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Abschuss von Haustieren nimmt drastisch zu

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Haustier-Abschussverbot
Fast täglich berichten Zeitungen von Todesfällen diverser Haustiere, die „versehentlich“ bei ihrem Spaziergang auf der Wiese oder auf dem Feld erschossen wurden. Jährlich sollen es bis zu 30.000 Hunde und Katzen sein, die den Jägern „unabsichtlich“ oder auch „zum Schutz der Wildtiere“ zum Opfer fallen. Der jüngste Fall ist Kater Fritzi, der nur 320 Meter von seinem Zuhause kaltblütig von einem Jäger erschossen wurde.

Es sind Fälle wie diese, die den Österreichischen Tierschutzverein darin bestärken, 20.000 Unterschriften zu sammeln, um die Petition den bundesländerspezifischen Landtagen vorzulegen.

Wir fordern ein generelles Haustier-Abschussverbot oder zumindest eine Einschränkung der Gesetzeslage!

Unschuldiges Haustier von Jäger erschossen

Der arme Fritzi war knapp 320 Meter von seinem Zuhause entfernt unterwegs – gerade weit genug, um legal geschossen zu werden! Denn die aktuelle Gesetzeslage berechtigt Jäger, ein Haustier zu erschießen, sobald es sich entweder 300 Meter (oder mehr) von einem Wohnhaus entfernt aufhält oder im Jagdgebiet außerhalb der Rufweite gesichtet wird. Dieses Jagdgesetz soll vor allem Wild vor wildernden Hunden und Katzen schützen.

Ein Schuss beendete Fritzis Leben

Wie die meisten Haustiere hatte auch Fritzi nie gewildert. Er hatte nie Wild mit nach Hause genommen – nach seinen Spaziergängen war er jedes Mal mit großem Appetit über sein Fressen hergefallen. Fritzi war für seine Familie von besonderer Bedeutung. Denn die Familie konnte keine Kinder bekommen und so galt Fritzi als vollwertiges Familienmitglied. Wie fast jede Katze hatte auch Fritzi einen Freiheitsdrang und zog gerne seine Runden um das Haus. Bis zu dem Tag, als er plötzlich von einem Jäger erschossen wurde. Der Schmerz der Familie über Fritzis‘ unnötigen Tod lässt sich kaum in Worte fassen.

Bereits 6.000 Unterschriften für ein
Haustier-Abschussverbot

Der Österreichische Tierschutzverein sammelt nun mit seiner Petition für ein Haustierabschussverbot Unterschriften, um bei den bundesländerspezifischen Landtagsstellen eine Forderung zum Verbot des Haustierabschusses stellen zu können.
„Diesem grausamen Zustand muss endlich ein Ende gesetzt werden“ so Erich Goschler  vom Österreichischen Tierschutzverein. „Fast täglich bekommen wir Zuschriften von Menschen, die ihre geliebten Haustiere durch einen Haustierabschuss in ihrem Umfeld verloren haben. Nach der aktuellen Gesetzeslage sind uns aber leider die Hände gebunden. Wir hoffen darum, mit der Petition auf die Thematik hinzuweisen und genügen Unterschriften sammeln zu können. Nur dann haben wir die Kraft, vor dem Landtag einen entsprechenden Antrag stellen zu können, der tatsächlich und nachhaltig etwas bewirken kann!“ Noch werden mindestens 14.000 weitere Unterschriften benötigt.
Mit der Petition für ein Haustierabschussverbot informiert der Österreichische Tierschutzverein über die aktuelle Lage und gibt die Möglichkeit, sich an der Petition zu beteiligen.

Bitte helfen Sie mit! Mit Ihrer Stimme gegen den Abschuss unschuldiger Haustiere!

HIER GEHTS ZUR PETITION