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Österreichischer Tierschutzverein triumphierte erneut beim renommierten Werbepreis EDward

Mit der Aktion „Stoppt das Stopfen“ am Wiener Stephansplatz zum Thema Mastgänse und der Online-Stellenausschreibung „Produkttester“ konnten beim Werbepreis des Magazins Extradienst ein erster und ein zweiter Platz bejubelt werden.

Die Aktion des Österreichischen Tierschutzvereins gegen das Stopfen von Mastgänsen sorgte nicht nur auf den Straßen Wiens für großes Aufsehen und Interesse. Am Wiener Stephansplatz wurden Gänse aus Pappmaché platziert, die kopfüber auf Straßenpoller gesteckt wurden, um so die grausame Praxis des Stopfens mittels Metallröhren zu demonstrieren. Die Kampagne beeindruckte Passanten ebenso wie die Jury und bedeutete Platz Eins in der Kategorie „Events“.

Die fiktive Stellenausschreibung zum „Produkttester“ belegte in der Kategorie „Online“ den zweiten Platz. Eine scheinbare Stellenanzeige auf dem Onlineportal Willhaben.at entpuppt sich am Ende als Aufklärungskampagne gegen die bestialischen Zustände bei Tierversuchen. Während sich menschliche Produkttester der Risiken bewusst sind und für Geld arbeiten, werden Tiere für unbedeutende Zwecke wie die Kosmetikindustrie gegen ihren Willen festgehalten und für Tierversuche missbraucht.

Non Profit-Organisationen, wie dem Österreichischen Tierschutzverein, ist es ein großes Anliegen, wichtige Themen wie das grausame Stopfen von Mastgänsen oder die skrupellosen Praktiken bei Tierversuchen einer breiten Masse zugänglich zu machen. Ein aufrichtiger Dank geht daher an die Agentur Springer & Jacoby Österreich, die dem Österreichischen Tierschutzverein seit vielen Jahren als verlässlicher und kreativer Partner zur Seite steht und wichtige Tierschutzthemen medial platziert. Ohne diese Zusammenarbeit wäre es nicht möglich, die vielen Missstände breitenwirksam in die Öffentlichkeit zu transportieren.

Stoppt das Stopfen!

Die Aktion "Stoppt das Stopfen" zur Aufklärung über die Haltungsbedingungen von Stopfgänsen des Österreichischen Tierschutzvereins am Wiener Stephansplatz am 06.11.2015 war ein voller Erfolg. Viele Passanten und Tierfreunde informierten sich am Infostand des Österreichischen Tierschutzvereins über die Haltungsbedingungen von Gänsen aus Stopfgänsemast, die vorwiegend aus Frankreich, Ungarn und Polen stammen.

Beim "Stopfen" werden Mastgänse meist in körperenge Käfige gesperrt, denn Bewegung bremst das Leberwachstum. Dann wird den armen Kreaturen über 21 Tage bis zu drei Mal täglich ein langes Metallrohr in den Hals gerammt und dabei rund ein Kilo Maisbrei in den Magen gepumpt. Halsverletzungen, Knochenbrüche, Platzen der Mägen und andere Qualen nimmt man für die billige Fleischproduktion bewusst in Kauf.

Über 80% der Tiere, die als "Martinigansln" auf unseren Tellern landen, werden mittels "Stopfen" gezüchtet. Aufgrund einer Gesetzeslücke sind dem Import für Gastronomie und Handel Tür und Tor geöffnet. Der Österreichische Tierschutzverein ruft daher auf: Eine Kennzeichnung hinsichtlich Herkunft und Haltungsart soll auch für die Gastronomie verpflichtend und eingeführt werden!

Medina sucht neues Zuhause

Die grau-weiße Mischlingsdame aus Anthering genießt nach ihrer Rettung vor zwei Wochen nun die liebevolle Pflege am „Assisi-Hof III“ in Oberwang. Die Fundhündin Medina ist mittlerweile im Besitz des Österreichischen Tierschutzvereins. Nachdem der Besitzer ausfindig gemacht werden konnte, war schnell klar, dass dieser keinerlei Interesse mehr an der treuen Gefährtin hat.

Durch den raschen Einsatz der „Assisi-Hof-Tierrettung“ ist dem Vierbeiner  glücklicherweise das traurige Schicksal eines Streunerhundes erspart geblieben. Von der Kälte in die warmherzige Atmosphäre eines „Assisi-Hofes“ – das war für Medina ein wahres Weihnachtswunder! Die zutrauliche Fellnase hat sich von dem riskanten Abenteuer bereits gut erholt und tollt mit den anderen Hunden täglich vergnügt im Schnee herum.

Die Mischlingsdame ist jünger als vermutet, nämlich zwischen fünf und sieben Jahre alt. Sie steht ab sofort zur Vergabe bereit und ist ein ausgesprochen anhängliches Familientier.
Haben Sie Interesse an Medina, dann melden Sie sich bitte am „Assisi-Hof“ unter der Tel-Nr: 0664 22 10 717

Aufklärungskampagne Hundehaftpflicht

Regelmäßig kontaktieren verzweifelte Hundehalter, die irrtümlich geglaubt haben, dass ein Hundehaftungsschutz automatisch in ihrer Haushaltsversicherung inbegriffen ist, den Österreichischen Tierschutzverein. Oft sehen sie sich mit hohen Schadenersatzzahlungen konfrontiert, für die kein Versicherungsschutz besteht.

Über die Gefahren eines fehlenden Haftungsschutzes für Hundehalter soll die neue Hundehaftpflicht-Aufklärungskampagne der TIERFREUNDE ÖSTERREICH aufklären.

Die Gründe, warum viele Hundehalter keinen Haftungsschutz besitzen, sind weitverbreitete Irrtümer! Viele Hundehalter glauben, dass sie in Ihrer Haushaltsversicherung automatisch eine Hundehaftpflicht inbegriffen haben. Dies ist nur bei Eigenheimbesitzern der Fall, stellen die Experten der TIERFREUNDE ÖSTERREICH klar. Ebenso ist in der Hundesteuer kein Versicherungsschutz inbegriffen und vor allem kleine Hunde verursachen viele Verkehrsunfälle, weil sie leicht übersehen werden. Das Argument, dass mein Hund so klein ist und niemanden beißt, ist eine fatale Fehleinschätzung der Haftungsgefahren.

Im Zusammenhang mit der Aufklärungskampagne wird eine günstige Tierfreunde-Hundehaftpflichtversicherung für nur 25 EUR im Jahr angeboten. Das Ziel, dass jeder Hundehalter mit seinem geliebten Vierbeiner richtig abgesichert ist, steht an oberster Stelle. Aus diesem Grund wird geraten, die bestehende Haushaltsversicherung genau zu überprüfen, ob eine Hundehaftpflichtversicherung inbegriffen ist.

Genauere Infos zur Kampagne finden Hundehalter hier.

Glyphosat – Gift in unserer Nahrung

Glyphosat

Aufklärungskampagne des Österreichischen Tierschutzvereins

Glyphosat – Gift in unserer Nahrung

Unsere Nahrung wird immer giftiger. Fast täglich ist in den Medien von neuen Skandalen, Erkenntnissen und Gefahren die Rede. Insbesondere das Herbizid Glyphosat sorgt dabei für hitzige Debatten.

Plastik vermeiden: 9 Tipps für den Alltag

Plastik vermeiden

Plastik verschmutzt unsere Meere, schadet der Umwelt und steht im Verdacht der Gesundheit zu schaden. Sie möchten Plastik vermeiden? Der Österreichische Tierschutzverein hat 9 Tipps zur Plastikvermeidung im Alltag!

Plastik vermeiden: Das können Sie tun

1. Setzen Sie auf Mehrwegbecher: Coffee to Go-Becher bestehen zum größten Teil aus Pappe. Was viele nicht wissen: Innen sind sie meist mit einer dünnen Plastikschicht versehen, auch der Deckel besteht fast immer aus Plastik. Mit einem Mehrweg- bzw. Thermobecher können Sie das Plastik ganz einfach vermeiden.

2. Kaufen Sie Seife, Shampoo und Duschgel am Stück: Im Gegensatz zu Flüssigseifen sind viele Stückseifen ohne Plastikverpackung erhältlich. Auch bieten manche Hersteller Shampoos in fester Form an. Werfen Sie in jedem Fall einen Blick auf die Inhaltsstoffe und meiden Sie Produkte mit Mikroplastik. Diese chemisch hergestellten Plastikzusätze erkennen Sie an den Inhaltsstoffen Acrylate Copolymer (AC), Acrylate Crosspolymer (ACS), Dimethiconol, Methicone, Polyamide (PA, Nylon), Polyacrylate (PA), Polymethylmetacrylate (PMMA), Polyquaternium (PQ), Polyethylene (PE), Polyethyleneglycol (PEG), Polyethyleneterephtalate (PET), Polypropylene (PP), Polypropyleneglycol (PPG), Polystyrene (PS), Polyurethane (PUR) und Siloxane. Noch bequemer: Mit den kostenlosen Apps Codecheck und Beat the Microbead können Sie den Barcode des jeweiligen Produktes abfotografieren und erhalten sofort Auskunft, ob Ihr Produkt bedenkliche Inhaltsstoffe wie Mikroplastik enthält.

Plastik vermeiden mit Mehrwegbechern
Mit Mehrwegbechern lässt sich Plastik ganz einfach vermeiden.

3. Verwenden Sie nachhaltige Zahnbürsten und Rasierer: Für Zahnbürsten aus Plastik gibt es tolle Alternativen, wie Produkte aus Bambus oder abbaubarem Nylon. Einige Hersteller bieten auch natürliche Zahnseide, etwa aus Seide oder Bienenwachs. Bei Rasierern sollten Sie auf Holz- oder Metallprodukte setzen. Zwar müssen Sie auch bei diesen regelmäßig die Klingen wechseln, dadurch wird aber deutlich weniger Müll verursacht, als durch Einwegrasierer & Co.

4. Greifen Sie zu Wattestäbchen mit Papierschaft: Kaufen Sie stets Wattestäbchen – auch gerne als „Q-Tips“ bezeichnet – mit Papierschaft. Damit können Sie Plastik vermeiden, zudem sind kunststofffreie Wattestäbchen genauso preiswert, wie die Variante mit Plastikschaft.

Mit Seifen am Stück lässt sich Plastik vermeiden.
Seifen und Shampoos am Stück sind meist ohne Plastikverpackung erhältlich.

5. Entscheiden Sie sich für plastikfreie Damenhygiene: Auch für Tampons, Slipeinlagen und Damenbinden gilt: Plastik vermeiden! Mittlerweile stehen  tolle plastikfreie Alternativen zur Verfügung, wie Menstruationstassen aus Silikon oder waschbare Slipeinlagen und plastikfreie Binden aus Bio-Baumwolle.

6. Nutzen Sie wiederverwendbare Lunchboxen: Statt Plastikverpackungen und -dosen sollten sie auf Behälter aus Glas, Edelstahl und Holz setzen. Auch leere Marmeladengläser finden so schnell eine neue Verwendung.

Plastik vermeiden Wattestäbchen
Wattestäbchen mit Plastikschaft gelangen oft in die Meere und werden von Tieren mit Nahrung verwechselt.

7. Trinken Sie Leitungswasser: Die Wasserqualität in Österreich ist ausgezeichnet und wird ständig überwacht. Leitungswasser kann also bedenkenlos getrunken werden und spart dazu noch jede Menge Plastikmüll.

8. Shoppen Sie plastikfrei: Verzichten Sie beim Einkaufen auf Obst- und Gemüsesackerl aus Plastik. Setzen Sie stattdessen auf waschbare Stoffnetze, die es oft schon für wenig Geld zu kaufen gibt. Gleiches gilt für Einkaufstüten. Auch indem Sie Milchprodukte im Glas kaufen, tun Sie der Umwelt etwas Gutes.

9. Kochen Sie frisch: Fertigprodukte und Fastfood sind oft in unnötig viel Plastik verpackt. Wenn Sie den Kunststoff in Ihrem Alltag reduzieren möchten, sollten Sie daher besser frisch kochen – das ist ohnehin gesünder.

Mmmh … wer braucht da schon Fertigkost aus der Plastikverpackung?

Weiterführende Links:

 

Tag der offenen Tür am Tierfriedhof „Waldesruh“

Seit vielen Jahren betreibt der Österreichische Tierschutzverein in Sierndorf vor den Toren Wiens den Tierfriedhof "Waldesruh". Es ist der einzige Tierfriedhof Österreichs, dessen Überschüsse Tieren in Not zugute kommen.

Am Samstag, den 24. Mai 2014 stehen von 11 – 14 Uhr die Türen des Tierfriedhof „Waldesruh“ offen. Interessierte und Tierfreunde sind herzlich eingeladen, über das Areal zu schlendern und sich über die vielen verschiedenen Möglichkeiten des würdevollen Abschieds vom geliebten Tier zu informieren. Von der Urnenwand über das Gemeinschaftsgrab bis hin zum Individualgrab ist für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei. Unsere einfühlsamen Mitarbeiter stehen Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

Ein Fahrtendienst vom S-Bahnhof Stockerau zum Tierfriedhof in Sierndorf ist auf Anfrage möglich. Bei Anreise mit dem PKW folgen Sie bitte den Hinweisschildern ab Sierndorf.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 01/897 33 46 oder www.wienertierfriedhof.at

Vegetarische Grill-Alternative: saftiger Jackfruit Burger

Vegetarischer Pulled Pork Burger

Unser köstlicher Vorschlag für einen gelungenen Grillabend: ein vegetarischer Pulled Pork Burger mit Jackfruit-Fleisch. Geht einfach, schnell – und ist garantiert tierfreundlich!

Assisi-Hof Tierrettung: Sperber in Pflege

Ein Sperber ist seit wenigen Wochen beim Österreichischen Tierschutzverein in Pflege. Vermutlich erlitt der Greifvogel ein Anflugtrauma. Der Sperber wurde aus Wels zum Österreichischen Tierschutzverein gebracht. Seit seiner Ankunft auf dem Assisi-Hof entwickelt er sich sehr gut. Da der Vogel zu Beginn das rechte Augenlied nur zur Hälfte aufbrachte, ist zu vermuten, dass er ein Anflugtrauma erlitt. Nach intensiver Pflege von Assisi-Hofleiter Oliver Hingsamer funktioniert nun das Augenlied wieder. Weitere Verletzungen erlitt der Sperber glücklicherweise nicht. Durch die zahlreiche Unterstützung der Spender des Österreichischen Tierschutzvereins konnte vor kurzem eine neue Vogelvoliere fertig gestellt werden. Genau zur richtigen Zeit für den neuen Schützling, der nun dorthin übersiedeln durfte. „Hier kann ich den Vogel auch besser beobachten, denn sein Flugverhalten muss ebenfalls in Ordnung sein, bevor er wieder in die Freiheit kann“, so Oliver Hingsamer.

 

Entsetzliche Tierquälerei im Weinviertel

Kürzlich wurde bekannt, dass in Hausleiten im Weinviertel erneut bestialische Tierquäler unterwegs sind.  6 Hühner und ein Hahn wurden grausam verbrannt. Der oder die Täter hatten dazu mit großer Wahrscheinlichkeit eine Lötlampe benutzt. Die Körper der Tiere waren vollständig verkohlt, doch weder auf dem Stroh, noch auf dem Holz hatten sich Brandspuren befunden. Die gleiche Tat war schon vor einem Jahr auf demselben Bauernhof begangen worden. Damals waren die Opfer 3 Hennen und ein Hahn.
Der Österreichische Tierschutzverein hat sich daher entschlossen, der Polizei unter die Arme zu greifen und für Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen, eine Prämie von € 500 auszuschreiben. Weitere € 500 kommen von Förderern des Österreichischen Tierschutzvereins, die sich ob derartiger Grausamkeit entsetzt zeigen.

Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin, appelliert an die Bevölkerung: „Wer wehrlose Tiere quält und tötet, ist eine Bedrohung für die gesamte Gesellschaft. Viele Gewaltverbrecher begannen ihre `Karriere` mit Tieren, bis diese ihnen nicht mehr genug waren. Wer etwas gehört oder gesehen hat, soll sich bitte bei der Polizeiinspektion Hausleiten unter 059 133 3245 melden.“

Hierzu auch ein Bericht auf ORF – Bundesland heute – Niederösterreich.