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Zoolauf: sinnloser Stress für Tiere

Am 17. Mai findet zum zweiten Mal der Salzburger Zoolauf statt. Der Österreichische Tierschutzverein spricht sich deutlich gegen diese Veranstaltung aus.

Offenbar folgt nun auch der Tiergarten Hellbrunn dem Trend und veranstaltet Events und Festivitäten auf dem Zoogelände. Ein Zoo ist jedoch kein Veranstaltungsort!  Der zu erwartende große Besucherandrang und die allgemeine Hektik bedeuten für die Tiere großen Stress.

Die Einnahmen aus den Startgeldern sollen unter anderem dem Zoo zugute kommen. Was genau der Zoo mit dem Geld macht, ist aber unbekannt. Eigenen Aussagen nach sollen unter anderem Lebensräume gefährdeter Arten geschützt werden. Das ist sinnvoll und nachweislich wesentlich effektiver als die Gefangenschaftshaltung und Nachzucht. Wird doch ein ganzes Ökosystem mit voneinander abhängigen Tier- und Pflanzenarten dadurch bewahrt, statt einzelner, „attraktiver“ Arten. Derartige wirkliche Artenschutzprojekte werden jedoch kaum von Zoos unterstützt. Es gibt keine Zahlen, welche Summe der Zoo für solche Projekte zur Verfügung stellt, es ist jedoch anzunehmen, dass er sich dabei im Promillbereich der vorhandenen Gelder bewegt.

Der Schutz von Kindern, Jugendlichen, Tieren und Tierarten, sowie der Umwelt sind zweifellos wichtige Anliegen, die dringend öffentliche Aufmerksamkeit und finanzielle Mittel benötigen. Der Zoo benutzt diese jedoch als Rechtfertigung für die kommerzielle Gefangenschaftshaltung von Wildtieren.

Ice Bucket-Spenden unterstützen Tierversuche

Eiswasser über den eigenen Kopf schütten und im Internet posten – was für ein vermeintlicher Spaß für alle Teilnehmer und „Zuseher“. Die Ice Bucket Challenge ist weltweit in aller Munde und soll außerdem mit Spendengeldern einem guten Zweck dienen. Dass diese Mittel leider auch für Tierversuche eingesetzt werden und die Wasserverschwendung eine völlig sinnlose Aktion darstellt, hat bis jetzt kaum jemand bedacht.

Der Erfolg der Ice Bucket Challenge kennt keine Grenzen: innerhalb eines Monats flossen rund 100 Millionen an Spendengelder an die ALS Association (ALSA) in den USA. Die seltene Nervenkrankheit erhielt diesen Sommer dadurch gesteigerte Beachtung in der Weltöffentlichkeit. Wer offiziell im Internet nominiert wird, soll sich entweder einen Kübel mit Eiswasser über den Kopf schütten oder für ALS spenden. Mittlerweile hat sich gezeigt: die meisten Teilnehmer machen beides.

Der erfolgreichsten Internet-Kampagne des Jahres kann sich kaum jemand entziehen, der öffentliche Druck der Community ist zu groß. So verging kaum ein Tag ohne neue Eisduschen internationaler Prominenter wie Mark Zuckerberg, Bill Gates, Justin Bieber oder sogar Barack Obama.

Doch kritische Stimmen mehren sich! Der traurige Aspekt an der Aktion: die Heilung der Nervenkrankheit ALS wird mit Tierversuchen erforscht. Das bedeutet, wer dafür spendet, unterstützt das systematische zu Tode Quälen von wehrlosen Versuchstieren. Die ALS-Gesellschaft setzt bei ihren Forschungen auf sogenannte „Tiermodelle“, wie es im lebensverachtenden Jargon heißt. Hauptsächlich werden genmanipulierte Mäuse und Ratten verwendet, die das komplexe Krankheitsbild des Menschen gar nicht abbilden können. Die Tiere leiden daher umsonst an fortschreitenden Lähmungen und sterben qualvoll.

Die Eiswürfel-Selbstdarsteller verschwenden leider auch wertvolles Trinkwasser, das weltweit immer kostbarer wird und mit dem man bewusst umgehen und haushalten sollte, anstatt es aus Jux und Tollerei bei einem unüberlegten Hype zu verschwenden.

Der Österreichische Tierschutzverein ruft daher auf, ALS-Tierversuche nicht mit Spenden zu unterstützen und die sinnlose Wasserverschwendung zu stoppen! Wer trotzdem spenden möchte, sollte tierversuchsfreie Tests mit menschlichen Zellen, Computersimulationen oder Biochips unterstützen.

Hund wegen Feuerwerk entlaufen

Der schwarz-weiße Mischling Pongo wurde vor einigen Tagen durch ein Feuerwerk im Salzburger Stadtteil Fürstenbrunn schwer verschreckt.  Er lief seiner Besitzerin davon und verkroch sich zitternd im Eingangsbereich eines fremden Einfamilienhauses.

Die Bewohner kamen erst gegen 02:00 Uhr früh nachhause und fanden den verängstigten Hund. Vorrübergehend brachten sie das Tier in ihrer Garage unter und versorgten es mit Decken und Wasser. Am nächsten Morgen alarmierten sie die „Assisi-Hof“-Tierrettung, welche rasch die Besitzerin ausfindig machen konnte. Verzweifelt hatte diese bereits die nähere Umgebung nach ihrem tierischen Liebling abgesucht, jedoch ohne Erfolg.

Als die „Assisi-Hof“-Tierrettung Pongo am Tag darauf wieder zuhause ablieferte, war die Hundebesitzerin überglücklich, ihren geliebten Hund in die Arme schließen zu können.

Tipps gegen die Sommerhitze – So schützen Sie Ihr Haustier

Die sommerliche Hitze macht nicht nur uns Menschen, sondern auch unseren tierischen Freunden zu schaffen.  Der Österreichische Tierschutzverein gibt praktische Tipps, was Sie zum Schutz von Hund, Katze, Nager und Co. beitragen können.

Hunde

Lassen Sie Tiere auf keinen Fall im heißen Auto zurück. Aktuelle Vorfälle zeigen leider, dass immer wieder Hunde bei großer Hitze in Autos zurückgelassen werden und dabei schlimme Qualen erleiden müssen. Hunde besitzen keine Schweißdrüsen und können sich nur über das Hecheln abkühlen. Bei einer Außentemperatur von 30 Grad erwärmt sich schon nach kürzester Zeit das Wageninnere auf tödliche 60 Grad und mehr. Erste Anzeichen für eine Überhitzung des Hundes sind starkes Hecheln, Erbrechen und eine dunkel gefärbte Zunge. Bei einem Hitzeschlag zählt jede Sekunde! Das Tier muss sofort in den Schatten gebracht und mit leicht kühlem Wasser abgekühlt werden. Anschließend mit reichlich Wasser versorgen und schnellstens einen Tierarzt aufsuchen.
Wie auch beim Menschen gilt: eine reichliche Flüssigkeitszufuhr ist Pflicht. Der Wassernapf sollte immer mit frischem Wasser gefüllt sein. Für unterwegs können Hundehalter Wasser in einer Flasche mitnehmen, das dem Hund immer wieder angeboten werden sollte. Trotz ihres Fells besteht auch bei Hunden die Gefahr eines Sonnenbrandes. Besonders gefährdet sind helle Tiere und Körperstellen, die nicht oder nur wenig vom Fellhaar bedeckt sind. Bei starker Sonneneinstrahlung sollten die Tiere daher an den gefährdeten Stellen mit Sonnencreme eingerieben werden.
Vermeiden Sie große Nahrungsportionen. Wie wir Menschen können auch Hunde kleinere Portionen leichter verdauen. Sportliche Aktivitäten sollten bei großer Hitze möglichst vermieden werden oder in den kühleren Morgen- und Abendstunden erfolgen.

Katzen

Gekippte Fenster sind in den heißen Tagen eine große Gefahr. Katzen könnten sich darin verfangen. Beim Versuch sich aus der misslichen Lage zu befreien, rutschen sie meist noch weiter ab und lebenswichtige Organe werden gequetscht. Schlimmstenfalls ersticken die armen Tiere oder brechen sich das Genick. Halten sie Fenster in Räumen, wo sich Katzen befinden, daher geschlossen.
Freigängerkatzen lieben es, Insekten zu jagen. Leider werden sie dadurch häufig von Wespen und Bienen gestochen. Schwellungen nach Insektenstichen behandelt man wie beim Menschen durch Kühlung der betroffenen Stellen oder mit einem in Essigwasser getränkten Tuch. Stiche in der Halsgegend sind besonders gefährlich. Diese sollten umgehend von einem Tierarzt behandelt werden.

Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und Co.

Die kleinen Tiere sind bei Hitze auf unsere Hilfe angewiesen. Stellen Sie sicher, dass Wassertränken in Käfigen und Gehegen immer ausreichend gefüllt sind. Nahrungsreste schnellstmöglich entsorgen, um Krankheiten vorzubeugen. Käfige sollten niemals direkt in der Sonne stehen und auch Zugluft, beispielsweise durch Zimmerventilatoren, kann bei den Tieren zu Erkältungen führen. Für Gehege im Außenbereich sind Schattenplätze unerlässlich. Natürliche Beschattungen durch Bäume und Sträucher bieten hier den besten Schutz. Auch Käfigtiere benötigen einen Unterschlupf zum Schutz vor der Hitze. Sandplätze und Schlafunterkünfte aus Keramik sind hierbei besonders geeignet. Vögel lieben das Baden in einer Wasserschale und benötigen ebenfalls einen schattigen Platz um sich zurückzuziehen.

Demonstration gegen TierQUALgesetz

WIR GEHEN DEMONSTRIEREN!

Am Mittwoch wurde das neue TierQUALgesetz im parlamentarischen Gesundheitsausschuss von SPÖ und ÖVP durchgewunken. Eine Horror-Botschaft für alle Tiere. ÖVP und SPÖ tragen die Verantwortung für das damit verbundene Tierleid.

Wir kämpfen für die Tiere und werden am Samstag, 25. März in Wien demonstrieren! Treffpunkt ist um 12.30 Uhr vor dem Tierschutzministerium in der Radetzkystraße 2, 1030 Wien. Gemeinsam mit anderen Tierschützern ziehen wir in Richtung Parlament. Bitte nimm teil und bring auch deine Familie und Freunde mit!

Einige Änderungen, die der ÖSTERREICHISCHE TIERSCHUTZVEREIN gefordert hat, wurden übernommen. Die meisten Tierqual-Paragraphen sind jedoch weiterhin im Gesetz enthalten! Weiterhin erlaubt sind das Kükenschreddern, ebenso wie einem kleinen Ferkel ohne Betäubung die Hoden abzuschneiden, jungen Ziegen ohne Betäubung die Hörner abzutrennen und vieles Schlimme mehr.

GEMEINSAM KÖNNEN WIR SIE AUFHALTEN!!!

Tierrettung im Dauereinsatz

Tigerpython im neuen Zuhause
Tigerpython im neuen Zuhause

Schlangenalarm bei der Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins

Ein Papst für Tiere?

Schutzheiliger der Tiere als päpstlicher Namensgeber: Österreichischer Tierschutzverein begrüßt Entscheidung

Über lange Zeit betrachtete die katholische Kirche den Menschen als Krone der Schöpfung, der sich die Tiere Untertan machen sollte, anstatt Verantwortung und Fürsorge für sie zu übernehmen. Im Sinne der Tiere hofft der Österreichische Tierschutzverein, dass der neue Papst mit der Wahl des Namens Franziskus eine Wende beabsichtigt. Schließlich wurde Franz von Assisi, der Schutzheilige der Tiere, nie zuvor in der Geschichte der Kirche als Namensgeber eines Papstes erwählt. Unter dem Namen des Heiligen betreibt der Österreichische Tierschutzverein seit vielen Jahren seine Gnadenhöfe als „Franz von Assisi-Höfe“. Unzählige Haus- und Wildtiere in Not wurden auf den im ganzen Bundesgebiet verteilten, umstrukturierten Bauernhöfen, bereits liebevoll gesund gepflegt, an große Tierfreunde vermittelt, wieder ausgewildert oder verbrachten dort ihren Lebensabend.

Häufige Katzenirrtümer

Der Österreichische Tierschutzverein möchte anlässlich des Weltkatzentages am 8. August wichtige Hinweise zur richtigen Haltung geben.

Irrtum 1: Asoziale Einzelgänger

Die Katze ist nicht so einzelgängerisch wie ihr Ruf. Die Samtpfoten benötigen Kontakt zu Artgenossen. Halten Sie reine Wohnungskatzen bitte nicht einzeln! Vergesellschaftungen von bisherigen Einzelkatzen benötigen Fingerspitzengefühl und Geduld, lohnen sich aber. Wir helfen Ihnen gerne mit Tipps.

Irrtum 2: Wohnungshaltung

Katzen ohne Freigang sind nicht automatisch unglücklich. Wichtig ist, dass man in der Wohnung die passenden Strukturen schafft. Zum Beispiel Rückzugsmöglichkeiten und hoch gelegene Beobachtungsposten. Eine Vielfalt an Umweltreizen bietet ein Balkon, daher verbringen Katzen meist viele Stunden dort.

Irrtum 3: Süßes und Milch

Katzen vertragen keine Kuhmilch! Wasser ist am Besten für sie. Außerdem können die Tiere Süßes nicht schmecken. Die sprichwörtliche Naschkatze ist also ein Mythos.

Irrtum 4:  Kastration

Kastrierte Stubentiger sind ebenso gute Mäusefänger, wie unkastrierte. Eine Kastration noch vor dem ersten Wurf ist außerdem unbedenklich und sinnvoll. Es gibt viel zu viele heimatlose Streunerkatzen. Jeder, der seine Katze oder seinen Kater nicht kastriert, macht sich am Leid der Tiere mitschuldig.

Irrtum 5: Was Kätzchen nicht lernt…

Bitte geben sie Katzen von den „Assisi-Höfen“ oder aus dem Tierheim eine Chance. Ältere Katzen sind ruhiger und eignen sich besser für Berufstätige und Senioren, als stürmische Jungtiere. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne!

Abschließend noch ein Tipp für Gartenfans: Wer sich daran stört, dass die Nachbarskatzen im eigenen Garten herumstreunen, kann sich einfach und günstig helfen: In eine Sprühflasche verdünnte Essigessenz einfüllen und dieses Gemisch versprühen. Für die Katze bleibt der Geruch unerträglich, auch wenn wir ihn längst nicht mehr wahrnehmen.

 

 

Stoppt den Haustierabschuss!

Anlässlich der Messe „Hohe Jagd und Fischerei“ im Messezentrum Salzburg von 20.-.23. Februar machte der Österreichische Tierschutzverein erneut auf einen großen Missstand in der Jagd aufmerksam.

Haustiere werden wegen „Wilderns“ erschossen

Alljährlich werden geschätzte dreißigtausend (!) Hunde und Katzen von JägerInnen erschossen. Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen legal und fällt in den Jagdgesetzen unter den Begriff „Jagdschutz“. Die Jägerschaft wird in diesem Kontext nicht müde, Hunde als Bestien hinzustellen, die das wehrlose Wild grausam töten würden. Ihre Motivation ist jedoch keineswegs der Wildtierschutz, sondern die Wahrung eigener Interessen. Freilaufende Hunde könnten das durch Fütterungen im Revier gehaltene Wild aufscheuchen und vertreiben. Ein kapitaler Hirsch könnte in ein anderes Revier abwandern und stünde dann nicht mehr für den eigenen Abschuss zur Verfügung.

Verbot des Haustierabschusses gefordert

Im Jahr 2011 kamen ca. 80.000 Wildtiere im Straßenverkehr zu Tode, durch landwirtschaftliches Gerät werden jährlich Tausende Rehkitze und junge Feldhasen getötet und alle 35 Sekunden stirbt ein Wildtier durch Jägerhand. Im Vergleich dazu ist die Anzahl der tatsächlich durch Hunde gewilderten Tiere verschwindend gering.

Obwohl der Österreichische Tierschutzverein Hundehalter keineswegs aus der Verantwortung für ihr Tier (Leinen- bzw. Aufsichtspflicht) entlassen will, ist der Abschuss des geliebten Vierbeiners ein tiefer Einschnitt und für Kinder oftmals eine traumatische Erfahrung. Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein ein Verbot des Haustierabschusses.

Aktion zur Hohen Jagd

Um die Öffentlichkeit auf dieses Thema hinzuweisen, startete der Österreichische Tierschutzverein eine Aufklärungsaktion. Wie schon anlässlich des Jägerballs in Wien, wurden sogenannte Promo-Bikes durch die Salzburger Altstadt fahren. Die großen Fahrradanhänger mit dem aktuellen Sujet „Stoppt den Haustierabschuss“ wurden von vielen Menschen gesehen. Die darauf gezeigten Fotos vermisster Hunde und Katzen machen deutlich, dass der Verbleib unzähliger vierbeiniger Familienmitglieder wegen des legalen Haustierabschusses ungeklärt ist. Auch Flyer wurden an interessierte Passanten verteilt, um viele Unterstützer für das Abschussverbot zu gewinnen. Das Unterzeichnen der Petition ist unter www.stopptdenhaustierabschuss.at möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Hier geht´s zu einem Artikel über die Aktion.

Waisenkätzchen öffnen die Augen

Nach dem tragischen Unglück, bei dem ihre Mutter ums Leben kam, entwickeln sich die vier Waisenkätzchen gut. Der Österreichische Tierschutzverein ist stolz und dankbar, das Quartett durch die erste Woche gebracht zu haben.

Die Kätzchen nehmen das Fläschen sehr gut an und machen einen gesunden, stabilen Eindruck. Auch wenn man noch immer nicht sicher sein kann, dass sie es ins Erwachsenenalter schaffen, Grund zur Hoffnung gibt es auf jeden Fall! Nun steht auch fest: Es handelt sich um zwei Mädchen und zwei Buben. Die Kleinen öffenen nun nacheinander die Augen und erkunden tapsig ihre Umwelt auf dem "Assisi-Hof VII".