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ÖTV – Retter in letzter Sekunde

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Durch die von der Stadt Stockerau angeordnete Schließung und Zwangsräumung des Streichelzoo Stockerau werden die dort verbliebenen Ziegen, Gänse und Hühner quasi heimatlos. Um unnötiges Tierleid zu vermeiden, verspricht der Österreichische Tierschutzverein schnelle Hilfe. Gespräche mit der Stadt und dem Betreiber sind bereits im Laufen.

„Wir sprechen uns für einen Verbleib der Tiere in ihrer gewohnten Umgebung aus“, so Harald Haslwanter, Vorstandsmitglied des Vereins. „Ein Umzug führt immer zu Stress, außerdem bilden auch Ziegen, Gänse und Hühner soziale Gruppen und sollten nicht auseinandergerissen werden.“

Um dies zu verwirklichen, bietet der Österreichische Tierschutzverein an, den Streichelzoo zu übernehmen und zu einem seiner Franz von Assisi-Höfe umzubauen. Diese umstrukturierten und auf die Bedürfnisse der Tiere angepassten Bauernhöfe geben bereits im ganzen Bundesgebiet notleidenden, kranken und nicht mehr gewollten Tieren ein würdiges, artgerechtes Zuhause.

„Diese Lösung wäre für die Tiere das Beste, aber auch die Menschen der Umgebung könnten weiterhin die Nähe zu Tieren genießen und artgerechte Tierhaltung vor ihrer Haustüre erleben. Wir hoffen sehr, dass wir im Sinne der Tiere mit der Stadt einen gangbaren Weg finden“, so Haslwanter abschließend. „Sollte kein Weg an einer Schließung vorbeiführen, so werden wir alle Tiere gemeinsam übernehmen und auf einem unserer bestehenden Franz von Assisi-Höfe unterbringen.“