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Finger weg von jungen Wildtieren!

Dieses Feldhasenbaby wurde zurecht vor Krähen gerettet!
Dieses Feldhasenbaby wurde zurecht vor Krähen gerettet!

Mit dem Frühjahr hat für viele der heimischen Wildtiere die jährliche Zeit der Fortpflanzung begonnen. Das ist auch die Zeit, in der viele Tierfreunde junge, scheinbar verlassene Jungtiere übereilt „retten“ und zu den Assisi-Höfen des Österreichischen Tierschutzvereins bringen. Oft entsteht aus der gutgemeinten Hilfe jedoch ein Nachteil für die Jungtiere. Denn von Menschenhand aufgezogenen Tiere können nur schwer wieder ausgewildert werden.

Fundhund: Dogo Argentino

Dogo Argentino
gefundener Dogo Argentino

 

In Henndorf am Wallersee wurde am 03.04.2018 ein Dogo Argentino gefunden. Er ist etwa 1-3 Jahre alt, sehr brav und in einem ausgezeichneten Zustand. Insofern darf man davon ausgehen, dass dieser Fundhund jemandem abhanden gekommen ist.

Neues vom Assisi-Hof Wien & Umgebung in Stockerau

Spatenstich am neuen Assisi-Hof in Stockerau
Stadtrat Guenter Ryba_Stadtrat Karl Kronberger_Architekt DI Helmut Huerner_Buergermeister Helmut Laab_Buergermeisterstvt Erwin Kube_Gemeinderaetin Mag. Radha Kamath-Petters_OETV Manfred Maier_ OETV Dr. Erich Goschler

Kürzlich fiel der offizielle Spatenstich für die Bauarbeiten des Grundstücks in Stockerau, welches den Tieren des Österreichischen Tierschutzvereines zukünftig ein neues Zuhause bieten soll. Unter dem Namen Assisi-Hof für Wien & Umgebung in Stockerau löst der neue Hof, den ehemaligen Assisi-Hof in Oberwang ab, der geräumt werden musste. Die Entwicklungen werden hier auf der Webseite des Österreichischen Tierschutzvereines sowie auf unserer Facebookseite regelmäßig dokumentiert. www.facebook.com/tierschutzvereinoe

Tierrettung im Dauereinsatz

Tigerpython im neuen Zuhause
Tigerpython im neuen Zuhause

Schlangenalarm bei der Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins

Tierfriedhof Waldesruh – für einen Abschied in Würde

Individualgrab am Tierfriedhof Waldesruh
Individualgrab am Tierfriedhof Waldesruh
Auf dem Tierfriedhof Waldesruh bei Wien haben Trauernde die Möglichkeit, den letzten Weg mit ihrem Haustier zu gehen und einen idyllischen Platz zum Verabschieden und Erinnern zu schaffen. Tierfriedhofsleiter Manfred Maier erzählt von der Wichtigkeit eines würdevollen Abschieds.

Tierrettung rettet Katze aus schwindelerregender Höhe

Die Katze saß in etwa 25 Metern Höhe auf einem Baum fest.
Tierrettung rettet Katze aus 25 Metern Höhe

Vor kurzem erhielten wir den Anruf einer verzweifelten Dame. Sie hatte ihre Katze, die sie bereits seit einigen Tagen schmerzlich vermisste, auf einem Baum in etwa 25 Meter Höhe entdeckt. Kläglich miaute das verängstigte Tier, denn es traute sich nicht mehr von dem Baum herunter. Die Besitzerin kontaktierte die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins. Mit Hilfe eines privaten Forstunternehmers konnte die Katze schlussendlich gerettet werden und fand ihren Weg zurück zu ihrer nun wieder glücklichen Besitzerin.

Die Wahrheit beim Namen nennen – Problem Zoo!

Gefangener Gorilla im Zoo
Gefangener Gorilla im Zoo

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Tierrechtsorganisationen wie EndZOO nicht den Begriff Zoo, sondern „Zoo-Gefangenschaft“ benutzen? Diese Schreibweise ist absichtlich und bewusst gewählt.
Der Begriff „Gefangenschaft“ ist keine moderne Wortfindung von Tierrechtlern. Bereits der bekannte Schweizer Verhaltensforscher Heini Hediger schrieb, in Bezug auf Zoo-Gefangenschaften, von „Wildtieren in Gefangenschaft“. Und noch heute benutzen Wissen
schaftler das Wort „Gefangenschaft“ (engl. „Captivity“) in ihren wissenschaftlichen Abhandlungen.

Zu Recht!

Leidende Giraffe in einem Zoo.
Zoohaltung ist nicht artgerecht!

Aber warum benutzt EndZOO diese Schreibweise?
Alle Vorfahren der heutigen Zooinsassen wurden einst gewaltsam und mit riesigen Opferzahlen „eingefangen“, ihrer Freiheit beraubt und letztendlich in die lebenslange „Zoo-Gefangenschaft“ zu Unrecht verschleppt. Somit befi nden sich alle heutigen Inhaftierten und deren zukünftigen Generationen korrekterweise in dieser unrechtmäßigen und mit keinem Grund zu rechtfertigenden lebenslangen Gefangenschaft. Unrecht beim Namen zu nennen ist, nach Ansicht von EndZOO, nicht nur richtig, sondern zwingend notwendig.
Das Wort „Gefangenschaft“, das unwiderruflich Brutalität, Tod, Qualen, Leiden, Zwang und Unrecht beinhaltet, drückt immer etwas Negatives aus. Stellt die Zoo-Gefangenschaft in ein schlechtes Licht. Um dieser unrühmlichen Wahrheit zu entkommen, greifen Zoo-Gefangenschaften seit vielen Jahren zum Mittel der sprachlichen Vertuschung und Beschönigung. Sie bemächtigten sich hierbei der Macht der Worte. So benutzen sie bewusst den verschleiernden Begriff „Zoo“. Oder sie sprechen, um die Tatsache der „Gefangenschaft“ noch besser leugnen zu können, gern von „Tieren in menschlicher Obhut“. Das Wort „Obhut“ ist, im Gegensatz zu „Gefangenschaft“, natürlich positiv besetzt. Mit Obhut verbinden wir z.B. behütet, geborgen, geschützt oder sicher sein. Doch wie sicher, behütet und geborgen sind Zoo-Insassen in der Wirklichkeit? Sind die vermeintlich „überschüssigen“ Insassen vor der Giftspritze, vor dem Tod durch Erschießen oder vor dubiosen Tierhändlern sicher? Sind fl ugfähige Vögel, vor der Verstümmelung zu lebenslanger Flugunfähigkeit, sicher? Sind Raubkatzen, Bären oder Elefanten vor langanhaltenden Leiden, die sich in Verhaltensstörungen widerspiegeln, sicher? Sind diverse Arten vor den Folgen von Inzest und Inzucht geschützt? Nein! Der Begriff der „menschlichen Obhut“ ist eine glatte Lüge und soll das unwiderrufliche Unrecht in den Zoo-Gefangenschaften vertuschen. Die Benutzung des Begriffes „Zoo-Gefangenschaft“ ist also für die Aufrechterhaltung von Wahrheit und zur öffentlichen Aufklärung unumgänglich. Der Begriff ist unser Mittel, um gegen die eklatante Dauerverfälschung und -verharmlosung von grausamen Tatsachen wie Unrecht und Tierquälerei durch die Zoo-Gefangenschaften entgegenzuwirken.

Die wichtigsten Irrtümer über Zecken

Mit steigenden Temperaturen erwachen auch wieder die Zecken aus ihrer Winterstarre. Der Österreichische Tierschutzverein hat die wichtigsten Irrtümer über Zecken zusammengefasst.

Endlich neuer Assisi-Hof in Stockerau bei Wien gefunden

Grundstück für den neuen Assisi-Hof Wien & Umgebung in Stockerau
Grundstück für den neuen Assisi-Hof

 

53 Tiere des Österreichischen Tierschutzvereins finden in Stockerau ihren neuen Assisi-Hof

Im Jänner 2018 war es fix: der Österreichische Tierschutzverein musste seinen Gnadenhof in Oberwang räumen (der Besitzer hatte Eigenbedarf angemeldet). Rasch und mit Unterstützung zahlreicher Tierfreunde und Medien wurde ein Aufruf gestartet, denn 53 Tiere sowie auch die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereines standen vor dem Nichts. Nur 10 Wochen später freut sich der gemeinnützige Verein mit Sitz in Wien und Salzburg, eine Erfolgsmeldung verzeichnen zu können:

Die Lüge von der Eisbärenrettung in Zoo-Gefangenschaft

Eisbär in seinem kleinen Gehege
Eisbär in Gefangenschaft

Zum heutigen Welt-Eisbären-Tag haben wir auf der Seite Endzoo folgenden Artikel gefunden: HIER geht’s zum Artikel.

EndZOO-Tatsachen zum morgigen Welt-Eisbären-Tag

Heute ist „Welt-Eisbären-Tag“.

Doch für Eisbären in weltweiter Zoo-Gefangenschaft ist dies kein Grund zum Feiern. Denn eine aktuelle Auswertung des „Internationalen Eisbären-Zuchtbuches“ durch Tierrechts-, Arten- und Tierschutzorganisation „EndZOO Österreich“ beweist jetzt, dass sich der Eisbär in Gefangenschaft dauerhaft nicht wohlfühlen kann und seine Zurschaustellung keinen wertvollen Beitrag zur Arterhaltung darstellt.

 

Die Daten des Zuchtbuches weisen folgende Bilanz auf: So halten immer weniger Zoo-Gefangenschaften anhaltend weniger Eisbären. Wurden 1980 weltweit noch über 600 Eisbären in 199 Einrichtungen gefangen gehalten und zur Schau gestellt, waren es 2016 nur noch knapp über 300 Eisbären in nur noch 130 Haltungen.

 

Zudem weisen Eisbären in Gefangenschaft, u.a. aufgrund der nicht artgerechten und qualvollen Haltungsbedingungen, die höchste Jungtiersterblichkeit unter Großbären auf. So ergab die Zuchtbuchauswertung (1980-2013), dass 68% aller in Gefangenschaft geborenen Eisbären (1108 berechnungsfähige Individuen) noch vor ihrer Geschlechtsreife von 4 Jahren gestorben sind. Insgesamt 269 Eisbärenbabys waren Totgeburten, 410 Babys wurden nicht älter als 30 Tage und 76 Individuen starben noch bevor sie 4 Jahre alt wurden. Lediglich 353 Eisbären wurden älter als 4 Jahre. Von diesen 353 Bären müssten, nach noch nicht vollständig abgeschlossener Recherche von EndZOO, heute nur noch etwas über 190 Individuen leben. Angesichts dieses anhaltenden Zuchtdesasters und der Aussage etlicher Zoovertreter*Innen, dass die Geburten- und Aufzuchtrate ein „wichtiger Indikator für das Wohlbefinden“ sei, kann von einem erheblichen Unwohlsein und Leiden bei Eisbären in der Zoo-Gefangenschaft ausgegangen werden.

 

Laut Wissenschaftler, wie den weltweit anerkannten Biologen Edwards O. Wilson, sind mehr als 500 Individuen erforderlich, um eine Tierart auf lange Sicht in einem genetisch gesunden Zustand zu erhalten. Bei einer Population unter 500 Individuen „ist die genetische Drift stark genug, um einige Gene zu eliminieren und die genetische Variabilität der Gesamtpopulation zu mindern.“  In der Geschichte des Zuchtbuches wurden, laut EndZOO, noch nie so wenig Eisbären in Gefangenschaft geboren oder gehalten. Dieser Negativtrend wird anhalten und auch dramatische Folgen haben.

 

Die Forderung von EndZOO ist, sofort mit dem Auslaufen der Gefangenschaftshaltung von Eisbären zu beginnen und alle Kräfte und Gelder in den Erhalt und Schutz des natürlichen Lebensraumes zu investieren.

 

EndZOO kann heute schwarz auf weiß belegen, dass die Haltung von Eisbären in Gefangenschaft ein Irrweg ist und die Eisbären darunter erheblich leiden. Die Anzahl des Eisbären in Gefangenschaft wird in den nächsten Jahren noch schneller abnehmen. Die genetische Vielfalt wird weiter sinken und die Inzucht zunehmen. Dann werden noch mehr in Gefangenschaft geborene Eisbären die Geschlechtsreife von vier Jahren nicht mehr erleben und wie hunderte Verwandte vor ihnen frühzeitig sterben. Wann sehen wir Menschen ein, dass die Eisbärenrettung in Gefangenschaft eine von vielen Zoo-Lügen ist? Wenn es zu spät ist?“, so EndZOO-Zooexperte Frank Albrecht abschließend.

 

Details zur Auswertung finden Sie unter: http://endzoo.at/wp/eisbaerzuchtbuch/

 

Pressekontakt: Frank Albrecht (Sprecher); Tel.: 0043 (0) 664/ 991 29 39; E-Mail: EndZOO@gmx.at; Internet: http://endzoo.at/wp/

 

EndZOO ist eine internationale Tierrechts-, Tierschutz- und Artenschutzorganisation. Nicht-menschliche Tiere in der Zoo-Gefangenschaft haben auch ein Recht auf Leben, persönlicher Freiheit und das Recht auf körperlicher und psychischer Unversehrtheit. Daher setzen wir uns für ein schnellstmögliches Auslaufen aller Zoo-Gefangenschaften ein. Zudem fordern wir weitestgehend leidmindernde Zoo-Haltungsbedingungen und wir treten für den Schutz und den Erhalt der natürlichen Lebensräume in Freiheit ein.