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Interview mit Tierfreund Hansi Hinterseer

Hansi Hinterseer, ehemaliger Skirennläufer, Schlagerstar aber auch Tierfreund und Naturschützer. Aufgewachsen auf einem Hof mit vielen Tieren im Wandel der Jahreszeiten wurde Hansi Hinterseer zum Tierfreund. Der Österreichische Tierschutzverein hat das Glück, dass auch Promis wie Hansi Hinterseer unsere Arbeit unterstützen.

Ein neues Zuhause für Streichelzoo-Tiere

Der Streichelzoo Niederösterreich nahe Wien wurde in den letzten Jahren von Robert Pribyl aufgebaut und erweitert. Leider wurden dabei offenbar nötige Genehmigungen nicht eingeholt und die Stadt ordnete daraufhin voriges Jahr die Schließung und Zwangsräumung des Streichelzoos an. Die dort verbliebenen Ziegen, Gänse und Hühner wären dadurch heimatlos.

Dieses unnötige Tierleid wird der Österreichische Tierschutzverein mit allen Mitteln verhindern. Daher haben wir dem Betreiber und der Stadt angeboten, den Streichelzoo zu übernehmen und zu einem unserer Franz von Assisi-Höfe umzubauen. Diese umstrukturierten und auf die Bedürfnisse der Tiere angepassten Bauernhöfe geben im ganzen Bundesgebiet notleidenden, kranken und nicht mehr gewollten Tieren ein würdiges, artgerechtes Zuhause.

Gespräche mit der Stadt und dem Betreiber sind bereits im Laufen. Wir hoffen sehr, dass wir im Sinne der Tiere eine Lösung finden, damit die Tiere in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Ein Umzug führt immer zu Stress, außerdem bilden auch Ziegen, Gänse und Hühner soziale Gruppen und sollten nicht auseinandergerissen werden.

Diese Lösung wäre für die Tiere das Beste, aber auch die Menschen der Umgebung könnten weiterhin die Nähe zu Tieren genießen und artgerechte Tierhaltung vor ihrer Haustüre erleben. Sollte kein Weg an einer Schließung vorbeiführen, so werden wir alle Tiere gemeinsam übernehmen und auf unseren bestehenden Franz von Assisi-Höfen unterbringen. Bitte unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende! Wir sagen: Danke!

Welthundetag: Hundehalter leben länger

Hunde sind gut für unsere Gesundheit

Wussten Sie, dass Hunde nicht nur glücklich machen, sondern sogar unsere Lebenserwartung steigern? Zum Welthundetag am 10. Oktober erklärt der Österreichische Tierschutzverein, warum die Fellnasen nicht nur unserer Seele, sondern auch unserer körperlichen Gesundheit guttun. 

Ein Katzenmörder gesteht

Aktuell sorgen Katzen, die von einem Unbekannten im Bezirk Hollabrunn (Niederösterreich) erschossen wurden, für Aufregung. Zu allem Überfluss setzt sich dabei ein Jagdleiter medial in Szene und brüstet sich, in seiner Jagdkarriere bereits viele Katzen erschossen zu haben. Fast zeitgleich schießt ein Jäger in Traun (Oberösterreich) einen Hund auf einem Spazier- und Radfahrweg nieder.

Die Vorfälle sind genauso alarmierend wie die Zahlen: Laut Statistik Austria stieg die Gesamtzahl der Abschüsse von Wildtieren im Jagdjahr 2012/13 im Vergleich zum Wert der vorangegangenen Saison um 8% auf knapp 890.000. Die Anzahl der von Jägern erschossenen Haustiere findet sich in dieser Statistik nicht wieder: Die Jägerschaft ist nicht verpflichtet, den Abschuss von Hunden oder Katzen zu melden. „Aus gutem Grund“, weiß Mag. Christian Hölzl, Sprecher des Österreichischen Tierschutzvereins. „Haustierabschüsse sind in der Öffentlichkeit ein hochsensibles Thema. Erschossene Haustiere werden in der Regel verheimlicht. Schießen, Schaufeln, Schweigen ist die Devise. Negative Publicity schadet dem Bild des Jägers.“

Die Anzahl der hierzulande abgeschossenen Haustiere lässt sich trotz Fehlens einer Meldepflicht in Österreich mit einem Blick über die Grenze nach Deutschland dennoch leicht abschätzen. In einigen deutschen Bundesländern wurde in der Vergangenheit eine Streckenstatistik über erschossene Hunde und Katzen geführt. So kamen etwa in Nordrheinwestfalen (NRW) im Jagdjahr 2008/09 laut Streckenliste über 17.000 Katzen und 176 Hunde durch Jägerhand zu Tode. Rechnet man diese (offiziellen) Zahlen auf Österreich um (die Alpenrepublik ist 2,5 mal größer und hat um 60% mehr Jagdkartenbesitzer im Vergleich zu NRW), dann kann man davon ausgehen, dass heimische Jäger jedes Jahr mindestens 30.000 (!) Haustiere töten. Die Dunkelziffer ist mit Sicherheit weitaus höher.

Der eigentliche Skandal: Die Jäger bekommen Rückendeckung von den Gesetzgebern. Im niederösterreichischen Jagdgesetz etwa sind Jagdschutzorgane berechtigt und verpflichtet (!), „wildernde Hunde sowie Hunde, die sich erkennbar der Einwirkung ihres Halters entzogen haben und außerhalb ihrer Rufweite im Jagdgebiet umherstreunen, … zu töten“. Das gleiche gilt für Katzen, die in einer Entfernung von mehr als 300 m von Wohngebäuden umherstreifen.

Paradox: Die Tötung von Haustieren ist im Jagdgesetz unter dem Begriff „Jagdschutz“ aufgeführt. Hier zeigt sich einmal mehr in plakativer Weise, dass es der Jägerschaft und dem Gesetzgeber nicht um Wild- oder Tierschutz, sondern ausschließlich um den Schutz der Jagd(beute) geht.

Der legalisierte Haustier-Abschuss wurzelt in der völlig übertriebenen Angst der Jäger, „streunende“ Haustiere könnten die Strecke, also die Anzahl der erlegten Wildtiere, schmälern. Man schützt also etwas, nur um es im Anschluss selbst erlegen zu können. Der Schutz der Jagd(beute) reicht soweit, dass sogar der Tod von Haustieren in Kauf genommen wird. Das ist inakzeptabel!

Der Abschuss von Haustieren greift in das Eigentumsrecht von Haustierbesitzern und auch massiv in die emotionale Beziehung von Familien zu ihren Tieren ein. Die Jagdgesetze sind längst nicht mehr zeitgemäß. Der Haustierabschuss wird auch von der Bevölkerung strikt abgelehnt: laut einer Umfrage aus dem Jahr 2008 sprachen sich 86% der ÖsterreicherInnen unter 30 Jahren für ein Haustier-Abschussverbot aus.

Aus all den genannten Gründen fordert der Österreichische Tierschutzverein die Landesgesetzgeber auf, die Jagdgesetze dringend zu reparieren und ein generelles Abschussverbot von (vermeintlich) wildernden Haustieren festzuschreiben.

Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, startete der Österreichische Tierschutzverein vor kurzem mit der Plattform "Initiative zur Abschaffung der Jagd"  eine intensive Zusammenarbeit. Beide Organisationen beraten geschädigte Haustierbesitzer und erstatten Strafanzeige. Weitere Informationen und Abgabe von Unterstützungserklärungen finden Sie hier sowie unter www.abschaffung-der-jagd.at.

Hier finden Sie die Links zu den betreffenden Artikeln auf den Internetportalen der jeweiligen Medien:

Niederösterreichische Nachrichten

ORF

Österreich

Heute

 

9 Sommerhitze-Tipps für Ihren Hund

Wir haben die besten Sommerhitze-Tipps für Ihren Hund. Symbolbild © Pixabay

Der Sommer steht vor der Tür und das bedeutet an vielen Tagen auch: Hitze, Hitze, Hitze! Wir haben 9 Tipps, wie Sie Ihrem Vierbeiner die „Hundstage“ erleichtern können:

Spendenaufruf: „Dona“ braucht dringend eine Tumor-OP!

Dona

Nach langem, einsamem Warten wurde Malteser-Hündin „Dona“ endlich aus dem Tierheim adoptiert. Ende Juni durfte die augenscheinlich kerngesunde Fellnase bei ihrem neuen Frauchen in Wien einziehen. Nur wenige Tage später stellte sich heraus: „Dona“ ist schwerkrank und braucht dringend zwei teure Operationen, um zu überleben. Doch ihre neue Besitzerin lebt von der Mindestpension und kann die Kosten für die Eingriffe und Untersuchungen nicht aufbringen. Bitte helfen Sie mit, „Donas“ Leben zu retten!

FAQ Corona und Pferde: Das sollten Pferdehalter jetzt wissen

Das sollten Pferdehalter jetzt wissen. | Symbolbild (c) pixabay/photosforyou

Mehr als 200.000 Menschen haben sich bislang weltweit mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 2.200 sind es allein in Österreich. Die Angst vor Neuansteckungen wächst – auch unter Tierhaltern. Wir haben die wichtigsten Fragen für Pferdefreundinnen und -freunde gesammelt und beantwortet.

Allerseelen auf dem Tierfriedhof Waldesruh

Tierfriedhof Waldesruh

Am Allerheiligen-Wochenende gedenken wir all jenen, die nicht mehr unter uns sein können. Ganz besonders erinnern wir uns auch an unsere verstorbenen Haustiere, die auf dem Tierfriedhof Waldesruh ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Endlich Sommer: 5 Tipps für Hund und Katz‘

Sommer-Tipps für Hunde
Symbolbild © Pixabay

Mit diesen fünf Tipps des Österreichischen Tierschutzvereins kann Ihr Liebling Sommer so richtig genießen.

Uhu-Dame darf wieder fliegen

Mitte Februar machte Fritz Winkler (Bauer, Jäger und Obmann des Waldpflegevereins Thalgau) einen erschreckenden Fund: ein Uhu-Weibchen hatte sich wohl durch einen Stacheldraht o.Ä. so stark an den Fängen verletzt, dass es scheinbar abgestürzt ist und am Waldrand liegen bleiben musste. Fritz Winkler rief sofort die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereines und bat um Unterstützung. Der Tierretter konnte die Unfallstelle bald erreichen und nahm eine Erstversorgung bei der Uhu-Dame vor. „Sie war bereits am Ende seiner Kräfte. Die Verletzungen an den Fängen waren massiv und ebenso hatte sie einen gebrochenen Schnabel, der wohl die Folge des Absturzes gewesen sein musste. Zusätzlich litt das Tier an einer Pilzinfektion, es muss schon ein Weilchen hier gelegen haben. Das war buchstäblich eine Rettung in letzter Sekunde“ so Uwe Gottschalk (Tierretter des Österreichischen Tierschutzvereins). Das Uhu-Weibchen wurde zur medizinischen Versorgung und Pflege an den Assisi-Hof in Frankenburg übergeben. Die folgenden 8 Wochen galten der Rehabilitation des Tieres sowie dem Ausheilung der Wunden und des Pilzbefalls. Mit viel Geduld, Spezialfutter und Feingefühl konnte das Uhu-Weibchen wieder zu vollen Kräften kommen und startete bald ihre ersten Flugversuche, die nach 2 Monaten endlich wieder zur Gänze glückten. Aus diesem Grund entschied der Österreichische Tierschutzverein gemeinsam mit Pfleger Oliver Hingsamer, die Uhu-Dame wieder in ihre Freiheit zu schicken. Mitte April wurde sie an ihren Heimatort in Thalgau gebracht und freigelassen.