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Grausame Jagd auf Delfine hat wieder begonnen

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Im Japanischen Fischerdorf Taji hat dieser Tage wieder die Saison für die blutrünstige Jagd auf Delfine begonnen. Der Österreichische Tierschutzverein fordert ein unverzügliches Ende dieses sinnlosen Mordens.

Das grausame Treiben gilt für viele Japaner als „örtlicher Brauch.“ Mehr als 2000 Tiere werden jedes Jahr in eine bestimmte Bucht gelockt – der Zutritt für Tierschutzorganisationen und Zuschauer ist strengstens verboten. Massive Zäune, spitze Stacheldrähte und bewaffnetes Sicherheitspersonal halten mögliche Zeugen des blutigen Gemetzels fern.

Sobald die ahnungslosen Delfine die Bucht erreichen, werden sie in Gruppen eingeteilt. Die schönsten unter ihnen werden für teures Geld an Delfinarien und Themenparks auf der ganzen Welt verkauft, alle anderen brutal getötet. Das Fleisch verkaufen die Fischer gewinnbringend weiter, obwohl es durch die wachsende Verschmutzung der Weltmeere hochgradig mit Quecksilber belastet und zum Verzehr ungeeignet ist.

Die Treibjagd auf Delfine stößt weltweit auf Empörung. Die armen Tiere stehen bei der grausamen Prozedur unter starkem Stress und leiden Höllenqualen. Auch Jungtiere werden von ihren Müttern getrennt, danach verkauft oder sogar abgeschlachtet. Der Österreichische Tierschutzverein bittet alle Tierfreunde, auf Besuche in Delfinarien und anderen Tiershows zu verzichten.