
Tierpfleger Alfred Kofler und Streunerkatzenbaby Ilvy ©OeTV

Ohne Mutter und dem Tode nahe wurde Streunerkätzchen Ilvy am Assisi-Hof in Stockerau wochenlang medizinisch versorgt und aufgepäppelt. Nach einem langen, dramatischen Kampf ums Überleben ist sie bei bester Gesundheit und feiert nun Weihnachten bei ihrer neuen tierlieben Familie in Niederösterreich.
OTS (Wien Stockerau) – Das Schicksal der kleinen Ilvy schien besiegelt: Direkt nach der Geburt hat sie ihre Mutter verloren und war dem Tod geweiht. „Unterkühlt, dehydriert und bereits von Fliegenlarven befallen wurde Ilvy mit ihren Brüdern am Waldrand der Stockerauer Au gefunden“, erinnert sich Alfred Kofler, Leiter der Tierpflege. „Wir haben sofort versucht zu retten, was zu retten war. Doch trotz aller Bemühungen verstarb ein Streunerkätzchen bereits nach wenigen Tagen – ein schmerzlicher Verlust, der nicht der Letzte bleiben sollte“.
Doch Ilvy und ihr Bruder Mario kämpften weiter – ständig an ihrer Seite Tierpfleger Alfred Kofler. Er fütterte die beiden winzigen Kätzchen alle zwei Stunden mit der Flasche, massierte ihre Bäuche, um die Verdauung anzuregen, und schenkte ihnen die Wärme und Geborgenheit, die sie ohne ihre Mutter verloren hatten. Katzenexperte Kofler: „Es war eine kräftezehrende Aufgabe. Ich konnte wochenlang nicht durchschlafen. Doch ich habe es trotzdem gerne getan.
Ilvys kleiner Bruder Mario litt an einer schweren Darmerkrankung. Trotz einer Notoperation konnte das Ärzteteam der Veterinärmedizinischen Universität Wien sein Leben nicht mehr retten. Alfred Kofler: „Mario starb unerwartet an Herz-Kreislaufversagen. Er war schon zu geschwächt. Sein Verlust war ein schwerer Rückschlag.“ Doch die kleine Ilvy hatte einen unbändigen Überlebenswillen. Trotz aller Widrigkeiten kämpfte das Streunerkätzchen tapfer weiter um sein Leben und wurde zum Symbol für alle Tiere, die dringend Hilfe und Schutz brauchen.
Auch Ilvys Überleben hing weiterhin am seidenen Faden. „Sie litt wie ihr verstorbener Bruder an derselben schmerzhaften Darmerkrankung“, weiß Alfred Kofler. „Doch bei ihr verlief die Operation erfolgreich und erlöste sie von ihren quälenden Schmerzen.“ Ilvy wurde noch wochenlang am Assisi-Hof in Stockerau liebevoll gepflegt und medizinisch versorgt.“
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Heute, fast ein halbes Jahr nach ihrer dramatischen Rettung, ist sie zu einer neugierigen jungen Katze herangewachsen, die mit den anderen Artgenossen munter herumtollt. Eine tierliebe Familie aus Stockerau hat sie ins Herz geschlossen und ihr ein glückliches Zuhause geschenkt.
Ohne die Großzügigkeit und das Mitgefühl unserer Spender*innen wäre die Rettung von schutzbedürftigen Tieren, wie Ilvy, nicht möglich. Nur mit ihrer Hilfe können wir teure medizinische Behandlungen, Medikamente und Intensivpflege finanzieren. Jede Spende hilft uns, Tiere in Not zu retten und ihnen eine zweite Chance zu geben. Der Österreichische Tierschutzverein appelliert an alle Tierfreund*innen, unsere Arbeit auch weiterhin tatkräftig zu unterstützen, damit wir noch viele solcher Erfolgsgeschichten berichten können.
Video: Ilvy: 3. Woche bis 3. Monat https://youtu.be/M5kUhy1UgNY
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