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Fünf Gründe für das Bienensterben

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Bienensterben
Diese fünf Faktoren machen Bienen das Leben schwer. | pixabay/Myriams-Fotos

Bienen sind für uns Menschen unentbehrlich: Ohne die fleißigen Bestäuber müssten wir auf den Großteil aller pflanzlichen Nahrungsmittel verzichten. Zum Tag des Artensterbens am 3. März informiert der Österreichische Tierschutzverein über die fünf wichtigsten Ursachen des Bienensterbens.

1. Insektizide & Schadstoffe: Chemische Pflanzenschutzmittel sind weitverbreitet. Konventionelle Landwirte, Obst- und Gemüsebauern sowie Hobbygärtner setzen sie ein, um Schädlinge fernzuhalten. Doch töten Insektizide nicht nur Schädlinge, sondern auch lebenswichtige Bestäuber wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Auch Verkehrs- und Industriegifte werden unseren Insekten zum tödlichen Verhängnis. 2. Monokulturen: Auf den meisten Anbauflächen (z.B. für Mais oder Getreide) wachsen keine Wild- oder Blühpflanzen. In diesen fast klinisch aufgeräumten, monotonen Landschaften finden Insekten weder Nahrung noch Zuflucht oder Platz zum Nisten.

3. Zerstörte Lebensräume: Natürliche Grünflächen müssen zunehmend Siedlungen, Industriegebieten, Straßennetzen oder Nutzflächen für die Landwirtschaft weichen. Laut Experten werden in der EU täglich mehr als 300 Hektar Grünflächen verbaut. 

4. Lichtverschmutzung: Es gibt immer weniger Orte, an denen nachts völlige Dunkelheit herrscht. Unseren Insekten macht die Lichtverschmutzung jedoch stark zu schaffen. Sie verlieren an Energie und Orientierung, pflanzen sich weitaus seltener fort und sterben letztendlich sogar an Erschöpfung.

5. Klimawandel: Der Klimawandel verwirrt sowohl Insekten als auch Pflanzen. Er bringt den Rhythmus der Natur durcheinander und kostet so jährlich unzähligen Insekten und Pflanzen das Leben.

Bienen helfen: Das können Sie tun

Was Sie tun können, um Bienen und andere Bestäuber zu unterstützen, erfahren Sie hier: