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Die Wahrheit beim Namen nennen – Problem Zoo!

Gefangener Gorilla im Zoo
Gefangener Gorilla im Zoo, Symbolbild © Pixabay

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Tierrechtsorganisationen wie EndZOO nicht den Begriff Zoo, sondern „Zoo-Gefangenschaft“ benutzen? Diese Schreibweise ist absichtlich und bewusst gewählt.
Der Begriff „Gefangenschaft“ ist keine moderne Wortfindung von Tierrechtlern. Bereits der bekannte Schweizer Verhaltensforscher Heini Hediger schrieb, in Bezug auf Zoo-Gefangenschaften, von „Wildtieren in Gefangenschaft“. Und noch heute benutzen Wissen
schaftler das Wort „Gefangenschaft“ (engl. „Captivity“) in ihren wissenschaftlichen Abhandlungen.

Zu Recht!

Leidende Giraffe in einem Zoo.
Zoohaltung ist nicht artgerecht!

Aber warum benutzt EndZOO diese Schreibweise?
Alle Vorfahren der heutigen Zooinsassen wurden einst gewaltsam und mit riesigen Opferzahlen „eingefangen“, ihrer Freiheit beraubt und letztendlich in die lebenslange „Zoo-Gefangenschaft“ zu Unrecht verschleppt. Somit befi nden sich alle heutigen Inhaftierten und deren zukünftigen Generationen korrekterweise in dieser unrechtmäßigen und mit keinem Grund zu rechtfertigenden lebenslangen Gefangenschaft. Unrecht beim Namen zu nennen ist, nach Ansicht von EndZOO, nicht nur richtig, sondern zwingend notwendig.
Das Wort „Gefangenschaft“, das unwiderruflich Brutalität, Tod, Qualen, Leiden, Zwang und Unrecht beinhaltet, drückt immer etwas Negatives aus. Stellt die Zoo-Gefangenschaft in ein schlechtes Licht. Um dieser unrühmlichen Wahrheit zu entkommen, greifen Zoo-Gefangenschaften seit vielen Jahren zum Mittel der sprachlichen Vertuschung und Beschönigung. Sie bemächtigten sich hierbei der Macht der Worte. So benutzen sie bewusst den verschleiernden Begriff „Zoo“. Oder sie sprechen, um die Tatsache der „Gefangenschaft“ noch besser leugnen zu können, gern von „Tieren in menschlicher Obhut“. Das Wort „Obhut“ ist, im Gegensatz zu „Gefangenschaft“, natürlich positiv besetzt. Mit Obhut verbinden wir z.B. behütet, geborgen, geschützt oder sicher sein. Doch wie sicher, behütet und geborgen sind Zoo-Insassen in der Wirklichkeit? Sind die vermeintlich „überschüssigen“ Insassen vor der Giftspritze, vor dem Tod durch Erschießen oder vor dubiosen Tierhändlern sicher? Sind fl ugfähige Vögel, vor der Verstümmelung zu lebenslanger Flugunfähigkeit, sicher? Sind Raubkatzen, Bären oder Elefanten vor langanhaltenden Leiden, die sich in Verhaltensstörungen widerspiegeln, sicher? Sind diverse Arten vor den Folgen von Inzest und Inzucht geschützt? Nein! Der Begriff der „menschlichen Obhut“ ist eine glatte Lüge und soll das unwiderrufliche Unrecht in den Zoo-Gefangenschaften vertuschen. Die Benutzung des Begriffes „Zoo-Gefangenschaft“ ist also für die Aufrechterhaltung von Wahrheit und zur öffentlichen Aufklärung unumgänglich. Der Begriff ist unser Mittel, um gegen die eklatante Dauerverfälschung und -verharmlosung von grausamen Tatsachen wie Unrecht und Tierquälerei durch die Zoo-Gefangenschaften entgegenzuwirken.

Demonstration gegen TierQUALgesetz

WIR GEHEN DEMONSTRIEREN!

Am Mittwoch wurde das neue TierQUALgesetz im parlamentarischen Gesundheitsausschuss von SPÖ und ÖVP durchgewunken. Eine Horror-Botschaft für alle Tiere. ÖVP und SPÖ tragen die Verantwortung für das damit verbundene Tierleid.

Wir kämpfen für die Tiere und werden am Samstag, 25. März in Wien demonstrieren! Treffpunkt ist um 12.30 Uhr vor dem Tierschutzministerium in der Radetzkystraße 2, 1030 Wien. Gemeinsam mit anderen Tierschützern ziehen wir in Richtung Parlament. Bitte nimm teil und bring auch deine Familie und Freunde mit!

Einige Änderungen, die der ÖSTERREICHISCHE TIERSCHUTZVEREIN gefordert hat, wurden übernommen. Die meisten Tierqual-Paragraphen sind jedoch weiterhin im Gesetz enthalten! Weiterhin erlaubt sind das Kükenschreddern, ebenso wie einem kleinen Ferkel ohne Betäubung die Hoden abzuschneiden, jungen Ziegen ohne Betäubung die Hörner abzutrennen und vieles Schlimme mehr.

GEMEINSAM KÖNNEN WIR SIE AUFHALTEN!!!

Spendenaufruf: Kater „Taiga“ kämpft um sein Leben

Die 77-jährige Frau K. und ihr Kater „Taiga“ sind ein Herz und eine Seele. Vor vier Jahren nahm die Wienerin ihren Schützling als Baby bei sich auf – seither sind die beiden unzertrennlich. Doch nun ist „Taiga“ lebensbedrohlich erkrankt. Weil Frau K. von der Mindestpension lebt, kann sie das Geld für weitere Arztkosten nicht aufbringen und hat sich verzweifelt an den Österreichischen Tierschutzverein gewandt.

Das Kochbuch des Österreichischen Tierschutzvereins ist da!

Schon gehört? Im neuen Kochbuch des Österreichischen Tierschutzvereins finden Sie köstliche vegetarische und vegane Rezepte sowie spannende Tipps für den tierschutzgerechten, umweltbewussten und regionalen Lebensmitteleinkauf. Für mehr Vitalität und gesunden Genuss – ganz ohne Tierleid!

4 chinesische Schopfhunde suchen neues Zuhause

Österreichischer Tierschutzverein übernimmt chinesische Schopfhunde

Kürzlich erreichte den Österreichischen Tierschutzverein ein verzweifelter Hilferuf. Ein Züchter von Chinese Crested (chinesischen Schopfhunden) stand plötzlich vor dem Aus und wusste nicht mehr weiter. Obwohl auf den „Assisi-Höfen“ des Österreichischen Tierschutzvereins bereits viele Hunde auf neue Plätze warten, wurden 4 der in Österreich noch eher selten anzutreffenden Rassehunde aufgenommen.

Jetzt wird für die liebenswerten Racker ein neues Zuhause gesucht. Der Verein rechnet damit, dass es viele Interessenten für die eher kleinen Rassehunde gibt, die als verspielt und klug gelten. Da es jedoch ohnehin viel zu viele herrenlose Hunde gibt, werden die Vierbeiner nur kastriert an zukünftige Besitzer vermittelt. Das schließt eine weitere Zucht aus.

Drei der vier Hunde zwischen 6 und 24 Monaten konnten inzwischen erfolgreich in ein liebevolles, neues Zuhause abgegeben werden. Von den zwei Rüden und zwei Hündinnen ist nun noch Rüde Johnny auf der Suche nach einem tollen Platz. Er wird gegen die Erstattung von Impf- , Kastrations- und Pflegekosten an liebevolle Tierfreunde abgegeben. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 0664/ 22 10 717.

Update 19.02.2014: Auch Jonny konnte an ein liebevolles neues Zuhause vermittelt werden!

Österreichischer Tierschutzverein unterstützt Kinderbetreuung

Fröhliche Kinder mit ihrem Steckerlbrot
Fröhliche Kinder mit ihrem Steckerlbrot

Österreichischer Tierschutzverein finanziert Kinderbetreuung um Bewusstsein für respektvollen Umgang mit Tieren zu schaffen. Bester Freund, Spielgefährte, Trostspender. Der Kontakt zu Tieren hat für Kinder viele positive Wirkungen auf Körper und Geist. Gleichzeitig werden wichtige soziale Kompetenzen aufgebaut. Rund 45 vom Hilfswerk betreute Kinder aus der Stadt Salzburg konnten, dank der Finanzierung des Österreichischen Tierschutzvereins, im vergangenen Jahr regelmäßig Zeit in Neubauers Stadtstall verbringen und bei tiergestützten Aktivitäten mit Therapiepferden, Hasen, Schweinen, Ziegen, Schafen, Katzen und natürlich auch einem ausgebildeten Therapiehund das Zusammenleben mit Tier und Natur kennen lernen.

 

Vorsicht: Kröten auf Wanderschaft!

Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen kommen und es zu knospen beginnt, ist es für Kröten, Frösche und Molche auch wieder Zeit, sich um Nachwuchs zu kümmern. Es beginnt eine allumgreifende Wanderschaft quer über Felder, Wiesen, aber leider auch Straßen. Das Ziel: Das Gewässer, in dem sie geboren wurden. Dort wollen die Tiere ihre Eier ablegen.

Die Wanderung stellt dabei eine große Gefahr für die Amphibien dar. Sie überqueren vielbefahrene Straßen und finden dabei nicht selten den Tod. Denn: Auf schnelle Gefährte wie Autos sind die Vierbeiner nicht vorbereitet.

Das kannst du tun:
Befindet sich die Kröte bzw. der Frosch oder Molch in der Nähe eines Gewässers, so hilf ihm, dieses schneller zu erreichen. Nimm ihn vorsichtig und setze ihn an seinem Ziel ab, für das er sonst die Straße überqueren müsste. Langfristig betrachtet kann es auch sinnvoll sein, Zäune vor Straßen aufzubauen, um zu verhindern, dass die Frösche die Straße überhaupt erreichen.

Das Wichtigste: Laufe bitte mit offenen Augen durch die Gegend und achte bewusst darauf, ob du einer Kröte bzw. Frosch oder Molch helfen kannst. Beim Autofahren: Fahre vorsichtig und beobachte die Straße genau, besonders wenn du in der Nähe eines Gewässers fährst.

Vielen herzlichen Dank!

Rezept für selbstgemachte Hunde-Weihnachtskekse

Weihnachtskekse für Hunde

Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtskekse? Weil sich auch unsere Vierbeiner über das eine oder andere Weihnachts-Leckerli freuen, möchten wir Ihnen dieses einfache Rezept für köstliche selbstgemachte Hundekekse nicht vorenthalten.

Angstfreie Silvesternacht für Haustiere

Der Jahreswechsel ist für viele Haustiere eine Krisenzeit. Der ohrenbetäubende Lärm der Silvesterknaller und die ungewohnten Lichter am Nachthimmel verschrecken Hunde, Katzen und andere Kleintiere jedes Jahr aufs Neue. Damit Haustiere die „Schreckensnacht“ möglichst gut überstehen, hat der Österreichische Tierschutzverein einige Tipps für Tierhalter:

  • Lassen Sie Ihren Hund bereits einige Tage vor und nach der Silvesternacht nicht von der Leine. Ihr Hund könnte vor lauter Panik flüchten und nicht mehr den Weg nach Hause finden.
  • Gehen Sie mit Ihrem Hund möglichst lange vor Mitternacht Gassi.
  • Lassen Sie Ihr Tier in der Silvesternacht nicht allein und schenken Sie ihm vermehrt Aufmerksamkeit und Zuneigung, wenn Ihr Liebling Ihre Nähe sucht.
  • Ansonsten verhalten Sie sich ganz normal, da Sie andernfalls z.B. Ihren Hund in seiner Angst bestätigen und er noch mehr Angst bekommt.
  • Geben Sie Ihrem Tier die Möglichkeit, sich in einen Raum zurückzuziehen, in dem es sich sicher fühlt (z.B. Badezimmer).
  • Schirmen Sie Ihre Tiere bestmöglich vor Lärm und Lichtblitzen ab: Fensterläden und Vorhänge schließen, Fernseher oder Radio einschalten, um den Lärm der Silvesterraketen zu dämpfen.
  • Für besonders nervöse Tiere gilt: rechtzeitig den Tierarzt aufsuchen! Eine Alternative zu herkömmlichen Beruhigungsmitteln – die oft viel zu stark wirken – sind homöopathische Präparate wie z.B. Bachblüten oder Notfalltropfen, an die sich die Tiere allerdings über einen längeren Zeitraum gewöhnen müssen.

Für individuelle Auskünfte steht der Österreichische Tierschutzverein unter 0662/84 32 55 gerne zur Verfügung.

Katzenbabys haben überlebt!

Ein jämmerliches Maunzen alarmierte die Tierfreundin bei ihrem Spaziergang. Sie entdeckte einen Wurf Katzenbabys, die ausgehungert und verängstigt aneinandergekuschelt lagen – und bat uns um Hilfe. Leider stellte sich heraus, dass die Mutter, eine Streunerkatze, nicht mehr zu ihren Katzenkindern zurückkommen würde. Liebevoll und fachgerecht päppelten unsere Tierfpfleger die gerade einmal 10 bis 14 Tage jungen, winzigen Samtpfoten auf einem Franz-von-Assisi-Hof auf: Dafür standen sie in der Nacht sogar alle zwei Stunden auf, um die Kleinen zu säugen.

Heute ist es uns eine Riesenfreude, dir mitteilen zu dürfen: Kira und Konstantin sind wohlauf! Wir konnten sie, nachdem wir sie gesund gepflegt und aufgezogen hatten, erfolgreich an ein liebevolles Zuhause vermitteln. Wir möchten den neuen liebevollen Haltern unseren Dank aussprechen – und auch allen, die uns mit ihren Spenden dabei geholfen haben, die Tierarztrechnungen, das Futter und alles für die Kleinen zu bezahlen. Euch haben Kira und Konstantin zu verdanken, dass sie am Leben sind.

Wir retten laufend kleine und große Tiere, die genau wie Kira und Konstantin dringend Hilfe benötigen. Dabei sind wir auf dich angewiesen: Bitte unterstütze uns mit deiner Spende! Wir sagen von Herzen: DANKE!