Start Infos für Haustiere Sicher durch die dunkle Jahreszeit: Tipps für Hund & Herrchen

Sicher durch die dunkle Jahreszeit: Tipps für Hund & Herrchen

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Hunde in der Dunkelheit

Alle Jahre wieder werden die Nächte länger und die Tage kürzer. Die dunkle Jahreszeit ist da. Zu dieser sollten Hundehalter besonderen Wert auf Sicherheit beim Gassigehen legen. Denn laut Statistik ist schlechte Sichtbarkeit die häufigste Ursache für Unfälle beim Spazierengehen. Mit diesen Tipps des Österreichischen Tierschutzvereins kommen Hund und Herrchen sicher durch die Herbst- und Winterzeit.

  • Taschenlampe: Eine Taschenlampe sollte zur Standardausrüstung eines jeden Hundehalters zählen. Sie dient zum einen dazu, sich bei Autofahrern bemerkbar zu machen. Zum anderen lassen sich dunkle Gassen und unebene Wege damit ausleuchten und erkennen, ob der Hund etwas frisst, das potentiell gefährlich ist.
  • Leucht- und Blinkhalsbänder: Mit einem Leucht- oder Blinkhalsband werden Hunde für Autofahrer um ein Vielfaches besser erkennbar. Tipp: Immer Reservebatterien in der Tasche mitführen!
  • Stirnlampe, Reflektoren, Warnweste: Hundehalter sollten auch auf ihre eigene Sichtbarkeit achten. Diese lässt sich mit Reflektoren, Stirnlampen, einer Warnweste oder einer neonfarbenen Jacke deutlich verbessern. Auf dunkle Farben bitte verzichten!
  • Selbstleuchtende Hundeleinen oder -westen: Leuchthalsbänder und Reflektoren werden bei langhaarigen Hunden gerne mal vom Fell überdeckt. Eine selbstleuchtende Hundeweste und/oder -leine schafft Abhilfe. Diese kann zusätzlich mit reflektierenden Applikatoren versehen werden.
  • Augen und Finger weg vom Smartphone: Immer mehr Unfälle entstehen, weil sich Fußgänger und Fahrer mit ihrem Handy beschäftigen, statt mit dem Straßenverkehr. Beim Gassigehen sollte die Aufmerksamkeit ausschließlich auf der eigenen Sicherheit und der des Vierbeiners liegen!

Hunde verhalten sich anders bei Dunkelheit

Viele Vierbeiner ändern bei Dunkelheit plötzlich ihr Verhalten. Denn sie können bedrohliche Schatten und schlecht erkennbare Personen oder Gegenstände weniger gut einschätzen. In Folge reagieren sie häufig anders, als bei Tageslicht. Die Reaktionen variieren: Während sich manches Tier scheu und ängstlich zurückzieht, reagiert ein anderes mit dem Angriff nach vorne. Auch Begegnungen mit Artgenossen verlaufen bei Dunkelheit oft anders, als bei Tag. Deshalb empfiehlt es sich, den Hund während der Morgen- und Abendrunde erst einmal an der Leine zu führen und sein Verhalten genau zu beobachten.

Der Österreichische Tierschutzverein wünscht allen Fellnasen und Hundehaltern eine schöne und sichere Herbst- und Winterzeit!

Dunkle Jahreszeit
Schlechte Sichtbarkeit ist die häufigste Ursache für Unfälle beim Spazierengehen.