Zoo

In Gefangenschaft zu kommerziellen Zwecken

Viele in Gefangenschaft gehaltene Wildtiere weisen Verhaltensstörungen auf. Viele in Gefangenschaft gehaltene Wildtiere weisen Verhaltensstörungen auf.

Zoos sind Unternehmen, die Wildtiere unter dem Deckmantel des Artenschutzes zu kommerziellen Zwecken in Gefangenschaft halten.

Weder diese Überlegungen, noch das Vergnügen oder die Unterhaltung der Zoobesucher rechtfertigen die Gefangenschaft und die Züchtung von Wildtieren in Zoos. Maßstab kann alleine das Tier mit seinen Bedürfnissen sein, die in Gefangenschaft nicht befriedigt werden können.

Natürliche Bedürfnisse können in Gefangenschaft nicht ausgelebt werden. Natürliche Bedürfnisse können in Gefangenschaft nicht ausgelebt werden.

Gerne wird das Argument vorgebracht, dass Zoos eine Arche Noah für bedrohte Tierarten sind. Schließlich würden im Rahmen von Erhaltungszuchtprogrammen diese Tierarten gezüchtet und so erhalten bleiben, bis die Lebensräume, aus denen die Tiere vertrieben wurden, wiederhergestellt oder neu geschaffen sind.

Sinnvoller Artenschutz kann jedoch nur im ursprünglichen Lebensraum mit allen darin befindlichen Lebensgemeinschaften erfolgen.

Die gefährdeten Lebensräume der Tiere zu schützen, wäre finanziell erheblich günstiger, als die hohen Kosten der Tiergefängnisse, die nur durch massive Subventionen aus Steuergeldern existieren können.

Arttypische Verhaltensweisen können in der Gefangenschaft nicht erlernt werden. Arttypische Verhaltensweisen können in der Gefangenschaft nicht erlernt werden.

Das Überleben einer Tierart im Zoo bedeutet für die einzelnen Tiere ein Leben in Gefangenschaft, mit der Folge, dass sich aufgrund der Eintönigkeit, Reizarmut und Tristesse Verhaltensstörungen, sogenannte Stereotypien einstellen.

Die wenigsten natürlichen Bedürfnisse können in der Gefangenschaft befriedigt werden. Dazu gehören unter anderem die Distanz zu Artgenossen für Einzelgänger, die Möglichkeit zum Rückzug oder die freie Wahl des Partners. Allein die ständige Nähe zu natürlichen Feinden bedeutet für viele Tiere immensen Stress. Eine Wiederauswilderung ist meist schon aus Mangel an Überlebensfähigkeit und Durchsetzungsvermögen nicht möglich. Oft fehlen auch die dafür geeigneten Lebensräume.

Wildtiere wollen in Freiheit leben! Wildtiere wollen in Freiheit leben!

Der Österreichische Tierschutzverein fordert einen sofortigen Züchtungsstopp, die Kastration der Zootiere und ein Importverbot von Wildtieren, die zur "Auffrischung" des genetischen Materials immer wieder in Zoos benötigt werden. Zoos sollten ihre Kapazitäten dazu nutzen, exotische Wildtiere aus dem Zirkus- und Heimbereich aufzunehmen und diese bestmöglich unterzubringen. Bei dieser Umstrukturierung sollte der Zoo seine Bildungsfunktion weiter ausbauen und die Besucher über die Schicksale der im Zoo befindlichen Tiere und über deren Situation in freier Wildbahn berichten.

 

Das Recht der Tiere auf ein artgerechtes Leben, in welchem sie ihre Bedürfnisse befriedigen und ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben können, wiegt höher als das vermeintliche Bedürfnis der Menschen nach Vergnügen und Belustigung!

Weiterführende Informationen über Missstände und Unfälle in diversen Zoos und Fluchtversuche aus diesen finden Sie unter www.endzoo.org.

Fernsehspot des ÖTV über die Zoo-Gefangenschaft

Tiergärten verharmlosen stets alle negativen Aspekte der Gefangenschaftfshaltung und werden dabei medial meist unterstützt. Dazu gehören:

- mögliche Übertragung von Krankheiten auf Zoobesucher (Zoonosen)
- Gefahren für Besucher durch schlecht gesicherte Gehege (diverse Ausbrüche und Attacken)
- Gefahren für die Tiere durch Besucher (ungeeignete Lebensmittel werden verfüttert)
 


Noch nicht vergessen ist der Skandal des letzten Schönnbrunn-Elefantenbabys "Mongu", das 2005 brutal geprügelt wurde, wie ein Video, das dem Österreichischen Tierschutzvereins vorliegt, beweist. In Erinnerung ist auch noch der Jungbulle "Abu", der – nach ebenfalls brutalen Erziehungsmethoden – in Schönbrunn einen seiner Peiniger tötete und bald darauf an einen anderen Zoo abgeschoben wurde.

Misshandlung von Elefantenbaby MONGU in Schönbrunn 2005

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