
Österreichischer Tierschutzverein: 20.000 Unterschriften fordern Fiaker-Aus und Hitzefrei – Petition an Bürgermeister Ludwig übergeben
PresseOTS (Wien), 02.07.2026 – Heute hat der Österreichische Tierschutzverein 20.000 Unterschriften an Bürgermeister Ludwig überreicht. Die Unterzeichnenden sprechen sich klar für ein Ende der Fiaker im Wiener Straßenverkehr sowie für ein sofortiges Hitzefrei für Fiakerpferde ab 30 °C aus.
Die Fiaker beschäftigen derzeit ganz Wien. Der Österreichische Tierschutzverein hat heute reagiert und sich direkt an den Wiener Bürgermeister gerichtet: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Ludwig, mit diesem Schreiben überreichen wir Ihnen 20.000 Unterschriften von Menschen, die sich für ein Ende der Fiaker im Wiener Straßenverkehr sowie für ein sofortiges Hitzefrei ab 30 °C aussprechen.“
TEIL DES WAHLPROGRAMMS
Der Österreichische Tierschutzverein verweist in diesem Zusammenhang auf das aktuelle Wahlprogramm der SPÖ Wien, in dem es heißt: „Wir in Wien schützen jedes Leben – Mensch, Natur und Tier.“ Darin wird außerdem festgehalten, dass „das Wohl der Fiakerpferde nicht zugunsten wirtschaftlicher Interessen vernachlässigt wird“.
BREITE GESELLSCHAFTLICHE DEBATTE
Die vergangenen Wochen haben deutlich gezeigt, dass die Diskussion über Fiaker längst über den Tierschutz hinausgeht. Viele Wienerinnen und Wiener empfinden Mitgefühl mit den Fiakerpferden und fordern nach jahrzehntelanger Debatte eine rasche politische Entscheidung. Der Österreichische Tierschutzverein fordert Bürgermeister Michael Ludwig daher auf, jetzt zu handeln.
HITZESTUDIE OHNE HITZETAGE
Die aktuelle Studie „Pferdenutzung in Zeiten des Klimawandels“ begleitet acht Fiakerpferde eines einzigen Betriebes. Laut Magistratsabteilung 60 (Veterinäramt und Tierschutz) wurden die letzten Fahrten im Rahmen der Studie Mitte Juni 2026 durchgeführt. Die klimatisch besonders relevanten Hitzetage Ende Juni sowie die Sommermonate Juli und August 2026 sind somit nicht Teil der Datenerhebung.
20.000 STIMMEN SIND ERST DER ANFANG
„Heute haben wir die ersten 20.000 Stimmen überreicht und wir sind überzeugt, dass noch viele weitere dazukommen werden. Ob Fiaker auch künftig im Wiener Straßenverkehr unterwegs sind, ist keine rein wissenschaftliche, sondern vor allem eine politische Entscheidung. Die Verantwortung dafür trägt die Stadt Wien.“, sagt Jakob Innauer, Kampagnenmanager des Österreichischen Tierschutzvereins.
Klare Forderung an die Stadt Wien
Der Österreichische Tierschutzverein fordert die Stadt Wien auf, rasch auf die aktuelle Debatte zu reagieren und öffentlich Stellung zu beziehen. Kurzfristig braucht es ein ausnahmsloses Fahrverbot ab 30 Grad Celsius. Langfristig führt jedoch kein Weg daran vorbei, Pferde aus dem Wiener Straßenverkehr zu nehmen. „Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass nicht nur die Temperaturen steigen, sondern auch der Druck auf die Politik. Immer mehr Menschen fragen sich, warum Fiakerpferde im Jahr 2026 noch immer Touristen zwischen Autos und Staus durch Wien ziehen müssen. Diese Frage kann die Stadt nicht länger unbeantwortet lassen.“, so Jakob Innauer, Kampagnenmanager vom Österreichischen Tierschutzverein.
Petition: Fiaker raus aus dem Straßenverkehr (Bereits 20.000 Unterschriften)
Social Media Videos (Insgesamt 1. Million Aufrufe)
Rückfragen & Kontakt:
Jakob Innauer
Kampagnenmanager
0664 22 04 990
innauer@tierschutzverein.at






