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ÖTV begrüßt Verbot von Einwegplastik

Meer Müll Plastik

EU will Einwegplastik ab 2021 verbieten

So können Sie schon jetzt Plastik vermeiden

Das EU-Parlament in Straßburg hat am Mittwoch für ein Verkaufsverbot von  Einwegartikeln aus Plastik gestimmt. Der Österreichische Tierschutzverein setzt sich seit Jahren für die drastische Reduktion von Plastik ein und begrüßt die Entscheidung des EU-Parlaments als Meilenstein für den Umweltschutz.

Die wichtigsten Fakten zum Thema:

  • Was soll verboten werden? Das Verbot betrifft jene zehn Plastikprodukte, die laut Experten über 70 Prozent des Abfalls im Meer ausmachen. Darunter fallen Einweg-Teller, Besteck, -Rührstäbchen, -Strohhalme, -Wattestäbchen und Haltestäbchen für Luftballone. Der Umweltausschuss des Parlaments hat zudem Fast-Food-Behälter und sehr leichte Plastiksackerl auf die Liste gesetzt. Auch Zigarettenfilter sollen bis 2030 achtzig Prozent weniger Plastik enthalten. Plastikflaschen müssen bis 2025 zu 90 Prozent wiederverwertet werden – dafür sind die Mitgliedstaaten der EU zuständig.
  • Wann tritt das Verbot in Kraft? Ab 2021 sollen EU-weit keine Einweg-Plastikartikel mehr verkauft werden dürfen.

Unsere Meere versinken in Plastik

Expertenschätzungen zufolge landen jedes Jahr acht bis zehn Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer. Wie viel sich im Laufe der Jahrzehnte tatsächlich angesammelt hat, ist schwer zu sagen: Die Meinungen reichen von 100 Millionen Tonnen bis hin zu mehreren Milliarden. Das Problematische daran: Kunststoff wird erst nach 350 bis 400 Jahren abgebaut. Welch immensen Schaden Plastik im Meer anrichtet, hat der Österreichische Tierschutzverein im Rahmen seiner Aufklärungskampagne „Unsere Meere versinken in Plastik“ aufgezeigt.

Wie Sie Plastik schon jetzt vermeiden können

  • Kaffee aus Mehrwegbechern: Coffee to Go-Becher bestehen zum größten Teil aus Pappe. Was viele nicht wissen: Innen sind sie meist mit einer dünnen Plastikschicht versehen, auch der Deckel besteht fast immer aus Plastik. Mit einem Mehrweg- bzw. Thermobecher können Sie ganz einfach Abhilfe schaffen.
  • Seife, Shampoo und Duschgel am Stück: Im Gegensatz zu Flüssigseifen sind viele Stückseifen ohne Plastikverpackung erhältlich. Auch bieten manche Hersteller Shampoos in fester Form an. Werfen Sie in jedem Fall einen Blick auf die Inhaltsstoffe und meiden Sie Produkte mit Mikroplastik. Diese chemisch hergestellten Plastikzusätze erkennen Sie an den Inhaltsstoffen Acrylate Copolymer (AC), Acrylate Crosspolymer (ACS), Dimethiconol, Methicone, Polyamide (PA, Nylon), Polyacrylate (PA), Polymethylmetacrylate (PMMA), Polyquaternium (PQ), Polyethylene (PE), Polyethyleneglycol (PEG), Polyethyleneterephtalate (PET), Polypropylene (PP), Polypropyleneglycol (PPG), Polystyrene (PS), Polyurethane (PUR) und Siloxane. Noch bequemer: Mit den kostenlosen Apps Codecheck und Beat the Microbead können Sie den Barcode des jeweiligen Produktes abfotografieren und erhalten sofort Auskunft, ob Ihr Produkt bedenkliche Inhaltsstoffe wie Mikroplastik enthält.
  • Nachhaltige Zahnbürsten und Rasierer: Für Zahnbürsten aus Plastik gibt es tolle Alternativen, wie Produkte aus Bambus oder biologisch abbaubarem Nylon. Einige Hersteller bieten auch natürliche Zahnseide, etwa aus Seide oder Bienenwachs. Bei Rasierern sollten Sie auf Holz- oder Metallprodukte setzen. Zwar müssen Sie auch bei diesen regelmäßig die Klingen wechseln, dadurch wird aber deutlich weniger Müll verursacht, als durch Einwegrasierer & Co.
  • Plastikfreie Damenhygiene: Auch für Tampons, Slipeinlagen und Damenbinden stehen plastikfreie Alternativen zur Verfügung, wie Menstruationstassen aus Silikon oder waschbare Slipeinlagen und Binden aus Bio-Baumwolle.
  • Wiederverwendbare Lunchboxen: Statt Plastikverpackungen und -dosen sollten sie auf Behälter aus Glas, Edelstahl und Holz setzen. Auch leere Marmeladengläser finden so schnell eine neue Verwendung.
  • Leitungswasser trinken: Die Wasserqualität in Österreich ist ausgezeichnet und wird ständig überwacht. Leitungswasser kann also bedenkenlos getrunken werden und spart dazu noch jede Menge Plastikmüll.
  • Plastikfrei einkaufen: Verzichten Sie beim Einkaufen auf Obst- und Gemüsesackerl aus Plastik. Setzen Sie stattdessen auf waschbare Stoffnetze. Gleiches gilt für Einkaufstüten. Auch indem Sie Milchprodukte im Glas kaufen, tun Sie der Umwelt etwas Gutes.
  • Frisch kochen: Fertigprodukte und Fastfood sind oft in unnötig viel Plastik verpackt. Wenn Sie den Kunststoff in Ihrem Alltag reduzieren möchten, sollten Sie daher besser frisch kochen – das ist ohnehin gesünder.

Bitte helfen Sie mit, Plastik zu vermeiden! Die Tiere, die Umwelt und Ihre Gesundheit werden es Ihnen danken!

EU verbietet Einweg-Plastik

Bienen helfen – mit selbstgebauter Bienentränke

Bienen helfen mit Bienentränke

Auch Bienen haben Durst – gerade in der warmen Jahreszeit brauchen sie regelmäßig Zugang zu frischem Wasser. Mit einer selbstgebauten Bienentränke können Sie unseren Bienen ganz einfach etwas Gutes tun – und das bei minimalem Aufwand. Der Österreichische Tierschutzverein zeigt wie’s funktioniert:

Reißende Bestien mitten unter uns?

Mediale Überspitzung von Wildtiertötungen durch Hunde in der Kritik

„Trächtige Rehgeiß von streunenden Hunden gerissen“, „Streunende Hunde töteten Reh“, „Wildernder Hund riss Reh mitten im Ort“. So und ähnlich lauten viele Zeitungsmeldungen der letzten Wochen. Der Österreichische Tierschutzverein kritisiert nun die fehlende Verhältnismäßigkeit solcher Meldungen.

35.865 Rehe fielen laut Statistik Austria im Jagdjahr 2011/2012 Verkehrsunfällen zum Opfer. Die Jäger selbst erschossen in diesem Zeitraum sogar 270.000 Rehe. Angesichts solcher Bilanzen sind die Opferzahlen von Hunden geradezu lächerlich. Selbstverständlich ist es tragisch, wenn Hunde z.B. eine trächtige Rehgeiß töten, doch das ist der Lauf der Natur. Rehe sind die klassische Beute von Wölfen und Bären. Durch ihren ausgezeichneten Geruchs- und Hörsinn und ihre flinken Beine sind diese Tiere bestens an die Flucht vor Fressfeinden angepasst. Aber manchmal wird eben doch eines erwischt.

Die Jägerschaft nützt die wenigen Vorfälle als Rechtfertigung für den Abschuss meist völlig unschuldiger frei laufender Hunde und Katzen. Ein solcher ist nicht einmal meldepflichtig. Haustierbesitzer bangen oft tage- und wochenlang, bis es zur traurigen Gewissheit wird, dass ihr Liebling nie wieder heimkehrt. Schätzungsweise werden in Österreich jährlich ca. 40.000 Katzen und 3000 – 4000 Hunde wegen angeblichen Wilderns erschossen. Die Zahlen wurden von einem deutschen Vergleichswert umgerechnet, wo die Jägerschaft eines Bundeslandes bis vor Kurzem freiwillig Angaben über die Zahl der getöteten Haustiere machte.

Dennoch appelliert der Österreichische Tierschutzverein an Hundehalter, mit ihren tierischen Begleitern gute Hundeschulen zu besuchen, um die Spürnasen anderweitig zu fordern und den Hund damit geistig auszulasten.

Auch der Österreichische Tierschutzverein bietet seit vielen Jahren derartige Hundetrainings erfolgreich an.

 

Neujahrsfestmahl für unsere Singvögel

Vogelhaus

Vogelfreunde aufgepasst: Mit diesem einfachen Neujahrsfestmahl können Sie unseren Singvögeln den Start ins neue Jahr verschönern und ihnen gleichzeitig den Kampf gegen die Kälte erleichtern. Der Österreichische Tierschutzverein zeigt wie’s geht. 

Kastrationspflicht einhalten verhindert Tierleid!

Kein Ende der Herbst-Katzenschwemme in Sicht! Fast wöchentlich bieten die „Assisi-Höfe“ des Österreichischen Tierschutzvereins in der letzten Zeit hilflosen Katzenbabys Zuflucht. Oft haben andere Tierschutzheime keine  Kapazitäten mehr frei, was aufgrund der Vielzahl an heimatlosen Kätzchen kaum verwundert.

Unsere hellen und großzügigen Katzenhäuser mit Kratzbäumen und Kuschelplätzen bieten zwar viel Raum, aber natürlich sind auch unsere Möglichkeiten  begrenzt. Wenn die, seit 2005 gesetzliche Kastrationspflicht, endlich eingehalten würde, könnte viel Tierleid verhindert werden.

Die aufgefundenen, wilden Katzenkinder „Basti, Bella, Bibi und Bubi“ müssen sich erst langsam an den Menschen gewöhnen. Mit viel Liebe und Streicheleinheiten ist die Hand aber mittlerweile kein großer Feind mehr. Jeder Tag bringt große Fortschritte und so steht die Zukunft zumindest für diese süßen Kätzchen unter einem guten Stern.

Katzenliebhaber sollten nicht lange zögern, sich für eines der süßen Katzenkinder zu entscheiden. Am „Assisi-Hof VII“ toben sie einstweilen ausgelassen mit den anderen Miezen im Katzenhaus und in der Natur des großzügigen Freigeländes.

Interessenten melden sich bitte beim Österreichischen Tierschutzverein unter der Tel.: 0664/9642685.

Tödliche Gefahr durch Stacheldrahtzaun

Kürzlich bat die Polizei die „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins erneut um Hilfe. Zwei Pferde waren im Bezirk Vöcklabruck von ihrer Koppel entkommen. Es bestand akute Gefahr, dass die Tiere einen schweren Verkehrsunfall verursachen.

Stacheldraht als Einzäunung

Bei Eintreffen der „Assisi-Hof“ Tierrettung, war bereits ein Unglück geschehen. Ein Pferd war gestürzt und hatte sich zwischen zwei Bäumen verkeilt. Bei seinen verzweifelten Versuchen, wieder aufzustehen, starb es an Entkräftung. Das zweite Pferd lief inzwischen aufgeregt im Wald auf und ab. Sowohl für das Pferd, als auch für Autolenker kann ein Zusammenstoß tödlich enden. Die „Assisi-Hof“ Tierrettung und die Exekutive konnten dies jedoch glücklicherweise verhindern. Das Pferd ist nun wieder bei seinem Besitzer.

Dieser muss jetzt mit einer Anzeige rechnen. Eine Einzäunung von Pferdekoppeln mit Stacheldraht entspricht nicht den Grundsätzen der Pferdehaltung und ist verboten, da das Verletzungsrisiko für die Tiere enorm ist. Die fahrlässige Konstruktion konnte auch die Flucht der Pferde nicht verhindern, was eine Gefährdung der Allgemeinheit und den Tod eines Lebewesens mit sich brachte.

Alles für die Katz‘? Erstaunliche Fakten und tolle Tipps zu den Samtpfoten

Österreichischer Tierschutzverein bietet anlässlich des 12. Weltkatzentages am 08. August Infos zu Österreichs beliebtesten Haustieren

1) Eine Katze müsste man sein

Eine Katze, die 15 Jahre alt ist, hat davon rund zehn verschlafen. Davon träumt wohl so mancher Zweibeiner am Montagmorgen …

2) Tipp: Katzen brauchen Kontakt

Samtpfoten sind nicht so einzelgängerisch wie ihr Ruf. „Halten Sie reine Wohnungskatzen bitte nicht einzeln“, ersucht Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins, Katzenfreunde. „Vergesellschaftungen von Einzelkatzen benötigen Geduld, lohnen sich aber.“

3) Erfindergeist:

Sir Isaac Newton entdeckte nicht nur die Schwerkraft, sondern hat auch die Katzentüre erfunden. Eine Katze, die ständig raus wollte, beeinträchtigte seine Arbeit, wodurch er auf die Idee mit der Klappe in der Tür kam.

4) Tipp: Wohnungshaltung

Katzen ohne Freigang sind nicht automatisch unglücklich. „Wichtig ist, dass man in der Wohnung Rückzugsmöglichkeiten und hoch gelegene Beobachtungsposten einrichtet“, rät Hemetsberger. Auch ein Balkon wird meist heiß geliebt.

5) Post von der Katze?

In der belgischen Stadt Liege wurde 1879 versucht, etwa 37 Katzen als „Briefträger“ auszubilden. Der Versuch schlug fehl. Die Vierbeiner haben ihren eigenen Kopf …

6) Tipp: Milch

Katzen vertragen keine Kuhmilch! Wasser ist am Besten für sie.

7) Katzensprung:

Katzen können sehr hoch springen, und zwar bis zum Fünffachen ihrer Körpergröße.

8) Tipp: Kastration

Eine Kastration noch vor dem ersten Wurf durchzuführen, ist sinnvoll. Susanne Hemetsberger: „Es gibt viel zu viele heimatlose Streunerkatzen. Jeder, der seine Katze oder seinen Kater nicht kastriert, macht sich am Leid der Tiere mitschuldig und strafbar.“ In Österreich besteht Kastrationspflicht.

9) Maus überlistete Katze:

Einer chinesischen Legende nach soll eine hinterlistige Maus einer Katze das falsche Datum genannt haben, an dem Buddha die Tierkreis-Zeichen festlegte. Daher sind die Samtpfoten mit keinem eigenen Symbol vertreten …

10) Tipp: Was Kätzchen nicht lernt…

„Bitte geben sie Katzen von den ,Assisi-Höfen‘ oder aus dem Tierheim eine Chance“ appelliert Hemetsberger. „Ältere Katzen sind ruhiger und eignen sich besser für Berufstätige und Senioren als stürmische Jungtiere.“

11) Erstaunlich schnell:

Die Ägyptische Mau gilt mit 50 km/h, die sie schaffen kann, als schnellste Hauskatze. Zum Vergleich: Sprinter Usain Bolt gilt als der „schnellste Mann der Welt“ und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von annähernd 45 km/h (100-Meter-Lauf).

12) Tipp: Essigduft

Wer sich daran stört, dass die Nachbarskatzen im eigenen Garten herumstreunen, kann sich einfach helfen: In eine Sprühflasche verdünnte Essigessenz einfüllen und dieses Gemisch versprühen. Für die Katze bleibt der Geruch unerträglich, auch wenn wir ihn längst nicht mehr wahrnehmen.

 

 

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!

Bitte vergessen Sie ob der Weihnachtsidylle nicht, dass sich Tiere als Geschenk für diesen Anlass schlecht eignen. Die neuen Familienmitglieder sollten  als eigenständige Lebewesen respektiert und ihre Bedürfnisse beachtet werden. Dafür braucht es Zeit, Ruhe und eine wohlüberlegte Entscheidung des Familienrates. Im allgemeinen Weihnachtstrubel wird ein Tier oft übereilt angeschafft – sind die Feiertage vorbei, ist das Interesse dann schnell wieder erloschen und der neue Spielgefährte wird vernachlässigt oder gar ausgesetzt.

Alle Jahre wieder gibt es nach Weihnachten viel Tierleid zu beklagen. Der Österreichische Tierschutzverein ruft daher auf: Handeln Sie verantwortungsvoll und verschenken Sie keine Tiere zu diesem Anlass!

Niederösterreich: ÖTV rettet zwei Tigerbabys aus Wohnung

Tigerbabys gefunden
Bei einem Großeinsatz am 8. August konnte der Österreichische Tierschutzverein – gemeinsam mit der Polizei – zwei Tigerbabys aus einem niederösterreichischen Gemeindebau retten. Die wenige Tage alten Jungtiere befanden sich in lebensbedrohlichem Gesundheitszustand. Vermutlich waren sie für den Verkauf am Schwarzmarkt bestimmt gewesen.

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Alle Jahre wieder landen unzählige Katzen, Hunde, Hamster & Co. unter Österreichischen Weihnachtsbäumen. Viele davon finden sich nur wenig später in überfüllten Tierheimen wieder – oder werden gar ausgesetzt. Seit Jahren sprechen sich Tierschutzorganisationen auf der ganzen Welt dagegen aus, zum Fest der Liebe Haustiere zu verschenken. Auch der Österreichische Tierschutzverein macht deutlich: Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke – und zeigt Alternativen für Tierfreunde.