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Endlich Sommer: 5 Tipps für Hund und Katz‘

Sommer-Tipps für Hunde

Mit diesen fünf Tipps des Österreichischen Tierschutzvereins kann Ihr Liebling Sommer so richtig genießen.

Eier: Lieber aus Bio-, Boden- oder Freilandhaltung?

Eier

Ob als Eierspeise, Spiegelei, pochiert oder zu Nockerl verarbeitet – die Österreicher lieben Eier. Zwei Milliarden Stück verzehren sie im Jahr, 70 Millionen allein zu Ostern. Leider greifen viele Konsumenten immer noch zu Eiern, die unter tierquälerischer Hühnerhaltung produziert wurden. Was Tierfreunde beim Eier-Kauf beachten sollten und wie sie artgerechte Hühnerhaltung unterstützen. 

Mäuse rauchen nicht oder warum Tierversuche nicht effektiv sind

In der tierexperimentellen Forschung geht man von der Annahme aus, man könne das komplexe Krankheits- und Heilgeschehen beim menschlichen Patienten in so genannten "Tiermodellen", also künstlich krankgemachten Tieren, nachahmen. Doch diese Rechnung geht in vielen Fällen nicht auf. Grund dafür ist, was auf den ersten Blick augenscheinlich ist: Der Mensch ist keine Maus. Wir unterscheiden uns von den am häufigsten gebrauchten Versuchstieren schon massiv hinsichtlich des Körperbaus, Organfunktionen und Stoffwechsel. Dazu kommen noch Aspekte wie Fortbewegungsart, Tag-Nacht-Rhythmus, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten und die Lebensdauer.

Besonders zur Behandlung der menschlichen Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislauf­erkrankungen, Krebs, Diabetes, Rheumatismus und Allergien können Tierversuche aufgrund dieses falschen methodischen Ansatzes wenig beitragen. Denn Mäuse rauchen nicht und ernähren sich auch nicht jahrelang von Fast-Food. Die Krankheitsentstehung kann also nicht an künstlich erkrankten Tieren erforscht werden. Der Mensch bekommt keinen Krebs, weil man Krebszellen in seine Organe spritzt. Zudem weisen Versuchstiere aufgrund ihrer Angst und der unnatürlichen Haltungsbedingungen häufig veränderte Hormonspiegel auf, welche das Versuchsergebnis nachweislich beeinflussen.

In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurde eine Fülle neuer tierversuchsfreier Verfahren entwickelt. Der sukzessive Umstieg auf tierversuchsfreie Forschung würde großes Tierleid verhindern. Trotzdem steigt die Zahl der Versuchstiere in Österreich. Sie lag im Jahr 1999 noch bei 129.644 und erhöhte sich bis 2011 auf 191.288.

Blutsauger lauern Hunden und Katzen auf

Gerade in der Frühlingszeit toben Hunde und Katzen nach Herzenslust im Wald, auf Wiesen oder auch im Unterholz. Dort lauert auf die Vierbeiner allerdings große Gefahr. Denn nicht selten kommt es vor, dass sich eine Zecke im Fell unserer tierischen Freunde festsetzt. Die Blutsauger sind nicht nur lästig. Sie übertragen auch Krankheiten, an denen Hunde und Katzen sterben können.

Besonders gefährlich ist laut Tierarzt Dr. Reinhard Trabitsch die sogenannte Auwald-Zecke. Sie überträgt die Babesiose oder auch "Hundemalaria". Doch auch der Borreliose-Erreger, den jede dritte Zecke in sich trägt, hat schmerzhafte Folgen."Diese Bakterien können eine Erkrankung mit Fieber und akuten oder chronischen Gelenkbeschwerden auslösen", so Dr. Trabitsch. "Daher ist eine Schutzimpfung empfehlenswert."

Wie kann ich mein Haustier schützen?

Wichtig ist, das Fell unserer tierischen Lieblinge nach einem Spaziergang oder Freilauf regelmäßig nach Zecken abzusuchen. Hat sich einer der Blutsauger auf der Haut festgesetzt, so muss er umgehend entfernt werden. Dabei sollte man auf Hausmittelchen, wie Alkohol, Öl oder Äther verzichten. Am besten entfernt man den Blutsauger mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange.

Vorbeugend kann man vor allem Hunde durch ein Zeckenhalsband schützen. Es wird wie ein normales Halsband getragen und verhindert durch einen speziellen Wirkstoff, dass sich Zecken an der Haut unserer tierischen Freunde festsaugen. Für Katzen empfehlen sich Spot-on-Präparate, die auf den Nacken der Samtpfote aufgetragen werden. Sie verteilen sich auf dem ganzen Körper der Katze und töten die Zecken ab.

Verletzter Hund von Bahngleisen gerettet

Helle Aufregung herrschte zu Beginn der Woche bei der ersten Frühschicht im Zementwerk Leube in Golling. Die Arbeiter hatten einen verletzten Hund auf den Bahngleisen am Werksgelände gefunden. Das Tier litt bereits unter ersten Anzeichen einer Unterkühlung und wurde daher rasch in einen beheizten Raum gebracht. Wenigstens verkehrten auf den Werksgleisen zu dieser Zeit keine Transporte und somit ist nichts Schlimmeres passiert.

Die „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins wurde bereits gegen 7.30 Uhr von der Polizei Golling gerufen und eilte rasch an den Ort des Geschehens. Der schwarz-braune Mischlingsrüde wurde vorsichtig in das Tierrettungsfahrzeug gehoben und umgehend zur Tierklinik in Oberalm gebracht. Bei einer gründlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass der Ausreißer glücklicherweise nur oberflächliche, leichte Verletzungen hatte. Nach einer kurzen Behandlung konnte der Hund in das Tierheim Hallein gebracht werden, wo er auf seine Abholung wartet. Leider war auch dieser Hund, wie so oft, trotz gesetzlicher Pflicht weder gechipt noch registriert.

Außergewöhnlicher Zuwachs

Am Ostermontag wurde in Lammbach an der Traun ein verletztes Eichhörnchen Junges gefunden. Das kleine Wildtier ist ca. 5-6 Wochen alt und wiegt gerade mal 95 Gramm. Seit seiner Ankunft am Assisi-Hof VII wird es liebevoll von unserem Tierretter Oliver gepflegt. Die beiden Verletzungen wurden von Oliver fachmännisch gerreinigt und behandelt. Bei genauerer Begutachtung stellte sich heraus, dass es sich glücklicherweise nur um oberflächliche Verletzungen handelt.

Im Moment besteht der Alltag des kleinen Eichhörnchens aus fressen, schlafen und neugierig sein. Gefüttert wird es alle 1,5 – 2 Stunden mit Milchaustauscher. "Ich denke, dass das Kleine eine gute Chance hat. Es ist aktiv, agil und die beiden Verletzungen werden bestimmt gut verheilen", berichtet unser Tierretter Oliver.

8 Tipps für Ihren Urlaub mit Hund

Tipps für Ihren Urlaub mit Hund
Mit diesen 8 Tipps kann in Ihrem Urlaub mit Hund nicht viel schiefgehen!

Es ist so schön, gemeinsam mit seinem liebsten Vierbeiner eine Reise zu unternehmen – vorausgesetzt natürlich, das Urlaubsziel lässt dies zu. Damit die schönste Zeit des Jahres aber auch möglichst reibungslos verläuft, sollten Hundehalter folgende acht Tipps für den Urlaub mit Hund unbedingt beherzigen.

1. Wählen Sie Ihr Urlaubsziel sinnvoll

Nicht jedes Reiseziel ist für den Urlaub mit Hund geeignet. Große Distanzen und Flugreisen werden für Fellnasen schnell zur Belastung. Zudem haben viele Hunde Probleme Hitze. An vielen Stränden Europas gilt während der Urlaubszeit absolutes Hundeverbot, dasselbe gilt zum Teil auch für Unterkünfte. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten diese Aspekte unbedingt in die Planung miteinbezogen werden.

2. Prüfen Sie die Einreisebestimmungen

Bei Reisen innerhalb der EU ist für Heimtiere seit 2011 ein elektronischer Chip sowie das Mitführen eines Heimtierausweises verpflichtend (Achtung: eine gültige Tollwutimpfung muss darin verzeichnet sein!). Beides erhalten Sie beim Tierarzt ihres Vertrauens. Manche EU-Länder, wie Irland oder Malta, haben Sonderbestimmungen. In Nicht-EU-Staaten gelten individuelle Vorschriften, die bei der jeweiligen Botschaft erfragt werden können.

3. Denken Sie an die Reiseapotheke

Um im Notfall schnell handeln zu können, sollte eine Reiseapotheke unbedingt Platz im Gepäck finden. Dabei dürfen folgende Utensilien nicht fehlen: Pinzette, Zeckenzange, Wunddesinfektionsmittel, Verbandmittel, Schere, Ohren- und Augentropfen, Mittel gegen Durchfall oder Erbrechen, Heilsalbe, und – falls nötig – ausreichend regelmäßige Arznei. Auch empfiehlt es sich für den Urlaub mit Hund, Schutzmittel gegen die gängigsten Parasiten (z.B. Zecken, Sandfliegen etc.) mitzunehmen und das Tier nach jedem Spaziergang auf Zeckenbefall zu prüfen.

4. Wählen Sie das richtige Transportmittel

Reisen mit dem Auto sind mit Hunden am unkompliziertesten, weil Pausen ganz nach Bedarf eingelegt werden können. Bei Bahnfahrten benötigen Hunde meist eine eigene Fahrkarte und müssen mit Maulkorb und Leine gesichert sein. Von Flügen mit Hund raten wir aufgrund der hohen Stressbelastung ab.

5. Nehmen Sie Rücksicht bei der Autofahrt

Erfolgt die Anreise mit dem Auto, sollten Hundehalter auf ausreichend Pausen und einen ausreichenden Wasservorrat achten. Da Hunde nur über die Zunge „schwitzen“ und die Sommerhitze somit nur schlecht vertragen, sollte das Auto stets im Schatten geparkt werden (Achtung: Hunde bitte niemals unbeaufsichtigt im Auto lassen – zu viele mussten deshalb schon einen qualvollen Hitzetod sterben!). Bei nicht vorhandener Klimaanlage sollten lange Autofahrten in die frühen Morgen- und späten Abendstunden verlegt werden. Für die Klimaanlage gilt: Bitte nicht zu kalt stellen, auch Hunde können sich verkühlen. Während der Fahrt sollten die Fenster zudem geschlossen gehalten werden, da Zugluft bei Hunden schnell zu Bindehautentzündung führt. Mit einer Transportbox oder einem Sicherheitsnetz für schützen Sie Ihren Hund vor Unfällen und freien Gepäckstücken.

6. Schreiben Sie eine Packliste

Damit nichts vergessen wird, empfiehlt sich die Erstellung einer Packliste für Ihren Urlaub mit Hund. Darauf sollten unbedingt stehen: Ausreichend Futter, Maulkorb, Leine, Fress- und Wassernapf, Haftpflichtversicherungsnummer, Hundemarke mit Heimat- und Urlaubsadresse, Decke, Handtuch, Bürste, Gassi-Plastiktüten, Reiseapotheke (siehe oben) und der EU-Heimtierausweis.

7. Hundehaftpflicht nicht vergessen

Auch an den Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung sollten verantwortungsbewusste Tierhalter denken, zumal diese in einigen Urlaubsländern sogar verpflichtend ist. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH informieren über die Vorschriften in den verschiedenen Urlaubsländern.

8. Genießen, genießen, genießen!

Haben Sie alle diese Punkte berücksichtigt, heißt es: Zurücklehnen, entspannen und den Urlaub genießen! Der Österreichische Tierschutzverein wünscht allen Hunden und ihren Besitzern eine schöne Urlaubszeit!

 

Schon gesehen? Mit unseren Sommerhitze-Tipps können Sie Ihrem Liebling die „Hundstage“ gewaltig erleichtern.

Kuh Esther vor dem Schlachter gerettet!

Sie heißt Esther, ist 10 Jahre alt, hat ein sonniges Gemüt – und lebt nun auf einem unserer Franz-von-Assisi-Höfen! Weil Esther keinen Nachwuchs mehr bekommen kann, gibt sie natürlich auch keine Milch mehr. Für die Landwirtschaft war sie aus diesem Grund nutzlos und sollte zum Schlachter geschickt werden. Doch wir retteten sie!

Esther hat jetzt ein schönes Zuhause auf unserem Hof mit einer saftigen Weide und einem schönen Stall. Sie gewöhnt sich bereits an ihre tierischen Kollegen – und genießt die Freiheit und Zuwendung, die ihr auf dem Hof geschenkt wird.

Wir möchten mit Esther darauf aufmerksam machen: Nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch Kühe und andere Tiere, die vorrangig in der Landwirtschaft eingesetzt werden, verdienen ein schönes Leben in Freiheit ebenso wie Liebe und Zuwendung.

Richtiges Verhalten bei Unfällen mit Tieren

Schnell ist es passiert. Bei einer Ortsdurchfahrt oder beim Befahren einer Landstraße quert ein Tier plötzlich die Straße. Es kommt zum Zusammenprall. Jedes Jahr werden tausende Wild- und Haustiere im Straßenverkehr getötet. Viele von ihnen könnten bei rechtzeitiger Hilfe gerettet werden. Der Österreichische Tierschutzverein gibt wertvolle Tipps, wie durch verantwortungsbewusstes Fahren Verkehrsunfällen mit Tieren vorgebeugt werden kann und wie man sich nach einem Zusammenprall richtig zu verhalten hat.

Tiere nehmen in ihrem Instinkt den Straßenverkehr nicht als Gefahrenquelle wahr. Sie müssen die Bedrohung der Straße am eigenen Leib erfahren – oftmals mit tödlichem Ausgang. Auch die „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins wurde in der letzten Woche zu mehreren tragischen Unfällen mit angefahrenen Katzen gerufen – drei Tiere starben. Zwei von ihnen könnten heute noch leben, hätten die Verursacher den Unfall umgehend gemeldet. Leider wurden die Tiere zu spät gefunden.

So vermeiden Sie Unfälle

Die meisten Autofahrer kommen bei Tierunfällen mit dem Schrecken davon. Für die Tiere hingegen bedeuten Unfälle zumeist furchtbare Qualen. Mit einfachen Tipps könnten viele Kollisionen vermieden werden. Insbesondere bei Warntafeln und Wohngebieten sollte die Geschwindigkeit rechtzeitig reduziert werden. Größte Vorsicht ist morgens, abends und nachts geboten. Erblickt man ein Tier in Straßennähe, Tempo drosseln und den Scheinwerfer auf Abblendlicht reduzieren. Befindet sich das Tier bereits auf der Straße, sollte die Hupe betätigt und nur dann eine Vollbremsung eingeleitet werden, wenn der Nachfolgeverkehr dadurch nicht gefährdet wird. Laut Rechtssprechung muss bei einem Auffahrunfall ein Teil des Schadens selbst übernommen werden, wenn eine Vollbremsung für nachkommende Autolenker gefährlicher ist, als der Zusammenprall mit dem Tier – etwa bei Kleintieren wie Katzen, Eichhörnchen oder Vögeln.

Keine Pflicht, aber eine Verpflichtung

Der Österreichische Tierschutzverein appelliert an alle Autofahrer, angefahrene Tiere nicht zu ignorieren, sondern an einem sicheren Platz anzuhalten und nach dem Tier zu sehen. „Gesetzlich besteht dazu leider keine Pflicht, dafür eine moralische Verpflichtung. Ein verletztes Tier kann vielleicht noch gerettet werden, oder zumindest, wie in den aktuellen Fällen, von seinen Schmerzen erlöst werden“, bringt es Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins, auf den Punkt. Dabei ist große Vorsicht geboten: Verletzte Tiere können aus Angst und Schmerzen aggressiv reagieren. Nähern Sie sich dadurch nur langsam und vorsichtig. Benachrichtigen Sie umgehend Polizei, Tierarzt oder einen Tierrettungsdienst, damit dem verletzten Tier möglichst schnell geholfen und der Tierbesitzer ausfindig gemacht werden kann. Bleiben Sie am Unfallort, bis die Rettungskräfte eingetroffen sind. Die „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins steht Ihnen bei Notfällen unter der Nummer 0664/22 10 717 ganzjährig zur Verfügung.

Vier Welpen herzlos ausgesetzt

Ende Oktober wurden vier Hundewelpen in der Stadt Salzburg aufgefunden. Die Vierbeiner wurden an unterschiedlichen Stellen aufgefunden. Zwei Hundebabys wurden in zwei Gärten bei Privatpersonen ausgesetzt, ein Welpe wurde in einer Krabbelgruppe gefunden, ein weiterer wurde auf einem Anhänger abgelegt. Die Täter – ein Mann und eine Frau mittleren Alters – wurden in einem Auto mit ausländischem Kennzeichen gesichtet. Die Polizei ermittelt. Der allgemeine Zustand der Welpen lässt darauf schließen, dass die Hunde aber nicht aus dem Ausland kommen. „Dafür waren die Kleinen zu sauber und zu gut genährt“, so Oliver Hingsamer, Tierretter des Österreichischen Tierschutzverein. Nun sind alle vier Welpen in der Obhut des ÖTV und werden dort fürsorglich gepflegt. Sobald sie groß genug sind, wird ein neues Zuhause für die Fellnasen gesucht.