Nächtliche Mähroboter gefährden Wildtiere
Wenn es dunkel wird, erwachen viele Tiere zum Leben. Sie gehen auf Nahrungssuche und bewegen sich durch unsere Gärten. Genau in dieser Zeit werden Mähroboter zur Gefahr – vor allem für Igel. Bei Bedrohung rollen sich die kleinen Säugetiere instinktiv zusammen. Dieses Verhalten schützt sie vor natürlichen Feinden, aber nicht vor rotierenden Messern. Die scharfen Klingen verletzen die Tiere oft tödlich. Viele verletzte Igel werden nicht sofort gefunden oder verenden qualvoll. Der heimische Braunbrustigel steht bereits auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Jeder vermeidbare Verlust zählt.
Ruhezeiten im Garten schaffen
Eine nächtliche Mähroboterpause schützt Österreichs Artenvielfalt und gibt dem Garten sowie seinen tierischen Bewohnern eine wichtige Verschnaufpause. In Deutschland wird das Problem bereits breit diskutiert. Einige Städte und Gemeinden gehen mit gutem Beispiel voran und haben ein Nachtfahrverbot bereits umgesetzt. Österreich darf hier nicht zurückbleiben.
Als unmittelbare Maßnahme braucht es nachts ein gesetzliches Betriebsverbot sowie umfangreiche Aufklärungsarbeit. Diese Petition richtet sich an die Gesetzgeber*innen der neun Bundesländer zur Anpassung der jeweiligen Landes-Naturschutzgesetze sowie an das für Tierschutz zuständige Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.
Unsere Forderungen:
- Gesetzliches Nachtfahrverbot für Mähroboter von 19:00 bis 7:00 Uhr
- Umfangreiche Aufklärung der Bevölkerung




