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„Barfen“

Eine aktuelle, viel diskutierte Methode ist „barfen“. „B.A.R.F.“ steht für „bones and raw food“, also „Knochen und rohes Futter“.
Die Idee dahinter wurde aus dem Wissen heraus entwickelt, dass Hunde bekanntlich von Wölfen abstammen und deren Ernährungsgewohnheiten sich vom heutzutage industriell hergestellten Hundefutter massiv unterscheiden. Experten vermuten, dass industriell produziertes Hunde- bzw. Katzenfutter die Gesundheit unserer Haustiere schlecht beeinflussen kann. Deshalb bilden beim „Barfen“ rohes Fleisch, Fisch und Gemüse die Grundlage der Ernährung. Befürworter der Barf-Fütterung betonen vor allem, dass das Tier von mehr Vitalität und Gesundheit profitiert. Verhaltensaspekte wie Aggressivität, Konzentration und Aufmerksamkeit regulieren sich von selbst und die Lebensqualität von Hund oder Katze verbessert sich rapide. Der Aufwand für die Zubereitung der Mahlzeiten hält sich mit sorgfältiger Planung und etwas Routine in Grenzen. Wer sich für diese Futtermethode interessiert, dem können wir das Buch „Hunde würden länger leben, wenn…/ Schwarzbuch Tierarzt“ der Tierärztin Fr. Dr. Judith Ziegler ans Herz legen.

Fütterungsempfehlungen könnten u.a. so aussehen:

Für Katzen: Muskelfleisch, Innereien, Knochen
und Knorpel verfüttern. Ab und an Ballaststoffe
wie Weizenkleie und/oder verschiedene Kräuter
mit ein paar Tropfen hochwertigem Öl unter das
Fleisch mischen.

Für Hunde: Pro Tag einmal nur Fleisch, Fisch oder
fleischige Knochen „servieren“ und einmal gedünstetes
Gemüse, Kräuter oder reifes Obst. Dazu kommt
noch Lachs-, Lein- oder Distelöl.

Übergewicht bei Haustieren – ein Wohlstandsproblem?

Viele Haustierhalter kennen Haustiere, die zu dick sind. Fast jeder zweite Vierbeiner leidet unter der Wohlstandskrankheit Nr. 1 – dem Übergewicht. Zu viel Futter und zu wenig Bewegung machen ein Haustier träge und dick. Das ist auf Dauer ungesund und kann zu erheblichen Beschwerden wie etwa Diabetes, Herz-Kreislaufproblemen, Gelenksbeschwerden und Atemproblemen führen. All dies mindert die Lebensqualität von Haustieren erheblich.
Als die Vorfahren unserer Haustiere noch in freier Wildbahn lebten, bildeten sie in Zeiten des Nahrungsüberschusses sehr leicht Körperfett, um in Zeiten des Nahrungsmangels nicht zu verhungern. Heute jedoch gibt es dieses Problem für unsere Haustiere nicht mehr. Jeden Tag werden sie mit nährstoffreichem Futter versorgt, bewegen sich aber viel weniger und müssen keine Hungerperioden erleiden. Aus diesem Grund kommt es laufend zur Bildung von Körperfett und dadurch zu Übergewicht. Doch nicht nur Bewegungsmangel und zu viel Futter sind dafür verantwortlich, sondern auch die Zusammensetzung des Futters spielt eine wesentliche Rolle. Wenn die Nahrung aus zu viel Kohlenhydraten besteht, lagert das Tier leichter Fettdepots ein. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass das Tier unter einer Schilddrüsen-Unterfunktion leidet und deshalb zu viel Fett anlegt. Dies ist mit dem Tierarzt abzuklären.

Übergewichtig?

Zu allererst kann man ganz einfach den „Streicheltest” anwenden. Sollten die Hüften und die Rippen nicht mehr zu sehen bzw. zu ertasten sein, ist das Tier vermutlich zu dick. Bei Kleintieren, wie zum Beispiel Kaninchen, bildet sich am Hals ein sogenannter „Kragen”. Gewissheit bringt auf jeden Fall der Gang zum Tierarzt.

Hilfe gegen das Übergewicht!

Es sollten nicht plötzlich ganze Mahlzeiten ausgelassen oder dem Haustier nur mehr die Hälfte des Futters vorgesetzt werden. In erster Linie soll ein Ausgleich zwischen Futterzufuhr und Bewegung geschaffen werden. Der Gang zum Tierarzt sollte an dieser Stelle nicht verabsäumt werden. Dieser kann eine spezielle Diätkost empfehlen, die dem Tier beim Abnehmen hilft und zeitgleich einer Mangelernährung vorbeugt. Eine Alternative zur klassischen Fütterung stellt das BARFEN dar. Bei dieser Rohfutterkost bilden rohes Fleisch, Fisch und Gemüse die Grundlage der Ernährung für Hunde, aber auch Katzen. Für Nagetiere bietet sich an, weniger Kraftfutter, dafür mehr Gemüse und Grünfutter bereitzustellen.

Übergewicht vermeiden!

Wer die Balance zwischen Energiezufuhr und Bewegung halten kann, tut seinem Haustier Gutes. Zusätzlich sollte man dem Haustier keine Tischabfälle und zu viele andere Leckerlis geben. Zwischendurch beim Training ist eine Belohnung aber ok. Diese kann dann anschließend einfach von der darauffolgenden Mahlzeit abgezogen werden.

Schenken Sie Tieren eine Zukunft

Wir Menschen haben viel zu geben: Liebe und Geborgenheit, Trost und Freude, Aufrichtigkeit und Treue – unser ganzes Leben lang. Doch wollen wir auch nach unserem Ableben für die sorgen, die uns Zeit unseres Lebens am Herzen lagen.
Mit einer Zuwendung an den Österreichischen Tierschutzverein leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur langfristigen Absicherung unserer Tierschutzarbeit in ganz Österreich. Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr da bin? Welche Spuren hinterlasse ich? Wie kann ich über das Leben hinaus Gutes tun? Diese Fragen beschäftigen uns irgendwann in unserem Leben. Ein Testament hilft dabei, diese Fragen zu beantworten. Denn so entscheiden
wir selbst, was mit unserem Nachlass passiert und wo dieser weiterwirken soll: in unserer Familie, bei lieben Menschen oder unseren geliebten Tieren.

Tierliebe über den Tod hinaus
Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, neben Familienmitgliedern auch gemeinnützige Organisationen in ihrem Vermächtnis zu bedenken. Eine testamentarische Zuwendung an den Österreichischen Tierschutzverein bietet dem Spender die Möglichkeit, tatkräftig beim Schutz der Tiere mitzuhelfen und vielen geretteten, ausgesetzten oder nicht mehr gewollten Tieren ein sicheres Zuhause zu geben. Außerdem kann im Testament die zukünftige Unterbringung und Versorgung des eigenen Haustieres gesichert und geregelt werden. Wird kein Testament gemacht bzw. gibt es keine gesetzliche Erben, fällt der gesamte Nachlass an den Staat, was dem letzten Willen oftmals nicht entspricht. Daher ist es sinnvoll, sich frühzeitig um eine geordnete Regelung des Nachlasses zu kümmern. Gerne stehen wir Ihnen jederzeit persönlich zur Verfügung.

Kontakt:

Österreichischer Tierschutzverein

Thomas Altenhofer

Tel.: 0650/5800500

office@tierschutzverein.at

 

KOSTENLOS Testamentsratgeber anfordern!

 

Großherzige Spende

Unsere Patenschweine Bimboli und Blume wurden von einer treuen  Tierfreundin mit der Flasche aufgezogen. Um ihnen jedoch ein artgerechtes Leben zu ermöglichen, übernahm der Österreichische Tierschutzverein die beiden 2016. Die Verbindung zu ihren zwei Lieblingen besteht aber seit damals weiterhin. Regelmäßig kommt sie zu Besuch auf den Assisi-Hof II. Um den Österreichischen Tierschutzvereins zu fördern und somit auch den Lebensabend ihrer beiden Schweinchen weiterhin zu sichern, rief sie eine kleine Spendenaktion ins Leben. Sie verkaufte selbstgebackene  Weihnachtskekse auf einem Adventmarkt und spendete den gesamten Erlös an den Österreichischen Tierschutzverein. An dieser Stelle möchten wir uns einfach nur herzlichst bedanken.

53 Tiere schon bald obdachlos

Der Österreichische Tierschutzverein verliert einen seiner wichtigsten Gnadenhöfe. 53 Tiere suchen dringend ein neues Zuhause.

 

Eine der schlimmsten Katastrophen die einem gemeinnützigen Verein nur zustoßen kann, ist für den Österreichischen Tierschutzverein derzeit blanke Realität: „der Pachtvertrag unseres Assisi-Hofes wurde nach 15 Jahren überraschend gekündigt, im Frühjahr müssen wir das Grundstück räumen. Wenn wir bis dahin keinen neuen Hof gefunden haben, droht unseren 53 Pflegetieren die Obdachlosigkeit“ so Erich Goschler vom Österreichischen Tierschutzverein. Dringend sucht man nun nach einem neuen Bauernhof, der den geretteten Vierbeinern als Assisi-Hof ein neues Zuhause bieten kann. Hinweise an www.tierschutzverein.at Tel: 0662 84 32 55

 

15 Jahre lang diente dieser Assisi-Hof  als erste Adresse für gerettete Tiere des Österreichischen Tierschutzvereins. „Fast alle Fälle die von uns aufgenommen werden, kommen zuerst hierher. Hier haben wir die besten Voraussetzungen, um verletzte Tiere gesund zu pflegen und traumatisierten Tieren den nötigen Freiraum für ihre Erholung zu ermöglichen. Danach wird eine neue Familie für die Tiere gesucht oder sie bleiben bei uns, um hier einen schönen und artgerechten Lebensabend genießen zu können“ so Uwe Gottschalk (Tierretter der Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereines).

 

Neuer Hof dringend gesucht

Der gekündigte Hof kann nicht mehr als Assisi-Hof weitergeführt werden. 53 Tiere stehen vor dem Nichts. Für die Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzvereins bedeutet das, schnellstmöglich einen alternativen Hof finden zu müssen, der entsprechend ausgebaut- und langfristig im Sinne der Tiere als Assisi-Hof genutzt werden kann. „Einen neuen Hof für den Tierschutz zu finden, ist extrem schwierig und teuer. Allein der Ausbau für artgerechte Stallungen ist mit hohen Kosten und Aufwänden verbunden. Langfristige Sicherheit für die Tiere würde natürlich ein Hof in unserem Eigentumsbesitz bringen, aber die Kosten von mehreren Hunderttausend Euro sind für den Österreichischen Tierschutzverein, ohne großzügige Spenden, alleine schwer zu bewältigen.

 

Kennt wer wen, der wen kennt

Das gesamte Mitarbeiterteam des Österreichischen Tierschutzvereins sucht aktuell nach einem geeigneten Hof um weitere Tiere in Not retten zu können. „Erfahrungsgemäß benötigen wir ca. 3-4ha Fläche um unseren 53 Pflegetieren den nötigen Lebensplatz einrichten zu können.“ Sollte jemand einen geeigneten Platz oder einen bestehenden Hof wissen, bittet der ÖTV um Kontaktaufnahme unter office@tierschutzverein.at oder Tel: 0662 84 32 55.

 

Angstfreie Silvesternacht für Haustiere

Der Jahreswechsel ist für viele Haustiere eine Krisenzeit. Der ohrenbetäubende Lärm der Silvesterknaller und die ungewohnten Lichter am Nachthimmel verschrecken Hunde, Katzen und andere Kleintiere jedes Jahr aufs Neue. Damit Haustiere die „Schreckensnacht“ möglichst gut überstehen, hat der Österreichische Tierschutzverein einige Tipps für Tierhalter:

  • Lassen Sie Ihren Hund bereits einige Tage vor und nach der Silvesternacht nicht von der Leine. Ihr Hund könnte vor lauter Panik flüchten und nicht mehr den Weg nach Hause finden.
  • Gehen Sie mit Ihrem Hund möglichst lange vor Mitternacht Gassi.
  • Lassen Sie Ihr Tier in der Silvesternacht nicht allein und schenken Sie ihm vermehrt Aufmerksamkeit und Zuneigung, wenn Ihr Liebling Ihre Nähe sucht.
  • Ansonsten verhalten Sie sich ganz normal, da Sie andernfalls z.B. Ihren Hund in seiner Angst bestätigen und er noch mehr Angst bekommt.
  • Geben Sie Ihrem Tier die Möglichkeit, sich in einen Raum zurückzuziehen, in dem es sich sicher fühlt (z.B. Badezimmer).
  • Schirmen Sie Ihre Tiere bestmöglich vor Lärm und Lichtblitzen ab: Fensterläden und Vorhänge schließen, Fernseher oder Radio einschalten, um den Lärm der Silvesterraketen zu dämpfen.
  • Für besonders nervöse Tiere gilt: rechtzeitig den Tierarzt aufsuchen! Eine Alternative zu herkömmlichen Beruhigungsmitteln – die oft viel zu stark wirken – sind homöopathische Präparate wie z.B. Bachblüten oder Notfalltropfen, an die sich die Tiere allerdings über einen längeren Zeitraum gewöhnen müssen.

Für individuelle Auskünfte steht der Österreichische Tierschutzverein unter 0662/84 32 55 gerne zur Verfügung.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Unterstützer!

Vor einem Monat nahmen wir uns dem Projekt der Frankenburger Katzen an. Zahlreiche Streunerkatzen wurden verwahrlost und kränklich in einem verlassenen Hof aufgefunden und benötigten dringend unsere Hilfe. Mit eurer unglaublichen Unterstützung und ebenso der Hilfe der Tierarztpraxis in Vöcklamarkt konnten wir gestern die letzte Streunerkatze wieder in die Freiheit entlassen. Alle Samtpfoten konnten medizinisch behandelt werden und erfreuen sich wieder vollster Gesundheit!

„Oh Du Tierliebe“ am Weihnachtsmarkt

Tierfreunde können ihren Weihnachtspunsch am 13. Dezember und 14. Dezember zum guten Zweck trinken.

 

Am Salzburger Weihnachtsmarkt am alten Markt, schenkt das Team des Österreichischen Tierschutzvereines in Kooperation mit den Tierfreunden Österreich Flüssiges zum Wohl der Tiere aus.

Am 29. und 30. November (Stand 2) sowie am 13. und 14. Dezember (Stand 7) stehen die Mitarbeiter beider Vereine ab 14 Uhr hinter dem Tresenund servieren neben verschiedenen Punschsorten und Glühwein auch zahlreiche süße Schlemmereien sowie köstliche Weihnachtsplätzchen zum Wohl der Tiere. 100% des Erlöses gehen dabei an die Assisi-Hofe des Österreichischen Tierschutzvereines und dessen tierische Bewohner.

Neben weihnachtlicher Stimmung und fröhlichem Beisammensein beantworten die Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzvereines und Tierfreunde Österreich natürlich sämtliche Fragen zum Thema Tierschutz. www.tierschutzverein.at www.tierfreunde.org

 

Salzburger Weihnachtsmarkt

Alter Markt

  1. und 30. November – Stand 2
  2. und 14. Dezember – Stand 7

Jeweils ab 14 Uhr

Alle Hände voll zu tun mit den Frankenburger Katzen

Der Österreichische Tierschutzverein bittet um Spendenhilfe

Bereits im Oktober startete der Österreichische Tierschutzverein die Rettungsaktion „Frankenburger Katzen“: 30 Streunerkatzen wurden auf einem verlassenen Hof in Frankenburg (OÖ) gefunden und wiesen einen erbärmlichen Zustand auf. Gesundheitlich beeinträchtigt, vermehrten sich die Tiere rasch und so entstanden schnell weitere kränkliche Jungtiere ohne Chance auf eine Zukunft. Um diesem Kreislauf rasch entgegenwirken zu können, entschloss sich der ÖTV zu einer Hilfsaktion für die Frankenburger Katzen. 22 Tiere konnten bereits medizinisch versorgt- und danach kastriert werden. Für die letzten 8 Streunerkatzen bittet der Österreichische Tierschutzverein um die Spendenmithilfe der Gesellschaft. „Wir haben bereits viel Geld in medizinische Versorgung und die darauffolgenden Kastrationen der Tiere investiert. Doch  unsere verfügbaren Mittel gehen nun leider dem Ende zu“ so Erich Goschler. Gesamt rechne man mit einem maximalen Kostenaufwand von € 1000,- für die restlichen 8 Streunerkatzen. Katzenfreunde und Unterstützer des Österreichischen Tierschutzvereines können online unter www.tierschutzverein.at/jetztspenden helfen oder ihre Spende auf das ÖTV Spendenkonto BAWAG PSK unter dem Betreff „Frankenburger Katzen“ IBAN: AT386000000093215400 BIC: BAWAATWW einzahlen.

 

„… auch diese 8 kleinen Tiere haben ein Recht darauf, gesund sein zu dürfen“

„Mit der Behandlung der 22 Tiere konnten wir einen ersten wichtigen Schritt gegen weitere Populationen mit Infektionskrankheiten, Fehlbildungen sowie diversen Mangelerscheinungen setzen. Die Tierarztpraxis Vöcklamarkt hat uns hier besonders tatkräftig unterstützt“, so das Team des Österreichischen Tierschutzvereines. Für die restlichen 8 Katzen ist man jedoch auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen denn die Ressourcen sind erschöpft. „Aber auch diese 8 kleinen Tiere haben ein Recht auf ihre Gesundheit“ ergänzt der ÖTV.

 

Verwilderte Katzen wollen wieder in die freie Natur zurück

Nachdem es sich um stark verwilderte Tiere handelt, werden die Katzen nach ihrer Behandlung wieder in die freie Natur entlassen, wo sie sich am wohlsten fühlen. „Streunerkatzen lassen sich nur ungern einfangen und sind auch bei medizinischen Behandlungen nicht besonders handzahm. Sobald sie sich von ihren Infekten erholen konnten, werden sie bereits kastriert um dann rasch wieder in die Natur entlassen werden zu können“ so Oliver Hingsamer, Tierretter des Österreichischen Tierschutzvereines.

 

Verschlechtertes Katzenkastrationsgesetz zeigt erste dramatische Auswirkungen in ländlichen Gebieten     Der aktuelle Fall der „Frankenburger Katzen“ macht deutlich, welche Konsequenzen das – zum Nachteil der Tiere – verschlechterte Katzenkastrationsgesetz mit sich bringt: „Nachdem Bauern nicht mehr verpflichtet sind ihre freilaufenden Katzen zu kastrieren, vermehren sich die Tiere rasant und versammeln sich an Plätzen an denen sie weitgehend ungestört leben können. Verwilderung mit Infektionskrankheiten, Fehlbildungen und Mangelerscheinungen sind die logischen Folgen, die sich durch die rasche Vermehrung immer weiter ausbreiten“ erklärt Mag.med.vet. Susanne Kettl die erschreckende Entwicklung.  Erich Goschler (ÖTV) fügt hinzu: „Die Änderung des Katzenkastrationsgesetzes hat zum Gegenteil des gewünschten Erfolges geführt. Hier hat man leider nicht langfristig gedacht. Umso wichtiger ist es jetzt, rechtzeitig entgegenzusteuern! Die Frankenburger Katzen zeigen stellvertretend für die gesamte Gesetzeslage, wie dringend Handlungsbedarf besteht“. Aus diesem Grund setzt sich der Österreichische Tierschutzverein hier besonders aktiv ein. Neben der Rettung der zahlreichen besitzerlosen Katzen wolle man damit zur Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft- und zu einem Umdenken in der Politik beitragen.

Verwahrloste Katzen in Oberösterreich benötigen dringend Hilfe!

Erste erschreckende Auswirkungen des umstrittenen Tierschutzgesetzes werden deutlich. Knapp 30 Katzen haben sich auf einem verlassenen Hof niedergelassen und leben dort unter schlimmsten Bedingungen. Die Samtpfoten sind nicht nur kränklich und geschwächt, sondern vermehren sich zudem auch noch rasant. Die alarmierende Situation ist eine Folge des aktuell umstrittenen Kastrationsgesetzes zu Lasten der Tiere. Dem muss dringend ein Ende gesetzt werden. Gemeinsam mit einer Tierarztpraxis in Vöcklamarkt startet der Österreichische Tierschutzverein darum eine Rettungsaktion und bittet die Gesellschaft um unterstützende Spendenhilfe. Mittels medizinischer Notversorgung sowie darauffolgender Kastration soll den  Tieren eine Überlebenschance in der Natur ermöglicht werden. Dafür bittet der Österreichische Tierschutzverein um Spenden online unter www.tierschutzverein.at/jetztspenden oder auf das ÖTV Spendenkonto BAWAG PSK unter dem Betreff „Frankenburger Katzen“ IBAN: AT386000000093215400 BIC: BAWAATWW.

 

Der Fall Frankenburger Katzen

Direkt in Frankenburg (OÖ) haben sich in einem alten verlassenen Hof knapp 30 besitzerlose Streunerkatzen mit deren Jungtieren eingerichtet und wöchentlich kommen neue Katzen hinzu. Die besitzerlosen Tiere befinden sich in einem furchtbaren gesundheitlichen Zustand und vermehren sich rasant. Weitere verwahrloste Würfe an Jungtieren mit erschreckenden Infektionskrankheiten, Fehlbildungen sowie diversen Mangelerscheinungen sind die traurige Folge. Um einer unkontrollierten Population entgegenzuwirken ist es unerlässlich, die Tiere kastrieren zu lassen. Früher waren die Bauern gesetzlich zu dieser Maßnahme verpflichtet. Durch das geänderte Tierschutzgesetz, wurden sie aber von dieser Aufgabe befreit. Leider zu Lasten der Katzen. Eine besonders tierliebe Dame aus Frankenburg (OÖ) entschloss sich deshalb, aus Eigeninitiative zu helfen und die Katzen kastrieren zu lassen. Doch für eine Privatperson sind die Kosten sowie der Zeitaufwand für ein Projekt dieser Größe einfach nicht zu bewältigen. Die Dame wandte sich darum an den Österreichischen Tierschutzverein und bat um Hilfe.

 

Österreichischer Tierschutzverein nimmt sich der Frankenburger Katzen an

„Wir haben die Situation überprüft und mussten tatsächlich feststellen, dass sich die Katzen in einem schrecklich verwahrlosten Zustand befinden. Nachdem es sich um stark verwilderte Tiere handelt, wäre es kein Tierschutz, wenn wir diese Katzen nun einfangen und in ein Tierheim bringen würden. Sie wären in keinster Weise vermittelbar“ so Oliver Hingsamer, Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereines. In so einem Fall ist die tierfreundlichste Möglichkeit, die Tiere kastrieren zu lassen. So können sie ihr Leben in der Natur fortsetzen ohne Gefahr zu laufen, sich infektiös anzustecken oder selbst zum Überträger zu werden. In Vöcklamarkt fand der ÖTV eine hilfsbereite Tierarztpraxis, welche die medizinischen Behandlungen der Katzen umsetzen wird.

 

Rettungsaktion und Spendenaufruf für Frankenburger Katzen

Während der Österreichische Tierschutzverein einen Großteil der Behandlungskosten übernehmen wird, hat sich Mag.med.vet. Susanne Kettl (Tierarztpraxis Vöcklamarkt) bereiterklärt, die Entwurmung jedes einzelnen Tieres kostenfrei beizusteuern. Um die vorbildliche Eigeninitiative der tierlieben Dame aus Frankenburg zu unterstützen bittet der Österreichische Tierschutzverein um Spendenhilfe für die Frankenburger Katzen. „Die Behandlungskosten betragen pro Katze durchschnittlich € 100,-. Bei 30 Katzen ist das eine Belastung von € 3000,- die der Österreichische Tierschutzverein aufbringen muss. Wir sind auf jede Hilfe angewiesen.“ Online unter www.tierschutzverein.at/jetztspenden oder auf das ÖTV Spendenkonto BAWAG PSK unter dem Betreff „Frankenburger Katzen“ IBAN: AT386000000093215400 BIC: BAWAATWW.

 

Verschlechtertes Katzenkastrationsgesetz zeigt erste dramatische Auswirkungen in ländlichen Gebieten     Der aktuelle Fall der „Frankenburger Katzen“ macht deutlich, welche Konsequenzen das – zum Nachteil der Tiere – verschlechterte Katzenkastrationsgesetz mit sich bringt: „Nachdem Bauern nicht mehr verpflichtet sind ihre freilaufenden Katzen zu kastrieren, vermehren sich die Tiere rasant und versammeln sich an Plätzen an denen sie weitgehend ungestört leben können. Verwilderung mit Infektionskrankheiten, Fehlbildungen und Mangelerscheinungen sind die logischen Folgen, die sich durch die rasche Vermehrung immer weiter ausbreiten“ erklärt Mag.med.vet. Susanne Kettl die erschreckende Entwicklung.  Erich Goschler Jun. (ÖTV) fügt hinzu: „Die Änderung des Katzenkastrationsgesetzes hat zum Gegenteil des gewünschten Erfolges geführt. Hier hat man leider nicht langfristig gedacht. Umso wichtiger ist es jetzt, rechtzeitig entgegenzusteuern! Die Frankenburger Katzen zeigen stellvertretend für die gesamte Gesetzeslage, wie dringend Handlungsbedarf besteht“. Aus diesem Grund setzt sich der Österreichische Tierschutzverein hier besonders aktiv ein. Neben der Rettung der zahlreichen besitzerlosen Katzen wolle man damit zur Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft- und zu einem Umdenken in der Politik beitragen.