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Zu Muttertag auch an die Tiermütter denken!

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Eier, Milch, Butter, Schinken und Fleisch – all diese Lebensmittel stehen am festlich gedeckten Frühstückstisch wenn Kinder ihren Müttern zum Muttertag für deren großartige Leistung danken: Geduld, Verständnis, Liebe, starke Nerven und nicht zuletzt auch die körperliche Willenskraft der Geburt an sich, machen „Mama“ für ihre Kinder einfach unersetzlich.

Auch bei Tieren ist die Mutter-Kind Verbindung sehr eng und bei genauerem Hinsehen wird schnell klar: den Großteil unserer tierischen Lebensmittel verdanken wir ebenfalls Müttern. Wer den Muttertag in seiner vollen Sinnhaftigkeit feiern möchte tut auch den Tieren etwas Gutes, und verbringt den Muttertag vegan!

Mutterliebe – auch bei Tieren

Muttertiere erleben nachweislich eine enorme Gefühlsbindung zu ihren Nachkommen und erfahren Glück und Freude gleichermaßen intensiv wie Verlust, Sorge und Trauer um ihre Kinder. Umso wichtiger ist es darum sich bewusst zu machen, dass wir tierische Lebensmittel wie Eier, Milch, Butter, Schinken und Fleisch durchgehend Tiermüttern zu verdanken haben, die ein sehr großes Opfer für uns Menschen bringen.

Milch

Kühe produzieren nicht grundsätzlich Milch sondern nur wenn sie ihr Kalb aufziehen. Auch die Mutterkuh bringt ihr Junges nach 9 Monaten zur Welt doch im Vergleich zu uns Menschen, wird ihr der Nachwuchs bereits eine Stunde nach der Geburt weggenommen. Oft rufen sich Mutter und Junges tagelang vergeblich. Die Mutter produziert dennoch für ca. 10 Monate Milch.  Um die Milchproduktion konstant zu halten wird sie danach wieder mit Sperma künstlich befruchtet und der grausame Kreislauf beginnt von vorne.

Fleisch und Schinken

Auch für das schmackhafte Schnitzel auf unserem Teller müssen zahlreiche Muttertiere große Opfer vollbringen. Bereits kurz nach der Geburt werden Jungkälber von ihrer Mutter entfernt und während sie noch verzweifelt um Hilfe rufen, werden sie bereits in den Transporter geladen. Noch viel grausamer ergeht es den Schweinemüttern die meist bereits im Alter von 7 Monaten das erste Mal trächtig werden. Ihre Schwangerschaft (durchschnittlich 114 Tage) müssen sie in kleinen Einzelkäfigen verbringen und ab der Geburt fristen sie ihr Dasein in sogenannten Kastenständen, die ihnen jegliche Bewegung- und den Sozialkontakt zu ihren Jungen verwehrt.

Frühstücksei

Ca. 6 Millionen Hennen sorgen in Österreich jährlich für Nachwuchs, damit wir unser Frühstücksei genießen können. Die Eier werden sofort nach dem Legen von der Mutterhenne entfernt ohne dass sie ihr Ei ausbrüten und den Schlupf ihrer Jungen miterleben darf.

Danke Mama!

Wer den Muttertag, der seinen Ursprung übrigens 1914 in den USA fand, zur Gänze zu Ehren der Mutterschaft verbringen möchte, kann mit einem veganen Muttertag einen ersten wichtigen Schritt setzen. Als Inspirationsquelle haben wir einen veganen Muttertagskuchen kreiert.

Vegane Schoko-Kokos-Torte

200 g Soft Datteln
30 g Walnüsse
30 g Cashewkerne
50 g Kokosmehl
3 reife Avocados
70 g Kakaopulver
150 g zerlassenes Kokosöl
120 g Kokosblütenzucker
1 Vanilleschote
1 Hand voll Kokoschips
Backform mit 16 cm Durchmesser

Diese schokoladige Torte ist vegan, glutenfrei und kommt ganz ohne Backofen aus. Bei den Nüssen können Sie gerne variieren. Nehmen Sie einfach Ihre Lieblingsnüsse. Auf vielen Märkten gibt es Datteln, Kokoschips und Nüsse auch unverpackt. Hier kann man sich nach Herzenslust eine feine Nussmischung ganz ohne Plastikverpackung zusammenstellen.

Soft-Datteln Nüsse und Kokosmehl in einen leistungsstarken Mixer geben. Zerkleinern bis eine mehlartige Konsistenz entsteht. Die Masse mit einem Löffelrücken in der Backform fest drücken, sodass der Tortenboden gleichmäßig dick ist. Das Fruchtfleisch der Avocados im Mixer pürieren. Kakaopulver, zerlassenes Kokosöl und Kokosblütenzucker dazu geben. Die Vanilleschote auskratzen und ebenfalls in den Mixer geben. Nun so lange auf höchster Stufe mixen bis eine feine Creme entsteht. Die Creme auf dem Tortenboden verstreichen und das Ganze für 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit Kokoschips bestreuen.