Start News Sicher durch die dunkle Jahreszeit: Tipps für Hund & Herrchen

Sicher durch die dunkle Jahreszeit: Tipps für Hund & Herrchen

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Die meisten Unfälle bei der Hunderunde passieren aufgrund von schlechter Sichtbarkeit. | pixabay/tortugadatacorp

Schlechte Sichtbarkeit ist laut Statistik die häufigste Ursache für Unfälle beim Gassigehen. Daher sollten Hundehalter in der dunklen Jahreszeit verstärkt auf Sicherheit achten. Mit diesen Tipps des Österreichischen Tierschutzvereins kommen Sie und Ihre Fellnase sicher durch Herbst und Winter. 

  • Taschenlampe: Eine Taschenlampe sollte zur Standardausrüstung eines jeden Hundehalters gehören. Zum einen hilft sie dabei, sich bei Autofahrern bemerkbar zu machen. Zum anderen lassen sich dunkle Gassen und unebene Wege damit ausleuchten und erkennen, ob der Hund etwas frisst, das eventuell gefährlich ist.

  • Leucht- und Blinkhalsbänder: Mit einem Leucht- oder Blinkhalsband sind Hunde für Autofahrer deutlich besser erkennbar. Unser Tipp: Immer Reservebatterien in der Tasche mitführen!

  • Stirnlampe, Reflektoren, Warnweste: Hundehalter sollten auch auf ihre eigene Sichtbarkeit achten. Diese lässt sich mit Reflektoren, Stirnlampen, einer Warnweste oder einer neonfarbenen Jacke deutlich verbessern. Auf dunkle Farben bitte verzichten!

  • Selbstleuchtende Hundeleinen oder -westen: Leuchthalsbänder und Reflektoren werden bei langhaarigen Hunden gerne mal vom Fell überdeckt. Eine selbstleuchtende Hundeweste und/oder -leine schafft Abhilfe. Diese kann zusätzlich mit reflektierenden Applikatoren versehen werden.

  • Augen und Finger weg vom Smartphone: Immer mehr Unfälle entstehen, weil sich Fußgänger und Fahrer mit ihrem Handy beschäftigen, statt mit dem Straßenverkehr. Beim Gassigehen sollte die Aufmerksamkeit ausschließlich auf der eigenen Sicherheit und der des Vierbeiners liegen!

Hunde verhalten sich anders bei Dunkelheit

Viele Vierbeiner ändern bei Dunkelheit plötzlich ihr Verhalten. Denn: Bei wenig Licht können sie bedrohliche Schatten und schlecht erkennbare Personen oder Gegenstände schlechter einschätzen. In Folge reagieren sie oft anders als bei Tageslicht. Während sich manches Tier scheu und ängstlich zurückzieht, reagiert ein anderes mit dem Angriff nach vorne. Auch Begegnungen mit Artgenossen verlaufen bei Dunkelheit oft anders als tagsüber. Deshalb empfiehlt es sich, den Hund während der Morgen- und Abendrunde erst einmal an der Leine zu führen und sein Verhalten genau zu beobachten.

Der Österreichische Tierschutzverein wünscht allen Fellnasen und Hundehaltern eine schöne und sichere Herbst- und Winterzeit!