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Hund Maxi brauchte Hilfe

Da Herr Rudi akut krank wurde, wusste man nicht so Recht wohin mit dem seinem Hund Maxi. Der Österreichische Tierschutzverein kam zur Hilfe und nahm den Vierbeiner in Pflege.

So schnell kann es gehen, Herr Rudi ging es plötzlich schlecht und er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Da er mit seinem Hund Maxi allein lebt und keine Verwandten zur Stelle waren, musste eine rasche Lösung für die Unterbringung der Fellnase gefunden werden. Freunde und Bekannte von Herrn Rudi haben dann an die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins gedacht und sogleich angerufen. Natürlich war der Österreichische Tierschutzverein hier gleich zur Stelle und nahm Maxi bei sich auf einem seiner Assisi-Höfe auf. Die Freunde von Herrn Rudi haben auch noch fleißig Geld gesammelt, um Maxi einen Haarschnitt zu ermöglichen, damit er es etwas leichter hat unter dem dicken Fell bei den hohen Temperaturen. „Maxi fühlt sich sehr wohl bei mir auf dem Assisi-Hof, auch wenn er sein Herrchen merklich vermisst,“ erzählt Uwe Gottschalk, Assisi-Hof Leiter und Betreuer von Maxi. Der Österreichische Tierschutzverein hofft, dass Herr Rudi bald wieder gesund wird und seinen Maxi bald wieder zu sich nehmen kann.

Mystische Gesellen in Pflege

Zwei Sphinx-Katzen wurden letzte Woche von der Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins aufgenommen. Deren Besitzerin – eine ältere Dame – musste in eine betreute Wohnanlage umziehen und konnte ihre beiden geliebten Tiere leider nicht behalten. Da sie aber ihre Schützlinge gut aufgehoben wissen wollte, kam ein Verkauf für sie nicht in Frage. Daher brachte sie die beiden außergewöhnlichen Samtpfoten zum Österreichischen Tierschutzverein. Hier werden sie nun gehegt und gepflegt und warten auf ein neues, liebevolles Zuhause, in dem ihnen weiterhin Freilauf ermöglicht werden kann – den sind sie nämlich gewöhnt. Am besten wäre ein Rassekenner als neuer Besitzer, denn die Pflege ist doch aufwendig. „Die Tiere müssen regelmäßig mit einem Waschlappen gereinigt werden, mindestens einmal in der Woche, die Ohren gehören regelmäßig gereinigt und die Krallen müssen geschnitten werden. Außerdem haben die beiden einen erhöhten Energiebedarf, brauchen also mehr Futter als andere Katzen“, erläutert Oliver Hingsamer, Assisi-Hofleiter und Pfleger der beiden Sphinx-Katzen. Bei Interesse an den beiden, kontaktieren Sie bitte den Österreichischen Tierschutzverein unter office@tierschutzverein.at unter dem Schlagwort „Neues Zuhause für Sphinx-Katzen“.

Junge Gams in großer Not: „Assisi-Hof“ Tierrettung unermüdlich im Einsatz

Junge Gams in großer Not: „Assisi-Hof“ Tierrettung unermüdlich im Einsatz

Vor einigen Tagen wurde der Österreichische Tierschutzverein erneut zu einem Notfall gerufen. Spaziergänger hatten eine junge Gams apathisch in einer Wiese liegend gefunden. Die Tierfreunde brachten das arme Jungtier in ihre warme Stube und riefen die „Assisi-Hof“ Tierrettung zu Hilfe. Als der ÖTV-Tierretter eintraf, konnte die Gams vorübergehend wieder auf eigenen Beinen stehen. In dem speziell ausgebauten Fahrzeug wurde das geschwächte Tier sofort zu einer Tierärztin des Österreichischen Tierschutzvereins gebracht, wo eine starke Unterkühlung und Unterernährung festgestellt wurde. Offenbar wirkt sich der lange Winter besonders für die Jungtiere nachteilig aus. Trotz der schnellen Hilfe und bester ärztlicher Betreuung war die Gams leider zu schwach und verstarb an Ort und Stelle.

Die „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins ist zu jeder Tages- und Nachtzeit unermüdlich im Einsatz, bei jedem Wetter, an 365 Tagen im Jahr. Nach ihrer tierärztlichen Behandlung werden die Tiere auf einem der „Franz von Assisi-Höfe“ liebevoll gepflegt. Wenn möglich werden die Tiere danach wieder an ein neues, liebevolles Zuhause vermittelt bzw. ausgewildert.

Tag der offenen Tür am Tierfriedhof „Waldesruh“

Seit vielen Jahren betreibt der Österreichische Tierschutzverein in Sierndorf vor den Toren Wiens den Tierfriedhof "Waldesruh". Es ist der einzige Tierfriedhof Österreichs, dessen Überschüsse Tieren in Not zugute kommen.

Am Samstag, den 24. Mai 2014 stehen von 11 – 14 Uhr die Türen des Tierfriedhof „Waldesruh“ offen. Interessierte und Tierfreunde sind herzlich eingeladen, über das Areal zu schlendern und sich über die vielen verschiedenen Möglichkeiten des würdevollen Abschieds vom geliebten Tier zu informieren. Von der Urnenwand über das Gemeinschaftsgrab bis hin zum Individualgrab ist für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei. Unsere einfühlsamen Mitarbeiter stehen Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

Ein Fahrtendienst vom S-Bahnhof Stockerau zum Tierfriedhof in Sierndorf ist auf Anfrage möglich. Bei Anreise mit dem PKW folgen Sie bitte den Hinweisschildern ab Sierndorf.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 01/897 33 46 oder www.wienertierfriedhof.at

Ice Bucket-Spenden unterstützen Tierversuche

Eiswasser über den eigenen Kopf schütten und im Internet posten – was für ein vermeintlicher Spaß für alle Teilnehmer und „Zuseher“. Die Ice Bucket Challenge ist weltweit in aller Munde und soll außerdem mit Spendengeldern einem guten Zweck dienen. Dass diese Mittel leider auch für Tierversuche eingesetzt werden und die Wasserverschwendung eine völlig sinnlose Aktion darstellt, hat bis jetzt kaum jemand bedacht.

Der Erfolg der Ice Bucket Challenge kennt keine Grenzen: innerhalb eines Monats flossen rund 100 Millionen an Spendengelder an die ALS Association (ALSA) in den USA. Die seltene Nervenkrankheit erhielt diesen Sommer dadurch gesteigerte Beachtung in der Weltöffentlichkeit. Wer offiziell im Internet nominiert wird, soll sich entweder einen Kübel mit Eiswasser über den Kopf schütten oder für ALS spenden. Mittlerweile hat sich gezeigt: die meisten Teilnehmer machen beides.

Der erfolgreichsten Internet-Kampagne des Jahres kann sich kaum jemand entziehen, der öffentliche Druck der Community ist zu groß. So verging kaum ein Tag ohne neue Eisduschen internationaler Prominenter wie Mark Zuckerberg, Bill Gates, Justin Bieber oder sogar Barack Obama.

Doch kritische Stimmen mehren sich! Der traurige Aspekt an der Aktion: die Heilung der Nervenkrankheit ALS wird mit Tierversuchen erforscht. Das bedeutet, wer dafür spendet, unterstützt das systematische zu Tode Quälen von wehrlosen Versuchstieren. Die ALS-Gesellschaft setzt bei ihren Forschungen auf sogenannte „Tiermodelle“, wie es im lebensverachtenden Jargon heißt. Hauptsächlich werden genmanipulierte Mäuse und Ratten verwendet, die das komplexe Krankheitsbild des Menschen gar nicht abbilden können. Die Tiere leiden daher umsonst an fortschreitenden Lähmungen und sterben qualvoll.

Die Eiswürfel-Selbstdarsteller verschwenden leider auch wertvolles Trinkwasser, das weltweit immer kostbarer wird und mit dem man bewusst umgehen und haushalten sollte, anstatt es aus Jux und Tollerei bei einem unüberlegten Hype zu verschwenden.

Der Österreichische Tierschutzverein ruft daher auf, ALS-Tierversuche nicht mit Spenden zu unterstützen und die sinnlose Wasserverschwendung zu stoppen! Wer trotzdem spenden möchte, sollte tierversuchsfreie Tests mit menschlichen Zellen, Computersimulationen oder Biochips unterstützen.

16 Ziegen und ein Pony gerettet!

2017 hatte gerade begonnen, schon rückte unsere Tierrettung das erste Mal aus: Im Bezirk Vöcklabruck mussten 16 Ziegenböcke und ein Pony aus einem fürchterlichen Stall gerettet werden.

Die überforderte Tierhalterin selbst kontaktierte den ÖTV. Bei einem Lokalaugenschein am nächsten Tag boten sich mehrere Missstände. 16 unkastrierte Ziegenböcke und ein Pony waren in dem Stall angebunden. Der Stall wies praktisch kein Tageslicht auf. Nur eine kleine, sehr schwache Glühbirne bot ein wenig Licht. Die Tiere waren in einen entsetzlichen gesundheitlichen Zustand. Dieser reichte von beschädigten Hörnern über entzündete Hufe bis zu dem Verdacht von Räude. Da die Böcke nicht kastriert waren, mussten sie aufgrund ihres vom Testosteron beeinflussten Verhaltens angebunden werden, um sich nicht selbst zu verletzen. Herausstehende Nägel und Schrauben bis zu gefährlich hoch gestapelten Sperrmüll sorgten für weitere Verletzungsgefahren. Hinzu kamen noch die absolut unhygienischen Bedingungen – überall Kot und verfaulte Eier der freilaufenden Hühner.

Die Verhältnisse konnten nicht als artgerecht bezeichnet werden, weshalb die zuständige Behörde die Tiere sicherstellen musste. Gott sei Dank konnte der ÖTV schnell ein vorübergehender Stall organisieren, der genügend separierte Räume bot, um für Frieden innerhalb der Kleingruppen zu sorgen. Die Umsiedelung fand dann schon wenige Tage nach dem Bekanntwerden ohne erwähnenswerte Komplikationen statt. Anschließend wurden die Tiere noch von einer Tierärztin erstbegutachtet, wobei erfreulicherweise festgestellt werden konnte, dass sich die Tiere bereits erholen.

Der Besitzerin wurde nun durch die Behörde Zeit gegeben, den Stall so herzurichten, dass die Tiere nicht mehr angebunden werden müssen und die Voraussetzungen für eine artgerechte Tierhaltung erfüllt werden.

Vier Kätzchen aus Feuer geborgen

Zu einem tragischen Unglück kam es am Sonntag in St. Lorenz am Mondsee. Die Wohnung einer jungen Mutter und Katzenhalterin brannte aus bisher unbekannter Ursache komplett aus.

Der freiwilligen Feuerwehr St. Lorenz gelang zwar die Bergung von fünf Katzen aus der Wohnung. Die Mutterkatze von vier Kätzchen starb in der Folge jedoch an einer Rauchgasvergiftung. Ihre erst vier Tage alten Jungen werden nun vom Österreichischen Tierschutzverein auf dem „Assisi-Hof VII“ fachgerecht versorgt und aufgepäppelt. Trotz der aufwändigen Pflege ist es nicht sicher, ob die Kleinen durchkommen werden.

Denn das Immunsystem von Jungtieren ist besonders in den ersten Tagen von den Abwehrstoffen in der Muttermilch abhängig. Fehlt diese, gelingt es leider nicht immer, die Jungen durchzubringen. Hoffentlich haben die mehrheitlich dreifärbigen Kätzchen, im Volksmund gerne „Glückskatzen“ genannt, in diesem Fall auch tatsächlich Glück!

Zuletzt möchten wir noch auf die Kastrationspflicht für Katzen und Kater mit Freigang hinweisen, die in Österreich seit 2005 gilt. Da Katzen sehr fruchtbar sind, verhindert die konsequente Kastration die vielen unerwünschten Kätzchen, die zweimal pro Jahr unsere "Assisi-Höfe" und die Tierheime "fluten".

Weiterführende Links:

 

Wie ging es weiter?

Verwaiste Entenküken gerettet

Zwei tierfreundliche Jugendliche riefen am Donnerstag den Österreichischen Tierschutzverein zu Hilfe. Sie hatten im Mondsee ein Entenküken entdeckt, das aufgeregt um seine tot im Wasser treibende Mutter herumschwamm.

Die „Assisi-Hof“ – Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins startete sofort los und rettete das hilflose Küken vor dem sicheren Tod. Einige Stunden später wurde noch ein zweites Jungtier gefunden, das ebenso gerettet wurde. Ob die Entenmutter einem Hechtangriff zum Opfer fiel, oder wie sie sonst zu Tode kam, ist unklar.

Die beiden Entenküken wurden in die Obhut des Tierschutzvereins THEO übergeben, mit dem der Österreichische Tierschutzverein eine hervorragende Zusammenarbeit führt. Da dort zur Zeit auch andere Jungvögel aufgezogen werden, ist es das Beste für die Kleinen, unter Artgenossen aufwachsen zu können.

Tierisch viel Spaß am „Assisi-Hof II“ des Österreichischen Tierschutzvereins

39 Schüler der Volksschule Ziersdorf besuchten kürzlich im Rahmen ihrer Nachmittagsbetreuung den „Franz von-Assisi-Hof II“ des Österreichischen Tierschutzvereins in St. Georgen an der Leys in Niederösterreich. Schön zu sehen, wie viel Spaß die Kinder haben, wenn sie Natur und Tiere hautnah erleben können. Auch den Tieren haben die vielen Streicheleinheiten sichtlich gefallen. Die Kinder wurden im Rahmen des Nachmittags ausführlich über den richtigen Umgang mit Tieren, die große Verantwortung als Tierhalter und das Thema Tierschutz generell informiert.

 

Kleine TierfreundInnen leisten große Beiträge

Neben Katzen, Hunden, Hasen, Pferden, Ziegen und Vögeln haben sogar zwei Lamas aus dem ehemaligen Safaripark Gänserndorf ein neues Zuhause auf dem Hof gefunden. Die tierischen Bewohner wurden ausgesetzt, abgegeben oder nach Unfällen durch die „Assisi-Hof“ – Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins in Sicherheit gebracht. Der Hof ist voll mit hilfsbedürftigen Tieren. Die Kids sowie die Tiere waren aber tierisch gut drauf. Und nicht nur beim Streicheln zeigten sich die Kinder großzügig. Die SchülerInnen brachten auch ein selbstgebasteltes Bild des Hofes mit. Dafür ein ganz großes Dankeschön an die kleinen TierfreundInnen.

Vogeldrama um Angelhaken

Häufig wird die „Assisi-Hof“ – Tierrettung wegen verletzter Wasservögel gerufen. Angelschnüre, die sich um Füße oder Flügel wickeln oder Haken, die sich in den Hals bohren, sind leider keine Seltenheit.

Aktuell rückte die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins aus, um ein verletztes Blässhuhn zu retten, das einem Tierfreund aufgefallen war. Leider stellte sich bei der tierärztlichen Untersuchung heraus, dass der Angelhaken sich bereits im Magen des Tiers befand. Das Tier konnte nicht mehr gerettet werden und wurde eingeschläfert.

Tierleid durch Anglerzubehör

Viele Menschen können sich gar nicht vorstellen, was das für die Tiere bedeutet. Es wurden schon Schwäne gefunden, die an den Füßen mit  Angelschnur aneinander gefesselt waren. Nicht nur die Bewegungsfähigkeit leidet darunter, oft schneidet die Schnur tief in das Fleisch ein und führt zu schlimmen Entzündungen. In einem anderen Fall hatte ein Haubentaucher die Angelleine dagegen eng um den Schnabel gewickelt, er ist verhungert.

Appell an Petri-Jünger

Niemand weiß, wieviele Wildvögel jährlich durch achtlos weggeworfenes Angelzubehör Schaden nehmen oder gar sterben. Doch zur Sauberkeit am Angelplatz gehört nicht nur, Proviantreste und Müll mitzunehmen, sondern auch unbrauchbare Montagen, abgerissene Schnüre oder auch Angelhaken zu bergen und mitzunehmen. Viele Angler handeln auch in diesem Sinne , jedoch gebe es auch einige schwarze Schafe. Im Sinne der Tiere sollten aber auch die Schnüre der „anderen“ mitgenommen und entsorgt werden.