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Tödliche Gefahr für Hauskatzen durch Kippfenster

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Österreichischer Tierschutzverein rettet Stubentiger

Obwohl immer wieder davor gewarnt wird, ignorieren manche Katzenbesitzer die große Gefahr, die für ihre Lieblinge durch Kippfenster besteht. So rückte erst kürzlich wieder einmal die„Assisi-Hof“ Tierrettung aus, um bei Salzburg eine eingeklemmte Katze zu befreien. Durch lautes Maunzen alarmiert, waren Nachbarn der Katzenhalterin auf die Schmerzen der Samtpfote aufmerksam geworden. Sie verständigten die Freiwillige Feuerwehr, welche wiederum den Österreichischen Tierschutzverein um Mithilfe bat. Mit der Leiter konnten die Einsatzkräfte schließlich auf den Balkon der Dame im dritten Stockwerk gelangen und die Katze bergen.

Gerade noch rechtzeitig, denn an den Hinterläufen der Katze hatten bereits Lähmungserscheinungen eingesetzt. Die "Assisi-Hof" Tierrettung brachte die Katze schnellstmöglich zur tierärztlichen Versorgung. Glücklicherweise funktionieren alle Reflexe der Samtpfote und sie wird bald wieder wohlauf sein.

Viele Menschen möchten die Fenster in ihrer Abwesenheit weder vollständig verschließen, noch vollständig öffnen, aus Angst vor Einbrüchen oder einem Unwetter. Doch Katzen sind von Natur aus neugierig und langweilen sich, wenn ihr Zweibeiner sie alleine lässt. Ein gekipptes Fenster stellt daher praktisch eine Einladung dar. Was also tun? Im Fachhandel gibt es z.B. den sogenannten Katzenfreund. Ein Keil wird einfach in den Spalt des geöffneten Kippfensters geschoben. Er verhindert, dass die Katze im Spalt eingeklemmt wird und erstickt oder, wie im heutigen Fall, die Nerven so gequetscht werden, dass eine Lähmung eintritt.“