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Vier Kätzchen aus Feuer geborgen

Zu einem tragischen Unglück kam es am Sonntag in St. Lorenz am Mondsee. Die Wohnung einer jungen Mutter und Katzenhalterin brannte aus bisher unbekannter Ursache komplett aus.

Der freiwilligen Feuerwehr St. Lorenz gelang zwar die Bergung von fünf Katzen aus der Wohnung. Die Mutterkatze von vier Kätzchen starb in der Folge jedoch an einer Rauchgasvergiftung. Ihre erst vier Tage alten Jungen werden nun vom Österreichischen Tierschutzverein auf dem „Assisi-Hof VII“ fachgerecht versorgt und aufgepäppelt. Trotz der aufwändigen Pflege ist es nicht sicher, ob die Kleinen durchkommen werden.

Denn das Immunsystem von Jungtieren ist besonders in den ersten Tagen von den Abwehrstoffen in der Muttermilch abhängig. Fehlt diese, gelingt es leider nicht immer, die Jungen durchzubringen. Hoffentlich haben die mehrheitlich dreifärbigen Kätzchen, im Volksmund gerne „Glückskatzen“ genannt, in diesem Fall auch tatsächlich Glück!

Zuletzt möchten wir noch auf die Kastrationspflicht für Katzen und Kater mit Freigang hinweisen, die in Österreich seit 2005 gilt. Da Katzen sehr fruchtbar sind, verhindert die konsequente Kastration die vielen unerwünschten Kätzchen, die zweimal pro Jahr unsere "Assisi-Höfe" und die Tierheime "fluten".

Weiterführende Links:

 

Wie ging es weiter?

Katzen-Geschwister erobern „Assisi-Hof“

Wie ein Wirbelwind fegen die kleinen Energiebündel über den „Assisi-Hof VII“ in Frankenburg.  Die jungen Fundtiere Scarlett & Scotty freuen sich über die liebevolle Aufnahme und die vielen neuen Spielkameraden. Bis ihre neuen Besitzer sie vom „Assisi-Hof“ des Österreichischen Tierschutzvereins abholen, bringen sie dort frischen Wind ins Katzenhaus. Die hübschen Samtpfoten wurden zuvor in einem Karton achtlos weggelegt.

Katzenliebhaber sollten nicht lange zögern, sich für eines der süßen Katzenkinder zu entscheiden. Am „Assisi-Hof“ toben sie einstweilen ausgelassen mit den anderen Miezen und in der Natur des großzügigen Freigeländes.

Interessenten melden sich bitte beim Österreichischen Tierschutzverein unter der Tel.: 0664/9642685.

 

Österreichischer Tierschutzverein triumphierte erneut beim renommierten Werbepreis EDward

Mit der Aktion „Stoppt das Stopfen“ am Wiener Stephansplatz zum Thema Mastgänse und der Online-Stellenausschreibung „Produkttester“ konnten beim Werbepreis des Magazins Extradienst ein erster und ein zweiter Platz bejubelt werden.

Die Aktion des Österreichischen Tierschutzvereins gegen das Stopfen von Mastgänsen sorgte nicht nur auf den Straßen Wiens für großes Aufsehen und Interesse. Am Wiener Stephansplatz wurden Gänse aus Pappmaché platziert, die kopfüber auf Straßenpoller gesteckt wurden, um so die grausame Praxis des Stopfens mittels Metallröhren zu demonstrieren. Die Kampagne beeindruckte Passanten ebenso wie die Jury und bedeutete Platz Eins in der Kategorie „Events“.

Die fiktive Stellenausschreibung zum „Produkttester“ belegte in der Kategorie „Online“ den zweiten Platz. Eine scheinbare Stellenanzeige auf dem Onlineportal Willhaben.at entpuppt sich am Ende als Aufklärungskampagne gegen die bestialischen Zustände bei Tierversuchen. Während sich menschliche Produkttester der Risiken bewusst sind und für Geld arbeiten, werden Tiere für unbedeutende Zwecke wie die Kosmetikindustrie gegen ihren Willen festgehalten und für Tierversuche missbraucht.

Non Profit-Organisationen, wie dem Österreichischen Tierschutzverein, ist es ein großes Anliegen, wichtige Themen wie das grausame Stopfen von Mastgänsen oder die skrupellosen Praktiken bei Tierversuchen einer breiten Masse zugänglich zu machen. Ein aufrichtiger Dank geht daher an die Agentur Springer & Jacoby Österreich, die dem Österreichischen Tierschutzverein seit vielen Jahren als verlässlicher und kreativer Partner zur Seite steht und wichtige Tierschutzthemen medial platziert. Ohne diese Zusammenarbeit wäre es nicht möglich, die vielen Missstände breitenwirksam in die Öffentlichkeit zu transportieren.

Singvögel unterstützen

Das Wetter wurde in den letzten Jahren immer unberechenbarer. Jahrhunderthochwasser und Jahrhunderthitze wechselten sich ab. Bei solch ausgedehnten Hitzeperiode, bittet der Österreichische Tierschutzverein alle Tierfreunde um Mithilfe. Wenn es staubtrocken ist, leiden viele Vögel Durst. Wer in seinem Garten oder Balkon ein Vogelbad aufstellt, kann mit einer Kleinigkeit vieles bewirken. Wassergefäße am Boden helfen auch Igeln und anderen Wildtieren, über extreme Trockenzeiten hinwegzukommen. Durch diese kleine Maßnahme kann man vielen Tieren helfen.

Erste Erfolge gegen das TierQUALgesetz!

Zahlreiche Stimmen gegen das neue TierQUALgesetz bewirkten nun erste Erfolge.

So müssen sich Katzenhalter laut der neuen Gesetzesformulierung künftig entscheiden, ob sie Freigänger kastrieren oder registrieren und chippen lassen – beides ist mit Kosten verbunden, eine unkontrollierte Zucht wäre damit nicht zulässig. Das Anbinden von Hunden soll nicht unbegrenzt erlaubt sein, der Tierverkauf soll nur von autorisierten Personen und Züchtern erfolgen dürfen und einiges mehr.

Dennoch warnen wir: Es sind längst nicht alle Tierleid-Paragraphen abgeändert worden!
Vom Kükenschreddern über das 7 Tage junge Ferkel, dem man ohne jegliche Betäubung die Hoden abtrennen darf, bis hin zur Züchtung und Aussetzen von Tieren rein für die Jagd  sind noch zahlreiche Themen in der neuen Gesetzesnovelle enthalten! Wir lassen uns nicht mit weniger abspeisen, als wir fordern.
Es darf KEIN LEGALES TIERLEID IN ÖSTERREICH geben!

Zusammen werden wir das TierQUALgesetz aufhalten! Jede Stimme zählt! Bitte verbreite unsere Petition weiter und gib sie deiner Familie, Freunden, Arbeitskollegen und Bekannten zum Unterzeichnen.

 

JETZT UNTERZEICHNEN!

Die Lüge von der Eisbärenrettung in Zoo-Gefangenschaft

Eisbär in seinem kleinen Gehege
Eisbär in Gefangenschaft

Zum heutigen Welt-Eisbären-Tag haben wir auf der Seite Endzoo folgenden Artikel gefunden: HIER geht’s zum Artikel.

EndZOO-Tatsachen zum morgigen Welt-Eisbären-Tag

Heute ist „Welt-Eisbären-Tag“.

Doch für Eisbären in weltweiter Zoo-Gefangenschaft ist dies kein Grund zum Feiern. Denn eine aktuelle Auswertung des „Internationalen Eisbären-Zuchtbuches“ durch Tierrechts-, Arten- und Tierschutzorganisation „EndZOO Österreich“ beweist jetzt, dass sich der Eisbär in Gefangenschaft dauerhaft nicht wohlfühlen kann und seine Zurschaustellung keinen wertvollen Beitrag zur Arterhaltung darstellt.

 

Die Daten des Zuchtbuches weisen folgende Bilanz auf: So halten immer weniger Zoo-Gefangenschaften anhaltend weniger Eisbären. Wurden 1980 weltweit noch über 600 Eisbären in 199 Einrichtungen gefangen gehalten und zur Schau gestellt, waren es 2016 nur noch knapp über 300 Eisbären in nur noch 130 Haltungen.

 

Zudem weisen Eisbären in Gefangenschaft, u.a. aufgrund der nicht artgerechten und qualvollen Haltungsbedingungen, die höchste Jungtiersterblichkeit unter Großbären auf. So ergab die Zuchtbuchauswertung (1980-2013), dass 68% aller in Gefangenschaft geborenen Eisbären (1108 berechnungsfähige Individuen) noch vor ihrer Geschlechtsreife von 4 Jahren gestorben sind. Insgesamt 269 Eisbärenbabys waren Totgeburten, 410 Babys wurden nicht älter als 30 Tage und 76 Individuen starben noch bevor sie 4 Jahre alt wurden. Lediglich 353 Eisbären wurden älter als 4 Jahre. Von diesen 353 Bären müssten, nach noch nicht vollständig abgeschlossener Recherche von EndZOO, heute nur noch etwas über 190 Individuen leben. Angesichts dieses anhaltenden Zuchtdesasters und der Aussage etlicher Zoovertreter*Innen, dass die Geburten- und Aufzuchtrate ein „wichtiger Indikator für das Wohlbefinden“ sei, kann von einem erheblichen Unwohlsein und Leiden bei Eisbären in der Zoo-Gefangenschaft ausgegangen werden.

 

Laut Wissenschaftler, wie den weltweit anerkannten Biologen Edwards O. Wilson, sind mehr als 500 Individuen erforderlich, um eine Tierart auf lange Sicht in einem genetisch gesunden Zustand zu erhalten. Bei einer Population unter 500 Individuen „ist die genetische Drift stark genug, um einige Gene zu eliminieren und die genetische Variabilität der Gesamtpopulation zu mindern.“  In der Geschichte des Zuchtbuches wurden, laut EndZOO, noch nie so wenig Eisbären in Gefangenschaft geboren oder gehalten. Dieser Negativtrend wird anhalten und auch dramatische Folgen haben.

 

Die Forderung von EndZOO ist, sofort mit dem Auslaufen der Gefangenschaftshaltung von Eisbären zu beginnen und alle Kräfte und Gelder in den Erhalt und Schutz des natürlichen Lebensraumes zu investieren.

 

EndZOO kann heute schwarz auf weiß belegen, dass die Haltung von Eisbären in Gefangenschaft ein Irrweg ist und die Eisbären darunter erheblich leiden. Die Anzahl des Eisbären in Gefangenschaft wird in den nächsten Jahren noch schneller abnehmen. Die genetische Vielfalt wird weiter sinken und die Inzucht zunehmen. Dann werden noch mehr in Gefangenschaft geborene Eisbären die Geschlechtsreife von vier Jahren nicht mehr erleben und wie hunderte Verwandte vor ihnen frühzeitig sterben. Wann sehen wir Menschen ein, dass die Eisbärenrettung in Gefangenschaft eine von vielen Zoo-Lügen ist? Wenn es zu spät ist?“, so EndZOO-Zooexperte Frank Albrecht abschließend.

 

Details zur Auswertung finden Sie unter: http://endzoo.at/wp/eisbaerzuchtbuch/

 

Pressekontakt: Frank Albrecht (Sprecher); Tel.: 0043 (0) 664/ 991 29 39; E-Mail: EndZOO@gmx.at; Internet: http://endzoo.at/wp/

 

EndZOO ist eine internationale Tierrechts-, Tierschutz- und Artenschutzorganisation. Nicht-menschliche Tiere in der Zoo-Gefangenschaft haben auch ein Recht auf Leben, persönlicher Freiheit und das Recht auf körperlicher und psychischer Unversehrtheit. Daher setzen wir uns für ein schnellstmögliches Auslaufen aller Zoo-Gefangenschaften ein. Zudem fordern wir weitestgehend leidmindernde Zoo-Haltungsbedingungen und wir treten für den Schutz und den Erhalt der natürlichen Lebensräume in Freiheit ein.

Gedanken zum Welttierschutztag

Idylle am Assisi-Hof II
Idylle am Assisi-Hof II

Am 4. Oktober ist Welttierschutztag. An diesem besonderen Datum machen Tierschützer weltweit auf die Rechte und Belange von Tieren aufmerksam. Wir vom Österreichischen Tierschutzverein finden jedoch: Jeder Tag sollte Welttierschutztag sein!

Wann Feldhasenbabys wirklich Hilfe brauchen

Feldhasenbaby gefunden - was füttern?

Im Frühling herrscht Hochbetrieb bei der Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins. Mehrmals die Woche erhalten wir Anrufe von besorgten Tierfreunden, die ein scheinbar „hilfloses“ oder „verwaistes“ Feldhasenbaby gefunden haben. Dabei brauchen die meisten Hasenkinder gar keine Hilfe – im Gegenteil. Durch überstürztes Eingreifen werden die Kleinen aus ihrem natürlichen Lebensraum gerissen. Der Österreichische Tierschutzverein klärt auf, wann ein Langohr wirklich gerettet werden muss. 

Rezept für selbstgemachte Hunde-Weihnachtskekse

Weihnachtskekse für Hunde

Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtskekse? Weil sich auch unsere Vierbeiner über das eine oder andere Weihnachts-Leckerli freuen, möchten wir Ihnen dieses einfache Rezept für köstliche selbstgemachte Hundekekse nicht vorenthalten.

Österreichischer Tierschutzverein auch auf Facebook

Gute Neuigkeiten für Tierfreunde! Der Österreichische Tierschutzverein möchte seine Präsenz auf Facebook auch dazu nutzen, ein neues, liebevolles Zuhause für seine "Assisi-Hof"- Tiere zu finden. Auch für die Unterstützung verschiedener Tierschutzthemen, zum Beispiel für ein Verbot des Haustierabschusses, eignet sich das Portal hervorragend. Bitte die Infos an Freunde weiterschicken und damit Tieren helfen.

www.facebook.com/tierschutzvereinoe