Zirkus

Würdeloser Umgang mit Wildtieren

Für den Österreichischen Tierschutzverein stellt die Zurschaustellung von Tieren in Zirkussen einen würdelosen Umgang mit Wildtieren dar und sollte daher nicht nur, wie seit 1.1.2005 in Österreich, sondern auch europaweit der Vergangenheit angehören. Die Tiere fristen ihr Dasein völlig isoliert in Käfigen, ohne ausreichende Bewegungsmöglichkeit und ohne Sozialkontakte. Aufgrund dieser katastrophalen Haltungsbedingungen (Einzelhaltung in kleinen Käfigen) treten oftmals psychische und physische Störungen – wie stereotype Bewegungsabläufe – auf.

Tiere werden mit Gewalt zu unnatürlichem Verhalten gezwungen. Tiere werden mit Gewalt zu unnatürlichem Verhalten gezwungen.

Bei der Tierdressur werden diese Tiere wiederholt gequält. Mit Wasser- und Nahrungsentzug,  gewaltsamen Mitteln und physischen Misshandlungen hämmert man ihnen unnatürliche Bewegungsabläufe und lächerliche „Kunststücke“ für die Dressuren ein.

Der Österreichische Tierschutzverein hat sich konsequent für ein österreichweites Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen eingesetzt - im Bundestierschutzgesetz, das mit 1.1.2005 in Kraft getreten ist, wurde dieses Verbot verankert!

Das Argument, dass Zirkustiere weniger Raum brauchen, da sie während der Aufführungen und des Trainings ihren Bewegungsdrang ausleben können, ist aus vielen Gründen absurd. Die Tiere werden zu Übungs- oder Aufführungszwecken nur in die Manege geholt, wenn Raum und Zeit zur Verfügung stehen; allerdings können diese Bewegungsabläufe, die meist unter Anwendung extremster Mittel angelernt wurden, bei Weitem nicht das Bewegungsbedürfnis von Wildtieren befriedigen.

Ein bedauernswerter Elefant. Ein bedauernswerter Elefant.


Die Tiere leiden unter extremer Raumnot, da sie oftmals tagelang die kleinen Käfige nicht verlassen dürfen. In diesen können sie sich teilweise nicht einmal zur Gänze aufrichten, geschweige denn ausreichend bewegen. Jene Tiere, die nicht für Vorführungen verwendet werden, bleiben oftmals sogar monatelang in ihren Käfigen.

Da die Tiere den Großteil des Tages eingesperrt auf engstem Raum verbringen müssen und sich kaum – selten mehrere Stunden – in einem Freigehege bewegen können, entwickeln viele aufgrund der tristen, tierquälerischen Haltung und der Trostlosigkeit Stereotypien (gleichbleibende Verhaltensweisen). Diese werden, auch in Zoos, zur Hauptbeschäftigung. Bei Elefanten ist das z.B. das Weben (Hin- und Herbewegen des Kopfes).

Zirkustiere verbringen nahezu ihr ganzes Leben auf der Straße, um von einem Aufführungsort zum nächsten transportiert zu werden. Im Winter, wenn keine Aufführungen geplant sind, kommen die Tiere für 2-3 Monate in ihre Winterquartiere.

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