
Österreichischer Tierschutzverein: Tierfriedhof Waldesruh – letzte Ruhestätte im Grünen mit überraschender Artenvielfalt
PresseDer Tierfriedhof Waldesruh nahe Wien ist ein Ort des liebevollen Gedenkens, inmitten der Natur. Zu Allerheiligen ehren hier wieder zahlreiche Tierfreund*innen ihre treuen Begleiter mit Blumen, Kerzen und persönlichen Erinnerungsstücken.
Der Abschied von einem geliebten Tier schmerzt tief und hinterlässt oft eine Lücke, die schwer zu schließen ist. Für Tierfreunde bietet der Tierfriedhof Waldesruh einen Ort des Trostes, an dem die besondere Verbindung zu ihren treuen Begleitern weiterleben kann. „Hier spüren sie, dass ihre geliebten Tiere niemals wirklich fort sind“, erklärt Manfred Maier, der Leiter des Friedhofs Waldesruh, der vom Österreichischen Tierschutzverein betrieben wird.
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Viele von ihnen kommen Jahr für Jahr an diesen besonderen Ort, besonders am 1. November, zu Allerheiligen. Dann schmücken sie die Gräber ihrer treuen Begleiter liebevoll mit Blumen und Kerzen. Maier beschreibt die Szene als bewegend: „Es ist berührend zu sehen, wie die Gräber geschmückt werden. Diese kleinen Rituale bringen die Erinnerungen zurück und lassen die gemeinsamen Momente lebendig werden.“
Individuelle Grabgestaltung
Eingebettet in die Natur liegt der Friedhof Waldesruh nördlich von Wien. Er ist ein Zufluchtsort für all jene, die ihre Tiere nie vergessen. Manfred Maier: „Die individuell gestaltbaren Gräber ermöglichen es Tierhaltern, eine bleibende Erinnerung zu schaffen.“ Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen vom schlichten Grabstein bis zur personalisierten Gedenktafel mit besonderer Blumenbepflanzung.
Tier nach eigenem Tod abgesichert
Mit der Grabmiete helfen Tierfreundinnen dem Österreichischen Tierschutzverein, Tieren in Not ein Zuhause zu geben. Manfred Maier: „Zusätzlich stellen wir damit sicher, dass Ihr Tier auch nach Ihrem Tod liebevoll weiter versorgt wird. Nur der Österreichische Tierschutzverein garantiert ihnen, dass durch Ihre letztwillige Verfügung Ihr Haustier in erfahrenen Händen bleibt, selbst wenn Sie nicht mehr da sind.“
Blumen, Kerzen, Lieblingsspielzeug
Zu Allerheiligen verwandelt sich der Tierfriedhof Waldesruh in ein strahlendes Meer aus Kerzen, die die liebevollen Geschichten unserer tierischen Begleiter erzählen und den Weg für die Trauernden erhellen. In Scharen besuchen Tierfreunde die Gräber ihrer treuen Begleiter, um in stillen Momenten zu gedenken. „Sie schmücken das Grab mit Blumen, Kerzen oder einem Lieblingsspielzeug des Tieres, um auch nach dem Abschied weiterhin ihre Verbundenheit auszudrücken. Das ist berührend sehen“, so Manfred Maier. „Es ist diese persönliche Note, die den Friedhof Waldesruh so besonders macht.“
Artenreich, naturverbunden
Der Tierfriedhof Waldesruh ist auch ein natürlicher Lebensraum für zahlreiche Tiere, Pflanzen und Pilze. Zwischen den Grabstellen fliegen Schmetterlinge und viele andere Insekten. Eichhörnchen, Wildkaninchen und Eidechsen huschen gelegentlich über die Wiese. Fasane und Singvogel wie Amseln und Stieglitze sind hier oft zu Gast – ein Zeichen dafür, dass das Leben weitergeht. Und in der Nacht sind Fledermäuse und so mancher Fuchs ungestört unterwegs.
„Am Tierfriedhof Waldesruh sind die Natur und die Erinnerung an unsere geliebten Tiere harmonisch miteinander verbunden“, erklärt Maier. „Viele nutzen den Besuch für einen ruhigen Rundgang, genießen die frische Waldluft und spüren, dass sie mit ihrer Liebe zu den Tieren nicht alleine sind.“ Auch die verstorbenen Tiere des Assisi-Hof in Stockerau bekommen auf dem Tierfriedhof Waldesruh eine letzte, würdige Ruhestätte.
Zu Allerheiligen lädt Manfred Maier alle Tierfreunde ein, unserer tierischen Begleiter zu gedenken – in einer Atmosphäre des Friedens, der Erinnerung und der Verbundenheit mit der Natur.
Video: https://www.youtube.com/watch?v=5h66IQi5N6g
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