden werden. Heißer Sand oder Asphalt ist für Hundepfoten schmerzhaft. Außerdem sollte dafür gesorgt werden, dass der Hund gegen verschiedene Parasiten geschützt ist. Sandflöhe und andere lästige „Mitbewohner“ können die Urlaubsfreude schnell verderben.

• Vor Reiseantritt sollte noch der Tierarzt für ev. Impfungen oder Medikamente aufgesucht werden.

Für weitere Informationen kann das kostenloses Infoblatt "Verreisen mit dem Hund" des Österreichischen Tierschutzvereins telefonisch unter 0662/84 32 55 oder per E-Mail: office@tierschutzverein.at angefordert werden.

Scotty sucht ein liebevolles Zuhause

Es ist nun gute vier Monate her, dass uns gemeldet wurde: Ein kleiner Hundewelpe wurde in der Stadt Salzburg herzlos einfach in einem Garten ausgesetzt. Wir nahmen den kleinen Scotty, einen wunderschönen Owtscharka-Mischling, bei uns auf, um ihn großzuziehen. Fürsorglich kümmerte sich unser Tierpfleger und Tierretter Oliver Hingsamer um das Hundebaby und zog ihn groß.

Jetzt sucht der knapp vier Monate junge Scotty ein neues Zuhause. Ideal wäre eine Familie, die viel mit dem Energiebündel spielt. Zu beachten ist, dass die Rasse Owtscharka (auch wenn Scotty ein Mischling ist) eine Widerristhöhe von mindestens 65 Zentimetern erreichen wird. Toll wäre es, wenn Scotty in seinem neuen Zuhause viel Platz und viel Bewegung bekommen würde. Auch Erfahrung im Umgang mit Hunden ist bei der Rasse sehr wünschenswert.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte den Österreichischen Tierschutzverein unter Tel. 0662/84 32 55 oder per E-Mail unter office@tierschutzverein.at. Vielen herzlichen Dank!

Endlich neuer Assisi-Hof in Stockerau bei Wien gefunden

Grundstück für den neuen Assisi-Hof Wien & Umgebung in Stockerau
Grundstück für den neuen Assisi-Hof

 

53 Tiere des Österreichischen Tierschutzvereins finden in Stockerau ihren neuen Assisi-Hof

Im Jänner 2018 war es fix: der Österreichische Tierschutzverein musste seinen Gnadenhof in Oberwang räumen (der Besitzer hatte Eigenbedarf angemeldet). Rasch und mit Unterstützung zahlreicher Tierfreunde und Medien wurde ein Aufruf gestartet, denn 53 Tiere sowie auch die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereines standen vor dem Nichts. Nur 10 Wochen später freut sich der gemeinnützige Verein mit Sitz in Wien und Salzburg, eine Erfolgsmeldung verzeichnen zu können:

Katze Mia sucht ein neues Zuhause!

Sie ist ein Kartäuser/Hauskatzen-Mischling, 13 Jahre alt und kastriert. Mia ist zwar eine Freigängerin, verbringt aber immer mehr Zeit drinnen.

Aufgrund von familiären Umständen und beruflichen Verpflichtungen, ist es den Besitzern derzeit aber nicht möglich, der Katze ausreichend Zeit zu widmen. Prinzipiell ist es für Mia kein Problem mehrere Stunden alleine zu verbringen, allein die Arbeitszeiten der Besitzer sind leider zu lange für sie, weswegen es öfters zu Protestaktionen kommt.

Mia ist eine ausgesprochene Schmusekatze und würde sich am wohlsten bei älteren Herrschaften fühlen, die ihr ausreichend Zeit widmen können.

Den Besitzern ist es wichtig für die Katze einen guten Platz zu finden – sie würden vor Übergabe für ein tierärztliches Zeugnis sorgen und Katzenklo, Kratzbaum und div. Zubehör bereitstellen. Derzeit ist die Katze in Wien zu Hause.

Bei Interesse bitte unter office@tierschutzverein.at oder unter 0662/843255 melden.

DANKE!

Zu Muttertag auch an die Tiermütter denken!

Eier, Milch, Butter, Schinken und Fleisch – all diese Lebensmittel stehen am festlich gedeckten Frühstückstisch wenn Kinder ihren Müttern zum Muttertag für deren großartige Leistung danken: Geduld, Verständnis, Liebe, starke Nerven und nicht zuletzt auch die körperliche Willenskraft der Geburt an sich, machen „Mama“ für ihre Kinder einfach unersetzlich.

Gerettet: Ziegenbaby „Sugar“ überlebt Geburt in Lebendkrippe

Für das Team des Österreichischen Tierschutzvereins ist Zwergziegenbaby „Sugar“ das „Weihnachtsengerl“ des Jahres 2019. Nur vier Tage vor Weihnachten, am 20. Dezember, kam das kleine Ziegenmädchen unter dramatischen Umständen in der Lebendkrippe eines Weihnachtsmarktes zur Welt: Sie verlor Mutter und Geschwisterchen und muss obendrein um ihre Sehkraft bangen.