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Die Katze auf dem heißen Blechdach…

Am Freitag, den 4. Oktober wird zum 82. Mal der Welttierschutztag begangen. Seine Einführung wurde 1929 auf dem dritten Internationalen Tierschutzkongress in Wien beschlossen...

Die nächsten Tage sollen sehr heiß werden. Was die meisten Menschen lieben, kann für das beliebteste Haustier Österreichs schnell zur Qual werden. Katzen haben keine Schweißdrüsen und können daher nicht schwitzen. Aus diesem Grund erleiden die Samtpfoten leichter einen Hitzschlag als Menschen.

Grundsätzlich können sich Katzen auch selbst helfen: Bei hohen Temperaturen suchen sie schattige Plätzchen auf lecken sich das Fell. Wenn das nasse Fell trocknet, entsteht dadurch Verdunstungskälte und diese hilft der Katze beim Abkühlen.

Daher bitte immer ausreichend sauberes Trinkwasser zur Verfügung stellen! Nassfutter am Besten nur in kleinen Portionen ausgeben, es verdirbt in der Hitze schnell.

Man kann seinem Liebling aber auch bewusst Gutes tun:

  • In der Wohnung zumindest einen Raum abdunkeln
  • Wäscheständer aufstellen, das Prinzip der Verdunstungskälte funktioniert auch hier und sorgt in der Umgebung des Wäscheständers für kühlere Temperaturen.
  • Es ist auch möglich, die Katze mit einem feuchten Tuch zu streicheln, doch Vorsicht, mit eventueller Gegenwehr muss gerechnet werden!
  • Eine Wasserschüssel mit schwimmenden Korken animiert viele Katzen zum Spielen und kühlt gleichzeitig.

 

Tipps für "Hundstage" und den Badespaß mit dem besten Freund

Dramatischer Unfall mit Fiakerpferd

Zunehmend stark befahrene Straßen und der Verkehrslärm bedeuten extremen Stress für Pferde, die bekanntlich Fluchttiere sind. Genau dieses Problem hat sich bei dem Vorfall am Mittwoch-Abend wieder deutlich bestätigt. Der junge Schimmel war unter Stress geraten und vom Übungsgelände auf den Wiener Handelskai geflüchtet. Durch die vielen Fahrzeuge und den Verkehrslärm hatte sich die Situation dann noch enorm verschärft und Panik bei dem Tier ausgelöst. Eine verletzte Lenkerin, drei demolierte Fahrzeuge und nicht zu vergessen, auch ein geschocktes und verwundetes Pferd sind die traurige Bilanz dieses Vorfalls.

Der Österreichische Tierschutzverein sieht die anachronistische Einrichtung der Fiakerpferde als reine Tierquälerei. Wie viele solche Vorfälle müssen noch passieren, bevor die Verantwortlichen endlich umdenken?

In Städten wie London, Paris oder Peking sind Pferdekutschen bereits von den Straßen verschwunden, ohne den Tourismus zu schädigen. Wir sind überzeugt davon, dass romantische Städte wie Wien oder Salzburg auch ohne Fiakerpferde, wohl kaum unter Besuchermangel leiden würden.

Fische sind die neuen Affen

Von Orang Utans, Schimpansen und Co ist es hinlänglich bekannt: Sie verfügen über soziale Fähigkeiten, die denen des Menschen ähneln. Wenig bis gar nichts traut man in dieser Hinsicht unseren schwimmenden Zeitgenossen zu: den Fischen. Desto erstaunlicher sind die jüngsten Beobachtungen von Wissenschaftern, laut denen „Fische schwimmende Affen sind“.

Jäger schoss Rehbock Vorderläufe ab

Vor wenigen Wochen machte ein grausiger Fund in Kärnten Schlagzeilen. Spaziergänger hatten einen Rehbock gefunden, dessen Vorderläufe beinahe vollständig abgetrennt waren. Das Tier war auf den Stümpfen tagelang umhergeirrt, bis es schließlich erlöst wurde. Voller Empörung wurde nach dem Wilderer gesucht, der das Tier so grausam verstümmelt haben musste. Nun stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen Wilderer, sondern um einen Jäger handelt. Von der Kärntner Jägerschaft hieß es, dass gegen den Jäger ein disziplinarrechtliches Verfahren eingeleitet wurde. Ihm könnte die Jagdberechtigung entzogen werden. Der Österreichische Tierschutzverein kämpft seit Jahren dafür, dass Missstände in der Jagd aufgezeigt und abgeschafft werden. Um mehr über dieses Thema zu erfahren, kann die kostenlose Jagdbroschüre des Österreichischen Tierschutzvereins angefordert werden. Telefonisch unter 0662/84 32 55 oder unter office@tierschutzverein.at

Die wichtigsten Irrtümer über Zecken

Mit steigenden Temperaturen erwachen auch wieder die Zecken aus ihrer Winterstarre. Der Österreichische Tierschutzverein hat die wichtigsten Irrtümer über Zecken zusammengefasst.

Passivrauchen kann Ihr Haustier töten

Aufklärungskampagne des Österreichischen Tierschutzvereins

Passivrauchen kann Ihr Haustier töten

Tausende von Katzen und Hunden sterben jährlich an den Folgen des Passivrauchens.

Verletzter Jungschwan erfolgreich gerettet

In Litzlberg am Attersee entdeckten Spaziergänger kürzlich einen verletzten jungen Schwan und kontaktierten die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins in Oberösterreich.  Vor Ort fanden die Tierretter ein bereits relativ schwaches und teilnahmsloses Jungtier vor. Genauere Untersuchungen machten eine große Fleischwunde unter der linken Schwinge deutlich, die es dringend zu behandeln galt, da „der Verdacht nahe liegt, dass sich der junge Schwan durch diese offene Wunde eine starke Infektion eingefangen hat“, so Mag. Kettl (Tierarztpraxis Vöcklamarkt). Sofort wurde eine Behandlung mit Antibiotika eingeleitet, die rasch Wirkung zeigte.

Letzten Freitagnachmittag wurde der Schwan an das Tierheim Seekirchen übergeben, wo bereits mehrere Jungtiere zur Aufzucht gesund gepflegt werden. Gemeinsam werden die Schwäne dann im Frühling 2019 im Mattsee wieder in die freie Natur entlassen.

Der verletzte Schwan konnte erfolgreich geborgen werden.

Niederösterreich: ÖTV rettet zwei Tigerbabys aus Wohnung

Tigerbabys gefunden
Bei einem Großeinsatz am 8. August konnte der Österreichische Tierschutzverein – gemeinsam mit der Polizei – zwei Tigerbabys aus einem niederösterreichischen Gemeindebau retten. Die wenige Tage alten Jungtiere befanden sich in lebensbedrohlichem Gesundheitszustand. Vermutlich waren sie für den Verkauf am Schwarzmarkt bestimmt gewesen.

Kooperation mit Billa

Seit Kurzem gibt es bei BILLA Produkte rund um´s Tier von der BILLA-Eigenmarke. Damit profitieren nicht nur Haustierhalter in Form von Qualität zu günstigen Preisen, sondern auch der Österreichische Tierschutzverein. Pro verkauftem Produkt aus der neuen Serie unterstützt BILLA mit 1 Cent die Tiere auf den "Assisi-Höfen" des Österreichischen Tierschutzvereins.

Wir freuen uns sehr über diese Kooperation und hoffen, dass die vielen Produkte wie Katzen- und Hundefutter, Katzenstreu, Nagernahrung u.v.m. positiv angenommen und gekauft werden und wir mit dieser Unterstützung vielen notleidenden Tieren ein neues und sicheres Zuhause geben können. Bitte informieren Sie auch Ihre Freunde, Bekannten und Verwandten über diese neuen Tiernahrungs- und Zubehörprodukte von BILLA. 

Reißende Bestien mitten unter uns?

Mediale Überspitzung von Wildtiertötungen durch Hunde in der Kritik

„Trächtige Rehgeiß von streunenden Hunden gerissen“, „Streunende Hunde töteten Reh“, „Wildernder Hund riss Reh mitten im Ort“. So und ähnlich lauten viele Zeitungsmeldungen der letzten Wochen. Der Österreichische Tierschutzverein kritisiert nun die fehlende Verhältnismäßigkeit solcher Meldungen.

35.865 Rehe fielen laut Statistik Austria im Jagdjahr 2011/2012 Verkehrsunfällen zum Opfer. Die Jäger selbst erschossen in diesem Zeitraum sogar 270.000 Rehe. Angesichts solcher Bilanzen sind die Opferzahlen von Hunden geradezu lächerlich. Selbstverständlich ist es tragisch, wenn Hunde z.B. eine trächtige Rehgeiß töten, doch das ist der Lauf der Natur. Rehe sind die klassische Beute von Wölfen und Bären. Durch ihren ausgezeichneten Geruchs- und Hörsinn und ihre flinken Beine sind diese Tiere bestens an die Flucht vor Fressfeinden angepasst. Aber manchmal wird eben doch eines erwischt.

Die Jägerschaft nützt die wenigen Vorfälle als Rechtfertigung für den Abschuss meist völlig unschuldiger frei laufender Hunde und Katzen. Ein solcher ist nicht einmal meldepflichtig. Haustierbesitzer bangen oft tage- und wochenlang, bis es zur traurigen Gewissheit wird, dass ihr Liebling nie wieder heimkehrt. Schätzungsweise werden in Österreich jährlich ca. 40.000 Katzen und 3000 – 4000 Hunde wegen angeblichen Wilderns erschossen. Die Zahlen wurden von einem deutschen Vergleichswert umgerechnet, wo die Jägerschaft eines Bundeslandes bis vor Kurzem freiwillig Angaben über die Zahl der getöteten Haustiere machte.

Dennoch appelliert der Österreichische Tierschutzverein an Hundehalter, mit ihren tierischen Begleitern gute Hundeschulen zu besuchen, um die Spürnasen anderweitig zu fordern und den Hund damit geistig auszulasten.

Auch der Österreichische Tierschutzverein bietet seit vielen Jahren derartige Hundetrainings erfolgreich an.