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Reptilienbörsen sorgen für weitere ausgesetzte Schlangen

Nachdem in den letzten Wochen vermehrt ausgesetzte Reptilien gefunden wurden, kam eine öffentliche Diskussion über das Verbot der Haltung von Würge-, Riesen- und Giftschlangen auf. Dem Österreichischen Tierschutzverein ging diese nicht weit genug, er fordert ein generelles Verbot der Haltung und des Verkaufs von exotischen Tieren.

Der Trend zur Haltung von Reptilien hat sich in den letzten Jahren massiv verstärkt. Maßgeblich tragen dazu Veranstaltungen wie die „Exotica“ bei. Doch der finanzielle Aufwand für die Ausstattung ist deutlich höher als der Kaufpreis der Tiere. (Gekkos, Skorpione und kleine Schlangenarten sind ab € 20,00 zu haben). Auch die Körpergröße und das Alter, das manche Reptilien erreichen können, werden gern unterschätzt. Die beliebte Boa Constrictor wird häufig über 2 Meter lang und kann älter als 20 Jahre werden. Für ein passendes Terrarium mit Wärmelampe und Luftbefeuchter muss mit einer Investition von mindestens € 1000,00 und hohen laufenden Stromkosten gerechnet werden. Viele Halter sind sich der Anforderungen nicht bewusst und versuchen früher oder später, das Tier wieder loszuwerden. Meist werden die Tiere einfach ausgesetzt. Hunderte Tiere sind jährlich betroffen.

Schlangen, Spinnen, Skorpione und Echsen sind Wildtiere, ihre Haltung erfordert hohe Sachkenntnis. Viele Tiere leiden stumm unter unsachgemäßer Haltung und sterben nach monatelangem Martyrium qualvoll. Aus diesem Grund tritt der Österreichische Tierschutzverein für ein generelles Haltungs- und Verkaufsverbot von „Exoten“ ein. Während derartiger Messen sterben etliche Tiere oder entkommen aus ihren Behältern. Sie werden nach der Veranstaltung zusammengekehrt und in die Mülltonnen entsorgt.

In den Sümpfen von Florida ausgesetzte Pythons (geschätzte Anzahl liegt zwischen 5.000 und 180.000 Exemplaren) haben sich angesiedelt und bedrohen bereits verschiedene heimische Säugetiere.

Viele ausgesetzte Exoten gehen bei niedrigen Temperaturen elendig zugrunde, aber z.B. Schildkröten aus Nordamerika könnten bei den Klimaverhältnissen in Österreich überleben und heimische Arten bedrohen. „Die Haltung von Exoten ist Tierquälerei, bedroht unsere heimische Artenvielfalt, und manche Arten sind auch eine Gefahr für den Menschen“, bringt es Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins abschließend auf den Punkt.

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Uhu gerettet!

Gestern gegen 17 Uhr bat uns die Tierärztin Dr. Eva Haberpeuntner um Hilfe, eine vermutlich verletzte Eule einzufangen. Unser Tierpfleger Uwe Gottschalk fuhr daraufhin schnellstmöglich nach Thalgau in die Plainfeldstrasse, wo er vom dort verantwortlichen Revierjäger bereits erwartet wurde.

Schnell hatten die beiden den Vogel im Unterholz des nahe gelegenen Waldes ausgemacht. Es handelte sich um einen sehr schönen und großen Uhu. Beim Versuch sich zu nähren, flog dieser allerdings ein Stück weiter und landete wieder im Unterholz. Auch beim zweiten Versuch versuchte der Vogel zu flüchten, blieb aber erschöpft an einem Hang zwischen einigen Bäumen sitzen. Dort gelang es uns endlich, das Tier behutsam einzufangen.

„Schon, als ich ihn vorsichtig aufhob, sah ich aeine Verletzung am linken Fang“, beschreibt Uwe Gottschalk. Auf kürzestem Weg wurde der Uhu zur Tierärztin gebracht und dort genauer untersucht. Mit ziemlicher Sicherheit dürfte der Uhu bei der Jagd nach Futter in einen Stacheldraht geraten sein. Beim Versuch sich zu befreien, zog er sich mehrere Risse und Stichverletzungen zu. Desweiteren wurde ein Pilzbefall im Schnabel festgestellt, der somit auch gleich mitbehandelt werden kann.

Der Uhu befindet sich nun zu Genesung auf einem Assisihof und wird, sobald die Verletzungen verheilt sind, wieder am Fundort ausgelassen.

Kater angefahren – Einsatz für die „Assisi-Hof“-Tierrettung

Zu einem lebensrettenden Einsatz wurde diese Woche unsere "Assisi-Hof"-Tierrettung gerufen. Ein Kater war in Grödig von einem Auto angefahren worden. Das graugetigerte Tier erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. Die sofortige Untersuchung bei unserer Tierärztin ergab zum Glück keine Brüche.

Der Kater, der vorläufig Oskar genannt wird, ist ca. ein Jahr alt, nicht kastriert und zutraulich. Vorerst bleibt er in der fürsorglichen Obhut unseres Tierpflegers auf unserem "Assisi-Hof III" in Oberwang, wo er sich im großzügigen Katzenhaus mit Auslauf erholt. Der Stubentiger hat das Schlimmste bereits überstanden und wird mit jedem Tag fitter.

Der Tierbesitzer hat nun 30 Tage Zeit sich beim Österreichischen Tierschutzverein unter 0662 / 84 32 55 zu melden, um Kater Oskar wieder in Empfang zu nehmen. Sollte der Besitzer in diesem Zeitraum nicht ausfindig gemacht werden, suchen wir für den Schmuser ein neues Zuhause.

Update vom 20.016.2014: Der Kater konnte wohlbehalten seinen Besitzern zurückgegeben werden.

Illegaler Hundehandel

Zu einem dringenden Einsatz in Salzburg wurde die "Assisi-Hof Tierrettung" des Österreichischen Tierschutzvereins am 12.11.2015 vom Veterinäramt gerufen. Anrainer hatten die Polizei alarmiert, da an der Walserberg Bundesstraße Richtung Bad Reichenhall Hundewelpen aus dem Koffer­raum eines slowakischen PKW verkauft wurden. Die Beamten stellten die Tiere sicher und informierten das Veterinäramt, das schließlich die Tierretter des Österreichischen Tierschutzvereins zu Hilfe rief.

Nach einem ersten Blick auf die vier Malteserwelpen stellte sich zum Glück heraus, dass sie weder unterernährt noch verwahrlost waren. "Der Allgemeinzustand der Tiere kann als gut bezeichnet werden", stellt Tierrettungsmitarbeiter Uwe Gottschalk fest. Die weißen Malteserwelpen haben auf dem "Franz von Assisi-Hof III" des Österreichischen Tierschutzvereins ein vorübergehendes Zuhause gefunden. Sie sind derzeit in Quarantäne und dürfen erst nach Freigabe durch das Veterinäramt an neue Plätze vermittelt werden.

Illegaler Hundehandel ist in Österreich immer noch weit verbreitet.  Schätzungen zufolge kommen aus Osteuropa (vor allem Ungarn, Tschechien und Slowakei) etwa 200.000 Welpen jährlich in den deutschsprachigen Raum. Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreich­ischen Tierschutzverereins schildert die Schwierigkeiten, die ein illegaler Hundekauf mit sich bringen kann: "Die Hunde sind meist nicht geimpft und oftmals schon beim Verkauf krank. Krankheiten wie Parvovirose und Staupe brechen dann als Folge der schlechten Haltung und des Transportstresses aus. Hohe Tierarztrechnungen fallen an und nicht immer kann das Hündchen gerettet werden."

Zudem kann es laut Hemetsberger zu Verhaltens­auffälligkeiten kommen: "Häufig werden die Welpen ihrer Mutter viel zu früh entrissen und dadurch sowohl gesundheitlich als auch  psychisch beeinträchtigt. Es fehlt ihnen so das soziale Gefüge und sie erlernen die „Spielregeln“ des Hundelebens nicht."

EDIT 15.12.2015: Alle Welpen haben ein neues liebevolles Zuhause gefunden.

Stoppt das Stopfen!

Die Aktion "Stoppt das Stopfen" zur Aufklärung über die Haltungsbedingungen von Stopfgänsen des Österreichischen Tierschutzvereins am Wiener Stephansplatz am 06.11.2015 war ein voller Erfolg. Viele Passanten und Tierfreunde informierten sich am Infostand des Österreichischen Tierschutzvereins über die Haltungsbedingungen von Gänsen aus Stopfgänsemast, die vorwiegend aus Frankreich, Ungarn und Polen stammen.

Beim "Stopfen" werden Mastgänse meist in körperenge Käfige gesperrt, denn Bewegung bremst das Leberwachstum. Dann wird den armen Kreaturen über 21 Tage bis zu drei Mal täglich ein langes Metallrohr in den Hals gerammt und dabei rund ein Kilo Maisbrei in den Magen gepumpt. Halsverletzungen, Knochenbrüche, Platzen der Mägen und andere Qualen nimmt man für die billige Fleischproduktion bewusst in Kauf.

Über 80% der Tiere, die als "Martinigansln" auf unseren Tellern landen, werden mittels "Stopfen" gezüchtet. Aufgrund einer Gesetzeslücke sind dem Import für Gastronomie und Handel Tür und Tor geöffnet. Der Österreichische Tierschutzverein ruft daher auf: Eine Kennzeichnung hinsichtlich Herkunft und Haltungsart soll auch für die Gastronomie verpflichtend und eingeführt werden!

„Stopp den Haustierabschuss“- Infokampagne des Österreichischen Tierschutzvereins

Beim „Festival der Hunde“ von 28.-29. März 2015 im Messezentrum Salzburg konnten interessierte BesucherInnen nicht nur unterschiedlichste Hunderassen und ein buntes Showprogramm erleben, sondern auch viel Wissenswertes über die Arbeit des Österreichischen Tierschutzvereins erfahren. Mehr als 1700 Hunde und Ihre BesitzerInnen strömten an beiden Tagen in die Messehallen.

Viele Hundefreunde nutzten die Chance, die Petition zur Forderung nach einem Verbot des Haustierabschusses zu unterzeichnen und sich über die Angebote des Österreichischen Tierschutzvereins wie die Therapiehundeausbildung, die nicht mehr wegzudenkende 24 Stunden einsatzbereite „Assisi Hof“- Tierrettung, Tiervermittlungen oder die „Franz von Assisi Höfe“ zu informieren. Außerdem konnten gegen eine freiwillige Spende bunte Hundewarnwesten, Bücher oder Puzzles mitgenommen werden. Besonders beliebt waren kleine, tierische Plüschschlüsselanhänger, die kostenlos an junge Tierfreunde verteilt wurden. Nur sechs Tage später präsentierte sich der Österreichische Tierschutzverein mit einem weiteren Infostand den BesucherInnen im Europark Salzburg. Dank der tollen Zusammenarbeit mit der Messeleitung der Reed Exhibitions Salzburg und den Verantwortlichen des Europark Salzburg war die Informationskampagne des Österreichischen Tierschutzvereins ein voller Erfolg.

Beim gegenseitigen Erfahrungsaustausch berichteten nicht wenige TierhalterInnen und Tierfreunde von traumatischen Erlebnissen, in denen Haustiertiere ins Visier der Jägerschaft gerieten. Laut Schätzungen werden österreichweit jährlich rund 30.000 Haustiere getötet. Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen legal und fällt in den Jagdgesetzen unter den Begriff „Jagdschutz“. Dass sich viele Jäger noch immer als Schützer der Natur sehen, die lediglich ihr Recht auf Bestandskontrolle jagdbarer Wildarten beanspruchen und für eine gezielte Wildschadensvermeidung kämpfen, grenzt an Realitätsverweigerung. Das sieht auch der Großteil der österreichischen Bevölkerung so, denn die „Hobby-Jagd“ wird klar abgelehnt. Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein ein striktes Verbot für den Abschuss von Haustieren und ein Ende dieser grausamen und noch immer legalen Lust am Töten von Tieren. Zusätzlich setzt sich der Österreichische Tierschutzverein für ein gesetzliches Alkoholverbot bei der Jagd ein und pocht auf die längst überfällige psychologische Verlässlichkeitsprüfung für Jäger.

Mit Ihrer Unterschrift können Sie die Forderungen des Österreichischen Tierschutzvereins unterstützen! Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition unter www.stopptdenhaustierabschuss.at!

VIELEN DANK FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!

Hund ‚Amadeus‘ von Jäger angeschossen

Und wieder ist es in Österreich passiert, Hund ‚Amadeus‘ wurde in der Gemeinde Attersee in Oberösterreich von einem Jäger angeschossen und einfach liegen gelassen. Leider trauriger Alltag für die Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzverein (ÖTV). „Fast täglich bekommen wir Meldungen von verärgerten Haustierbesitzern, die uns von dem Leid ihrer geliebten Fellnasen berichten,“ erläutert Harald Haslwanter, Vorstandsmitglied des ÖTV. „Immer wieder erzählen uns Menschen, dass ihre Hunde oder Katzen angeschossen nach Hause kommen, oder leider auch oft tot aufgefunden werden.“

Die verschiedenen Jagdgesetze der einzelnen Bundesländer in Österreich erlauben den Abschuss von Haustieren. Unter dem Begriff "Jagdschutz" soll das Wild vor Hunden und Katzen "geschützt" werden. So dürfen Hunde, die sich der Einwirkung ihres Halters entzogen haben und im Jagdgebiet umherstreunen, getötet werden. Seit Jahren setzt sich der Österreichische Tierschutzverein aktiv für eine Gesetzesänderung ein. In Wahrheit geht es beim Jagdschutz nicht um den Schutz der Wildtiere, sondern um den Schutz der Jagdbeute. Das Wild soll nicht durch freilaufende Hunde gestört und aus dem Revier vertrieben werden. Tiere werden getötet, um Tiere zu schützen, die anschließend von Jägern getötet werden.

In Österreich ist die Jägerschaft nicht verpflichtet, erschossene Haustiere zu melden. Haustierbesitzer bleiben meist im Unklaren über den Verbleib ihrer Lieblinge. Das legalisierte Töten von Haustieren durch Jäger entbehrt jeder Grundlage, wenn man die tatsächlichen Zahlen kennt: Jäger erschossen lt. Statistik Austria im Jagdjahr 2012/2013 jährlich knapp 900.000 Wildtiere, mehr als 10.000 Rehkitze werden jedes Jahr durch Mähdrescher verstümmelt oder getötet und knapp 80.000 Wildtiere kommen im Straßenverkehr zu Tode. Im Vergleich zu diesen horrenden Zahlen ist die Anzahl der tatsächlich von Hunden oder Katzen gewilderten Tiere verschwindend gering.

Der Jäger, der ‚Amadeus‘ angeschossen hat, gab zu, dass er dachte der Hund sei tot, daher ließ er ihn liegen und überließ ihn seinem Schicksal. Doch ‚Amadeus‘ hatte Glück im Unglück, er wurde von engagierten Anrainern gefunden und rasch zum Tierarzt gebracht. Der siebenjährige Border Collie-Mischling wurde sofort operiert und wird wohl keine bleibenden Schäden davontragen. Damit dieses Tierleid in Österreich ein Ende hat, unterstützen Sie den ÖTV im Kampf gegen diesen Missstand und unterzeichnen Sie die Petition ‚Für ein Haustierabschuss-Verbot‘ auf der Homepage des ÖTV: www.tierschutzverein.at

Tragisches Schicksal: Erblindende Hundehalterin sucht verzweifelt Platz für Herdenschutzhund

Eine menschliche und gleichzeitig tierische Tragödie ereignete sich dieses Wochenende. Eine tierliebe Dame musste sich trotz ihrer tiefen Verbundenheit von ihrem geliebten Herdenschutzhund trennen.

Dahinter steht ein tragisches Schicksal. Die Frau, die langsam zu erblinden droht, kann sich nicht mehr um ihren Hund kümmern. Für sie werden schon die kleinen Verrichtungen des Alltags zu großen Herausforderungen. Zudem braucht der Kangal viel Auslauf.

Verzweifelt wendete sich die Dame an den Österreichischen Tierschutzverein. Wir bieten dem Kangal einen Platz  auf unserem  "Franz von Assisi-Hof III". Dort leben Hunde unter Artgenossen in einem Hundehaus mit großzügigen Ausläufen. Da Kangal-Hunde generell sehr groß und kräftig sind, kann diese Hunderasse nur an erfahrene Hundehalter vermittelt werden. Die 5jährige Hündin "Toffi" ist gut verträglich mit anderen Hunden, solange diese nicht versuchen, sie zu dominieren.

Martini-Gansl nur mit gutem Gewissen

Das Martini-Gansl zu essen ist eine zunehmend beliebte Tradition. Doch über 80 Prozent der in Österreich verzehrten Gänse erfüllen nicht die vom Gesetzgeber geforderten Qualitätsstandards. Aufgrund einer Gesetzeslücke sind dem Import (vorwiegend aus Frankreich, Ungarn, Polen etc.) für Gastronomie und Handel Tür und Tor geöffnet. Somit konsumieren die meisten ÖsterreicherInnen Fleisch, dessen Produktion im Inland höchst illegal wäre!

Der Österreichische Tierschutzverein ruft daher auf: Eine Kennzeichnung hinsichtlich Herkunft und Haltungsart soll verpflichtend für Gastronomie und Handel eingeführt werden! „Mastgänse werden meist in körperenge Käfige gesperrt, denn Bewegung bremst das Leberwachstum. Dann wird den armen Kreaturen über 21 Tage bis zu drei Mal täglich ein langes Metallrohr in den Hals gerammt und dabei rund ein Kilo Maisbrei in den Magen gepumpt. Halsverletzungen, Knochenbrüche und andere Qualen nimmt man für die billige Fleischproduktion bewusst in Kauf“, ist Harald Haslwanter vom Österreichischen Tierschutzverein, entsetzt.

Was kann der Konsument gegen tierquälerische Gänsemast tun?

Komplett auf Gänsefleisch zu verzichten ist der sicherste Weg, um Tierleid zu minimieren. Wer aber dennoch Gans am Speiseplan haben möchte, dem sei geraten, genau auf die Herkunft zu achten.

Biofleisch von Weidegänsen oder Tieren aus Freilandhaltung wird überwiegend im Ganzen verkauft. Das kann man als verlässliches Qualitätsmerkmal werten. Gänseteile (Brust oder Keule) aus dem Supermarkt stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit von Mastgänsen. Sie sind sozusagen „Abfallprodukte“ bei der Produktion der Stopfleber und werden ebenso „wirtschaftlich verwertet“.

Sollte man im Restaurant eine Gans genießen wollen, sollte man nach der Herkunft des Gänsefleischs fragen. Wenn der Wirt offen erklärt, woher die Gans auf Ihrem Teller stammt, können Sie beruhigt speisen. Ansonsten verzichten Sie besser auf den zweifelhaften Genuss.

Mehr Infos zum Thema hier: Mastgaense