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Heimatlos am Heiligen Abend

Der Österreichische Tierschutzverein ist 365 Tage im Jahr für hilfsbedürftige Tiere im Einsatz. Gerade Tierrettungen sind während der Feiertage leider immer wieder erforderlich.
So eilte die „Assisi-Hof“-Tierrettung auch am 25. Dezember zu einem verlassenen Fundhund in Anthering.

Der grau-weiße Mischlingsrüde irrte bereits am späten Nachmittag des Weihnachtstages verlassen auf der Bundesstraße in Richtung Oberndorf herum. Anrainer hatten das arme Tier beobachtet und die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins verständigt. Der traurige Hund war aufgrund der eisigen Temperaturen dankbar für die beherzte Rettung und zeigte sich von Beginn an zutraulich und anhänglich gegenüber dem Tierpfleger am „Assisi-Hof“.

Der Mischlingsrüde ist zwischen sieben und zehn Jahre alt, trägt ein rotes Halsband, ist aber weder gechipt noch registriert. Für Hinweise zu diesem Hund melden Sie sich bitte am „Assisi-Hof“ unter der Tel-Nr: 0664 22 10 717

Abgemagerter Hund in Seewalchen (OÖ) gefunden

In Seewalchen am Attersee (Bez. Vöcklabruck) fanden Tierfreunde dieser Tage einen stark abgemagerten Hund. Der schwarze Rüde lag völlig entkräftet und allein gelassen im Garten einer Familie. Ohne menschliche Hilfe hätte er die nächsten Tage wohl nicht überlebt. Das arme Tier ist weder gechipt, noch registriert. Daher liegt der Verdacht nahe, dass der Hund von seinen Besitzern ausgesetzt wurde. Die „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins eilte umgehend zur Hilfe und brachte den gutmütigen Rüden zur weiteren Genesung auf den „Assisi-Hof III“ nach Oberwang.

Leider konnte bisher kein Besitzer ausfindig gemacht werden. „Tiere auszusetzen ist ungesetzlich und grausam. Vor allem in den Sommermonaten häufen sich solch traurige Vorfälle mit ausgesetzten Tieren. Wir bitten daher Tierfreunde um ihre Mithilfe bei der Aufklärung dieser Tat“, zeigt sich Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins betroffen. Bitte richten Sie sachdienliche Hinweise zum Besitzer des Tieres unter 0664/39 16 604. Der Österreichische Tierschutzverein bedankt sich für die Hilfe aller Tierfreunde.

Schwer verletzter Mäusebussard bald wieder in Freiheit

Vor kurzem ging bei unserer Tierrettung ein Notruf wegen eines schwer verletzten Mäusebussard ein. Der Greifvogel wurde von einer Passantin stark geschwächt und offensichtlich verletzt in St. Georgen am Straßenrand gefunden. Sie verständigte die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereines, die den Mäusebussard auf den Assisi-Hof nach Frankenburg (OÖ) brachte.

„Der Bussard war in einem erschreckend schlechten Zustand“, so unser Greifvogelexperte. „Wir haben das Tier sofort für erste Untersuchungen auf unsere Quarantänestation gebracht.“

Mäusebussard Egon hatte Glück im Unglück, bei der Untersuchung wurden weder Knochenbrüche noch offene Wunden festgestellt. Die Verletzungen seines linken Flügels und die gänzlich fehlenden Schwungfedern beeinträchtigten  den Greifvogel aber so stark, dass das ca. 2 Jahre alte, männliche Tier offenbar über einen längeren Zeitraum nicht in der Lage war, sich ausreichend zu ernähren.

Dank der couragierten Passantin und unserer raschen und qualifizierten Hilfe, befindet sich Egon schon auf dem Weg der Besserung. Der Mäusebussard konnte mittlerweile in eine der zwei großen Volieren auf dem Frankenburger Assisi-Hof übersiedelt werden. Hier wird er derzeit noch aufgepäppelt, um dann im Frühling wieder in die Freiheit entlassen zu werden.

Der Mäusebussard ist, mit einer Größe von 51-56cm und einer Flügelspannweite bis 140cm, ein mittelgroßer Greifvogel, dessen Gefiederfärbung von nahezu gänzlich weiß bis dunkelbraun gehen kann. Die Gattung ernährt sich hauptsächlich von Mäusen und Maulwürfen, zu seiner Beute können unter anderem aber auch Insekten, Frösche und Kröten, Eidechsen und Amphibien gehören. Charakteristisch für diese Vogelart ist sein miauender Ruf.

Unsere Assisi-Höfe bieten sowohl notleidenden Haus- wie auch Wildtieren Hilfe und Zuflucht. In enger Zusammenarbeit zwischen fachkundigen, engagierten Tierpflegern, Tierärzten und Hilfskräften der Tierrettung können wir vom Österreichischen Tierschutzverein durch unsere weitläufigen Assisi-Höfe, Jahr für Jahr zahlreiche Wildtiere unterschiedlichster Art wieder ein Leben in Freiheit zu ermöglichen.

Dank der finanziellen Unterstützung durch Spenden und Patenschaften kann notleidenden Tieren hier geholfen werden. Um eine Hilfestellung wie im Fall des Mäusebussards Egon auch in Zukunft gewährleisten zu können, sind wir auch weiterhin auf Spenden und Paten angewiesen.

„Hunde-Malaria“ und „Zeckenfieber“ im Vormarsch: Der Österreichische Tierschutzverein empfiehlt, in der Zeckensaison Hunde regelmäßig auf Zecken zu untersuchen

Die Wetterkapriolen der letzten Wochen haben Mensch und Tier arg zugesetzt. Abgesehen davon, dass die großen Temperaturschwankungen den Kreislauf massiv belasten, werden Zecken insbesondere für Hunde zur Plage. In den letzten Wochen kam es zu einem massiven Anstieg von Zeckenbissen bei Hunden und damit einhergehend zu teils lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen.

Ungewöhnlich dabei ist der Umstand, dass Hunde vermehrt an der sog. „Ehrlichiose“ und „Babesiose“ erkranken. Die von Zecken übertragenen Krankheiten -umgangssprachlich auch „Zeckenfieber“ bzw. „Hundemalaria“ genannt – waren bisher weniger bei uns, sondern vor allem im Mittelmeerraum verbreitet. Hundebesitzer müssen sich darauf einstellen, dass diese Krankheitsarten in Zukunft leider auch bei uns vermehrt auftreten werden.
 

Zeckenfieber

Die „Ehrlichiose“ wird durch Bakterien ausgelöst, die mit dem Zeckenstich übertragen werden. Die Zecke muss dabei mindestens 24 Stunden am Hund saugen, damit es zu einer Infektion kommen kann. Der Hund kommt ca. 3 Wochen nach dem Zeckenstich in die akute Krankheitsphase. Die Symptome sind dabei u.a. ständig wiederkehrendes Fieber, Erbrechen, Atemnot und Schwellung der Lymphknoten. Auch Nervenstörungen wie Muskelzucken sind nicht selten. Der Hund wirkt apathisch. In Phase 2 ist das Tier dann symptomfrei; hat sich allerdings der Erreger im Körper des Hundes eingenistet, kommt es zur chronischen Ehrlichiose. Schwere Verläufe führen zu Hirnschäden, Muskelschwund oder Blindheit und schließlich zum Tod des Hundes.
 

Hundemalaria

Die Babesiose ähnelt in ihrem Verlauf der Malaria und wird von Protozoen ausgelöst, die mit dem Zeckenstich übertragen werden. 12 Stunden muss die Zecke saugen, um Hund oder Mensch zu infizieren. Zwischen dem 4. und 21. Tag nach dem Stich setzt hohes schubartiges Fieber ein. Von der Krankheit befallene Tiere sind matt, appetitlos und verlieren an Gewicht. In der akuten Phase kann die Hundemalaria auch zum Tod des Tieres führen. Im chronischen Stadium der Krankheit treten u.a. Verdauungs- und Kreislaufstörungen auf. Unbehandelt endet eine Babesiose meist tödlich.

Der Österreichische Tierschutzverein rät Hundebesitzern, ihre Vierbeiner täglich nach Zecken zu untersuchen. Mit einem Bluttest kann der Tierarzt feststellen, ob Zecken Krankheitserreger übertragen haben. Die Behandlung der Ehrlichiose erfolgt mittels Antibiotika, eine vorbeugende Impfung ist derzeit nicht möglich.

Für einige Formen der Hundemalaria ist ein Impfstoff zugelassen, wobei jedoch eine generelle Impfung nicht empfohlen wird. Da die Hundemalaria in diesen Breiten bis dato eher selten auftrat, sind nur wenige Medikamente gegen Babesiose zugelassen.

„Stopp den Haustierabschuss“- Infokampagne des Österreichischen Tierschutzvereins

Beim „Festival der Hunde“ von 28.-29. März 2015 im Messezentrum Salzburg konnten interessierte BesucherInnen nicht nur unterschiedlichste Hunderassen und ein buntes Showprogramm erleben, sondern auch viel Wissenswertes über die Arbeit des Österreichischen Tierschutzvereins erfahren. Mehr als 1700 Hunde und Ihre BesitzerInnen strömten an beiden Tagen in die Messehallen.

Viele Hundefreunde nutzten die Chance, die Petition zur Forderung nach einem Verbot des Haustierabschusses zu unterzeichnen und sich über die Angebote des Österreichischen Tierschutzvereins wie die Therapiehundeausbildung, die nicht mehr wegzudenkende 24 Stunden einsatzbereite „Assisi Hof“- Tierrettung, Tiervermittlungen oder die „Franz von Assisi Höfe“ zu informieren. Außerdem konnten gegen eine freiwillige Spende bunte Hundewarnwesten, Bücher oder Puzzles mitgenommen werden. Besonders beliebt waren kleine, tierische Plüschschlüsselanhänger, die kostenlos an junge Tierfreunde verteilt wurden. Nur sechs Tage später präsentierte sich der Österreichische Tierschutzverein mit einem weiteren Infostand den BesucherInnen im Europark Salzburg. Dank der tollen Zusammenarbeit mit der Messeleitung der Reed Exhibitions Salzburg und den Verantwortlichen des Europark Salzburg war die Informationskampagne des Österreichischen Tierschutzvereins ein voller Erfolg.

Beim gegenseitigen Erfahrungsaustausch berichteten nicht wenige TierhalterInnen und Tierfreunde von traumatischen Erlebnissen, in denen Haustiertiere ins Visier der Jägerschaft gerieten. Laut Schätzungen werden österreichweit jährlich rund 30.000 Haustiere getötet. Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen legal und fällt in den Jagdgesetzen unter den Begriff „Jagdschutz“. Dass sich viele Jäger noch immer als Schützer der Natur sehen, die lediglich ihr Recht auf Bestandskontrolle jagdbarer Wildarten beanspruchen und für eine gezielte Wildschadensvermeidung kämpfen, grenzt an Realitätsverweigerung. Das sieht auch der Großteil der österreichischen Bevölkerung so, denn die „Hobby-Jagd“ wird klar abgelehnt. Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein ein striktes Verbot für den Abschuss von Haustieren und ein Ende dieser grausamen und noch immer legalen Lust am Töten von Tieren. Zusätzlich setzt sich der Österreichische Tierschutzverein für ein gesetzliches Alkoholverbot bei der Jagd ein und pocht auf die längst überfällige psychologische Verlässlichkeitsprüfung für Jäger.

Mit Ihrer Unterschrift können Sie die Forderungen des Österreichischen Tierschutzvereins unterstützen! Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition unter www.stopptdenhaustierabschuss.at!

VIELEN DANK FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!

Ende des Ponykarussells

Der Österreichische Tierschutzverein forderte seit Jahren das Verbot für das Ponykarussell in Wien. Endlich konnte der Erfolg verbucht werden und das Jahrmarktsgeschäft am Prater wird nach 129 Jahren geschlossen.
Die Ponys marschierten stundenlang im Kreis, auch bei brütender Hitze – ohne Abkühlung und ohne längere Pause. Für viele Ponys war dieses Martyrium im „1. Wiener Ponny-Caroussell“ am Gelände des Wiener Praters täglich traurige Realität. Der Österreichische Tierschutzverein appellierte an alle Tierfreunde, derartige Einrichtungen zu boykottieren und forderte seit Jahren ein Ende für Ponykarusselle.
Nun endlich hat das Leid der Tiere ein Ende. Wir begrüßen diese Entscheidung und freuen uns, dass die Ponys nun ihren Ruhestand auf Koppeln und Weiden genießen dürfen, so wie es ihrer Natur entspricht. Wir danken auch allen Tierfreunden, die mit ihrer Stimme unsere Petition gegen das Ponykarussell tatkräftig unterstützten.

Silvester-Horror für Haustiere?

Der Jahreswechsel ist für viele Haustiere eine Krisenzeit. Übermäßiger Lärm und ungewohnte Lichteffekte verschrecken sie.

Schon jetzt können Sie Ihrem Tier helfen, indem Sie es an die Geräusche von Feuerwerkskörpern und Silvesterknallerei gewöhnen. Kaufen Sie eine speziell für Hunde aufgenommene CD (z.B.: „Don´t be afraid“ bei Amazon um 10€), die Sie regelmäßig und in der Lautstärke langsam steigend, abspielen. Währenddessen verhalten Sie sich ganz normal. Mit der Zeit wird der Hund die Geräusche als Normalität akzeptieren.

Bei besonders ängstlichen Tieren sollte rechtzeitig der Tierarzt konsultiert werden. Die Verabreichung von homöopathischen Tropfen oder speziellem Futter zur Beruhigung sollte schon einige Wochen zuvor beginnen.

Viele Haustiere empfinden die ungewohnten lauten Knaller und „eigenartigen“ Lichter am Nachthimmel als sehr Furcht einflößend. Um Ihrem Haustier die Schreckensnacht möglichst leicht zu machen, empfiehlt der Österreichische Tierschutzverein:

  • Alle „Geschäfte“ möglichst früh vor Mitternacht zu erledigen
  • Einige Tage vor und nach Silvester den Hund unbedingt an die Leine zu nehmen. Durch panische Flucht, könnte Ihr Hund verloren gehen oder verletzt werden
  • Lassen Sie Ihr Tier in dieser Nacht nicht allein!
  • Kraulen Sie ausgiebig, wenn Ihr Liebling Ihre Nähe sucht ABER
  • Verhalten Sie sich ganz normal, da sich das Tier sonst in seiner Angst bestätigt fühlt
  • Geben Sie Ihrem Vierbeiner die Möglichkeit, sich in einen Raum zurück zu ziehen, in dem er sich sicher fühlt (z.B. Badezimmer)
  • Schließen Sie die Fensterläden, um das Licht ab zu schirmen und schalten Sie Fernseher oder Radio ein, um Knallergeräusche zu dämpfen

Hundespielzeug aus Plastik: Nicht empfehlenswert

Die meisten Hunde spielen gerne. Besonders Bälle und quietschende Knochen sind sehr beliebte Spielzeuge. Doch der aktuelle Test der Zeitschrift "Konsument" offenbart Erschreckendes: Von den 18 getesteten Spielzeuge aus Gummi oder Plastik erhiet keines das Prädikat "empfehlenswert".

In Tierhandlungen, Drogeriemärkten und Fachgeschäften wurden Kunststoffspielzeuge verschiedener Hersteller gekauft. Nicht ein einziges Spielzeug erwies sich als frei von Giftstoffen. Die gefundenen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) werden dazu verwendet, die gewünschte Elastizität zu erreichen. Die Stoffe werden über die Haut aufgenommen, besonders problemtatisch sind dabei die Schleimhäute.

Es wurden auch weitere gesundheitsschädigende Substanzen gefunden. Das ist einerseits Nonylphenol, welches seit 2003 in der Eu verboten ist, aber in China und Indien, wo viel Spielzeug hergestellt wurde, weiterhin verwendet wird. Es kann die Leber und Nieren schädigen und wirkt sich auf die Fortpflanzungsorgane ähnlich aus wie das Hormon Östrogen. Weiters wurde noch Bisphenol A nachgewiesen, das oral besonders schnell aufgenommen wird und sich im Körper anreichert. Es steht im Verdacht, mit Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen im Zusammenhang zu stehen.

Als Kauspielzeug für Hunde eignen sich daher Kunststoffspielzeuge auf keinen Fall! Hundebesitzer, die auch Kinder haben, sollten am Besten auf derartiges Spielzeug verzichten, denn auch Kinder könnten das Hundespielzeug in den Mund nehmen. Universitätsdozentin Prof. Dr. Christine Iben empfiehlt daher, auf Holzspielzeug und gedrehte Seile und Taue aus Naturmaterialien umzusteigen.

Hier gehts zum Online-Artikel auf www.konsument.at

Allerseelen auf dem Tierfriedhof Waldesruh

Tierfriedhof Waldesruh

Am Allerheiligen-Wochenende gedenken wir all jenen, die nicht mehr unter uns sein können. Ganz besonders erinnern wir uns auch an unsere verstorbenen Haustiere, die auf dem Tierfriedhof Waldesruh ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Uhu-Dame darf wieder fliegen

Mitte Februar machte Fritz Winkler (Bauer, Jäger und Obmann des Waldpflegevereins Thalgau) einen erschreckenden Fund: ein Uhu-Weibchen hatte sich wohl durch einen Stacheldraht o.Ä. so stark an den Fängen verletzt, dass es scheinbar abgestürzt ist und am Waldrand liegen bleiben musste. Fritz Winkler rief sofort die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereines und bat um Unterstützung. Der Tierretter konnte die Unfallstelle bald erreichen und nahm eine Erstversorgung bei der Uhu-Dame vor. „Sie war bereits am Ende seiner Kräfte. Die Verletzungen an den Fängen waren massiv und ebenso hatte sie einen gebrochenen Schnabel, der wohl die Folge des Absturzes gewesen sein musste. Zusätzlich litt das Tier an einer Pilzinfektion, es muss schon ein Weilchen hier gelegen haben. Das war buchstäblich eine Rettung in letzter Sekunde“ so Uwe Gottschalk (Tierretter des Österreichischen Tierschutzvereins). Das Uhu-Weibchen wurde zur medizinischen Versorgung und Pflege an den Assisi-Hof in Frankenburg übergeben. Die folgenden 8 Wochen galten der Rehabilitation des Tieres sowie dem Ausheilung der Wunden und des Pilzbefalls. Mit viel Geduld, Spezialfutter und Feingefühl konnte das Uhu-Weibchen wieder zu vollen Kräften kommen und startete bald ihre ersten Flugversuche, die nach 2 Monaten endlich wieder zur Gänze glückten. Aus diesem Grund entschied der Österreichische Tierschutzverein gemeinsam mit Pfleger Oliver Hingsamer, die Uhu-Dame wieder in ihre Freiheit zu schicken. Mitte April wurde sie an ihren Heimatort in Thalgau gebracht und freigelassen.