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Vogeldrama um Angelhaken

Häufig wird die „Assisi-Hof“ – Tierrettung wegen verletzter Wasservögel gerufen. Angelschnüre, die sich um Füße oder Flügel wickeln oder Haken, die sich in den Hals bohren, sind leider keine Seltenheit.

Aktuell rückte die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins aus, um ein verletztes Blässhuhn zu retten, das einem Tierfreund aufgefallen war. Leider stellte sich bei der tierärztlichen Untersuchung heraus, dass der Angelhaken sich bereits im Magen des Tiers befand. Das Tier konnte nicht mehr gerettet werden und wurde eingeschläfert.

Tierleid durch Anglerzubehör

Viele Menschen können sich gar nicht vorstellen, was das für die Tiere bedeutet. Es wurden schon Schwäne gefunden, die an den Füßen mit  Angelschnur aneinander gefesselt waren. Nicht nur die Bewegungsfähigkeit leidet darunter, oft schneidet die Schnur tief in das Fleisch ein und führt zu schlimmen Entzündungen. In einem anderen Fall hatte ein Haubentaucher die Angelleine dagegen eng um den Schnabel gewickelt, er ist verhungert.

Appell an Petri-Jünger

Niemand weiß, wieviele Wildvögel jährlich durch achtlos weggeworfenes Angelzubehör Schaden nehmen oder gar sterben. Doch zur Sauberkeit am Angelplatz gehört nicht nur, Proviantreste und Müll mitzunehmen, sondern auch unbrauchbare Montagen, abgerissene Schnüre oder auch Angelhaken zu bergen und mitzunehmen. Viele Angler handeln auch in diesem Sinne , jedoch gebe es auch einige schwarze Schafe. Im Sinne der Tiere sollten aber auch die Schnüre der „anderen“ mitgenommen und entsorgt werden.

Kastrationspflicht einhalten verhindert Tierleid!

Kein Ende der Herbst-Katzenschwemme in Sicht! Fast wöchentlich bieten die „Assisi-Höfe“ des Österreichischen Tierschutzvereins in der letzten Zeit hilflosen Katzenbabys Zuflucht. Oft haben andere Tierschutzheime keine  Kapazitäten mehr frei, was aufgrund der Vielzahl an heimatlosen Kätzchen kaum verwundert.

Unsere hellen und großzügigen Katzenhäuser mit Kratzbäumen und Kuschelplätzen bieten zwar viel Raum, aber natürlich sind auch unsere Möglichkeiten  begrenzt. Wenn die, seit 2005 gesetzliche Kastrationspflicht, endlich eingehalten würde, könnte viel Tierleid verhindert werden.

Die aufgefundenen, wilden Katzenkinder „Basti, Bella, Bibi und Bubi“ müssen sich erst langsam an den Menschen gewöhnen. Mit viel Liebe und Streicheleinheiten ist die Hand aber mittlerweile kein großer Feind mehr. Jeder Tag bringt große Fortschritte und so steht die Zukunft zumindest für diese süßen Kätzchen unter einem guten Stern.

Katzenliebhaber sollten nicht lange zögern, sich für eines der süßen Katzenkinder zu entscheiden. Am „Assisi-Hof VII“ toben sie einstweilen ausgelassen mit den anderen Miezen im Katzenhaus und in der Natur des großzügigen Freigeländes.

Interessenten melden sich bitte beim Österreichischen Tierschutzverein unter der Tel.: 0664/9642685.

Kauz erfolgreich nach Tierrettung ausgewildert

Ein Kauz konnte wieder in die Natur frei gelassen werden. Nachdem das scheue Tier auf dem ÖTV Assisi-Hof in Frankenburg bei Oliver Hingsamer aufgepeppelt wurde, war es fit genug, um wieder ausgewildert zu werden. Der Kauz wurde vermutlich von einem Auto angefahren und hatte sich den Flügel gebrochen. Nach einer erfolgreichen Operation und der liebevollen Pflege wurde der Vogel glücklicherweise wieder vollständig gesund. „Nach zwei Minuten ist mein Schützling von selber aufgestiegen und schön geflogen. Ich wünsche ihm das Beste und hoffe, dass ich ihn nie mehr wiedersehe, denn dann weiß ich, es geht ihm gut“, sagt Assisi-Hofleiter Oliver Hingsamer.

Schwerer Autounfall: Österreichischer Tierschutzverein bittet um Unterstützung!

Am Wochenende erlitt die Hundetrainerin des Österreichischen Tierschutzvereins auf dem Weg zum Trainingsplatz bei Mondsee schuldlos einen schweren Verkehrsunfall. Sie wurde durch einen rechtskommenden wartepflichtigen Fahrer von der Mondseer Landesstraße abgedrängt und überschlug sich in der Folge mehrfach in der Wiese. Glücklicherweise waren keine Tiere an Bord und auch unsere Mitarbeiterin ist bis auf einige Prellungen wohlauf. Leider ist das Fahrzeug jedoch ein Totalschaden.

Der Österreichische Tierschutzverein bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe, denn ein Ersatzfahrzeug wird dringend benötigt. Wer von einem kostengünstigen Kombi-Kraftwagen weiß oder einen zum Verkauf anbietet, soll sich bitte unter 0662/84 32 55 melden.

Zum Welthundetag am 10. Oktober

Hunde retten nicht nur als Lawinensuchhunde Menschenleben, oder sind als Spür- und Polizeihunde unermüdlich für unsere Sicherheit im Einsatz, auch Assistenzhunde leisten z.B. Sehbehinderten und Diabetikern unbezahlbare Dienste.

Die vom Österreichischen Tierschutzverein ausgebildeten Therapiehunde besuchen Kindergärten und Seniorenheime, Schulen und Krankenstationen. Dort bringen die freundlichen und geduldigen Tiere nicht nur Abwechslung und Freude. Kinder lernen mittels eines Therapiehundes auch den richtigen Umgang mit Hunden: „Man muss sich nicht fürchten, aber soll einen dösenden Hund in Frieden lassen, ihn nicht an Ohren oder Rute ziehen oder ihm sein Spielzeug weg nehmen. Das ist gefährlich, weil der Hund zuschnappen könnte, “ erklärt Sonja Trailovic, die leitende Hundetrainerin des Österreichischen Tierschutzvereins.

Weil dem Österreichischen Tierschutzverein Hunde und Kinder gleichermaßen am Herzen liegen, hat er das Buch „Hundesignale – Lernen Sie die Sprache Ihres Hundes“ herausgebracht. In farbenfrohen Illustrationen wird die Körpersprache des Hundes für Kinder und Erwachsene leicht verständlich erklärt. So steht einer lebenslangen Freundschaft nichts im Weg. Das Buch ist im Buchhandel unter der ISBN 3-902348-06-2 oder direkt hier erhältlich.

Zum Welthundetag hat der Österreichische Tierschutzverein einige Tipps für Hundefreunde:

  • Drehen Sie demnächst eine extralange Spazierrunde mit Ihrem vierbeinigen Freund, das freut ihn mehr, als ein neues Spielzeug.
  • Nehmen Sie sich für Spielen und Schmusen ausreichend Zeit und planen Sie Ihre Aktivitäten so, dass der Hund mitkommen kann. Bei Ihnen sein zu dürfen, ist das Wichtigste für Ihren Hund.
  • Ein höfliches Miteinander von Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern ist in unser aller Interesse, bitte entsorgen Sie also die Hinterlassenschaften ihres Hundes!

Dramatischer Einsatz für „Assisi-Hof“ – Tierrettung

Kurz nach der spektakulären Rettung einer Katze aus einem Baumgipfel war die „Assisi-Hof“ – Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins gestern erneut zu einem Einsatz mit einer Katze unterwegs. Die Polizei hatte eine angefahrene Katze gemeldet. Offenbar hatte sich der Unglücksfahrer einfach aus dem Staub gemacht. Das schwer verletzte Tier wurde schnell und professionell geborgen und tierärztlich versorgt. Derartige Rücksichtslosigkeiten nach dem Zusammenstoß mit (Klein-)Tieren erleben wir leider immer wieder, auch auf Grund der `schwierigen` Gesetzeslage.

Gesetzliche Lage

Leider werden in Österreich nach geltender Rechtssprechung Tiere immer noch als „Sache“ behandelt. Für „Kleintiere“ wie Katzen muss nicht einmal gebremst werden. Ganz im Gegenteil: bremst ein Tierfreund, z.B. für eine Katze, riskiert er sogar ein Mitverschulden (Auffahrunfälle etc.). Selbst dann, wenn ein nachfolgender Lenker zu wenig Abstand gehalten hat! Bei einem Zusammenstoß mit einem größeren Tier wie etwa einem Reh ist die Gefahr für Menschen größer, sodass eine Vollbremsung gerechtfertigt wird.

Die Katze aus dem Baum konnte glücklicherweise unversehrt ihrer Besitzerin zurückgebracht werden. Dieser Fall hatte leider kein Happy End. Bei der Untersuchung wurden massive innere Verletzungen und gebrochene Wirbel diagnostiziert. Schweren Herzens musste die schwarze Samtpfote eingeschläfert werden. Für die Tierschützer war der Einsatz dennoch nicht umsonst. Wer weiß, wie lange die arme Katze ohne unsere Hilfe noch gelitten hätte!

Keine Pflicht, aber eine Verpflichtung…

Der Österreichische Tierschutzverein appelliert an alle Autofahrer, angefahrene Tiere nicht zu ignorieren, sondern an einem sicheren Platz anzuhalten und nach dem Tier zu sehen. „Gesetzlich besteht dazu leider keine Pflicht, dafür eine moralische Verpflichtung. Ein verletztes Tier kann vielleicht noch gerettet werden, oder zumindest, wie im aktuellen Fall, von seinen Schmerzen erlöst werden.

Im Raum Salzburg und angrenzendes Oberösterreich können sich Tierfreunde direkt an die „Assisi-Hof“- Tierrettung unter 0664/22 10 717 wenden, ansonsten verständigt man die örtliche Polizei.

Ente brütet auf Balkon – Was tun?

Eine kuriose Anfrage erreichte kürzlich den Österreichischen Tierschutzverein. So meldete die Inhaberin einer Frühstückspension am Mondsee, dass auf ihrem Balkon eine Stockente brüte. Die Tierfreundin sorgte sich um das Wohl der Küken, da sich der Balkon im 2. Stock befinde.

In städtischem Gebiet wählen Stockenten oft ausgefallene Neststandorte, dazu zählen Nester auf Balkonen, auf Flachdächern von Hochhäusern sowie in Schuppen oder Ställen. Die Küken sind aber deshalb nicht in Gefahr.

Nach einer Brutzeit von ca. 4 Wochen schlüpfen 7-16 Küken und verlassen wenige Stunden darauf das Nest. Enten sind Nestflüchter, das heißt, sie sind beim Schlüpfen bereits sehr weit entwickelt und können von Anfang an schwimmen. Die Kleinen springen aus dem Nest bevor sie fliegen können, die Verletzungsgefahr ist jedoch aufgrund ihres minimalen Gewichts gering. Da sich der genannte Balkon direkt über dem See befindet, fallen die Entenküken bei ihrem Sprung sogar gleich ins Wasser, wo die Mutter sie schon erwartet. Die Entenmutter hat sich also einen besonders guten Brutplatz gesucht.

Medina sucht neues Zuhause

Die grau-weiße Mischlingsdame aus Anthering genießt nach ihrer Rettung vor zwei Wochen nun die liebevolle Pflege am „Assisi-Hof III“ in Oberwang. Die Fundhündin Medina ist mittlerweile im Besitz des Österreichischen Tierschutzvereins. Nachdem der Besitzer ausfindig gemacht werden konnte, war schnell klar, dass dieser keinerlei Interesse mehr an der treuen Gefährtin hat.

Durch den raschen Einsatz der „Assisi-Hof-Tierrettung“ ist dem Vierbeiner  glücklicherweise das traurige Schicksal eines Streunerhundes erspart geblieben. Von der Kälte in die warmherzige Atmosphäre eines „Assisi-Hofes“ – das war für Medina ein wahres Weihnachtswunder! Die zutrauliche Fellnase hat sich von dem riskanten Abenteuer bereits gut erholt und tollt mit den anderen Hunden täglich vergnügt im Schnee herum.

Die Mischlingsdame ist jünger als vermutet, nämlich zwischen fünf und sieben Jahre alt. Sie steht ab sofort zur Vergabe bereit und ist ein ausgesprochen anhängliches Familientier.
Haben Sie Interesse an Medina, dann melden Sie sich bitte am „Assisi-Hof“ unter der Tel-Nr: 0664 22 10 717

24 Stunden pro Tag im Einsatz

Für den Österreichischen Tierschutzverein (ÖTV) steht fest: auch Tiere haben ein Recht auf Hilfeleistung! Daher sind die Mitarbeiter der Assisi-Hof Tierrettung des ÖTV zu jeder Tages- und Nachtzeit mit ihren Fahrzeugen im Einsatz, bei jedem Wetter, an 365 Tagen im Jahr. Die höchst engagierten und einfühlsamen Tierretter stellen ganzjährig ihre persönlichen Interessen hintan, wenn es darum geht, Tieren in Not zu helfen. Oft wird die Assisi-Hof Tierrettung auch von der Polizei oder Feuerwehr zu Hilfe gerufen, da sie als verlässlicher Partner kompetent und schnell zur Stelle ist. Davon profitieren Wild- und Haustiere – egal welcher Art und Größe – tagtäglich.

„Wir sind für alle Arten von Einsätzen gerüstet. Ob verletztes Wildtier, festsitzende Katze im 30 Meter hohen Baum, oder bei Autounfällen mit Tieren“, erläutert Tierretter Uwe Gottschalk vom Österreichischen Tierschutzverein. Wenn möglich werden die Tiere nach notwendiger Behandlung und Pflege wieder ausgewildert bzw. an ein neues, liebevolles Zuhause vermittelt. Leider ist das nicht immer möglich. Denn manchmal kann ein überfahrenes und achtlos liegengelassenes Tier nur noch von seinen Schmerzen erlöst werden. Andere Tiere bleiben auf den Assisi-Höfen des ÖTV bis zu ihrem natürlichen Ende, weil sie nicht mehr vermittelt werden können. Hier genießen die geretteten Tiere noch ihren Lebensabend.

Sollten Sie in einen Unfall mit Tieren verwickelt werden, oder einen Notfall mit Ihrem Haustier erleben, wenden Sie sich an die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins:
Für Salzburg (Salzburg Land) 0664 / 22 10 717
Für Oberösterreich (Bezirke Gmunden und Vöcklabruck) 0664 / 96 42 685

Biber stürzt in leeren Löschwasserteich

Nicht alltägliche Tierrettung am Donnerstagabend: Ein Biber wurde in einem leerem Löschwasserteich in Attersee am Attersee gefunden. Da dieser betoniert war und steile Wände aufwies, konnte sich der Biber nicht selbst befreien. Gemeinsam mit der Feuerwehr konnte die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins den Biber mit einem Kescher einfangen. Da glücklicherweise nur 30 Meter entfernt ein Bach fließt, konnte der unverletzte Biber schnell wieder in seine Freiheit entlassen werden.