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Endlich Sommer: 5 Tipps für Hund und Katz‘

Sommer-Tipps für Hunde
Symbolbild © Pixabay

Mit diesen fünf Tipps des Österreichischen Tierschutzvereins kann Ihr Liebling Sommer so richtig genießen.

Jagdmesse in Salzburg: Anbieter verkaufen blutige Jagd-Safaris

Jagdmesse
Zahllose Austeller werben für den Abschuss von Elefanten, Löwen & Co. (c) pixabay/Fearscare
Auf der Jagdmesse „Die Hohe Jagd und Fischerei“ werben die Anbieter für den Abschuss von Löwen und Elefanten in Afrika. Der Österreichische Tierschutzverein war vor Ort, um sich ein selbst ein Bild zu machen. Fazit: Das Geschäft mit den Jagd-Safaris ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. 

Ein Katzenmörder gesteht

Aktuell sorgen Katzen, die von einem Unbekannten im Bezirk Hollabrunn (Niederösterreich) erschossen wurden, für Aufregung. Zu allem Überfluss setzt sich dabei ein Jagdleiter medial in Szene und brüstet sich, in seiner Jagdkarriere bereits viele Katzen erschossen zu haben. Fast zeitgleich schießt ein Jäger in Traun (Oberösterreich) einen Hund auf einem Spazier- und Radfahrweg nieder.

Die Vorfälle sind genauso alarmierend wie die Zahlen: Laut Statistik Austria stieg die Gesamtzahl der Abschüsse von Wildtieren im Jagdjahr 2012/13 im Vergleich zum Wert der vorangegangenen Saison um 8% auf knapp 890.000. Die Anzahl der von Jägern erschossenen Haustiere findet sich in dieser Statistik nicht wieder: Die Jägerschaft ist nicht verpflichtet, den Abschuss von Hunden oder Katzen zu melden. „Aus gutem Grund“, weiß Mag. Christian Hölzl, Sprecher des Österreichischen Tierschutzvereins. „Haustierabschüsse sind in der Öffentlichkeit ein hochsensibles Thema. Erschossene Haustiere werden in der Regel verheimlicht. Schießen, Schaufeln, Schweigen ist die Devise. Negative Publicity schadet dem Bild des Jägers.“

Die Anzahl der hierzulande abgeschossenen Haustiere lässt sich trotz Fehlens einer Meldepflicht in Österreich mit einem Blick über die Grenze nach Deutschland dennoch leicht abschätzen. In einigen deutschen Bundesländern wurde in der Vergangenheit eine Streckenstatistik über erschossene Hunde und Katzen geführt. So kamen etwa in Nordrheinwestfalen (NRW) im Jagdjahr 2008/09 laut Streckenliste über 17.000 Katzen und 176 Hunde durch Jägerhand zu Tode. Rechnet man diese (offiziellen) Zahlen auf Österreich um (die Alpenrepublik ist 2,5 mal größer und hat um 60% mehr Jagdkartenbesitzer im Vergleich zu NRW), dann kann man davon ausgehen, dass heimische Jäger jedes Jahr mindestens 30.000 (!) Haustiere töten. Die Dunkelziffer ist mit Sicherheit weitaus höher.

Der eigentliche Skandal: Die Jäger bekommen Rückendeckung von den Gesetzgebern. Im niederösterreichischen Jagdgesetz etwa sind Jagdschutzorgane berechtigt und verpflichtet (!), „wildernde Hunde sowie Hunde, die sich erkennbar der Einwirkung ihres Halters entzogen haben und außerhalb ihrer Rufweite im Jagdgebiet umherstreunen, … zu töten“. Das gleiche gilt für Katzen, die in einer Entfernung von mehr als 300 m von Wohngebäuden umherstreifen.

Paradox: Die Tötung von Haustieren ist im Jagdgesetz unter dem Begriff „Jagdschutz“ aufgeführt. Hier zeigt sich einmal mehr in plakativer Weise, dass es der Jägerschaft und dem Gesetzgeber nicht um Wild- oder Tierschutz, sondern ausschließlich um den Schutz der Jagd(beute) geht.

Der legalisierte Haustier-Abschuss wurzelt in der völlig übertriebenen Angst der Jäger, „streunende“ Haustiere könnten die Strecke, also die Anzahl der erlegten Wildtiere, schmälern. Man schützt also etwas, nur um es im Anschluss selbst erlegen zu können. Der Schutz der Jagd(beute) reicht soweit, dass sogar der Tod von Haustieren in Kauf genommen wird. Das ist inakzeptabel!

Der Abschuss von Haustieren greift in das Eigentumsrecht von Haustierbesitzern und auch massiv in die emotionale Beziehung von Familien zu ihren Tieren ein. Die Jagdgesetze sind längst nicht mehr zeitgemäß. Der Haustierabschuss wird auch von der Bevölkerung strikt abgelehnt: laut einer Umfrage aus dem Jahr 2008 sprachen sich 86% der ÖsterreicherInnen unter 30 Jahren für ein Haustier-Abschussverbot aus.

Aus all den genannten Gründen fordert der Österreichische Tierschutzverein die Landesgesetzgeber auf, die Jagdgesetze dringend zu reparieren und ein generelles Abschussverbot von (vermeintlich) wildernden Haustieren festzuschreiben.

Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, startete der Österreichische Tierschutzverein vor kurzem mit der Plattform "Initiative zur Abschaffung der Jagd"  eine intensive Zusammenarbeit. Beide Organisationen beraten geschädigte Haustierbesitzer und erstatten Strafanzeige. Weitere Informationen und Abgabe von Unterstützungserklärungen finden Sie hier sowie unter www.abschaffung-der-jagd.at.

Hier finden Sie die Links zu den betreffenden Artikeln auf den Internetportalen der jeweiligen Medien:

Niederösterreichische Nachrichten

ORF

Österreich

Heute

 

Vegan und Tierschutz

Tierrechtler Frank Albrecht lebt seit über 20 Jahren vegan. Warum, das erklärt er hier.

„Warum ich Veganer wurde, ist leicht zu erklären: Jahr für Jahr sah ich die grauenvollen Bilder von durch die Massentierhaltung kranken, verletzten und gequälten Tieren in den Medien. Als bekennender Tierfreund wurde mir bald bewusst: Es muss sich etwas Grundlegendes ändern. ICH selbst muss die Veränderung sein, die ich bewirken will, da ich selbst mit meiner Lebensweise und Nachfrage das Angebot am Markt bestimme.

Wenn ich, so wurde mir klar, Fleisch, Eier, Milch und andere Tierprodukte konsumiere, dann unterstütze ich ja selbst das System der unendlichen Tierqualen. Also entschied ich mich bereits vor über zwanzig Jahren, vegan zu leben. Man muss sich das ja nur einmal vor Augen führen: Um Milch zu geben, muss eine Frau oder ein weibliches Tier zunächst einmal schwanger werden. Diese Milch ist dabei nicht für einen Dritten, sondern für das Baby bestimmt – nur, dass das Baby der Mutter entrissen wird. Für jede Mutter und ihren Nachwuchs ein brutaler und grausamer Akt.

Nach der Trennung stehen die Babys dann in einer Box. Allein, ohne körperlichen Kontakt zur Mutter oder anderen Kühen. Ich selbst habe erlebt, wie Kuhmütter und Baby oft stundenlang nach sich riefen – bis heute habe ich diese Klageschreie nicht vergessen. Genau deshalb bin ich heute Veganer.

„Der Ersatz für Kuhmilch schmeckt sehr gut“

Es ist leichter, als man vielleicht glaubt: Soja-, Hafer- und Kokosmilch schmecken gut und sind der perfekte Ersatz für Kuhmilch. Mittlerweile gibt es diese pflanzliche Milch in allen Variationen – vom Getränk über das Joghurt bis hin zum Pudding. Auch Fleisch lässt sich leicht, vielfältig und auch geschmacklich durch Soja, Tempeh, Seitan oder Lupine ersetzen.

Man merkt schnell: Eine vegane Lebensweise ist durchaus umsetzbar und kein Verzicht auf Genuss. Veganismus ist auf jeden Fall auch ein Gewinn für den Tierschutz.“

Glyphosat – Gift in unserer Nahrung

Glyphosat

Aufklärungskampagne des Österreichischen Tierschutzvereins

Glyphosat – Gift in unserer Nahrung

Unsere Nahrung wird immer giftiger. Fast täglich ist in den Medien von neuen Skandalen, Erkenntnissen und Gefahren die Rede. Insbesondere das Herbizid Glyphosat sorgt dabei für hitzige Debatten.

Plastik vermeiden: 9 Tipps für den Alltag

Plastik vermeiden
Symbolbild © Pixabay

Plastik verschmutzt unsere Meere, schadet der Umwelt und steht im Verdacht der Gesundheit zu schaden. Sie möchten Plastik vermeiden? Der Österreichische Tierschutzverein hat 9 Tipps zur Plastikvermeidung im Alltag!

Plastik vermeiden: Das können Sie tun

1. Setzen Sie auf Mehrwegbecher und -flaschen: Coffee to Go-Becher bestehen zum größten Teil aus Pappe. Was viele nicht wissen: Innen sind sie meist mit einer dünnen Plastikschicht versehen, auch der Deckel besteht fast immer aus Plastik. Mit einem Mehrweg- bzw. Thermobecher können Sie das Plastik ganz einfach vermeiden. Auch mit Wasserflaschen aus Glas oder Edelstahl lässt sich jede Menge Müll einsparen.

2. Kaufen Sie Seife, Shampoo und Duschgel am Stück: Im Gegensatz zu Flüssigseifen sind viele Stückseifen ohne Plastikverpackung erhältlich. Auch bieten manche Hersteller Shampoos in fester Form an. Werfen Sie in jedem Fall einen Blick auf die Inhaltsstoffe und meiden Sie Produkte mit Mikroplastik. Diese chemisch hergestellten Plastikzusätze erkennen Sie an den Inhaltsstoffen Acrylate Copolymer (AC), Acrylate Crosspolymer (ACS), Dimethiconol, Methicone, Polyamide (PA, Nylon), Polyacrylate (PA), Polymethylmetacrylate (PMMA), Polyquaternium (PQ), Polyethylene (PE), Polyethyleneglycol (PEG), Polyethyleneterephtalate (PET), Polypropylene (PP), Polypropyleneglycol (PPG), Polystyrene (PS), Polyurethane (PUR) und Siloxane. Noch bequemer: Mit den kostenlosen Apps Codecheck und Beat the Microbead können Sie den Barcode des jeweiligen Produktes abfotografieren und erhalten sofort Auskunft, ob Ihr Produkt bedenkliche Inhaltsstoffe wie Mikroplastik enthält.

Plastik vermeiden mit Mehrwegbechern
Mit Mehrwegbechern lässt sich Plastik ganz einfach vermeiden.

3. Verwenden Sie nachhaltige Zahnbürsten und Rasierer: Für Zahnbürsten aus Plastik gibt es tolle Alternativen, wie Produkte aus Bambus oder abbaubarem Nylon. Einige Hersteller bieten auch natürliche Zahnseide, etwa aus Seide oder Bienenwachs. Bei Rasierern sollten Sie auf Holz- oder Metallprodukte setzen. Zwar müssen Sie auch bei diesen regelmäßig die Klingen wechseln, dadurch wird aber deutlich weniger Müll verursacht, als durch Einwegrasierer & Co.

4. Greifen Sie zu Wattestäbchen mit Papierschaft: Kaufen Sie stets Wattestäbchen – auch gerne als „Q-Tips“ bezeichnet – mit Papierschaft. Damit können Sie Plastik vermeiden, zudem sind kunststofffreie Wattestäbchen genauso preiswert, wie die Variante mit Plastikschaft.

Mit Seifen am Stück lässt sich Plastik vermeiden.
Seifen und Shampoos am Stück sind meist ohne Plastikverpackung erhältlich.

5. Entscheiden Sie sich für plastikfreie Damenhygiene: Auch für Tampons, Slipeinlagen und Damenbinden gilt: Plastik vermeiden! Mittlerweile stehen  tolle plastikfreie Alternativen zur Verfügung, wie Menstruationstassen aus Silikon oder waschbare Slipeinlagen und plastikfreie Binden aus Bio-Baumwolle.

6. Nutzen Sie wiederverwendbare Lunchboxen: Statt Plastikverpackungen und -dosen sollten sie auf Behälter aus Glas, Edelstahl und Holz setzen. Auch leere Marmeladengläser finden so schnell eine neue Verwendung.

Plastik vermeiden Wattestäbchen
Wattestäbchen mit Plastikschaft gelangen oft in die Meere und werden von Tieren mit Nahrung verwechselt.

7. Trinken Sie Leitungswasser: Die Wasserqualität in Österreich ist ausgezeichnet und wird ständig überwacht. Leitungswasser kann also bedenkenlos getrunken werden und spart dazu noch jede Menge Plastikmüll.

8. Shoppen Sie plastikfrei: Verzichten Sie beim Einkaufen auf Obst- und Gemüsesackerl aus Plastik. Setzen Sie stattdessen auf waschbare Stoffnetze, die es oft schon für wenig Geld zu kaufen gibt. Gleiches gilt für Einkaufstüten. Auch indem Sie Milchprodukte im Glas kaufen, tun Sie der Umwelt etwas Gutes.

9. Kochen Sie frisch: Fertigprodukte und Fastfood sind oft in unnötig viel Plastik verpackt. Wenn Sie den Kunststoff in Ihrem Alltag reduzieren möchten, sollten Sie daher besser frisch kochen – das ist ohnehin gesünder.

Mmmh … wer braucht da schon Fertigkost aus der Plastikverpackung?

Weiterführende Links:

 

Österreichischer Tierschutzverein bangt um Graureiher Rudi

Graureiher Rudi

In Neuhofen an der Krems machte kürzlich ein Graureiher auf sich aufmerksam. Das schwerverletzte Männchen war offenbar dermaßen in Not, dass es bei einem Kebabstand um Futter bettelte. Der aufmerksame Betreiber erkannte den offenen Bruch am Flügel des Graureihers sofort, worauf er das geschwächte Tier in einem Karton sicherte und die örtliche Polizei anrief.

80.000 Bienen leben auf dem Assisi-Hof in Grafenschlag

Bienen in Grafenschlag
Das große Summen: Zwei Bienenvölker fanden auf dem Assisi-Hof Grafenschlag ein Zuhause.
Gleich zwei Bienenvölker sind Anfang Mai auf dem Assisi-Hof Niederösterreich in Grafenschlag eingezogen. Das ist einer von vielen Beiträgen des Österreichischen Tierschutzvereins, um die wichtigen Bestäuber zu fördern. 

Angstfreie Silvesternacht für Haustiere

Der Jahreswechsel ist für viele Haustiere eine Krisenzeit. Der ohrenbetäubende Lärm der Silvesterknaller und die ungewohnten Lichter am Nachthimmel verschrecken Hunde, Katzen und andere Kleintiere jedes Jahr aufs Neue. Damit Haustiere die „Schreckensnacht“ möglichst gut überstehen, hat der Österreichische Tierschutzverein einige Tipps für Tierhalter:

  • Lassen Sie Ihren Hund bereits einige Tage vor und nach der Silvesternacht nicht von der Leine. Ihr Hund könnte vor lauter Panik flüchten und nicht mehr den Weg nach Hause finden.
  • Gehen Sie mit Ihrem Hund möglichst lange vor Mitternacht Gassi.
  • Lassen Sie Ihr Tier in der Silvesternacht nicht allein und schenken Sie ihm vermehrt Aufmerksamkeit und Zuneigung, wenn Ihr Liebling Ihre Nähe sucht.
  • Ansonsten verhalten Sie sich ganz normal, da Sie andernfalls z.B. Ihren Hund in seiner Angst bestätigen und er noch mehr Angst bekommt.
  • Geben Sie Ihrem Tier die Möglichkeit, sich in einen Raum zurückzuziehen, in dem es sich sicher fühlt (z.B. Badezimmer).
  • Schirmen Sie Ihre Tiere bestmöglich vor Lärm und Lichtblitzen ab: Fensterläden und Vorhänge schließen, Fernseher oder Radio einschalten, um den Lärm der Silvesterraketen zu dämpfen.
  • Für besonders nervöse Tiere gilt: rechtzeitig den Tierarzt aufsuchen! Eine Alternative zu herkömmlichen Beruhigungsmitteln – die oft viel zu stark wirken – sind homöopathische Präparate wie z.B. Bachblüten oder Notfalltropfen, an die sich die Tiere allerdings über einen längeren Zeitraum gewöhnen müssen.

Für individuelle Auskünfte steht der Österreichische Tierschutzverein unter 0662/84 32 55 gerne zur Verfügung.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Unterstützer!

Vor einem Monat nahmen wir uns dem Projekt der Frankenburger Katzen an. Zahlreiche Streunerkatzen wurden verwahrlost und kränklich in einem verlassenen Hof aufgefunden und benötigten dringend unsere Hilfe. Mit eurer unglaublichen Unterstützung und ebenso der Hilfe der Tierarztpraxis in Vöcklamarkt konnten wir gestern die letzte Streunerkatze wieder in die Freiheit entlassen. Alle Samtpfoten konnten medizinisch behandelt werden und erfreuen sich wieder vollster Gesundheit!