
- Futter: Menge an Alter, Rasse und Aktivität anpassen; Leckerlis im täglichen Energiehaushalt berücksichtigen.
- Bewegung: täglich ausreichend Auslauf bieten, abgestimmt auf Alter, Rasse, Gesundheitszustand und individuellen Bedarf.
- Geistige Beschäftigung: Regelmäßig mit Suchspielen, Training oder Spielzeug für Abwechslung und Motivation sorgen.
- Kontrolle: Gewicht und Körperform monatlich prüfen – bei Unsicherheit den Tierarzt kontaktieren
Österreichischer Tierschutzverein: So bleibt ihr Hund länger fit
PresseOTS (Wien/Stockerau) – Ein Leckerli hier, ein Rest vom Teller da: Viele Hundehalter meinen es gut, schaden ihrem Vierbeiner damit aber oft unbewusst. Zum Welthundetag betont der Österreichische Tierschutzverein: Wer seinen Hund liebt, muss ihn fordern und fördern – nicht nur füttern. Hundeexpertin Viktoria Telloglou erklärt, worauf es dabei ankommt.
„Passendes Gewicht, regelmäßige Bewegung und geistige Beschäftigung sind keine Luxusprogramme, sondern gehören zur verantwortungsvollen Hundehaltung“, erklärt Hundeexpertin Viktoria Telloglou vom Österreichischen Tierschutzverein.
Wenn das Bauchgefühl beim Füttern übernimmt
Viele Halter füttern nach Gefühl statt nach Bedarf. Zusätzliche Kaustangen oder Tischreste wirken harmlos, summieren sich jedoch schnell. Kommt Bewegungsmangel hinzu, drohen Übergewicht und schwerwiegende Folgen wie Gelenkprobleme, Arthrose sowie Herz-Kreislauf-Belastungen. Wie viel Energie und Auslauf ein Vierbeiner individuell benötigt, hängt von Faktoren wie Alter, Rasse, Aktivitätslevel und Gesundheitsstatus ab.
Der Selbsttest, der Klarheit schafft
Adipositas wird von Haltern oft unterschätzt. Ein kurzer Figur-Check schafft Klarheit: „Die Rippen sollten leicht tastbar, die Taille von oben erkennbar und die Bauchlinie seitlich leicht aufgezogen sein“, so Victoria Telloglou. Ist die Kontur rundlich, müssen Fütterung und Bewegung angepasst werden. Eine monatliche Gewichtskontrolle hilft, den Überblick zu behalten.
Körperliche und geistige Fitness
Regelmäßige Bewegung verbrennt Kalorien, stärkt Gelenke und baut Muskulatur auf. Doch ein Hund braucht neben müden Beinen auch einen ausgelasteten Kopf. Hundeexpertin Telloglou vom Österreichischen Tierschutzverein: „Kurze, gezielte Kopfarbeit, wie Suchspiele, Nasenarbeit oder Intelligenzspielzeug, fördert die Ausgeglichenheit, schärft die Lernfähigkeit und steigert die Lebensqualität spürbar.“
Was Hundehalter jetzt tun können
Rückfragen & Kontakt:
Alexios Wiklund
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
0660/730 42 91
wiklund@tierschutzverein.at
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