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Martini-Gansl nur mit gutem Gewissen

Das Martini-Gansl zu essen ist eine zunehmend beliebte Tradition. Doch über 80 Prozent der in Österreich verzehrten Gänse erfüllen nicht die vom Gesetzgeber geforderten Qualitätsstandards. Aufgrund einer Gesetzeslücke sind dem Import (vorwiegend aus Frankreich, Ungarn, Polen etc.) für Gastronomie und Handel Tür und Tor geöffnet. Somit konsumieren die meisten ÖsterreicherInnen Fleisch, dessen Produktion im Inland höchst illegal wäre!

Der Österreichische Tierschutzverein ruft daher auf: Eine Kennzeichnung hinsichtlich Herkunft und Haltungsart soll verpflichtend für Gastronomie und Handel eingeführt werden! „Mastgänse werden meist in körperenge Käfige gesperrt, denn Bewegung bremst das Leberwachstum. Dann wird den armen Kreaturen über 21 Tage bis zu drei Mal täglich ein langes Metallrohr in den Hals gerammt und dabei rund ein Kilo Maisbrei in den Magen gepumpt. Halsverletzungen, Knochenbrüche und andere Qualen nimmt man für die billige Fleischproduktion bewusst in Kauf“, ist Harald Haslwanter vom Österreichischen Tierschutzverein, entsetzt.

Was kann der Konsument gegen tierquälerische Gänsemast tun?

Komplett auf Gänsefleisch zu verzichten ist der sicherste Weg, um Tierleid zu minimieren. Wer aber dennoch Gans am Speiseplan haben möchte, dem sei geraten, genau auf die Herkunft zu achten.

Biofleisch von Weidegänsen oder Tieren aus Freilandhaltung wird überwiegend im Ganzen verkauft. Das kann man als verlässliches Qualitätsmerkmal werten. Gänseteile (Brust oder Keule) aus dem Supermarkt stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit von Mastgänsen. Sie sind sozusagen „Abfallprodukte“ bei der Produktion der Stopfleber und werden ebenso „wirtschaftlich verwertet“.

Sollte man im Restaurant eine Gans genießen wollen, sollte man nach der Herkunft des Gänsefleischs fragen. Wenn der Wirt offen erklärt, woher die Gans auf Ihrem Teller stammt, können Sie beruhigt speisen. Ansonsten verzichten Sie besser auf den zweifelhaften Genuss.

Mehr Infos zum Thema hier: Mastgaense

Ein Papst für Tiere?

Schutzheiliger der Tiere als päpstlicher Namensgeber: Österreichischer Tierschutzverein begrüßt Entscheidung

Über lange Zeit betrachtete die katholische Kirche den Menschen als Krone der Schöpfung, der sich die Tiere Untertan machen sollte, anstatt Verantwortung und Fürsorge für sie zu übernehmen. Im Sinne der Tiere hofft der Österreichische Tierschutzverein, dass der neue Papst mit der Wahl des Namens Franziskus eine Wende beabsichtigt. Schließlich wurde Franz von Assisi, der Schutzheilige der Tiere, nie zuvor in der Geschichte der Kirche als Namensgeber eines Papstes erwählt. Unter dem Namen des Heiligen betreibt der Österreichische Tierschutzverein seit vielen Jahren seine Gnadenhöfe als „Franz von Assisi-Höfe“. Unzählige Haus- und Wildtiere in Not wurden auf den im ganzen Bundesgebiet verteilten, umstrukturierten Bauernhöfen, bereits liebevoll gesund gepflegt, an große Tierfreunde vermittelt, wieder ausgewildert oder verbrachten dort ihren Lebensabend.

Kind drangsaliert Hund, dieser wehrt sich

Viele Familien glauben, ein Hund sei der ideale Spielgefährte für Kinder. Meistens stimmt das auch, doch dafür sind einige Voraussetzungen nötig. So sollten zum Beispiel alle Familienmitglieder mit der Anschaffung eines Haustiers einverstanden sein.

Kinder und Erwachsene sollten sich der Verantwortung und Pflichten bewusst sein. Besonders wichtig ist die Einsicht, dass ein Hund kein Spielzeug ist. Kinder müssen lernen, dass man mit einem Tier nicht grob sein darf und es auch dann nicht zwickt oder stößt, wenn man sich geärgert hat. Da sind auch die Eltern gefragt!

Im konkreten Fall mochte der Sohn der Familie den Hund nicht, sah ihn möglicherweise als Konkurrenten um die elterliche Liebe. Jedenfalls war es den Eltern wiederholt aufgefallen, dass der Bub den Hund gezwickt, gestoßen und lieblos behandelt hatte. Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Fass überlaufen und der Hund sich wehren würde.

Es war unverantwortlich von den Eltern, nicht früher einzugreifen. Glücklicherweise wurde das Kind nur leicht verletzt! Bevor ein Hund schnappt, gibt es viele Warnzeichen. Diese sollten nicht ignoriert werden. In diesem Fall wäre es besser gewesen, den Hund rechtzeitig abzugeben.

Der erst 10 Monate alte Schäfer-Retriever Rüde wartet nun auf dem „Franz von Assisi-Hof II“ des Österreichischen Tierschutzvereins auf einen neuen Platz. Ideal wäre für ihn ein kinderloser Haushalt mit Hundeerfahrung. Paco ist freundlich zu den Tierpflegern und anderen Hunden. Fremden gegenüber ist er anfänglich sehr skeptisch. Mit etwas Geduld gewinnt man aber sein Vertrauen.

Die Odyssee des Amarok

Zu Beginn der Woche war der grau-schwarze Wolfshund Amarok von seinem Besitzer in Ebenau ausgebüxt. Das wunderschöne, wolfsähnliche Tier ging mit dem Hundebesitzer ohne Leine spazieren – folgsam und treu bei Fuß, wie in den letzten 11 Jahren immer. Doch plötzlich wurde er aufgeschreckt und ergriff in Panik die Flucht.

Der arme Vierbeiner dürfte den Weg nach Hause nicht mehr gefunden haben und legte auf seiner Suche nach dem Herrchen beachtliche Distanzen zurück. Der kräftige Wolfshund rannte von Ebenau bis in die Stadt Salzburg, dann stadtauswärts bis Guggenthal und wieder zurück zu einer Siedlung am Stadtrand. Hier wurde er von verunsicherten Anrainern vor einer Haustür entdeckt.
Das Tier hatte durch seine wolfsähnliche Erscheinung große Aufmerksamkeit erregt – nicht auszudenken, wenn es einem schießwütigen Jäger vor die Flinte gelaufen wäre. Doch eine Halskette verriet den Namen: Amarok – das bedeutet Riesenwolf in der Mythologie der Inuit. Auch ein Chip wurde gefunden, dessen Nummer aber leider nicht registriert war. Der Besitzer erhält deswegen voraussichtlich eine Strafe.

Die Trauer über seinen verschwunden Hund war allerdings wesentlich schlimmer. Bei der Polizei bekam der verzweifelte Hundebesitzer Auskunft, wer sich in der Zwischenzeit liebevoll um seinen Vierbeiner gekümmert hatte. Überglücklich konnte er bereits am Tag darauf seinen Amarok auf dem „Assisi-Hof III“ in Oberwang abholen. Die Wiedersehensfreude und Dankbarkeit rührten den Mann zu Tränen.

Erste Erfolge gegen das TierQUALgesetz!

Zahlreiche Stimmen gegen das neue TierQUALgesetz bewirkten nun erste Erfolge.

So müssen sich Katzenhalter laut der neuen Gesetzesformulierung künftig entscheiden, ob sie Freigänger kastrieren oder registrieren und chippen lassen – beides ist mit Kosten verbunden, eine unkontrollierte Zucht wäre damit nicht zulässig. Das Anbinden von Hunden soll nicht unbegrenzt erlaubt sein, der Tierverkauf soll nur von autorisierten Personen und Züchtern erfolgen dürfen und einiges mehr.

Dennoch warnen wir: Es sind längst nicht alle Tierleid-Paragraphen abgeändert worden!
Vom Kükenschreddern über das 7 Tage junge Ferkel, dem man ohne jegliche Betäubung die Hoden abtrennen darf, bis hin zur Züchtung und Aussetzen von Tieren rein für die Jagd  sind noch zahlreiche Themen in der neuen Gesetzesnovelle enthalten! Wir lassen uns nicht mit weniger abspeisen, als wir fordern.
Es darf KEIN LEGALES TIERLEID IN ÖSTERREICH geben!

Zusammen werden wir das TierQUALgesetz aufhalten! Jede Stimme zählt! Bitte verbreite unsere Petition weiter und gib sie deiner Familie, Freunden, Arbeitskollegen und Bekannten zum Unterzeichnen.

 

JETZT UNTERZEICHNEN!

Kater hilflos in Tellereisen gefangen

Nachdem kürzlich in Neuhofen an der Krems ein junger Kater aus einem Tellereisen befreit wurde, ist sein Schicksal noch unklar.

„Obwohl der Stubentiger aus der Falle befreit werden konnte, ist Rocco noch nicht überm Berg. Sein Frauchen befürchtet, dass eine Schädigung der Nerven stattfand, sodass die Blasenentleerung nicht mehr richtig funktioniert“, weiß Susanne Hemetsberger vom Österreichischen Tierschutzverein. „In diesem Fall müsste er eingeschläfert werden. Es wäre schrecklich wenn Rocco seinen Überlebenskampf umsonst geführt hätte. Wir drücken ihm ganz fest die Daumen, damit er wieder gesund wird.“

In der Zwischenzeit soll bei der Aufklärung des Falls nun kräftig mitgeholfen werden. Der Österreichische Tierschutzverein setzt zu diesem Zweck für Hinweise, die zur Ergreifung des unbekannten Tierquälers führen, eine Prämie von EURO 500,- aus . Es kann nicht sein, dass Menschen und Tiere durch illegale Fallen bedroht werden. Rocco hatte Glück, dass ihn vermisste. Ein Wildtier wäre elend und hilflos in der Falle zu Grunde gegangen. So etwas grausam und nicht mehr zeitgemäß.

Hinweise richten Sie bitte an die örtliche Polizeidienststelle unter 059133/4139.

Turmfalke nach Unfall in Freiheit entlassen

Ein junger Turmfalke flog so unglücklich gegen eine Fensterscheibe der FF-Grödig, dass er sich ein Schädel-Hirn-Traum zuzog. Die tierfreundlichen Feuerwehrkameraden betteten den Vogel sorgfältig in einen Karton und alarmierten die „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins. Die engagierten Rettungsfahrer sind 24 Stunden am Tag im Einsatz, und so konnte das männliche Tier am gleichen Abend noch in die Tierklinik Oberalm zur Untersuchung gebracht werden. Glück im Unglück für den Falken – der Tierarzt stellte nur eine leichte Kopfverletzung fest.
Das Jungtier konnte sich im Anschluss unter liebevoller Aufsicht und Pflege in der Ruhe und Abgeschiedenheit des „Assisi-Hofes III“ erholen. Bereits nach zwei Tagen war der Turmfalke soweit genesen, dass er wieder in die Freiheit entlassen werden konnte. Wir hoffen, dass er nun unfallfrei seine Bahnen zieht.

Der Turmfalke ist eine sehr häufige Greifvogelart in Mitteleuropa und vielen vertraut, da er sich Ortschaften und Städte als Lebensraum erobert hat. Er nutzt menschliche Bauwerke als Brutplatz und nistet dabei bevorzugt ganz oben – daher stammt auch sein Name.
Mit etwas Glück ist er beim Rüttelflug zu beobachten und durch die auffällige Flugweise zur Beutesuche gut erkennbar. Der Vogel bleibt mit schnellem Flügelschlag in einer Höhe von 10 bis 20 Metern in der Luft stehen und späht nach geeigneter Beute. Hat er ein potentielles Beutetier, etwa eine Wühlmaus, gesehen, stürzt er im Sturzflug darauf zu und ergreift es.

In Österreich brüten zwischen 5.000 und 10.000 Paare im Jahr. Für den weltweiten Bestand können etwa 5 Millionen Individuen als grober Schätzwert angegeben werden. Der Turmfalke war in Deutschland und Österreich „Vogel des Jahres 2007“.

 

Weitere Blaulichtgenehmigung für die „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins

Menschen haben es gut, denn sie können den Notarzt rufen, wenn sie Hilfe brauchen. Beim Österreichischen Tierschutzverein haben auch Tiere das Recht auf eine rasche Hilfeleistung. Dank der langjährigen guten Zusammenarbeit mit Behörden und der Exekutive wird ab sofort ein weiteres Fahrzeug der „Assisi-Hof“-Tierrettung mit Blaulicht und Sirenen ausgestattet. „Bei vielen Einsätzen werden die Tiere vor Ort erstversorgt und anschließend so schnell als möglich zum nächstgelegenen Tierarzt oder einer Tierklinik gebracht. Dafür ist die Fahrt mit Blaulicht oft lebensrettend, denn wie bei Menschen entscheiden oftmals wenige Minuten zwischen Leben und Tod, erklärt Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins.

Die 24 Stunden einsatzbereite „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins fährt jedes Jahr rund 400 Einsätze und legt dabei mehr als 30.000 Kilometer zurück. Um möglichst vielen in Not geratenen Tieren helfen zu können, ist der Rettungsdienst auf die finanzielle Hilfe von Tierfreunden angewiesen.

Vegan und Tierschutz

Tierrechtler Frank Albrecht lebt seit über 20 Jahren vegan. Warum, das erklärt er hier.

„Warum ich Veganer wurde, ist leicht zu erklären: Jahr für Jahr sah ich die grauenvollen Bilder von durch die Massentierhaltung kranken, verletzten und gequälten Tieren in den Medien. Als bekennender Tierfreund wurde mir bald bewusst: Es muss sich etwas Grundlegendes ändern. ICH selbst muss die Veränderung sein, die ich bewirken will, da ich selbst mit meiner Lebensweise und Nachfrage das Angebot am Markt bestimme.

Wenn ich, so wurde mir klar, Fleisch, Eier, Milch und andere Tierprodukte konsumiere, dann unterstütze ich ja selbst das System der unendlichen Tierqualen. Also entschied ich mich bereits vor über zwanzig Jahren, vegan zu leben. Man muss sich das ja nur einmal vor Augen führen: Um Milch zu geben, muss eine Frau oder ein weibliches Tier zunächst einmal schwanger werden. Diese Milch ist dabei nicht für einen Dritten, sondern für das Baby bestimmt – nur, dass das Baby der Mutter entrissen wird. Für jede Mutter und ihren Nachwuchs ein brutaler und grausamer Akt.

Nach der Trennung stehen die Babys dann in einer Box. Allein, ohne körperlichen Kontakt zur Mutter oder anderen Kühen. Ich selbst habe erlebt, wie Kuhmütter und Baby oft stundenlang nach sich riefen – bis heute habe ich diese Klageschreie nicht vergessen. Genau deshalb bin ich heute Veganer.

„Der Ersatz für Kuhmilch schmeckt sehr gut“

Es ist leichter, als man vielleicht glaubt: Soja-, Hafer- und Kokosmilch schmecken gut und sind der perfekte Ersatz für Kuhmilch. Mittlerweile gibt es diese pflanzliche Milch in allen Variationen – vom Getränk über das Joghurt bis hin zum Pudding. Auch Fleisch lässt sich leicht, vielfältig und auch geschmacklich durch Soja, Tempeh, Seitan oder Lupine ersetzen.

Man merkt schnell: Eine vegane Lebensweise ist durchaus umsetzbar und kein Verzicht auf Genuss. Veganismus ist auf jeden Fall auch ein Gewinn für den Tierschutz.“

Österreichischer Tierschutzverein unterstützt Initiative zur Abschaffung der Hundesteuer

Die Anfang der Woche gestartete Initiative zur Abschaffung der Hundesteuer der Tierfreunde Österreich wird vom Österreichischen Tierschutzverein begrüßt und auf voller Linie unterstützt. Seit vielen Jahren tragen Hundehalter diesbezüglich Beschwerden an uns heran. Es ist ein Skandal, dass in unserer kalten und hektischen Welt viele Pensionisten, für die der Hund der einzige Sozialkontakt ist, sich diesen "Luxus" nicht mehr leisten können.

Menschliches Elend ist jedoch nur die eine Seite. Viele Tierhalter werden durch die eklatanten Erhöhungen der Hundesteuer dazu gezwungen, ihre Tiere abzugeben. Diese landen dann z.B. auf unseren ‘Assisi-Höfen' oder in Tierheimen. Auch dränge die hohe finanzielle Belastung viele Hundehalter in die Illegalität, sodass der Hund nicht gemeldet und registriert werde.
Der positive Effekt von Hunden auf die Entwicklung von Kindern und auch im Büro (wenn alle Mitarbeiter einverstanden sind), sei längst erwiesen und daher seien Hunde für die Gesellschaft wichtig und ihre Halter sollten nicht mit Steuern bestraft werden.

Insgesamt wäre die Abschaffung der Hundesteuer ein großer Fortschritt in Österreich. Es sind alle Hundehalter aufgefordert, die Petition unter www.stoppt-die-hundesteuer.at zu unterzeichnen.