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Scotty sucht ein liebevolles Zuhause

Es ist nun gute vier Monate her, dass uns gemeldet wurde: Ein kleiner Hundewelpe wurde in der Stadt Salzburg herzlos einfach in einem Garten ausgesetzt. Wir nahmen den kleinen Scotty, einen wunderschönen Owtscharka-Mischling, bei uns auf, um ihn großzuziehen. Fürsorglich kümmerte sich unser Tierpfleger und Tierretter Oliver Hingsamer um das Hundebaby und zog ihn groß.

Jetzt sucht der knapp vier Monate junge Scotty ein neues Zuhause. Ideal wäre eine Familie, die viel mit dem Energiebündel spielt. Zu beachten ist, dass die Rasse Owtscharka (auch wenn Scotty ein Mischling ist) eine Widerristhöhe von mindestens 65 Zentimetern erreichen wird. Toll wäre es, wenn Scotty in seinem neuen Zuhause viel Platz und viel Bewegung bekommen würde. Auch Erfahrung im Umgang mit Hunden ist bei der Rasse sehr wünschenswert.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte den Österreichischen Tierschutzverein unter Tel. 0662/84 32 55 oder per E-Mail unter office@tierschutzverein.at. Vielen herzlichen Dank!

Schützen Sie unsere Amphibien!

Die gefährlichste Jahreszeit für Frösche, Kröten und andere Amphibien hat begonnen! Die Tiere machen sich nun auf die Suche nach den Gewässern, in denen sie geboren wurden, um dort ihre Eier abzulegen.

Dabei verlassen sich Kröte und Co. auf ihren bewährten Schutz vor Feinden: regungsloses Verharren im Vertrauen auf die Tarnfarbe. Das nützt bei fahrenden Autos leider überhaupt nichts, daher fallen jährlich hunderttausende Tiere dem Straßenverkehr zum Opfer. Mit jedem getöteten Weibchen fehlen auch tausende Jungtiere im Ökosystem. Das hat weitreichende Auswirkungen, denn die Tiere halten uns einerseits Schnecken und Insekten vom Leib, sind andererseits selbst Beute anderer Tiere. Der Rückgang von Störchen wird mit dem Rückgang der Amphibien in Verbindung gebracht.

Was Sie tun können:

  • Verzichten Sie besonders in regnerischen Nächten auf Fahrten über bekannte Krötenwanderwege und in der Nähe von Gewässern
  • Wenn sich die Fahrt nicht vermeiden lässt, fahren Sie bitte sehr langsam und vorsichtig, weichen Sie einzelnen Tieren aus.
  • Halten Sie bitte an Stellen mit sehr vielen Tieren an und tragen Sie die Tiere über die Straße (Handschuhe anziehen!)
  • Melden Sie sich als Freiwilliger bei einer örtlichen Initiative. Die vielen Krötenschutzzäune müssen täglich abgesucht werden und die Tiere aus den Kübeln befreit werden. 
  • Bitte verwenden Sie keine chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel in Ihrem Garten. Sie schaden damit Amphibien und anderen nützlichen Tieren!

Uhu-Dame darf wieder fliegen

Mitte Februar machte Fritz Winkler (Bauer, Jäger und Obmann des Waldpflegevereins Thalgau) einen erschreckenden Fund: ein Uhu-Weibchen hatte sich wohl durch einen Stacheldraht o.Ä. so stark an den Fängen verletzt, dass es scheinbar abgestürzt ist und am Waldrand liegen bleiben musste. Fritz Winkler rief sofort die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereines und bat um Unterstützung. Der Tierretter konnte die Unfallstelle bald erreichen und nahm eine Erstversorgung bei der Uhu-Dame vor. „Sie war bereits am Ende seiner Kräfte. Die Verletzungen an den Fängen waren massiv und ebenso hatte sie einen gebrochenen Schnabel, der wohl die Folge des Absturzes gewesen sein musste. Zusätzlich litt das Tier an einer Pilzinfektion, es muss schon ein Weilchen hier gelegen haben. Das war buchstäblich eine Rettung in letzter Sekunde“ so Uwe Gottschalk (Tierretter des Österreichischen Tierschutzvereins). Das Uhu-Weibchen wurde zur medizinischen Versorgung und Pflege an den Assisi-Hof in Frankenburg übergeben. Die folgenden 8 Wochen galten der Rehabilitation des Tieres sowie dem Ausheilung der Wunden und des Pilzbefalls. Mit viel Geduld, Spezialfutter und Feingefühl konnte das Uhu-Weibchen wieder zu vollen Kräften kommen und startete bald ihre ersten Flugversuche, die nach 2 Monaten endlich wieder zur Gänze glückten. Aus diesem Grund entschied der Österreichische Tierschutzverein gemeinsam mit Pfleger Oliver Hingsamer, die Uhu-Dame wieder in ihre Freiheit zu schicken. Mitte April wurde sie an ihren Heimatort in Thalgau gebracht und freigelassen.

Abschied von Hündin Xena

Am 14. Februar 2016 war es leider soweit: Hündin Xena, die Familie Seidl seit 15 Jahre stets treu begleitet hatte, verstarb. Für die Familie war es sehr wichtig, dass Xena beim Lebewohlsagen eine ehrwürdige, liebevolle Verabschiedung erhält. Daher kam für sie nur eine Beerdigung auf unserem Tierfriedhof Waldesruh in Frage, denn Xena liebte die Natur!

Die Familie Seidl berichtet:
Am Donnerstag, den 18. Februar, fand die Beerdigung statt. In Waldesruh angekommen, hat uns Manfred Maier, Mitarbeiter des Tierfriedhof Waldesruh, persönlich begrüßt und ein sehr feinfühlendes Gespräch mit unserer Tochter Raphaela (7,5 Jahre) geführt. Unsere Xena wurde in dem Natur-Holzhäuschen aufgebahrt, wo wir uns in aller Ruhe von ihr verabschieden konnten. Auf den Sarg haben wir einen kleinen Kranz mit Blumen gelegt und Manfred Maier gebeten ein kleines Gedicht, welches wir vorbereitet hatten, vorzulesen. Danach begleiteten wir unsere Xena zu ihrer Ruhestätte. Auch dort ist uns Manfred Maier wieder zur Seite gestanden und hat unser Gedicht vorgelesen. Bevor der Sarg mit unserer geliebten Xena in das Grab hinuntergelassen wurde, haben wir sie mit vielen bunten Seifenblasen über die „Regenbogenbrücke“ in den Himmel gehen lassen. Danach wurde von Manfred Maier die Grabstätte geschlossen und sofort arrangiert. Raphaela stellte ihrer Xena noch eine Engelsbox hin. In dieser befinden sich Zeichnungen, Briefe und Fotos an Xena, sprich sehr persönliche Sachen, welche Raphaela braucht, um mit dem Tod ihrer geliebten, treuen Freundin umgehen zu können. Der Tierfriedhof Waldesruh bedeutet für uns sehr viel. Hier können wir unsere Xena weiter besuchen und wissen sie an einem ruhigen und wunderschönen Ort. Ein großes Dankeschön gebührt Manfred Maier, der die Zeremonie und auch die Abwicklung davor mit viel Menschlichkeit und Würde durchführte. Der Tierfriedhof Waldesruh ermöglichte uns eine – an unsere Wünsche individuell angepasste – Verabschiedung unseres Lieblings, die sonst nur bei einem Menschen möglich ist.

Kastration ohne Betäubung: So leiden Ferkel in Österreich

So leiden Ferkel in Österreich
So leiden Ferkel in Österreich. / Quelle: Shutterstock

Eigentlich sollte das betäubungslose Kastrieren von Ferkeln in Deutschland ab 2019 verboten werden. Jetzt hat die große Koalition das Verbot um zwei Jahre verschoben. Was viele nicht wissen: Auch in Österreich ist es erlaubt, Ferkel bis zu einem Alter von sieben Tagen ohne Betäubung zu kastrieren. Ein Martyrium für die wehrlosen Jungtiere! Der Österreichische Tierschutzverein klärt auf.

Stoppt den Haustierabschuss!

Anlässlich der Messe „Hohe Jagd und Fischerei“ im Messezentrum Salzburg von 20.-.23. Februar machte der Österreichische Tierschutzverein erneut auf einen großen Missstand in der Jagd aufmerksam.

Haustiere werden wegen „Wilderns“ erschossen

Alljährlich werden geschätzte dreißigtausend (!) Hunde und Katzen von JägerInnen erschossen. Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen legal und fällt in den Jagdgesetzen unter den Begriff „Jagdschutz“. Die Jägerschaft wird in diesem Kontext nicht müde, Hunde als Bestien hinzustellen, die das wehrlose Wild grausam töten würden. Ihre Motivation ist jedoch keineswegs der Wildtierschutz, sondern die Wahrung eigener Interessen. Freilaufende Hunde könnten das durch Fütterungen im Revier gehaltene Wild aufscheuchen und vertreiben. Ein kapitaler Hirsch könnte in ein anderes Revier abwandern und stünde dann nicht mehr für den eigenen Abschuss zur Verfügung.

Verbot des Haustierabschusses gefordert

Im Jahr 2011 kamen ca. 80.000 Wildtiere im Straßenverkehr zu Tode, durch landwirtschaftliches Gerät werden jährlich Tausende Rehkitze und junge Feldhasen getötet und alle 35 Sekunden stirbt ein Wildtier durch Jägerhand. Im Vergleich dazu ist die Anzahl der tatsächlich durch Hunde gewilderten Tiere verschwindend gering.

Obwohl der Österreichische Tierschutzverein Hundehalter keineswegs aus der Verantwortung für ihr Tier (Leinen- bzw. Aufsichtspflicht) entlassen will, ist der Abschuss des geliebten Vierbeiners ein tiefer Einschnitt und für Kinder oftmals eine traumatische Erfahrung. Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein ein Verbot des Haustierabschusses.

Aktion zur Hohen Jagd

Um die Öffentlichkeit auf dieses Thema hinzuweisen, startete der Österreichische Tierschutzverein eine Aufklärungsaktion. Wie schon anlässlich des Jägerballs in Wien, wurden sogenannte Promo-Bikes durch die Salzburger Altstadt fahren. Die großen Fahrradanhänger mit dem aktuellen Sujet „Stoppt den Haustierabschuss“ wurden von vielen Menschen gesehen. Die darauf gezeigten Fotos vermisster Hunde und Katzen machen deutlich, dass der Verbleib unzähliger vierbeiniger Familienmitglieder wegen des legalen Haustierabschusses ungeklärt ist. Auch Flyer wurden an interessierte Passanten verteilt, um viele Unterstützer für das Abschussverbot zu gewinnen. Das Unterzeichnen der Petition ist unter www.stopptdenhaustierabschuss.at möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Hier geht´s zu einem Artikel über die Aktion.

Animal Hoarding: 15 Katzen in kleiner Wohnung

Es sind in erster Linie ältere, nicht berufstätige Frauen, die von dem Phänomen „Animal Hoarding“ betroffen sind. Noch ist nicht geklärt, welche Faktoren dazu führen, dass eine Person zur Tierhorterin wird. Einsamkeit und eine Wohnsituation in abgeschiedener Lage  sind bei den meisten Betroffenen der Ausgangspunkt. Es beginnt mit großer Tierliebe und der Rettung von notleidenden Tieren. Schnell jedoch wachsen die Bedürfnisse der Tiere den Betroffenen über die Ohren, die Tiere vermehren sich mangels Kastration ungewollt und so setzt sich ein Teufelskreis in Bewegung.

Erst im April dieses Jahres hatte der Österreichische Tierschutzverein 11 Hunde aufgenommen, die einer Betroffenen vom Amtstierarzt abgenommen worden waren. Die Halterin und ihre Hunde hatten knöcheltief im eigenen Kot gelebt, der Ammoniakgestank hatte den Helfern die Tränen in die Augen getrieben. Solche Zustände können auch für Menschen gesundheitsgefährdend sein, doch die Betroffenen nehmen das nicht war, verdrängen das Offensichtliche. Die psychisch und physisch kranke Halterin drohte daraufhin mit Suizid und wurde vom Amtsarzt in die Nervenheilanstalt eingewiesen.

Nun ist der Österreichische Tierschutzverein erneut mit den Auswirkungen einer problematischen Tierhaltung konfrontiert. Eine Dame hatte 15 unkastrierte Katzen in ihrer Wohnung gehalten und war mit deren Pflege völlig überfordert. Glücklicherweise griff ein beherzter Tierarzt ein, kastrierte die Katzen und bemühte sich um deren Unterbringung. Der Österreichische Tierschutzverein erklärte sich bereit, elf Katzen auf seinen "Assisi-Höfen" aufzunehmen. Bitte unterstützen Sie diese wichtige Arbeit mit Ihrer Spende!

Wie auch beim verwandten „Messie-Symdrom“, verweigern die Betroffenen meist jede Hilfe. Animal Hoarder haben wenige Bezugspersonen und diese werden meist vergrault, sobald sie Kritik an den Zuständen äußern. Oft werden Behörden auf die Tiersammler erst aufmerksam, wenn die Lage schon extrem kritisch ist. Dabei wäre ein früher Eingriff sowohl im Sinne der Tiere als auch deren Halter.

Sobald jemand eine große Anzahl an Tieren hält, aber offensichtlich nicht in der Lage ist, für deren Wohlbefinden und Gesundheit zu sorgen, kann man von Animal Hoarding sprechen. Wenn die Haltung negative Auswirkungen auf die Lebensumstände des Halters hat, dieser das jedoch ignoriert, ist die Lage bereits kritisch. Was können Freunde, Nachbarn und Familienangehörige bei einem Verdacht tun? Wichtig ist Verständnis, Geduld und Respekt den Betroffenen gegenüber. Eine tiefe Vertrauensbasis ist nötig, um die Probleme anzugehen. Am Besten sucht man sich Beistand bei Profis.

Detaillierte Informationen in englischer Sprache finden Sie hier

Tag des Gedenkens an verstorbene Haustiere

Allerheiligen am Tierfriedhof Waldesruh
Allerheiligen am Tierfriedhof Waldesruh

Nationaltag des Gedenkens an verstorbene Haustiere

Am 9. September 2018 ist offizieller Nationaltag des Gedenkens an verstorbene Haustiere. An diesem speziellen Datum gedenken wir unserer tierischen Lieblinge, die leider nicht mehr unter uns weilen. Egal ob Fisch, Vogel, Katze, Hund, Kaninchen, Meerschweinchen oder Hamster – an diesem Tag wünschen wir uns alle dasselbe: Dass es unseren ganz besonderen Tieren gut geht, wo immer sie gerade sind. Tierfriedhof

Tiere sind Freunde fürs Leben

Per Definition bezeichnen wir jene Tiere als „Haustiere“, die aus Profit oder einem bestimmten Nutzen heraus vom Menschen gezüchtet werden. Jeder, dem schon einmal das Glück zuteil wurde, ein Tier ins Herz zu schließen, weiß jedoch: Ein Haustier ist viel mehr. Es ist ein Freund fürs Leben, ein vorurteilsfreier Zuhörer, ein treuer Begleiter, ein Kuschelpartner und Spielkamerad. Für manche Menschen ist ihr Tier der wichtigste Grund morgens aufzustehen und sich nach getaner Arbeit aufs Heimkommen zu freuen.

Tierfriedhof
Tiere sind Freunde fürs Leben.

Tierfreunde sind mit ihrer Trauer nicht alleine

Müssen wir von einem geliebten Haustier Abschied nehmen, zieht dies oft eine große Trauer mit sich. In dieser Phase fühlen sich viele Tierfreunde von ihrem Umfeld unverstanden, etwa wenn dieses keinen oder nur wenig Bezug zu Tieren aufweist und sich nicht in die eigene Lage hineinversetzen kann. Deshalb hat der Österreichische Tierschutzverein vor elf Jahren den Tierfriedhof Waldesruh gegründet. Dort können Tierhalter ihren Lieblingen eine letzte würdevolle Ruhestätte schenken. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Trauernden auszutauschen, die ebenfalls durch eine schwere Zeit gehen und die eigene Situation nachvollziehen können. Dies schenkt Halt und das Gefühl, mit seiner Trauer nicht allein zu sein. Im Laufe der Jahre sind auf dem Tierfriedhof Waldesruh bereits zahlreiche Freundschaften zwischen Grabbesitzern entstanden.

Tierfriedhof
Idyllische Ruhestätte auf dem Tierfriedhof Waldesruh.

Trauerphasen nach dem Tod

Statt Ihren Liebling einfach in die Tierkörperverwertung zu geben, können Sie auf dem Tierfriedhof Waldesruh ein Grab schmücken und liebevoll gestalten. Durch die Nähe des Tierfriedhofs zu Wien und Umgebung können Sie Ihren vierbeinigen Freund jederzeit besuchen und die ruhige, idyllische Lage des Tierfriedhofs inmitten der Natur genießen. Rituale wie diese helfen vielen Tierfreunden bei der Bewältigung ihrer Trauer. Auch die Tiere unserer Assisi-Höfe finden nach ihrem Tod eine letzte würdige Ruhestätte auf dem Tierfriedhof Waldesruh.

Sie entscheiden über die letzte Ruhestätte Ihres Tieres

Niemand anderer als Sie selbst sollten entscheiden, was nach seinem Tod mit Ihrem geliebten Tier geschieht. Deshalb bieten wir vom Österreichischen Tierschutzverein verschiedenste Möglichkeiten für Tierfreunde, um ihre geliebten tierischen Freunde beizusetzen.

Individualgrab: Mit dem Individualgrab haben Sie die Möglichkeit den Platz für die Grabstelle innerhalb des Tierfriedhofs selbst zu wählen und das Grab ganz nach Ihren Wünschen zu gestalten. Viele Tierbesitzer haben mehrere Haustiere. Ihr persönliches Individualgrab bietet, je nach Größe, Platz für mehrere Tiere. Die Miete, die in den Tierschutz fließt, bleibt dabei gleich – unabhängig davon, wie viele Ihrer Tiere in der Grabstelle liegen.

Einzelgrab: Für Tierbesitzer, die ein einzelnes Tier begraben möchten, kommt möglicherweise eines unserer Einzelgräber infrage. Dieses können Sie individuell mit Blumen oder kleinen Andenken schmücken. Die Errichtung eines Grabsteines oder einer Grabeinfassung – wie beim Individualgrab – ist allerdings nicht möglich. Der Platz wird vom Tierfriedhof Waldesruh vorgegeben.

Gemeinschaftsgrab: Um Tierbesitzern einen Ausweg zur Tierkörperverwertung und eine Alternative zur Verbrennung zu ermöglichen, haben wir auf unserem Tierfriedhof Wien und Umgebung mit den Gemeinschaftsgräbern eine kostengünstige Lösung geschaffen. In einem Gemeinschaftsgrab können Sie Ihren treuen Begleiter bestatten lassen. Diese werden nach Hunden und Katzen getrennt. Jedes Tier bekommt eine Gedenktafel mit seinem Namen. In der Grabstelle finden mehrere Tiere von verschiedenen Tierbesitzern eine letzte Ruhestätte. Die Grabgestaltung und -pflege werden von uns übernommen.

Kleintiergrab: Für Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Mäuse haben wir das Kleingrab vorgesehen.

Auch verstorbene Bewohner der Assisi-Höfe finden ihre letzte Ruhestätte auf dem Tierfriedhof Waldesruh.

Tierfriedhof Waldesruh: Wir begleiten Sie

Gerne übernehmen wir für Sie den traurigen Gang zum Tierarzt, wenn Ihr Tier von seinen Leiden erlöst werden soll. Rufen Sie uns an und nennen Sie uns den vorgesehenen Termin, alles weitere erledigen wir in Ihrem Sinne.

Nachdem Ihr Tier verstorben ist, holen wir es von Ihnen oder von Ihrem Tierarzt ab. Bis zur Bestattung ruht Ihr Tier im gekühlten Schlafraum und wird von uns zum vereinbarten Begräbnistermin auf unseren Tierfriedhof Waldesruh überstellt.

Auch Kremierungen und einen kostenlosen Fahrservice für Grabbesitzer (ab dem Bahnhof Stockerau) bieten wir an. Weitere Informationen finden Sie auf www.wienertierfriedhof.at

Wildernde Hunde erschossen

Der Österreichische Tierschutzverein fordert daher eine umfassende Aufklärung des Falles. Waren wirklich die getöteten Hunde für die gerissenen Hühner verantwortlich? Weshalb konnten die Tiere in das Hühner-Gehege eindringen? Wem gehörten die beiden Hunde?

Den/Die verantwortlichen Hundehalter will der Verein dabei keineswegs aus der Pflicht nehmen. Es darf natürlich nicht sein, dass unbeaufsichtigte Hunde andere Haus- oder Wildtiere reißen. Wir appellieren an alle Hundehalter, die Leinenpflicht einzuhalten und ihre Hunde nicht allein herumlaufen zu lassen. Die Tiere aber gleich zu erschießen, ist für den Österreichischen Tierschutzverein nicht nachvollziehbar.

Die Jägerschaft rechtfertigt den Haustierabschuss oft damit, dass Tierschutz nicht bei Hund oder Katze enden dürfe und auch z.B. Rehe ein Recht auf Schutz hätten. Statistisch gesehen, stirbt jedoch alle 35 Sekunden ein Wildtier durch Jägerhand. Die Schäden durch Hunde sind im Vergleich gering. Es ist daher unverhältnismäßig, Hunde gleich zu erschießen, wenn sie andere Tiere gerissen haben oder auch nur in dem Verdacht stehen.

Der betroffene Landwirt sollte den finanziellen Schaden selbstverständlich von dem/den Hundehalter/n ersetzt bekommen. Wenn sich kein Hundehalter feststellen lässt, könnte die Entschädigung aus den Einnahmen der Hundesteuer verwendet werden.

Hühner werden selten als Kuscheltiere gehalten, sondern früher oder später von ihren Haltern getötet. Es ist daher nicht zu rechtfertigen, weshalb Hunde oder Katzen, oft wichtige „Bezugspersonen“ für einsame Menschen und Spielgefährten von Kindern, erschossen werden dürfen.

Da es in Österreich keine Meldepflicht für Haustierabschüsse gibt, kann man nur offizielle Zahlen aus Deutschland auf österreichische Verhältnisse umlegen. Daraus ergibt sich, dass ca. 30.000 Haustiere in Österreich jährlich erschossen oder in Fallen getötet werden. Ihm zur Kenntnis gebrachte Fälle von Haustierabschüssen sammelt der Österreichische Tierschutzverein auf seiner Jagdwarnkarte.

Happy-End für zwei Krähenbabys

Zu einem Tierrettungseinsatz kam es vor kurzer Zeit im Büro des Österreichischen Tierschutzvereins. Eine Mitarbeiterin fand am Eingang unserer kleinen Gartenhütte ein zusammengekauertes Krähenbaby.

Die Eltern befanden sich  zwar in der Nähe, doch das Kleine wies weiße Linien im Gefieder auf, was auf Mangelernährung hindeutet. Zudem war die junge Krähe sehr zerzaust und konnte noch nicht fliegen. Damit das Krähenjunge keiner Katze zum Opfer fiel, nahmen die Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzvereins das hilflose Wildtier an sich. Nach einer tierärztlichen Untersuchung wird es nun gesund gepflegt kann hoffentlich bald wieder ausgewildert werden.

Auch das Schicksal des Geschwisterkükens behielten die Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzvereins im Auge. Mittlerweile hat das zweite Krähenjunge allerdings fliegen gelernt und ist mit den Eltern weitergezogen. Der große Nussbaum im Garten wird jedoch dafür sorgen, dass es ein Wiedersehen im Herbst gibt.