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Nach Wohnungsbrand: Waisenkätzchen überm Berg

Nachdem Mitte Juni ihre Mutter bei einem Wohnungsbrand ums Leben kam, sind drei der vier Waisenkätzchen dank der liebevollen und intensiven Betreuung unserer Tierpfleger wohlauf. Leider verstarb eines der Geschwister an den Spätfolgen der Rauchgas-Exposition.

Die kleinen Stubentiger tollen inzwischen fröhlich über den "Assisi-Hof VII". Frederic, Franziska und Ferdinand werden von Tag zu Tag kräftiger und fühlen sich in ihrem neuen Zuhause sichtlich wohl. Von den ausgewachsenen Katzen lernen sie die "Benimmregeln" und gehen daher auch schon brav auf´s Kisterl. In etwa vier Wochen werden für die die Kätzchen neue Plätze gesucht.

 

 

Katzen-Geschwisterpaar sucht neue Bleibe

Die liebesbedürftigen Katzengeschwister Lana und Merlin wünschen sich ein neues Zuhause – gemeinsam oder auch getrennt – Hauptsache ein kuscheliges Plätzchen an dem sie bleiben können. Die vorherige Besitzerin wollte die beiden Samtpfoten nach der Trennung von ihrem Partner nicht mehr behalten. Als Begründung gab sie an, über keine eigene Wohnung und auch nicht mehr über ausreichend Zeit zu verfügen.

Ohne Zögern wurden die beiden Miezen auf einem „Assisi-Hof“ vom Österreichischen Tierschutzverein aufgenommen. In Frankenburg werden sie nun liebevoll verwöhnt und fachkundig betreut. Auch die fehlenden Impfungen wurden noch gewissenhaft nachgeholt.

Wer den zutraulichen Katzengeschwistern ein sicheres Zuhause bieten will, meldet sich am „Assisi-Hof VII“ unter: 0664 / 96 42 685.

Welttierschutztag 2015

Seit 1931 wird der 4. Oktober offiziell als Welttierschutztag begangen. Der internationale Aktionstag ist zugleich Namenstag des Heiligen "Franz von Assisi", der als erster, engagierter Tierschützer bekannt ist. Die „Assisi-Höfe“ des Österreichischen Tierschutzvereins stehen das ganze Jahr über täglich offen für notleidende oder heimatlose Tiere.  

Nicht nur der 4. Oktober, sondern 365 Tage im Jahr gelten für den Österreichischen Tierschutzverein als Welttierschutztag. Auf den „Assisi-Höfen“ leben die Tierpfleger rund ums Jahr mit und für Tiere, denen sonst ein fürsorgliches Zuhause fehlt. In diesen Zufluchtsstätten werden (derzeit in Ober- und Niederösterreich) mittlerweile mehr als 400 notleidende Tiere betreut. Oft wurden die armen Geschöpfe zuvor gequält, verletzt oder einfach herzlos ausgesetzt.

Die Einsätze der „Assisi-Hof“-Tierrettung retten – oft in letzter Minute -rund um die Uhr Tierleben  und bringen wieder Hoffnung und Sicherheit für verschreckte Tiere.

Auf den großzügigen „Assisi-Höfen“ erholen sich die bedürftigen Tiere meist rasch: sie genießen hier viel Freiheit, Zuwendung und artgerechte Pflege. Sobald sie wieder vermittelbar sind, können sie an einen neuen Pflegeplatz vergeben werden oder am „Assisi-Hof“ einen beschützten Lebensabend verbringen.

Gelebter Tierschutz jeden Tag

Der Welttierschutztag sollte für jeden Einzelnen ein Anlass sein, zu überdenken, in welcher Hinsicht das Wohl der Tiere besonders im Argen liegt. Viele Tiere werden heute unüberlegt aus einer spontanen Laune heraus im Internet bestellt, um schon bald darauf das Interesse an ihnen wieder zu verlieren. Süßer Babynachwuchs in Tiergärten wird immer noch medial bejubelt, anstatt die wahren Hintergründe dieser Tiergefangenschaft zu beleuchten. In der Jägerschaft machen sich immer mehr „schießwütige, schwarze Schafe“ breit und überschatten das vormals positive Image der Heger und Pfleger für Wild und Wald. Stellen Sie sich doch im Supermarkt öfters die Gewissensfrage zum Thema Fleischkonsum: muss es wirklich regelmäßig das Billigfleisch sein, das nachweislich nur aus Massentierhaltung stammen kann? Oder wäre ein Verzicht, zumindest ab und an und damit weniger Tierleid nicht ein schöner Vorsatz für den Welttierschutztag?

Wir appellieren an jeden Einzelnen und die zuständigen Behörden im Speziellen, mehr Engagement und Respekt im Umgang mit Tieren zu zeigen.
Schauen Sie nicht weg, wenn Sie Tierleid sehen! Besonders die Politik ist gefordert im Sinne der Tiere für Verbesserungen zu sorgen. Tiere haben nichts von Versprechen, nur von Taten!

Bitte unterstützen Sie die lebensrettende Arbeit des Österreichischen Tierschutzvereins mit Ihrer Spende!
Spendenkonto: IBAN AT30 6000 0000 9001 2022

365 Tage im Jahr im Einsatz

Für den Österreichischen Tierschutzverein (ÖTV) steht fest: auch Tiere haben ein Recht auf Hilfeleistung! Daher sind die Mitarbeiter der Assisi-Hof Tierrettung des ÖTV zu jeder Tages- und Nachtzeit mit ihren Fahrzeugen im Einsatz, bei jedem Wetter, an 365 Tagen im Jahr. Die höchst engagierten und einfühlsamen Tierretter stellen ganzjährig ihre persönlichen Interessen hintan, wenn es darum geht, Tieren in Not zu helfen. Oft wird die Assisi-Hof Tierrettung auch von der Polizei oder Feuerwehr zu Hilfe gerufen, da sie als verlässlicher Partner kompetent und schnell zur Stelle ist. Davon profitieren Wild- und Haustiere – egal welcher Art und Größe – tagtäglich.

„Wir sind für alle Arten von Einsätzen gerüstet. Ob verletztes Wildtier, festsitzende Katze im 30 Meter hohen Baum, oder bei Autounfällen mit Tieren“, erläutert Tierretter Uwe Gottschalk vom Österreichischen Tierschutzverein. Wenn möglich werden die Tiere nach notwendiger Behandlung und Pflege wieder ausgewildert bzw. an ein neues, liebevolles Zuhause vermittelt. Leider ist das nicht immer möglich. Denn manchmal kann ein überfahrenes und achtlos liegengelassenes Tier nur noch von seinen Schmerzen erlöst werden. Andere Tiere bleiben auf den Assisi-Höfen des ÖTV bis zu ihrem natürlichen Ende, weil sie nicht mehr vermittelt werden können. Hier genießen die geretteten Tiere noch ihren Lebensabend.

Sollten Sie in einen Unfall mit Tieren verwickelt werden, oder einen Notfall mit Ihrem Haustier erleben, wenden Sie sich an die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins:

Für Bezirke Gmunden und Vöcklabruck 0664 / 96 42 685

Biber stürzt in leeren Löschwasserteich

Nicht alltägliche Tierrettung am Donnerstagabend: Ein Biber wurde in einem leerem Löschwasserteich in Attersee am Attersee gefunden. Da dieser betoniert war und steile Wände aufwies, konnte sich der Biber nicht selbst befreien. Gemeinsam mit der Feuerwehr konnte die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins den Biber mit einem Kescher einfangen. Da glücklicherweise nur 30 Meter entfernt ein Bach fließt, konnte der unverletzte Biber schnell wieder in seine Freiheit entlassen werden.

9 Sommerhitze-Tipps für Ihren Hund

Wir haben die besten Sommerhitze-Tipps für Ihren Hund.

Der Sommer steht vor der Tür und das bedeutet an vielen Tagen auch: Hitze, Hitze, Hitze! Wir haben 9 Tipps, wie Sie Ihrem Vierbeiner die „Hundstage“ erleichtern können:

Regierung beschließt Plastiksackerlverbot ab 2020

Die österreichische Regierung ist sich einig: Ab 2020 soll das Plastiksackerl in Österreich verboten werden. Der Österreichische Tierschutzverein engagiert sich seit Jahren für die Reduktion von Plastik und begrüßt das geplante Verbot als Meilenstein für den Umweltschutz. 

Damit ist Österreich das dritte EU-Land, das dem Plastiksackerl endgültig den Kampf ansagt. Völlig zurecht – denn der Kunststoff verursacht Umweltprobleme, die bislang kaum absehbar sind. So landen jedes Jahr um die 8 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Einmal weggeworfen, dauert es 350 bis 400 Jahre, bis das Material abgebaut werden kann.

400 Millionen Plastiksackerl pro Jahr

Jedes Jahr werden in Österreich rund 750 Millionen Plastiktüten in Umlauf gebracht – 400 Millionen allein über den Lebensmittelhandel. Dadurch kommen jährlich 5.000 bis 7.000 Tonnen Plastikmüll zusammen. Ein großer Teil davon landet in den Flüssen (in der Donau etwa 100 Kilo täglich), in den Wäldern und anderen Naturschutzgebieten. Dabei gibt es bereits viele gute und günstige Alternativen – am umweltfreundlichsten sind natürlich wiederverwendbare Stoffsackerl.

Plastiksackerlverbot ab 2020
Stofftaschen und recycelbare Papiertüten sind tolle Alternativen zum Plastiksackerl.

Plastiksackerl: Die Macht der Gewohnheit

„Ein Stoffsackerl wiegt kaum etwas und passt in jede Jackentasche. Dass die Leute noch immer auf Plastiktaschen zurückgreifen, liegt wahrscheinlich an der Macht der Gewohnheit. Dabei ist das Plastiksackerl längst überholt, vollkommen unnötig und hat fatale Folgen für die Umwelt“, so Dr. Erich Goschler vom Österreichischen Tierschutzverein. Steht einmal kein Stoffsackerl zur Verfügung, können Kunden auf recycelbare Papiertüten zurückgreifen.

Neben dem Verbot der Plastiksackerl plant die österreichische Regierung außerdem, Plastikverpackungen um 20 bis 25 Prozent zu reduzieren. Auch Mikroplastik in Kosmetik- und Reinigungsartikeln soll ab 2020 verboten werden.

Auch interessant:

Erneut Fischotterbaby in Not gerettet

Fischotterbaby Lotti

Wiederholt wurde die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins zum Einsatz gerufen, weil ein einsames Fischotterbaby Hilfe brauchte – diesmal in Bergheim bei Salzburg. Das ca. drei Wochen alte Jungtier wird nun auf dem Assisi-Hof aufgezogen.

Cindy auf dem Weg der Besserung – Liebevolle Pflege und Kompetenz auf „Assisi-Höfen“ zeigen Wirkung

Tierwaise „Cindy“ auf dem Weg der Besserung – Liebevolle Betreuung und Kompetenz auf den „Assisi-Höfen“ zeigen Wirkung

Die Mischlingshündin, deren Frauchen kürzlich tragisch ums Leben kam, wurde von der „Assisi-Hof“ Tierrettung abgeholt, tierärztlich versorgt und auf einem „Franz von Assisi-Hof“ des Österreichischen Tierschutzvereins untergebracht. Obwohl die Hündin mit ihren drei Jahren noch ein langes Leben vor sich hat, ist sie derzeit von den Ereignissen und dem Ortswechsel so traumatisiert, dass sie noch nicht vergeben werden kann. Uwe Gottschalk von der „Assisi-Hof“ Tierrettung und die Hundetrainerin Sonja Trailovic vom Österreichischen Tierschutzverein versuchen nun, Cindy langsam an fremde Personen, Orte und Situationen zu gewöhnen. Die Hündin kannte bisher nur den Hof, auf dem sie Zuhause war, und ihr Frauchen. Langsam bessert sich Cindy´s Zustand und lange Spaziergänge helfen ihr, sich zu entspannen und Vertrauen zu fassen.

Die „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins ist zu jeder Tages- und Nachtzeit unermüdlich im Einsatz, bei jedem Wetter, an 365 Tagen im Jahr. Wenn möglich werden die Tiere nach notwendiger Behandlung und Pflege wieder an ein neues, liebevolles Zuhause vermittelt bzw. ausgewildert. In jedem Fall sind die Rettungsteams darum bemüht, Tierleid in jeglicher Form zu mildern bzw. abzustellen. Davon profitieren Wild- und Haustiere – egal welcher Art und Größe – tagtäglich!

 

Endstation Autobahn: Österreichischer Tierschutzverein bringt ausgesetzte Hundefamilie auf einen „Franz von Assisi-Hof“

Urlaubszeit ist bestimmt für viele Menschen die schönste Zeit im Jahr. Doch ist sie es auch für Haustiere?
Jedes Jahr zu Beginn der Reisezeit ist die „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins verstärkt im Dauereinsatz.
Kürzlich wurde unsere Tierrettung von der Exekutive zu einem Einsatz gerufen, weil eine Pekinesenhündin mit ihren zwei ca. 6 Wochen jungen Welpen in einem Waldstück ganz nahe der A1 Westautobahn in Höhe Raststation Mondsee von einer Tierfreundin entdeckt wurde.

Wie kaltherzig manche Menschen sind, zeigt dieses Beispiel einmal mehr. Die Anschaffung eines Haustieres muss gut überlegt sein! Oft stellt sich vor Antritt einer Urlaubsreise heraus, dass das einst liebgewonnene Tier zur Belastung wird und dann kommt es schnell zu Kurzschlusshandlungen, wie in diesem Fall! Tiere sind Lebewesen, die es verdienen, dass man respektvoll mit ihnen umgeht und kein Spielzeug.

Nach einem Gesundheitscheck bei unserer Tierärztin stellte sich heraus, dass die junge Hundefamilie gesund ist. Sie werden die nächsten Tage auf einem unserer „Franz von Assisi-Höfe“ bleiben und dann an gute Plätze vermittelt.