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Update zur Rettung von Hündin Luna

Im Namen von Luna sagen wir DANKE für Ihre Spenden! Nur wenige Tage nach unserem Spendenaufruf konnte Luna operiert werden. Die Hündin hat den Eingriff am Knie gut überstanden und bereits die ersten vorsichtigen Schritte gewagt. „Die Operation ist gut verlaufen und wir sind optimistisch, dass Luna bald wieder herumtollen kann“, so die behandelnde Tierärztin.

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke
Symbolbild © Pixabay

Alle Jahre wieder landen unzählige Katzen, Hunde, Hamster & Co. unter Österreichischen Weihnachtsbäumen. Viele davon finden sich nur wenig später in überfüllten Tierheimen wieder – oder werden gar ausgesetzt. Seit Jahren sprechen sich Tierschutzorganisationen auf der ganzen Welt dagegen aus, zum Fest der Liebe Haustiere zu verschenken. Auch der Österreichische Tierschutzverein macht deutlich: Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke – und zeigt Alternativen für Tierfreunde.

Vorsicht: Kröten auf Wanderschaft!

Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen kommen und es zu knospen beginnt, ist es für Kröten, Frösche und Molche auch wieder Zeit, sich um Nachwuchs zu kümmern. Es beginnt eine allumgreifende Wanderschaft quer über Felder, Wiesen, aber leider auch Straßen. Das Ziel: Das Gewässer, in dem sie geboren wurden. Dort wollen die Tiere ihre Eier ablegen.

Die Wanderung stellt dabei eine große Gefahr für die Amphibien dar. Sie überqueren vielbefahrene Straßen und finden dabei nicht selten den Tod. Denn: Auf schnelle Gefährte wie Autos sind die Vierbeiner nicht vorbereitet.

Das kannst du tun:
Befindet sich die Kröte bzw. der Frosch oder Molch in der Nähe eines Gewässers, so hilf ihm, dieses schneller zu erreichen. Nimm ihn vorsichtig und setze ihn an seinem Ziel ab, für das er sonst die Straße überqueren müsste. Langfristig betrachtet kann es auch sinnvoll sein, Zäune vor Straßen aufzubauen, um zu verhindern, dass die Frösche die Straße überhaupt erreichen.

Das Wichtigste: Laufe bitte mit offenen Augen durch die Gegend und achte bewusst darauf, ob du einer Kröte bzw. Frosch oder Molch helfen kannst. Beim Autofahren: Fahre vorsichtig und beobachte die Straße genau, besonders wenn du in der Nähe eines Gewässers fährst.

Vielen herzlichen Dank!

Tierrettung im Dauereinsatz

Tigerpython im neuen Zuhause
Tigerpython im neuen Zuhause

Schlangenalarm bei der Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins

Allerheiligen und Allerseelen am Tierfriedhof Waldesruh

Allerheiligen am Tierfriedhof Waldesruh
Allerheiligen am Tierfriedhof Waldesruh

Am ersten und zweiten November gedenken wir traditionell unserer Verstorbenen. Auch auf dem Tierfriedhof Waldesruh – einem Service des Österreichischen Tierschutzvereins – kommen Grabbesitzer zusammen, um die Gräber ihrer geliebten  Tiere zu besuchen. Immer wieder erhält der Österreichische Tierschutzverein Erfahrungsberichte von Grabbesitzern. Einer der Briefe berührte das Team des Österreichischen Tierschutzvereins besonders und man entschloss sich, folgende Zeilen zu veröffentlichen (Name geändert):

Bienen helfen – mit selbstgebauter Bienentränke

Bienen helfen mit Bienentränke
Symbolbild © Pixabay

Auch Bienen haben Durst. Gerade in der warmen Jahreszeit brauchen sie regelmäßig Zugang zu frischem Wasser. Mit einer selbstgebauten Bienentränke können Sie unseren Bienen ganz einfach etwas Gutes tun – und das bei minimalem Aufwand. Der Österreichische Tierschutzverein zeigt wie’s funktioniert:

3. März: Tag des Artenschutzes

Symbolbild © Pixabay

ELEFANTEN UND LÖWEN IM VISIR:
Jagd-Safaris tragen zum Artensterben bei

Eine Welt ohne Elefanten, Löwen, Eisbären und Leoparden ist für die meisten Menschen unvorstellbar. Und doch könnte dieses Szenario in wenigen Jahrzehnten Realität sein. Mehr als 30.000 Tiere sind laut IUCN schon heute vom Aussterben bedroht – und die Zahl wächst stetig an!

Bild: Светлана | Die Großwildjagd ist der wichtigste Faktor für den Leoparden-Rückgang.

Trophäenjagd ist wichtigster Faktor für Löwen- und Leopardensterben

Auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten sind auch Afrikas „Big Five“ zu finden: Nur noch 23.000 bis 39.000 Löwen leben weltweit in freier Wildbahn – Tendenz sinkend. In den letzten zwei Jahrzehnten ist die Löwenpopulation des Kontinents um ganze 40 Prozent zurückgegangen! Leoparden, Elefanten, Büffel und Nashörner sind ebenfalls stark bedroht. Besonders dramatisch ist die Situation für das Spitzmaulnashorn. Davon gibt es nur noch 4.800 Exemplare weltweit.

Neben dem Klimawandel, der Wilderei und der Zerstörung von Lebensräumen ist die Großwildjagd maßgeblich für das Artensterben verantwortlich. Die wissenschaftliche Studie „Effects of trophy hunting on lion and leopard populations in Tanzania“ zeigt sogar: Der wichtigste Faktor für den Rückgang von Löwen und Leoparden in Tansania ist die legale Trophäen-Jagd!

Bild: Ria Algra | Nashörner sind als Teil von Afrikas „Big Five“ ein beliebtes Jagdziel.

Petition für ein Verkaufsverbot von Jagd-Safaris

Vielen Dank, dass Sie unsere Petition für ein österreichweites Verkaufsverbot von Jagd-Safaris sowie für ein Importverbot für Trophäen bedrohter Tierarten unterstützen. Mit Ihrer Stimme helfen Sie uns, den Handel mit grausamen Jagdreisen und den Import entsprechender Jagdtrophäen zu stoppen.

Damit Sie mitverfolgen können, was Ihre Stimme bewirkt, halten wir Sie in diesem Newsletter, auf unserer Website sowie auf Facebook über die Fortschritte der Petition und aktuelle Ereignisse zum Thema Jagd-Safaris in Österreich auf dem Laufenden.

Bitte erzählen Sie Ihren Freunden und Bekannten von der Petition, damit wir unser Ziel von 50.000 Unterschriften, die wir mit unserem Antrag beim zuständigen Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz einreichen werden, erreichen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ihr Team des Österreichischen Tierschutzvereins

HIER GEHT’S ZUR PETITION!

Bitte leiten Sie den Tieren zuliebe die Petition weiter!

3 Milchkühe statt Wild erschossen

Die Ursachen für Jagdunfälle können vielfältig sein: Jagdhitze, Unachtsamkeit, fehlende psychologische Eignung, mangelnde Verlässlichkeit, Sehschwäche oder auch Alkoholeinfluss. Der Druck auf Jäger – wie in diesem Fall behauptet – war sicherlich nicht die Ursache für den aktuellen Jagdunfall, der die Öffentlichkeit nun beschäftigt.

Drei Milchkühe des Bürgermeisters der Gemeinde Prigglitz, Bezirk Neunkirchen, wurden von einem Jäger angeschossen; eine Kuh starb an Ort und Stelle, die anderen beiden Tiere mussten eingeschläfert werden. Die Rechtfertigung seitens des Nö. Landesjagdverbandes kam prompt: der enorme Druck auf Jäger, Wildbestände massiv dezimieren zu müssen, sei schuld an diesem Jagdunfall.

Die Jägerschaft will es einfach nicht wahrhaben, dass es heute gerade wegen der Jagd mehr Wild als je zuvor gibt. So stieg etwa die Anzahl der geschossenen Wildschweine in der Jagdsaison 2012/13 um 88,5% im Vergleich zum Vorjahr auf fast 50.000 an – trotzdem gibt es eine Wildschweinplage. Man muss erkennen, dass die Populationsdichte jagdtechnisch nicht in den Griff zu bekommen ist. Jägern sind die wahren Ursachen der Überpopulation vermutlich durchaus bekannt – nur fehlt der Wille zur Ursachenbekämpfung. Immerhin sichert erst ein hoher Wildbestand die hohen Abschusszahlen.

Erhöhte Wildbestände sind hausgemacht und von der (auch bäuerlichen) Waidmannschaft mitverursacht. Tatsächlich belegen Studien, dass sich Wildtiere durch die Jagd stärker als unter natürlichen Umständen vermehren. Eine französische Langzeitstudie – veröffentlicht im renommierten „Journal of Animal Ecology“ – kam zum Ergebnis, dass eine starke Bejagung zu einer deutlich höheren Fortpflanzung führt und außerdem die Fruchtbarkeit bei Wildschweinen stimuliert. Anders formuliert: In Gebieten mit weniger Jagddruck ist die Vermehrung der Tiere hingegen deutlich geringer.

Wildschweine haben außerdem eine sehr empfindliche Sozialstruktur. Wird die „Rotte“ durch Abschuss der „Leitbache“ zersprengt, brechen die führungslosen Tiere in die Felder ein, alle Bachen werden mehrmals im Jahr fruchtbar und vermehren sich völlig unkontrolliert.
Insofern löst die Jagd keine ökologischen Probleme, sondern schafft sie erst.

Ein weiteres, auch hausgemachtes Problem: die legale oder illegale, ganzjährige massive Zufütterung sorgt für ein unnatürlich hohes Nahrungsanbot, das wiederum zur Vermehrung der Tiere beiträgt. Und Mais verstärkt nachweislich die Fruchtbarkeit von Schwarzwild. Es gibt insofern nicht nur eine Massentierhaltung für Nutztiere, sondern regelrecht auch eine für Wildtiere im Wald. Die Jägerschaft muss endlich Verantwortung für die hohen Populationsdichten übernehmen und das Problem an der Wurzel anpacken, fordert Der Österreichische Tierschutzverein. Die Abschüsse etwa bei Wildschweinen noch weiter zu erhöhen ist der falsche Ansatz. Der sogenannte Jagddruck taugt auch nicht dafür, um Jagdunfälle rechtzufertigen. Die Jägerschaft kann doch schon seit Jahren beobachten, dass nicht alles, was man abschießt, weniger wird.

 

Links zu den Artikeln:

ursprünglicher Artikel: http://kurier.at

Updates: http://kurier.at

http://noe.orf.at

 

 

Nationalratswahl ist auch eine Wahl für den Tierschutz

Entscheide Dich und wähle: für den Tierschutz!

Wer am 15.Oktober sein Kreuzchen für den zukünftigen Nationalrat platziert, entscheidet nicht ausschließlich für seine eigene Zukunft, sondern wählt auch im Sinne der Tiere. „Tierschutz zählt in jedem Land zur Agenda der Parteien und ist dennoch nicht fixer Bestandteil der einzelnen Parteien.“ so Erich Goschler (Ehrenpräsident des Österreichischen Tierschutzvereines). Umso wichtiger ist es also, sich vor der Wahl auch die Frage zu stellen: „Welche Partei unterstützt den Tierschutz und welche nicht?“ Der Österreichische Tierschutzverein hat die einzelnen Parteien etwas genauer unter die Lupe genommen und die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

 

Erwartungsgemäß sind die Grünen in puncto Tierschutz die relevanteste Partei. Dabei legen sie ihren Fokus auf die Verbesserung  von Tiertransporten, die Optimierung der Haltungspflichten für Nutztiere sowie drastische Änderungen in Bereich der Massentierhaltung, was sehr zu begrüßen ist. Ihren Standpunkt vertreten sie dabei nicht nur auf dem Papier, sondern ebenso im Parlament sowie in der Öffentlichkeit. Die KPÖ ist zweifelsfrei eine sehr Tierschutzaffine Partei die aber, vermutlich aufgrund der geringen Wählerschaft, zu klein wäre um im Tierschutz tatsächlich etwas bewegen zu können. Ebenso ist die Liste Pilz hinsichtlich Tierschutz durchaus einen Blick wert. Die Partei stellt allerdings klar, dass ihre Kandidaten ihr Programm sind. Es gibt somit kein Parteiprogramm, sondern nur die Standpunkte der Kandidaten. Für den Tierschutz setzt sich Dr. Sebastian Bohrn Mena ein. Sein 32 Punkte umfassender Aktionsplan zeigt konkrete Ansatzpunkte um Tieren zu helfen. Doch wie bei der KPÖ stellt sich auch hier die Frage, ob die Liste Pilz stark genug werden wird, um etwas zu bewegen. Die SPÖ hat zwar, aufgrund des Tierschutzministeriums, die besten Möglichkeiten im Tierschutz etwas zu bewegen, verhält sich diesbezüglich leider aber etwas zurückhaltender als erhofft. Das aktuelle Wahlprogramm beinhaltet leider explizit keine Punkte zum Thema Tierschutz. Dennoch hat man angekündigt, am 20.September einen Initiativantrag einbringen zu wollen. Verbesserungen beim neuen Tierschutzgesetz sollen damit erzielt werden.

 

Die NEOS hinter Matthias Strolz verhalten sich zum Thema Tierschutz weitgehend neutral. In Verbindung mit der Thematik Umweltschutz betonen die NEOS regelmäßig die Wichtigkeit des Artenschutzes in ihrem Parteiprogramm und betonen dies auch in der Öffentlichkeit. Matthias Strolz: „Ich bin ein Verfechter des umfassenden Tierschutzes, der mir auch persönlich ein großes Anliegen ist. Das bedeutet auf der einen Seite müssen die Regeln in Österreich überdacht und überarbeitet werden  und auf der anderen Seite müssen ebenso Maßnahmen im Zuge des Klimawandels ergriffen werden, um den drastischen Rückgang der Artenvielfalt zu stoppen.“ Die FPÖ hinter Heinz-Christian Strache war kein Unterstützer des neuen Tierschutzgesetzes und setzt sich auch in puncto Jagd nicht für den Tierschutz ein. Dennoch lassen sich in der FPÖ erste Ansätze erkennen, den Tierschutz zu stärken. Das Handbuch Freiheitliche Politik (2013) betont notwendige Verbesserungen in der Nutztierindustrie. In Summe bleibt aber fraglich wie die FPÖ den Tierschutz genau stärken möchte. Die ÖVP hinter Sebastian Kurz war schon immer „Agrar-affin“ und kümmert sich wenig um den Tierschutz. Im Zuge des Tierschutzgesetzes fordert die ÖVP sogar Ausnahmeregelungen für die Landwirtschaft großteils zu Lasten der Tiere und auch in puncto Jagd in der Wirtschaft agiert die ÖVP leider vorrangig im Interesse der Industrie. In Summe lässt sich aus dem aktuellen Programm das starke Bestreben nach mehr Ressourceneffizienz  in der Landwirtschaft erkennen, was noch schlechtere Haltungspflichten im Sinne des Tierschutzes zur Folge hätte.  Wer sich in puncto Tierschutz – unabhängig von den Wahlen – lieber auf seine eigene Stimme verlässt, kann die Petition des Österreichischen Tierschutzvereines unterzeichnen. Dabei geht es um das Tierschutzgesetz, das in jedem Fall noch einige Verbesserungen benötigt. https://tierschutzverein.at/petitionen/nein-zum-neuen-tierqualgesetz/

Insektenhotel – aber bitte richtig!

Insektenhotel bauen: Das sollten Sie beachten. / Symbolbild (c) pixabay
Insektenhotel von eher durschschnittlichen Qualität

Sie möchten Bienen und anderen Insekten Unterschlupf bieten und neuen Lebensraum schenken? Mit einem Insektenhotel im Garten oder auf dem Balkon können Sie den kleinen Tierchen einfach und kostengünstig unter die Arme greifen. Dabei sollten Sie jedoch einige Dinge beachten.