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Kind drangsaliert Hund, dieser wehrt sich

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Viele Familien glauben, ein Hund sei der ideale Spielgefährte für Kinder. Meistens stimmt das auch, doch dafür sind einige Voraussetzungen nötig. So sollten zum Beispiel alle Familienmitglieder mit der Anschaffung eines Haustiers einverstanden sein.

Kinder und Erwachsene sollten sich der Verantwortung und Pflichten bewusst sein. Besonders wichtig ist die Einsicht, dass ein Hund kein Spielzeug ist. Kinder müssen lernen, dass man mit einem Tier nicht grob sein darf und es auch dann nicht zwickt oder stößt, wenn man sich geärgert hat. Da sind auch die Eltern gefragt!

Im konkreten Fall mochte der Sohn der Familie den Hund nicht, sah ihn möglicherweise als Konkurrenten um die elterliche Liebe. Jedenfalls war es den Eltern wiederholt aufgefallen, dass der Bub den Hund gezwickt, gestoßen und lieblos behandelt hatte. Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Fass überlaufen und der Hund sich wehren würde.

Es war unverantwortlich von den Eltern, nicht früher einzugreifen. Glücklicherweise wurde das Kind nur leicht verletzt! Bevor ein Hund schnappt, gibt es viele Warnzeichen. Diese sollten nicht ignoriert werden. In diesem Fall wäre es besser gewesen, den Hund rechtzeitig abzugeben.

Der erst 10 Monate alte Schäfer-Retriever Rüde wartet nun auf dem „Franz von Assisi-Hof II“ des Österreichischen Tierschutzvereins auf einen neuen Platz. Ideal wäre für ihn ein kinderloser Haushalt mit Hundeerfahrung. Paco ist freundlich zu den Tierpflegern und anderen Hunden. Fremden gegenüber ist er anfänglich sehr skeptisch. Mit etwas Geduld gewinnt man aber sein Vertrauen.