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„Assisi-Hof“ Tierrettung auch um 3h morgens zur Stelle

„Assisi-Hof“ – Tierrettung auch um 3 Uhr morgens zur Stelle

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die „Assisi-Hof“ – Tierrettung  von der Autobahnpolizei Anif zu Hilfe gerufen. Ein verwirrt wirkender Lenker hatte mit seinem Auto die Leitschiene touchiert und wurde von den Einsatzkräften in Gewahrsam genommen. Allerdings musste auch der 60 Kilo schwere Rottweiler des Lenkers versorgt werden.  Die verunsicherte Hündin ließ sich von unserem erfahrenen Mitarbeiter ohne Probleme verladen und auf den „Franz von Assisi-Hof III“ bei Mondsee bringen.  Dort wartet sie nun in der Gesellschaft von friedlichen Artgenossen, bis ihr Herrchen sie wieder abholen kann. Von der guten Zusammenarbeit mit den Behörden profitieren Tiere und Menschen tagtäglich.

Österreichischer Tierschutzverein päppelt Feldhasenbaby auf

Österreichischer Tierschutzverein päppelt Feldhasenbaby auf

Auf dem „Assisi-Hof III“ des Österreichischen Tierschutzvereins bei Mondsee befindet sich seit kurzem ein besonderer Schützling: ein ganz junger Feldhase. Bekanntlich haben es Angehörige seiner Art derzeit nicht leicht. Die Intensivierung der Landwirtschaft überlässt ihnen immer weniger Lebensraum, der Straßenverkehr fordert viele Opfer und der lange Winter zehrt an ihren Kräften.

So erging es wohl auch dem jüngsten Bewohner auf einem unserer „Franz von Assisi-Höfe“. Der ca. 10 Tage alte Hase war von tierlieben Kindern zusammengekauert und völlig durchnässt am Feldrand entdeckt worden. Die Kinder haben erst brav abgewartet, ob die Mutter auch wirklich nicht zurück kommt. Zum Glück ist der kleine Hase unverletzt, wenn auch etwas unterernährt. Meister Lampe wird nun von seiner Tierpflegerin alle zwei Stunden mit spezieller Milch liebevoll aufgepäppelt. Auch nachts muss dieser Rhythmus eingehalten werden, soll das Jungtier an Kräften zulegen. Oft nützt alle Mühe nichts, wenn die Tierkinder die Nahrung nicht annehmen. Glücklicherweise frisst der Kleine aber fleißig. In ca. 3-4 Wochen wird er dann auf seine Auswilderung vorbereitet.

Hundewelpe in Not: Österreichischer Tierschutzverein greift ein

Österreichischer Tierschutzverein rettet vernachlässigten Welpen

Ein Tier ist kein Spielzeug. Diese Einsicht ist leider jedoch nicht selbstverständlich. Erst vor wenigen Tagen schritt der Österreichische Tierschutzverein erneut in einem Fall von schlechter Haltung ein.

Eine Familie hatte als Beschäftigung für ihren kleinen Sohn einen Mischlingswelpen angeschafft, sich aber nicht weiter um den Hund gekümmert. Die Hündin „Lotta“ durfte nicht in den Wohnräumen schlafen und wenn sie nachts aus Einsamkeit winselte, bekam sie Prügel. Als Lotta zu uns kam, war sie so verängstigt, dass sie zwickte, wenn man sie streichelte. Liebevolle Behandlung kannte sie nicht. Ihre herausstehenden Rippen weisen auch darauf hin, dass sie zu wenig Futter bekam. Eine Bekannte der Familie meldete dem Österreichischen Tierschutzverein die Missstände. Im Gespräch erklärte sich die Familie bereit, „Lotta“ in unsere Obhut zu geben. Nun ist die elf Monate alte Hündin auf dem „Assisi-Hof III“ bei Mondsee und lernt dort erstmals ein richtiges Hundeleben kennen.

Ehrengrab für verunglückten Polizeihund „Dasty“ auf Tierfriedhof Waldesruh

Ehrengrab für den verunglückten Polizeihund „Dasty“ am Tierfriedhof „Waldesruh“

Der sechsjährige Polizeihund „Dasty“ war mit seinem Diensthundeführer am Samstagabend auf Einbrecherjagd, als das Unglück geschah. Die beiden waren in der Nähe von Münzbach im Bezirk Perg zu einem Firmengebäude gerufen worden. „Dasty“ nahm die Verfolgung auf, doch dann stürzte er vom Dach des Firmengebäudes sieben Meter in die Tiefe. Er erlag noch an Ort und Stelle seinen schweren Verletzungen.                    

Der Österreichische Tierschutzverein bietet nun ein Ehrengrab für „Dasty“ auf seinem Tierfriedhof „Waldesruh“ vor den Toren Wiens. Der Österreichische Tierschutzverein ist der Überzeugung, dass der tapfere und bedingungslose Einsatz von „Dasty“ gewürdigt werden muss.

Wir freuen uns, dass wir in diesem traurigen Moment helfen können, Dasty´s Andenken zu bewahren. Jeder Tierfreund weiß, wie schwer der Verlust eines geliebten tierischen Freundes ist. Ein Grab spendet Trost und bietet einen Ort der Erinnerung.

 

Hunde aus Animal-Hoarding Fall: Kastration und Schur bewilligt

Jene elf Hunde, welche der Österreichische Tierschutzverein vor Kurzem aus schrecklichen Haltungsbedingungen rettete, werden nun Schritt für Schritt an ein normales Hundeleben gewöhnt.

Geplanter erster Schritt dazu war das Abscheren des verfilzten und verkoteten Fells. Wir entschieden, alles auf einmal zu erledigen und unter Vollnarkose die Schur, die Kastration und sämtliche nötigen Impfungen durchzuführen. Diese notwendigen Maßnahmen mussten bis jetzt warten, da die unterernährten Hunde eine Narkose sonst nicht überstanden hätten und wir ihnen etwas Zeit geben wollten, sich an die neuen Umstände zu gewöhnen.

Außerdem musste die Besitzerin der Hunde ihre Einwilligung zur Kastration erteilen. Die Behörde wird erst in einigen Wochen entscheiden, ob die Hunde der Frau zurückgegeben werden müssen. Selbstverständlich setzt sich der Österreichische Tierschutzverein dafür ein, dass dies nicht der Fall ist, aber wir haben keine Entscheidungsgewalt.

Wenigstens aber können sich die Hunde nicht weiter unkontrolliert vermehrten, was aufgrund der bereits hohen Inzuchtrate in der Gruppe sehr gesundheitsschädigend für den Nachwuchs wäre.

Die ersten beiden Hundedamen waren heute beim Tierarzt, in den nächsten Tagen folgt der Rest.

Frohe Ostern auch für die Tiere?

Frohe Ostern auch für die Tiere? Österreichischer Tierschutzverein gibt Tipps

Kaum ein Fest wird so stark mit Tieren assoziiert, wie Ostern. Da gibt es Osterhasen, Ostereier, den berühmten Osterschinken und natürlich auch das Lamm, sei es aus Kuchen oder ein echtes.

Der Österreichische Tierschutzverein appelliert an die Konsumenten, beim Einkauf für das Osteressen auf eine artgerechte Tierhaltung zu achten. Das Osterfest war früher einer der wenigen Anlässe, an denen es genug Fleisch für alle zu essen gab. Da Fleisch heute sehr billig produziert wird, ist die Wertschätzung dafür leider gesunken und viel Fleisch landet, noch verpackt, im Müll. Daher bitten wir darum, bewusst einzukaufen und sich für Biofleisch von möglichst artgerecht gehaltenen Tieren zu entscheiden!

Beim Kauf von gekochten und gefärbten Eiern heißt es Achtung! Es gibt keine Kennzeichnungspflicht für sie. Vielleicht kaufen Sie also ein ausländisches Produkt mit schlechteren Tierschutzstandards, welches in Österreich nur verarbeitet wurde. Bitte unterstützen Sie heimische Eierbauern mit dem Kauf von Spitzenprodukten aus Freiland- und Biohaltung. 

Die vielerorts ausgestellten Kaninchen und Meerschweinchen wecken in vielen Kindern den Wunsch nach einem eigenen Haustier. Kinder sehnen sich nach der Natur und Tieren und diese wirken sich eindeutig positiv auf ihre Entwicklung aus. Tiere sind jedoch keine Geschenke und Spielzeuge, sondern fühlende Lebewesen mit Bedürfnissen. Die ganze Familie sollte mit der Anschaffung einverstanden sein, es sollten keine Allergien vorliegen und die Verantwortung muss jedem Familienmitglied bewusst sein. Kaninchen und Meerschweinchen sollten nur mit Artgenossen gehalten werden, die Arten verstehen sich nicht gut. Beide sind jedoch von ihrer Natur aus Fluchttiere und daher scheu und wenig zutraulich. Das kann sich zwar bessern, doch auch Kinder müssen dafür Verständnis zeigen.

Der Hase auf dem Foto lebt auf dem "Franz von Assisi-Hof II" in einem großzügigen Stall mit Artgenossen zusammen und beschnuppert für das Foto die mit Naturfarben gefärbten Ostereier, welche die ebenfalls auf dem Hof frei lebenden Hühner gelegt haben. So macht Ostern auch den Tieren Freude!

Ein Papst für Tiere?

Schutzheiliger der Tiere als päpstlicher Namensgeber: Österreichischer Tierschutzverein begrüßt Entscheidung

Über lange Zeit betrachtete die katholische Kirche den Menschen als Krone der Schöpfung, der sich die Tiere Untertan machen sollte, anstatt Verantwortung und Fürsorge für sie zu übernehmen. Im Sinne der Tiere hofft der Österreichische Tierschutzverein, dass der neue Papst mit der Wahl des Namens Franziskus eine Wende beabsichtigt. Schließlich wurde Franz von Assisi, der Schutzheilige der Tiere, nie zuvor in der Geschichte der Kirche als Namensgeber eines Papstes erwählt. Unter dem Namen des Heiligen betreibt der Österreichische Tierschutzverein seit vielen Jahren seine Gnadenhöfe als „Franz von Assisi-Höfe“. Unzählige Haus- und Wildtiere in Not wurden auf den im ganzen Bundesgebiet verteilten, umstrukturierten Bauernhöfen, bereits liebevoll gesund gepflegt, an große Tierfreunde vermittelt, wieder ausgewildert oder verbrachten dort ihren Lebensabend.

Geretteter Waldkauz zieht in Freiheit

Geretteter Waldkauz zieht "Assisi-Hof" der Freiheit vor

Der Waldkauz, der vor wenigen Tagen von der "Assisi-Hof" Tierrettung gerettet wurde, ist inzwischen erhohlt, gut gefüttert und ganz gesund. Da der Österreichische Tierschutzverein Wildtiere auswildert, sofern sie in der Lage sind sich selbst zu versorgen, wurden am "Assisi-Hof III" bereits die ersten Auswilderungsversuche unternommen. Der Waldkauz wurde von seinem Tierpfleger ins Freie gebracht und auf verschiedene Bäume gesetzt. Doch obwohl er fliegen kann, flog er stundenlang nicht weg.

Inzwischen locken wohl der Frühling und die lauer werdenden Nächte und bei einem weiteren Ausflug überlegte er es sich doch anders und flog in die Abenddämmerung davon. Wir wünschen ihm Alles Gute!

Nach Großeinsatz der „Assisi-Hof“ Tierrettung: 11 Hunde erlernen normales Verhalten

Nach Großeinsatz der "Assisi-Hof" Tierrettung: 11 Hunde erlernen normales Verhalten

Die 11 Hunde, welche der Österreichische Tierschutzverein kürzlich aus einer extrem vernachlässigten Haltung (Animal Hoarding) befreite, entwickeln sich unter der kompetenten und einfühlsamen Hand unserer Tierpfleger und Hundetrainer langsam zu normalen Hunden.

Die Tiere haben nie gelernt, ihr Geschäft draussen zu verrichten und sind es gewohnt, im eigenen Kot zu schlafen. Sie kannten nur die Wohnung, in der sie lebten. Verständlicherweise sind sie waren noch immer so verstört, dass sie auf dem "Franz von Assisi-Hof III" nicht in die großzügigen Hundeausläufe gelassen werden können, denn sie würden ausbüchsen. Daher behielten sie natürlich ihr erlerntes Verhalten bei, sich auf den selben Decken, auf denen sie schliefen, zu lösen.

Mittlerweile haben die Mischlinge schon einen Fortschritt gemacht: Sie benutzen nur noch eine Ecke als Toilette und schlafen in einer anderen. Selbstverständlich muss das Hundehaus daher mehrmals täglich gereinigt werden.

Mit viel Geduld erarbeiten sich unsere Tierpfleger nun das Vertrauen der armen Vierbeiner, damit diese auch auf Spaziergänge mitgenommen werden können und endlich normales Verhalten kennenlernen. Noch liegt ein langer Weg vor den zitternden Nervenbündeln, die sich gmeinsam in eine Ecke drängen, wenn jemand das Hundehaus betritt.

Die beiden Welpen wurden inzwischen auf den "Assisi-Hof VII" gebracht, damit sie nicht das fehlerhafte Verhalten der erwachsenen Hunde annehmen, sondern sich ungestört entwickeln können. Auch sie sind natürlich verängstigt, jedoch kommt langsam die für Welpen typische Neugier durch und sie erkunden gemeinsam mit den Tierpflegern das Areal ihres neuen Zuhauses.

 

Gemeinde schaute Animal Hoarderin tatenlos zu: Österreichischer Tierschutzverein half

Gemeinde schaute Animal Hoarderin tatenlos zu: Österreichischer Tierschutzverein half!

Wie berichtet, waren am Freitag 11 Hunde auf Anordnung des Amtstierarztes einer Seekirchnerin behördlich beschlagnahmt worden. „Dass den Hunden sofort geholfen werden konnte, ist dem schnellen Handeln des ATA Buchner und der Firma Fressnapf in Eugendorf zu verdanken, die für den Transport schnell und unbürokratisch Busse und Hundehänger zur Verfügung stellte. Gerade rechtzeitig, denn einige der Hündinnen sind bereits läufig und die Rüden nicht kastriert. In Kürze wären es noch mehr Hunde gewesen.

Die Zustände waren für die Frau und die Tiere unzumutbar. Die tierärztliche Untersuchung ergab starke Unterernährung, völlig verfilztes Fell (die Hunde mussten in ihren eigenen Exkrementen schlafen) und teilweise eingewachsene Krallen.

Dennoch sieht der Österreichische Tierschutzverein die Schuld woanders. Die Dame ist psychisch krank und wurde in die Nervenheilanstalt eingewiesen. Unseres Wissens nach kannten Gemeinde und die Angehörige die Situation. Anscheinend hatten die Nachbarn bereits mehrfach Beschwerde eingereicht. Für den Österreichischen Tierschutzverein ist es unfassbar, dass erst jetzt reagiert wurde.

Wir hoffen nun, dass die Tiere nicht zurückgegeben werden müssen. Innerhalb einer gesetzlichen Frist von 60 Tagen muss die Halterin nun akzeptable Zustände schaffen, dann erhält sie die Tiere zurück, andernfalls könnten die Vierbeiner an liebevolle Plätze vergeben werden.

Die Mischlinge werden auf dem „Assisi-Hof III“ bei Mondsee aufgepäppelt und demnächst unter Narkose geschoren. Viel Arbeit wartet: sie müssen Vertrauen fassen und alles lernen, wie ihr Geschäft draußen zu verrichten oder an der Leine zu gehen. Nach wie vor sind die Vierbeiner verstört, aber nicht aggressiv. Die beiden Welpen mussten von ihrer Mutter getrennt werden, damit sie nicht das Verhalten der erwachsenen Tiere annehmen. Der Österreichische Tierschutzverein bittet um Spenden für Einsätze wie diesen auf das PSK-Konto 90.012.022, BLZ 60.000