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Allerheiligen und Allerseelen am Tierfriedhof Waldesruh

Allerheiligen am Tierfriedhof Waldesruh
Allerheiligen am Tierfriedhof Waldesruh

Am ersten und zweiten November gedenken wir traditionell unserer Verstorbenen. Auch auf dem Tierfriedhof Waldesruh – einem Service des Österreichischen Tierschutzvereins – kommen Grabbesitzer zusammen, um die Gräber ihrer geliebten  Tiere zu besuchen. Immer wieder erhält der Österreichische Tierschutzverein Erfahrungsberichte von Grabbesitzern. Einer der Briefe berührte das Team des Österreichischen Tierschutzvereins besonders und man entschloss sich, folgende Zeilen zu veröffentlichen (Name geändert):

Gerettet: Ziegenbaby „Sugar“ überlebt Geburt in Lebendkrippe

Für das Team des Österreichischen Tierschutzvereins ist Zwergziegenbaby „Sugar“ das „Weihnachtsengerl“ des Jahres 2019. Nur vier Tage vor Weihnachten, am 20. Dezember, kam das kleine Ziegenmädchen unter dramatischen Umständen in der Lebendkrippe eines Weihnachtsmarktes zur Welt: Sie verlor Mutter und Geschwisterchen und muss obendrein um ihre Sehkraft bangen. 

Endlich Sommer: 5 Tipps für Hund und Katz‘

Sommer-Tipps für Hunde
Symbolbild © Pixabay

Mit diesen fünf Tipps des Österreichischen Tierschutzvereins kann Ihr Liebling Sommer so richtig genießen.

Wie uns Echtpelz als Kunstfell verkauft wird

Pelz
Symbolbild © Pixabay

Die Gewinnung von Pelz ist grausam. Die Tiere werden vergast, zu Tode getreten, durch Elektroschocks getötet oder lebendig gehäutet. Immer mehr Konsumenten legen deshalb Wert darauf, ausschließlich Kunstpelz zu kaufen. Studien zeigen jedoch: Viel zu oft werden Kunden dabei massiv getäuscht – denn hinter dem angeblichen Kunstpelz verbirgt sich nicht selten echte Tierhaut! Der Österreichische Tierschutzverein klärt auf und zeigt, wie Sie beim Kleiderkauf künstlichen von echtem Pelz unterscheiden können.

Spendenaufruf: „Dona“ braucht dringend eine Tumor-OP!

Dona

Nach langem, einsamem Warten wurde Malteser-Hündin „Dona“ endlich aus dem Tierheim adoptiert. Ende Juni durfte die augenscheinlich kerngesunde Fellnase bei ihrem neuen Frauchen in Wien einziehen. Nur wenige Tage später stellte sich heraus: „Dona“ ist schwerkrank und braucht dringend zwei teure Operationen, um zu überleben. Doch ihre neue Besitzerin lebt von der Mindestpension und kann die Kosten für die Eingriffe und Untersuchungen nicht aufbringen. Bitte helfen Sie mit, „Donas“ Leben zu retten!

105 Tiere bangen um ihr neues Zuhause

rhdr

Zehn Jahre lang schuftete Esther als Milchkuh. Als ihre Leistung nachließ, rettete sie der Österreichische Tierschutzverein vor dem Schlachtmesser und brachte sie auf einem der Assisi-Höfe unter. Gemeinsam mit 104 weiteren Assisi-Hof Tieren bangt Esther nun um ihr Dach über dem Kopf denn der bisherige Assisi-Hof in St. Georgen muss Ende des Jahres geräumt werden, während der neue Assisi-Hof in Grafenschlag noch fertig ausgebaut werden muss. Der Wintereinbruch naht und die Zeit drängt: der Österreichische Tierschutzverein bittet um Spendenunterstützung aus der Gesellschaft um den 105 Tieren am Weihnachtsabend ein warmes Zuhause schenken zu können. 

Keine Angst vorm Feuerwerk: 7 Tipps für Tiere an Silvester

Silvester Katze
Symbolbild © Pixabay

Silvester ohne Raketen und Böller ist für viele Feierfreudige undenkbar. Was bei all der Knallerei leider oft vergessen wird: Für die meisten Tiere bedeutet der Lärmpegel jede Menge Angst und Stress. Der Österreichische Tierschutzverein hat sieben Tipps für Haustierhalter, die Hund und Katz‘ den Jahreswechsel erleichtern.

Zirkustiere in vielen (EU-)Ländern noch immer erlaubt

Aufklärungskampagne des Österreichischen Tierschutzvereins

Wildtiere im Zirkus: In vielen (EU-)Ländern immer noch Gang und Gäbe

Schon gewusst? Wildtiere im Zirkus sind in Österreich seit 1. Jänner 2005 gesetzlich verboten. Damit wurde Österreich zum absoluten EU-Vorreiter, was den Schutz von Zirkustieren anbelangt. In vielen (EU-)Ländern ist die Haltung und Dressur von Wiltieren aber immer noch Gang und Gäbe. Der Österreichische Tierschutzverein klärt auf.

Haus- und Heimtiere müssen in Zirkussen österreichweit unter denselben Bedingungen gehalten werden, wie sie auch für die Privathaltung zu Hause (Haustiere) und für die Landwirtschaft (Nutztiere) vorgesehen sind. Zudem wurde mit dem Gesetz vom 1. Jänner 2005 ein Verbot für Ausbildungs- und Dressurmittel erlassen, die Tiere schädigen, ängstigen oder ihnen Schmerz zufügen.

Wie ist die Lage in anderen Ländern?

Immer wieder erreichen uns Rückfragen besorgter Tierfreunde, die sich Gedanken über die Situation von Zirkustieren in anderen Ländern machen. Zum Beispiel, wenn sie in Erwägung ziehen, einen Zirkus im Ausland zu besuchen – sich jedoch unsicher sind, ob die Haltung und Dressur von Wildtieren dort erlaubt ist. Die folgende Liste macht die Entscheidung etwas leichter.

Länder, in denen ALLE Tierarten im Zirkus verboten sind:

  • Griechenland
  • Malta
  • Italien (voraussichtlich November 2018)
  • Bolivien
  • Guatemala
  • Honduras

Länder, in denen Wildtiere im Zirkus verboten sind:

  • Belgien
  • Bosnien-Herzegowina
  • Bulgarien
  • England (Achtung: erst ab 2020)
  • Estland
  • Irland
  • Kroatien
  • Lettland
  • Mazedonien
  • Niederlande
  • Norwegen
  • Österreich
  • Rumänien (Achtung: ab 2017 – jedoch mit 18-monatiger Übergangsfrist)
  • Schottland
  • Serbien
  • Slowenien
  • Zypern
  • Costa Rica
  • El Salvador
  • Indien
  • Iran
  • Israel
  • Kolumbien
  • Mexiko
  • Paraguay
  • Peru
  • Singapur

Länder, in denen Wildtiere im Zirkus mit Einschränkungen verboten sind:

  • Dänemark (Ausnahmen nach Einzelfallbewertung möglich)
  • Finnland (nur bestimmte Wildtierarten verboten)
  • Portugal (nur Fortpflanzungsverbot für bestimmte Wildtiere)
  • Polen (nur in freier Natur geborene Wildtiere verboten)
  • Schweden (nur bestimmte Wildtierarten verboten)
  • Tschechien (nur bestimmte Wildtierarten verboten)
  • Ungarn (nur bestimmte Wildtierarten und neue Wildfänge verboten)
  • Ecuador (nur heimische Wildtiere sowie die Einreise für Wildtierzirkusse und Zucht von Wildtieren verboten)
  • Libanon (nur bestimmte Tierarten verboten)
  • Panama (nur die Einreise für Wildtierzirkusse verboten)
  • Taiwan (nur Import und Export geschützter Arten für Zirkusse verboten)

Tiere haben in der Manege nichts zu suchen!

Wissenschaftliche Studien konnten in der Vergangenheit bereits eindrucksvoll belegen, dass die artgerechte Haltung von Wildtieren im Zirkus nicht möglich ist. So verbringen Löwen im Schnitt 90 Prozent ihres Lebens ohne Auslauf im Transportwagen. Elefanten sind an durchschnittlich 300 Tagen im Jahr angekettet.

Wildtiere haben in freier Wildbahn zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Sie leben in komplexen sozialen Gefügen und sind es nicht gewohnt, permanent unterdrückt zu werden. Vom Leben im Zirkus fühlen sich die hochintelligenten Tiere maßlos gelangweilt und überfordert – kein Wunder: Sie werden weder intellektuell stimuliert noch haben sie die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen. Auch der massive Bewegungsmangel macht den Tieren zu schaffen. Zugleich werden sie ständig ver- und entladen und unaufhörlich von Ort zu Ort verfachtet, ohne jede Möglichkeit zur Ruhe zu kommen.

Tier-Kunststücke haben nichts mit Spiel & Spaß zu tun!

Kein Tiger springt aus Freude durch einen brennenden Reifen oder tritt zusammen mit seinen natürlichen Fressfeinden in der Manege auf, kein Elefant balanciert freiwillig sein viel zu hohes Gewicht auf den Vorder- oder Hinterbeinen und zerstört sich damit seine Knorpel und Gelenke. Der einzige Grund, die Tiere zu diesen „Kunststücken“ zu bringen, ist ihre enorme Angst vor der anschließenden Bestrafung, die nicht selten in Form von Schlägen oder Elektroschocks vollzogen wird. Zu allem Übel gibt es weltweit zahlreiche Fälle, in denen Tiere, die als nicht anpassungsfähig gelten, einfach getötet werden.

Auch Kinder erhalten eine völlig falsche Vorstellung vom Wesen eines Tieres, wenn sie dieses nur aus dem Zirkus kennen!

Seien Sie kritisch – informieren Sie sich!

Sie sind sich unsicher, ob der Zirkus, dessen Besuch Sie in Erwägung ziehen, ein Tierzirkus ist? Scheuen Sie sich nicht nachzufragen. Auf der Webseite der meisten Zirkusse besteht die Möglichkeit, sich darüber zu informieren, ob der Zirkus (Wild-)Tiere hält oder nicht. Auch ein Anruf beim jeweiligen Zirkus bringt Klarheit.

Und noch etwas: Lassen Sie sich von den Versprechen der Zirkusbetreiber bitte nicht blenden. Viele Tierzirkusse werben auf ihren Webseiten und Plakaten mit „artgerechter Haltung“ und „großzügigen Unterbringungsmöglichkeiten für die Tiere“. Studien belegen jedoch eindeutig, dass Wildtiere im Zirkus nicht artgerecht gehalten werden können, weil dafür weder ausreichend Platz noch finanzielle Kapazität besteht. Kein Tier hat Spaß daran, zu etwas gezwungen zu werden, das seinem natürlichen Verhalten widerspricht.

Bitte besuchen Sie keine Tier- und Wildtierzirkusse!

Schützen Sie Tiere vor den Qualen des Zirkuslebens.

Finger weg von jungen Wildtieren!

Dieses Feldhasenbaby wurde zurecht vor Krähen gerettet!
Dieses Feldhasenbaby wurde zurecht vor Krähen gerettet!

Mit dem Frühjahr hat für viele der heimischen Wildtiere die jährliche Zeit der Fortpflanzung begonnen. Das ist auch die Zeit, in der viele Tierfreunde junge, scheinbar verlassene Jungtiere übereilt „retten“ und zu den Assisi-Höfen des Österreichischen Tierschutzvereins bringen. Oft entsteht aus der gutgemeinten Hilfe jedoch ein Nachteil für die Jungtiere. Denn von Menschenhand aufgezogenen Tiere können nur schwer wieder ausgewildert werden.

Verpflichtender Hundeführerschein: Pro und Contra

Hundeführerschein

Nach mehreren Bissattacken von Hunden werden die Forderungen nach einem verpflichtenden Hundeführerschein wieder lauter. Aber welche Vor- und Nachteile bietet der Hundeführerschein eigentlich wirklich? Und welche Regelungen gibt es in den einzelnen Bundesländern? Der Österreichische Tierschutzverein klärt auf.