
1 Fiaker-Modell F1000 © Österreichischer Tierschutzverein

OTS (Wien) 1. 04. 2026 – Wien zieht jetzt die Reißleine beim Thema Fiaker. Nachdem im März ein Pferd auf offener Straße zusammenbrach und eingeschläfert werden musste, präsentiert die Stadt heute das neue Fiakermodell F1000: halb Tier, halb Maschine, unterstützt durch 100 Prozent KI (Künstliche Inszenierung).
Anfang März 2026 brach ein 25 Jahre altes Fiakerpferd im Wiener Straßenverkehr zusammen. Es musste noch vor Ort eingeschläfert werden. Dieses tragische Ereignis unterstreicht erneut: Fiaker in der Stadt sind kein kurzfristiges Hitzethema, sondern ein grundlegendes Problem.
Der tragische Todesfall ist natürlich keine Werbung für den Wiener Tourismus, der das Bild der idyllischen Fiakerfahrt durch die kaiserliche Stadt als besonderes Erlebnis feiert. Denn einmal mehr zeigt die Realität, dass Fiaker-Tradition und der heutige Straßenverkehr nicht mehr zusammenpassen.
Deshalb hat die Stadt Wien nun prompt und überaus smart reagiert. „Sie präsentiert heute stolz das wohl straßentauglichste Fiaker-Pferd aller Zeiten inklusive § 57a-Pickerl“, lobt der Österreichische Tierschutzverein.
Das neue Fiaker-Modell „F1000“ kombiniert charmant Klassik mit Hightech: optisch vertraut, technisch unschlagbar. „Anders als echte Pferde, die 25 Jahre lang Touristen durch den Verkehr ziehen und irgendwann zusammenbrechen, kennt der „F1000“ keine Schwächeanfälle“, erklärt Projektleiter Pferdinand Kutschner, Experte für innovative Pferdestärken.
Die Stadt zeigt, dass es ihr ernst ist mit dem Tierschutz. „Während der F1000 heute Premiere feiert, werden echte Fiakerpferde auf asphaltfreie Routen verlegt. Tiere und Touristen genießen so entspannte Rundfahrten im Grünen – ganz ohne Straßenverkehr“, heißt es aus dem Wiener Rathaus.
• Gangarten nach Wahl: von Wiener Walzer bis Moonwalk
• Safety first: Blinkt mit Augen und Ohren
• Boardservice: Statt Pferdeäpfel gibt’s Gala-Äpfel
• ABS: Asphalt-Blockiersystem in den Hufen
• §57a Pickerl: Weil mehr Fahrzeug als Lebewesen
https://tierschutzverein.at/petitionen/das-leid-der-fiaker-pferde-stoppen/
Der Österreichische Tierschutzverein wünscht einen tierfreundlichen Start in den April und bittet, zwischen den Zeilen zu lesen. Statt Pferdekutschen im Straßenverkehr weiter schönzureden, sollten Stadt und Tourismus in zukunftsorientierte Lösungen investieren. Der Österreichische Tierschutzverein fordert deshalb: Fiaker raus aus dem Straßenverkehr!
Rückfragen & Kontakt:
Jakob Innauer
Kampagnenmanager
0664 22 04 990
innauer@tierschutzverein.at
Alexios Wiklund
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
0660/730 42 91
wiklund@tierschutzverein.at
www.tierschutzverein.at/presse