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3. Charity-Golfturnier für den Österreichischen Tierschutzverein

Viele namhafte Sponsoren unterstützen den Tierschutz

Am Samstag, dem 13. Juli 2013 fand das bereits 3. Charity-Golfturnier zugunsten des Österreichischen Tierschutzvereins statt, diesmal im renommierten „Golfclub Am Mondsee“.

Hauptsponsor des Golfturniers war die Firma Komperdell/Camaro. Die Firmeninhaber, Herr und Frau Roiser stellten nicht nur zahlreiche schöne Preise wie Golfbags und Schläger zur Verfügung, sondern übernahmen auch die gesamte Verpflegung beim Halfway und bei der Abendveranstaltung.

96 tierliebe Damen und Herren folgten der Einladung des Österreichischen Tierschutzvereins und gingen auf Birdie-Jagd. Auch der Wettergott zeigte sich gnädig und versetzte mit Sonnenschein und blauem Himmel alle Teilnehmer in beste Laune.

Wie es sich für ein Golfturnier unter Tierfreunden gehört, war auch ein Vierbeiner anwesend und eroberte die Herzen der Turnierteilnehmer im Sturm. Der 1-jährige Parson Russel Terrier „Bubu“ erwies sich somit als unangefochtener Star der Veranstaltung.

10.000 EUR für ein „Hole In One“ auf Loch 3

Höhepunkt der Runde war der ausgelobte Preis für ein „Hole in One“ auf Loch 3:
Wem dies gelingt, soll EUR 10.000,– erhalten – mit dem Wunsch, die Hälfte für den Österreichischen Tierschutzverein zu spenden. Doch am Ende fehlten einem Spieler nur wenige Zentimeter …

Unterstützung für die „Franz von Assisi-Höfe“

„Im Rahmen der Abendveranstaltung im Clubrestaurant gab es auch noch eine Tombola. Wertvolle Preise, darunter etliche Golfreisen in Österreich und im Ausland winkten und somit konnten dank der spendenfreudigen Turniersponsoren und TeilnehmerInnen noch zusätzliche Euros für den Österreichischen Tierschutzverein gesammelt werden, freut sich Geschäftsführerin Susanne Hemetsberger.“

Der Reinerlös aus diesem Charity-Golfturnier wird nun für Futtereinkauf, tierärztliche Betreuung sowie artgerechte Um- und Ausbauarbeiten auf den „Franz von Assisi-Höfen“ des Vereins verwendet. Auf diesen Höfen finden ausgesetzte oder aus der Not gerettete Tiere ein vorbildliches Zuhause mit großzügigen Freiräumen.

 

„Hunde-Malaria“ und „Zeckenfieber“ im Vormarsch: Der Österreichische Tierschutzverein empfiehlt, in der Zeckensaison Hunde regelmäßig auf Zecken zu untersuchen

Die Wetterkapriolen der letzten Wochen haben Mensch und Tier arg zugesetzt. Abgesehen davon, dass die großen Temperaturschwankungen den Kreislauf massiv belasten, werden Zecken insbesondere für Hunde zur Plage. In den letzten Wochen kam es zu einem massiven Anstieg von Zeckenbissen bei Hunden und damit einhergehend zu teils lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen.

Ungewöhnlich dabei ist der Umstand, dass Hunde vermehrt an der sog. „Ehrlichiose“ und „Babesiose“ erkranken. Die von Zecken übertragenen Krankheiten -umgangssprachlich auch „Zeckenfieber“ bzw. „Hundemalaria“ genannt – waren bisher weniger bei uns, sondern vor allem im Mittelmeerraum verbreitet. Hundebesitzer müssen sich darauf einstellen, dass diese Krankheitsarten in Zukunft leider auch bei uns vermehrt auftreten werden.
 

Zeckenfieber

Die „Ehrlichiose“ wird durch Bakterien ausgelöst, die mit dem Zeckenstich übertragen werden. Die Zecke muss dabei mindestens 24 Stunden am Hund saugen, damit es zu einer Infektion kommen kann. Der Hund kommt ca. 3 Wochen nach dem Zeckenstich in die akute Krankheitsphase. Die Symptome sind dabei u.a. ständig wiederkehrendes Fieber, Erbrechen, Atemnot und Schwellung der Lymphknoten. Auch Nervenstörungen wie Muskelzucken sind nicht selten. Der Hund wirkt apathisch. In Phase 2 ist das Tier dann symptomfrei; hat sich allerdings der Erreger im Körper des Hundes eingenistet, kommt es zur chronischen Ehrlichiose. Schwere Verläufe führen zu Hirnschäden, Muskelschwund oder Blindheit und schließlich zum Tod des Hundes.
 

Hundemalaria

Die Babesiose ähnelt in ihrem Verlauf der Malaria und wird von Protozoen ausgelöst, die mit dem Zeckenstich übertragen werden. 12 Stunden muss die Zecke saugen, um Hund oder Mensch zu infizieren. Zwischen dem 4. und 21. Tag nach dem Stich setzt hohes schubartiges Fieber ein. Von der Krankheit befallene Tiere sind matt, appetitlos und verlieren an Gewicht. In der akuten Phase kann die Hundemalaria auch zum Tod des Tieres führen. Im chronischen Stadium der Krankheit treten u.a. Verdauungs- und Kreislaufstörungen auf. Unbehandelt endet eine Babesiose meist tödlich.

Der Österreichische Tierschutzverein rät Hundebesitzern, ihre Vierbeiner täglich nach Zecken zu untersuchen. Mit einem Bluttest kann der Tierarzt feststellen, ob Zecken Krankheitserreger übertragen haben. Die Behandlung der Ehrlichiose erfolgt mittels Antibiotika, eine vorbeugende Impfung ist derzeit nicht möglich.

Für einige Formen der Hundemalaria ist ein Impfstoff zugelassen, wobei jedoch eine generelle Impfung nicht empfohlen wird. Da die Hundemalaria in diesen Breiten bis dato eher selten auftrat, sind nur wenige Medikamente gegen Babesiose zugelassen.

Endstation Autobahn: Österreichischer Tierschutzverein bringt ausgesetzte Hundefamilie auf einen „Franz von Assisi-Hof“

Urlaubszeit ist bestimmt für viele Menschen die schönste Zeit im Jahr. Doch ist sie es auch für Haustiere?
Jedes Jahr zu Beginn der Reisezeit ist die „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins verstärkt im Dauereinsatz.
Kürzlich wurde unsere Tierrettung von der Exekutive zu einem Einsatz gerufen, weil eine Pekinesenhündin mit ihren zwei ca. 6 Wochen jungen Welpen in einem Waldstück ganz nahe der A1 Westautobahn in Höhe Raststation Mondsee von einer Tierfreundin entdeckt wurde.

Wie kaltherzig manche Menschen sind, zeigt dieses Beispiel einmal mehr. Die Anschaffung eines Haustieres muss gut überlegt sein! Oft stellt sich vor Antritt einer Urlaubsreise heraus, dass das einst liebgewonnene Tier zur Belastung wird und dann kommt es schnell zu Kurzschlusshandlungen, wie in diesem Fall! Tiere sind Lebewesen, die es verdienen, dass man respektvoll mit ihnen umgeht und kein Spielzeug.

Nach einem Gesundheitscheck bei unserer Tierärztin stellte sich heraus, dass die junge Hundefamilie gesund ist. Sie werden die nächsten Tage auf einem unserer „Franz von Assisi-Höfe“ bleiben und dann an gute Plätze vermittelt.

Kein Platz für Katzenbabys? Österreichischer Tierschutzverein hilft wirklich!

Eine Katzenmama hat vor wenigen Tagen im Lichtschacht eines Kellers im Bundesasylamt in St. Georgen i.A. ihre vier Babys zur Welt gebracht. Da es sich offenbar um eine Streunerkatze handelt und diese Bleibe keine Dauerlösung sein kann, bemühte man sich im Asylamt, für die Katzenfamilie einen guten Platz zu finden.

Nach vielen erfolglosen Telefonaten und ungehörten Bitten landete der Hilferuf schließlich beim Österreichischen Tierschutzverein. Unsere „Assisi-Hof“ Tierrettung fuhr sofort los und nahm die Katzenmutter samt ihren Babys auf“, kommentiert Susanne Hemetsberger vom Österreichischen Tierschutzverein. Die routinemäßige tierärztliche Untersuchung ergab, dass alle Wohl auf sind. Jetzt werden sie von unseren fürsorglichen Tierpflegern am „Assisi-Hof VII“ in Frankenburg bestens versorgt und in ein paar Wochen, wenn die Katzenkinder von der Mutter getrennt werden können, suchen wir für die Samptpfoten neue gute Plätze bei Tierfreunden.

Ausgesetzt oder entwischt? Bartagame (Echse) von „Assisi-Hof“ Tierrettung eingefangen

„Hier sitzt eine exotische Echse in der prallen Sonne“, teilte der Anrufer der „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins am späten Nachmittag des 19. Junis mit. Tierfreunde hatten die Bartagame vor ihrem Haus in Mattsee entdeckt und nach erster erfolgloser Abklärung in der Nachbarschaft nach einem Besitzer sofort um Hilfe gerufen. Die Tierrettung eilte daraufhin zur Fundstelle, um die vermutlich ausgesetzte oder entwischte Echse in Sicherheit zu bringen.

Die tierärztliche Untersuchung ergab glücklicherweise, dass die Bartagame nur einen von Baumharz stark verklebten Fuß hat, aber ansonsten gesund ist.

Bartagamen kommen in freier Natur ausschließlich in Australien vor.
Leider werden Agamen sehr gerne unüberlegt für Kinder als „Spielgefährten“ angeschafft, weil sie relativ handzahm sind. Daher appelliert die Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins einmal mehr eindringlich an die Vernunft von Tierfreunden: Exoten sind keine Haustiere!

Endlich Sommer – Ab ins kühle Nass

Der Sommer ist da und nicht nur der Mensch, besonders die Hunde freuen sich über eine Abkühlung im Wasser. Für Tierfreunde gibt es dabei Einiges zu beachten:

  • Wenn es kühl und windig ist, können durch das Wasserbad Nieren- oder Blasenentzündung entstehen.
  • Hunde nie unbeaufsichtigt ins Wasser lassen.
  • Nach dem Fressen mindestens eine Stunde mit dem Wasserbad warten.
  • Die meisten Hunde schlucken beim Herumtoben viel Wasser, daher nach dem Badespaß einen kurzen Spaziergang machen, so kann sich Bello noch entleeren und das Fell kann abtrocknen.
  • Hunde sollten kein abgestandenes Wasser aus Teichen oder Pfützen trinken, schwere Vergiftungen drohen. Am Besten, man führt Frischwasser mit sich und bietet es dem Hund an.
  • Sollte Ihr Hund wasserscheu sein, zwingen Sie ihn bitte nicht zum Schwimmen und werfen Sie ihn nicht ins Wasser.

Der Österreichische Tierschutzverein appelliert an Hundebesitzer, Rücksicht auf andere Badegäste und Tiere zu nehmen und den Hund nur an ausgewiesenen Badeplätzen ins Wasser zu lassen. Dann steht einem tollen Sommer für Alle Nichts mehr im Weg!

 

„Assisi-Hof“ Puzzle

Die originalgetreue Illustration unseres "Assisi-Hofes II", angefertigt von der Künstlerin Sandra Brandstätter, ist nun auch als hochwertiges Puzzle erhältlich. Ob für den eigenen Spielspaß oder als Geschenk, das hochwertige Puzzle, produziert vom renommierten Spielehersteller Ravensburger, bereitet Groß und Klein mit Sicherheit viel Freude. Sie können das Puzzle beim Österreichischen Tierschutzverein unter 01/ 897 33 46 oder zentrale@tierschutzverein.at bestellen.
Die Einnahmen aus dem Verkauf kommen natürlich den vielen geretteten "Assisi-Hof" Tieren zugute.

ca. 493 x 362 mm
500 Teile
Euro 19,90 zzgl. Versandkosten

 

2. Wiener Kinderlesefest: Gratislektüre für junge Tierfreunde

Nach dem großen Erfolg 2012 findet auch heuer wieder im Wiener Rathaus das Wiener Kinderlesefest statt. Am 29. und 30. Juni dürfen Kinder aller Altersgruppen unter den über 40.000 kostenlosen Büchern drei wählen und diese mit nach Hause nehmen.

Der Österreichische Tierschutzverein unterstützt diese Aktion erneut mit Tierschutz-Kinderbüchern. Das Wiener Kinderlesefest ist eine tolle Gelegenheit, Kinder zum Lesen zu motivieren und ihnen dabei den Tierschutzgedanken ohne erhobenen Zeigefinger näher zu bringen. Wir freuen uns sehr, auch heuer wieder dabei zu sein und hoffen erneut auf viele junge Besucher.

Mordlüsterner Katzenhasser gesucht

Es war ein jämmerlicher Anblick. Der schwer verletzte Streuner hatte sich unter einem Strauch verkrochen und wollte nicht mehr hervorkommen. Seit 2 Jahren war der Kater regelmäßig zu Besuch bei den Bewohnern der Wochenendhäuschen am Wallersee bei Salzburg. Alle Nachbarn hatten die verschmuste Samtpfote ins Herz geschlossen und gefüttert. Der Bauer, zu dessen Hof der Kater gehörte, kümmerte sich offensichtlich nicht um das Tier, denn nach jedem Winter war die Fellnase noch magerer gewesen. Die Tierfreunde waren regelmäßig trotz schlechten Wetters zum See gefahren, um den halbverhungerten Kater zu füttern. Seltsamerweise war von ihm jedoch keine Spur zu finden. Als der Hund der Nachbarn bellte, schreckte der verwundete Kater jedoch hoch und mobilisierte die letzten Kräfte zur Flucht. Die entsetzten Tierfreunde konnten den Kater einfangen und riefen sofort die „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins, die das Tier barg. Die tierärztliche Untersuchung ergab auf dem Röntgenbild etliche Schrotkugeln in Schwanz, Beinen und Bauch. Diese wurden in einer Notoperation sofort entfernt.

Glücklicherweise geht es unserem Patienten mittlerweile gut. Ihm wurde Ruhe verordnet, damit die Verletzungen heilen können. Allerdings sieht der freiheitsliebende Kater diese Maßnahme nicht ein und so versuchte er, trotz gegipstem Bein, über den Zaun des Freigeheges zu entwischen. Moritz ist sehr verschmust, daher wird ein liebevoller Platz mit Freigang für den schönen Kater gesucht. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 0664/88 43 40 20.

Leider werden immer wieder in ganz Österreich Katzen und Hunde Opfer von Tierhassern und Jägern. Für den Österreichischen Tierschutzverein ist es das Letzte, einem unschuldigen und wehrlosen Tier nach dem Leben zu trachten. Für Hinweise, die zur Ergreifung von Tierquälern führen, setzen wir daher eine Belohnung in der Höhe von € 1000,00 aus. Bitte richten Sie Hinweise jeweils an die örtliche Polizeistation.

 

Reißende Bestien mitten unter uns?

Mediale Überspitzung von Wildtiertötungen durch Hunde in der Kritik

„Trächtige Rehgeiß von streunenden Hunden gerissen“, „Streunende Hunde töteten Reh“, „Wildernder Hund riss Reh mitten im Ort“. So und ähnlich lauten viele Zeitungsmeldungen der letzten Wochen. Der Österreichische Tierschutzverein kritisiert nun die fehlende Verhältnismäßigkeit solcher Meldungen.

35.865 Rehe fielen laut Statistik Austria im Jagdjahr 2011/2012 Verkehrsunfällen zum Opfer. Die Jäger selbst erschossen in diesem Zeitraum sogar 270.000 Rehe. Angesichts solcher Bilanzen sind die Opferzahlen von Hunden geradezu lächerlich. Selbstverständlich ist es tragisch, wenn Hunde z.B. eine trächtige Rehgeiß töten, doch das ist der Lauf der Natur. Rehe sind die klassische Beute von Wölfen und Bären. Durch ihren ausgezeichneten Geruchs- und Hörsinn und ihre flinken Beine sind diese Tiere bestens an die Flucht vor Fressfeinden angepasst. Aber manchmal wird eben doch eines erwischt.

Die Jägerschaft nützt die wenigen Vorfälle als Rechtfertigung für den Abschuss meist völlig unschuldiger frei laufender Hunde und Katzen. Ein solcher ist nicht einmal meldepflichtig. Haustierbesitzer bangen oft tage- und wochenlang, bis es zur traurigen Gewissheit wird, dass ihr Liebling nie wieder heimkehrt. Schätzungsweise werden in Österreich jährlich ca. 40.000 Katzen und 3000 – 4000 Hunde wegen angeblichen Wilderns erschossen. Die Zahlen wurden von einem deutschen Vergleichswert umgerechnet, wo die Jägerschaft eines Bundeslandes bis vor Kurzem freiwillig Angaben über die Zahl der getöteten Haustiere machte.

Dennoch appelliert der Österreichische Tierschutzverein an Hundehalter, mit ihren tierischen Begleitern gute Hundeschulen zu besuchen, um die Spürnasen anderweitig zu fordern und den Hund damit geistig auszulasten.

Auch der Österreichische Tierschutzverein bietet seit vielen Jahren derartige Hundetrainings erfolgreich an.