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Abschuss von Haustieren nimmt drastisch zu

Haustier-Abschussverbot
Fast täglich berichten Zeitungen von Todesfällen diverser Haustiere, die „versehentlich“ bei ihrem Spaziergang auf der Wiese oder auf dem Feld erschossen wurden. Jährlich sollen es bis zu 30.000 Hunde und Katzen sein, die den Jägern „unabsichtlich“ oder auch „zum Schutz der Wildtiere“ zum Opfer fallen. Der jüngste Fall ist Kater Fritzi, der nur 320 Meter von seinem Zuhause kaltblütig von einem Jäger erschossen wurde.

8 Tipps für Ihren Urlaub mit Hund

Tipps für Ihren Urlaub mit Hund
Mit diesen 8 Tipps kann in Ihrem Urlaub mit Hund nicht viel schiefgehen!

Es ist so schön, gemeinsam mit seinem liebsten Vierbeiner eine Reise zu unternehmen – vorausgesetzt natürlich, das Urlaubsziel lässt dies zu. Damit die schönste Zeit des Jahres aber auch möglichst reibungslos verläuft, sollten Hundehalter folgende acht Tipps für den Urlaub mit Hund unbedingt beherzigen.

1. Wählen Sie Ihr Urlaubsziel sinnvoll

Nicht jedes Reiseziel ist für den Urlaub mit Hund geeignet. Große Distanzen und Flugreisen werden für Fellnasen schnell zur Belastung. Zudem haben viele Hunde Probleme Hitze. An vielen Stränden Europas gilt während der Urlaubszeit absolutes Hundeverbot, dasselbe gilt zum Teil auch für Unterkünfte. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten diese Aspekte unbedingt in die Planung miteinbezogen werden.

2. Prüfen Sie die Einreisebestimmungen

Bei Reisen innerhalb der EU ist für Heimtiere seit 2011 ein elektronischer Chip sowie das Mitführen eines Heimtierausweises verpflichtend (Achtung: eine gültige Tollwutimpfung muss darin verzeichnet sein!). Beides erhalten Sie beim Tierarzt ihres Vertrauens. Manche EU-Länder, wie Irland oder Malta, haben Sonderbestimmungen. In Nicht-EU-Staaten gelten individuelle Vorschriften, die bei der jeweiligen Botschaft erfragt werden können.

3. Denken Sie an die Reiseapotheke

Um im Notfall schnell handeln zu können, sollte eine Reiseapotheke unbedingt Platz im Gepäck finden. Dabei dürfen folgende Utensilien nicht fehlen: Pinzette, Zeckenzange, Wunddesinfektionsmittel, Verbandmittel, Schere, Ohren- und Augentropfen, Mittel gegen Durchfall oder Erbrechen, Heilsalbe, und – falls nötig – ausreichend regelmäßige Arznei. Auch empfiehlt es sich für den Urlaub mit Hund, Schutzmittel gegen die gängigsten Parasiten (z.B. Zecken, Sandfliegen etc.) mitzunehmen und das Tier nach jedem Spaziergang auf Zeckenbefall zu prüfen.

4. Wählen Sie das richtige Transportmittel

Reisen mit dem Auto sind mit Hunden am unkompliziertesten, weil Pausen ganz nach Bedarf eingelegt werden können. Bei Bahnfahrten benötigen Hunde meist eine eigene Fahrkarte und müssen mit Maulkorb und Leine gesichert sein. Von Flügen mit Hund raten wir aufgrund der hohen Stressbelastung ab.

5. Nehmen Sie Rücksicht bei der Autofahrt

Erfolgt die Anreise mit dem Auto, sollten Hundehalter auf ausreichend Pausen und einen ausreichenden Wasservorrat achten. Da Hunde nur über die Zunge „schwitzen“ und die Sommerhitze somit nur schlecht vertragen, sollte das Auto stets im Schatten geparkt werden (Achtung: Hunde bitte niemals unbeaufsichtigt im Auto lassen – zu viele mussten deshalb schon einen qualvollen Hitzetod sterben!). Bei nicht vorhandener Klimaanlage sollten lange Autofahrten in die frühen Morgen- und späten Abendstunden verlegt werden. Für die Klimaanlage gilt: Bitte nicht zu kalt stellen, auch Hunde können sich verkühlen. Während der Fahrt sollten die Fenster zudem geschlossen gehalten werden, da Zugluft bei Hunden schnell zu Bindehautentzündung führt. Mit einer Transportbox oder einem Sicherheitsnetz für schützen Sie Ihren Hund vor Unfällen und freien Gepäckstücken.

6. Schreiben Sie eine Packliste

Damit nichts vergessen wird, empfiehlt sich die Erstellung einer Packliste für Ihren Urlaub mit Hund. Darauf sollten unbedingt stehen: Ausreichend Futter, Maulkorb, Leine, Fress- und Wassernapf, Haftpflichtversicherungsnummer, Hundemarke mit Heimat- und Urlaubsadresse, Decke, Handtuch, Bürste, Gassi-Plastiktüten, Reiseapotheke (siehe oben) und der EU-Heimtierausweis.

7. Hundehaftpflicht nicht vergessen

Auch an den Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung sollten verantwortungsbewusste Tierhalter denken, zumal diese in einigen Urlaubsländern sogar verpflichtend ist. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH informieren über die Vorschriften in den verschiedenen Urlaubsländern.

8. Genießen, genießen, genießen!

Haben Sie alle diese Punkte berücksichtigt, heißt es: Zurücklehnen, entspannen und den Urlaub genießen! Der Österreichische Tierschutzverein wünscht allen Hunden und ihren Besitzern eine schöne Urlaubszeit!

 

Schon gesehen? Mit unseren Sommerhitze-Tipps können Sie Ihrem Liebling die „Hundstage“ gewaltig erleichtern.

8 Tipps für die friedliche Begegnung mit Kühen

Kuhattacke
Immer wieder kommt es zu gefährlichen Begegnungen zwischen Kühen und Wanderern.

Saftig grüne Wiesen, strahlender Sonnenschein, herrliches Bergpanorama und mittendrin eine friedlich grasende Kuhherde. „Die tun doch gar nichts“, denkt da so mancher Wanderer – ein Trugschluss mit oftmals verheerenden Folgen. Denn laut Statistik sterben mehr Menschen an Kuhangriffen, als an Haiattacken. Mit diesen acht Tipps minimieren Sie die Gefahr einer Kuhattacke.

9 Sommerhitze-Tipps für Ihren Hund

Wir haben die besten Sommerhitze-Tipps für Ihren Hund.

Der Sommer steht vor der Tür und das bedeutet an vielen Tagen auch: Hitze, Hitze, Hitze! Wir haben 9 Tipps, wie Sie Ihrem Vierbeiner die „Hundstage“ erleichtern können:

  1. Schützen Sie Ihren Hund vor der Sonne: Direkte Sonneneinstrahlung und extreme Hitze vertragen Hunde gar nicht. Über ein schattiges Plätzchen unter Bäumen oder auf kühlen Fliesen bzw. Steinböden freuen sie sich hingegen umso mehr!
  2. Futter – weniger ist mehr: Zu große Futtermengen sollten bei Sommerhitze vermieden werden, da sie den Körper Ihres Hundes zusätzlich anstrengen.
  3. Ausreichend Wasser anbieten: Vor allem an heißen Tagen ist es wichtig, dass Sie Ihrem Hund stets genügend Wasser zur Verfügung stellen. Er soll sich jederzeit bedienen können.
  4. Für Erfrischungen sorgen: Viele Hunde lieben es, wenn sie zwischendurch mit einem angefeuchteten Tuch bedeckt werden. Das erfrischt und tut gut!
  5. Sommerschnitt verpassen: Verpassen Sie Ihrem Hund einen kurzen Sommerhaarschnitt. Bei Hunden mit sehr dickem Fell sollten Sie zumindest das Fell ausdünnen lassen. So ist die Hitze weitaus leichter zu ertragen.
  6. Regelmäßig Fell bürsten: Damit ausreichend Luft an die Haut Ihres Lieblings gelangt, ist es empfehlenswert, täglich ausgiebig sein Fell zu bürsten.
  7. Tagesrhythmus anpassen: Passen Sie den Gassi-Rhythmus Ihres Hundes an die vorherrschenden Temperaturen an. Vermeiden Sie ausgiebige Spaziergänge oder gar Sport zur Mittagszeit. Das könnte den Kreislauf Ihres Hundes schnell überfordern. Längere Strecken bewältigen Sie hingegen am besten frühmorgens oder spätabends.
  8. Warnsignale wahrnehmen: Hunde „schwitzen“ hauptsächlich über das Hecheln, da die Körpertemperatur über die wenigen Schweißdrüsen an Pfoten und Nasenspiegel kaum reguliert wird. Starkes Hecheln sollte demnach ernstgenommen werden, da es bereits ein Warnsignal für einen drohenden Hitzschlag darstellt.
  9. Hund niemals alleine im Auto lassen: Lassen Sie Ihren Hund bitte niemals alleine im Auto zurück. Die Temperaturen steigen im Innenraum oft rasant an, nicht selten werden Fahrzeuge für Hunde zur Todesfalle. Auch wenn Sie ein Tier sehen, das allein im Auto zurückgelassen wurde, sollten Sie unbedingt die Polizei anrufen.
  10. Badetag einlegen: Legen Sie zwischendurch doch einfach einmal einen schönen Badetag ein – in jedem Bundesland gibt es tolle Badeplätze, an denen Hunde willkommene Gäste sind. Mehr darüber: BADEN MIT HUND

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Vierbeiner einen schönen Sommer!

 

 

 

Insektenhotel – aber richtig!

Insektenhotel von eher durschschnittlichen Qualität
Insektenhotel von eher durschschnittlichen Qualität

Ein Insektenhotel darf für viele Tierfreunde weder auf dem Balkon noch im Garten fehlen. Gerade derzeit liegen diese voll im Trend. Doch viele Modelle sind eigentlich gar nicht für die heimischen Insektenarten geeignet.

Verbot der häufigsten Neonicotinoide

Neonicotinoide verursachen Bienensterben

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Verbot häufiger Neonicotinoide: Rettung für Bienen, Schmetterlinge & Co.

Endlich ein Fortschritt in Punkto Tierschutz: Mit dem Verbot der Neonicotinoide Iothianidin, Imidacloprid und Thiamexthoam stellt die EU den Tierschutz ganz klar vor die Einwände von Landwirtschaft und Industrie. 

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Unsere Nahrung wird immer giftiger. Fast täglich ist in den Medien von neuen Skandalen, Erkenntnissen und Gefahren die Rede. Insbesondere das Herbizid Glyphosat sorgt dabei für hitzige Debatten.

Größte Schlange Österreichs im Netz gefangen

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ÖSTERREICHISCHER TIERSCHUTZVEREIN lädt zum Tag der offenen Tür am Tierfriedhof Waldesruh am Samstag, 26. Mai, 11 bis 17 Uhr in 2011 Sierndorf – Korneuburg

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Das illegale Geschäft mit Welpen floriert, vor allem Hunde aus Osteuropa werden dabei im Internet verkauft. Das Angebot erscheint endlos, die Tiere werden zu Dumping-Preisen angeboten. „Ein echtes Schnäppchen“, denken da viele – eine Annahme, die sie später teuer zu stehen kommt. Bei vielen Tieren zeigen sich schon kurz nach dem Verkauf Krankheiten, die horrende Tierarztrechnungen verursachen. Und das Schlimmste bei alldem: Die Welpen leiden Höllenqualen. 

Ziel des Österreichischen Tierschutzvereins ist es, die Bevölkerung über die immensen Probleme des illegalen Welpenhandels aufzuklären. Denn jeder, der bei einem anonymen Welpenhändler einkauft und nicht genauer hinsieht, unterstützt diese qualvollen Machenschaften. Deshalb appelliert der Österreichische Tierschutzverein an alle Konsumenten: Augen auf beim Welpenkauf!