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Autoreisen mit Hund: Tipps und Tricks für den Urlaub

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Denken Sie an Ihren Hund und erleichtern Sie ihm die Reise.
Denken Sie an Ihren Hund und erleichtern Sie ihm die Reise.

Die Urlaubszeit steht vor der Tür. Da das Autofahren die verträglichste Art zu reisen darstellt, wählen viele Hundehalter ein Urlaubsziel, das mit dem Auto erreichbar ist. Wie Sie Ihren Liebling gut auf die Reise vorbereiten, die Fahrt erleichtern können und welche Vorsichtsmaßnahmen Sie unbedingt beachten sollten, verrät der Österreichische Tierschutzverein.

Autoreisen mit Hund: Vorbereitung ist wichtig

Egal ob der Hund an das Autofahren gewöhnt ist oder nicht – es kann während der Fahrt immer einmal zu Komplikationen kommen. Durch Staus und verlängerte Anreisezeiten können die Nerven von Hund und Herrchen schnell blank liegen. Empfehlenswert ist es, sich für alle Eventualitäten zu rüsten und genügend Reiseproviant mitzunehmen.

  • Handtuch und kaltes Wasser: Einige Hunderassen vertragen warmes Wetter generell nicht besonders gut und haben Schwierigkeiten bei großer Hitze zu atmen. Nehmen Sie deshalb ein Handtuch mit, das Sie unterwegs (z.B. an Raststätten) mit kaltem Wasser tränken können, um den Hund damit abzukühlen.
  • Vor der Fahrt nicht füttern: Einige Hunde vertragen das Autofahren weniger und müssen während der Fahrt erbrechen. Ratsam ist es deshalb, den Hund nicht unmittelbar vor der Fahrt zu füttern, und stattdessen für eine ausreichende Wasserversorgung zu sorgen.
  • Pausen einlegen: Wenn möglich sollte alle drei Stunden eine Pause eingelegt werden. Falls möglich legen Sie doch einen Zwischenstopp ein, um eine schöne Gassirunde mit Ihrem Liebling zu drehen und dabei die Umgebung zu erkunden. Vor allem wenn Kinder mit dabei sind, kann dies eine tolle Abwechslung sein und das Stresslevel der anstrengenden Anreise senken.

Sicher ans Ziel kommen

  • Hund nicht ungesichert befördern: Dass Anschnallen im Auto Pflicht ist, ist hinlänglich bekannt. Doch auch Hunde müssen während der Autofahrt sicher untergebracht werden. Dies ist eine verbindliche Gesetzesauflage, der jeder Hundehalter nachkommen muss. Es gibt diverse Möglichkeiten, den Hund während der Fahrt sicher unterzubringen.
  • Hundebox: Zumeist ist es am stressfreisten, den Hund in einer passenden Hundebox mitzunehmen. Diese wird im Kofferraum verankert und bietet so ausreichend Schutz. Der Hund hat darin die Möglichkeit, sich ein bisschen bewegen zu können.
  • Eingewöhnungsphase beachten: Um den Hund an seine neue Reisebox zu gewöhnen, kann diese vor dem Urlaub zu Hause aufgestellt werden. Viele Vierbeiner nehmen diese schnell als Rückzugs- oder Schlafmöglichkeit an und verknüpfen damit positive Gefühle wie Ruhe und Sicherheit. Auf die Fahrt kann sich das ungemein günstig auswirken.
  • Geschirr und Gurtadapter: Eine weitere Alternative ist es, den Hund mit einem speziellen Geschirr und einem Gurtadapter auf der Rückbank anzuschnallen. Das Geschirr sollte perfekt sitzen, damit der Hund bei einer stärkeren Bremsung nicht verletzt wird. Zum eigenen Schutz sollte auf jeden Fall der Kofferraum durch ein Schutzgitter vom restlichen Autoraum abgetrennt sein.

Weitere Tipps:

  • Reisen ins Ausland: Vor der Reise ins Ausland muss unbedingt überprüft werden, welche Papiere für die Einreise benötigt werden. Ein EU-Heimtierpass, eine Tollwutimpfung und ein Mikrochip sind unablässig. Der Nachweis für die Hundehaftpflichtversicherung sollte ebenfalls mitgeführt werden.
  • Equipment: Je nachdem, wo Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind, sollten Sie  daran denken, einen Maulkorb und ein Brustgeschirr mit Leine mitzunehmen. Das Hundekörbchen bzw. das Hundebett und das Lieblingsspielzeug dürfen bei einer Reise natürlich nicht fehlen. Schließlich sollen sich alle Familienmitglieder wohl fühlen.
  • Hundeapotheke: Zeckenzange, Zeckenhalsband, Verbandmaterial, gewohntes Futter, Näpfe, Medikamente usw. nicht vergessen!
  • Auf Nummer sicher gehen: Tierärzte in der Nähe des Urlaubsorts notieren.
  • Geduldig bleiben: Für einen Hund ist eine Reise oft doppelt anstrengend. Sich über kleine oder größere Katastrophen aufzuregen verursacht meist noch mehr Stress, ohne viel an der jeweiligen Lage zu ändern. Bleiben Sie geduldig und verständnisvoll, dann wird der Urlaub sicherlich für alle so entspannt, wie geplant.
  • Hitze meiden: Wenn möglich nicht während der größten Hitze, sondern früh morgens, abends oder nachts fahren!
  • Lokale Gesetze beachten: Bitte informieren Sie sich vorab ausreichend über die lokalen Gesetze und Regeln in Ihrem Urlaubsland.