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Fische sind die neuen Affen

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Von Orang Utans, Schimpansen und Co ist es hinlänglich bekannt: Sie verfügen über soziale Fähigkeiten, die denen des Menschen ähneln. Wenig bis gar nichts traut man in dieser Hinsicht unseren schwimmenden Zeitgenossen zu: den Fischen. Desto erstaunlicher sind die jüngsten Beobachtungen von Wissenschaftern, laut denen „Fische schwimmende Affen sind“.


Gemeint ist dabei beispielsweise ihre Fähigkeit zur Kooperation. So bilden etwa  der Forellenbarsch und die Muräne an Korallenriffen im Roten Meer eine Jagdgemeinschaft und spielen sich die Beute gegenseitig zu.

„Menschliche“ Eigenschaften: Putzerfische

Besonders „menschliche“ Eigenschaften wurden bei Putzerfischen beobachtet. Als Dienstleister befreien sie andere Fische von Parasiten. Dabei kommt es zu ähnlichen Verhaltensweisen wie beim Frisörbesuch. Wenn ein seltener Kunde vorbeikommt, wird zuerst geputzt, während die Alltagsklientel warten muss. Fällt ein Kunde für längere Zeit aus, wird er beim nächsten Besuch mit Bissen in die Haut „bestraft“. Seltener geschieht das allerdings bei gefährlichen Raubfischen. Ist ein Kunde über dieses Verhalten verärgert, wird er mit Fächeln besänftigt. Wenn Putzerfische von ihren Artgenossen beobachtet werden, putzen sie besser. Das erinnert stark an das Verhalten so manches Mitarbeiters, der unter den Augen des Vorgesetzten mehr Leistung bringt.

Forellen klüger als Ratten

Lange sprach die Wissenschaft den Primaten eine ganz eigene Intelligenz zu. Nach den Rabenvögeln laufen ihnen nun aber auch die Fische den Rang ab. Auch die Ratten zählte man lange zu den Klügeren unter den Tieren. Konditioniert man sie allerdings darauf, Futter mit einem bestimmten Ton zu verbinden, so haben das Forellen nach 14 Sitzungen verinnerlicht, Ratten nach 40.