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Hund wegen Feuerwerk entlaufen

Der schwarz-weiße Mischling Pongo wurde vor einigen Tagen durch ein Feuerwerk im Salzburger Stadtteil Fürstenbrunn schwer verschreckt.  Er lief seiner Besitzerin davon und verkroch sich zitternd im Eingangsbereich eines fremden Einfamilienhauses.

Die Bewohner kamen erst gegen 02:00 Uhr früh nachhause und fanden den verängstigten Hund. Vorrübergehend brachten sie das Tier in ihrer Garage unter und versorgten es mit Decken und Wasser. Am nächsten Morgen alarmierten sie die „Assisi-Hof“-Tierrettung, welche rasch die Besitzerin ausfindig machen konnte. Verzweifelt hatte diese bereits die nähere Umgebung nach ihrem tierischen Liebling abgesucht, jedoch ohne Erfolg.

Als die „Assisi-Hof“-Tierrettung Pongo am Tag darauf wieder zuhause ablieferte, war die Hundebesitzerin überglücklich, ihren geliebten Hund in die Arme schließen zu können.

Hund ‚Amadeus‘ von Jäger angeschossen

Und wieder ist es in Österreich passiert, Hund ‚Amadeus‘ wurde in der Gemeinde Attersee in Oberösterreich von einem Jäger angeschossen und einfach liegen gelassen. Leider trauriger Alltag für die Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzverein (ÖTV). „Fast täglich bekommen wir Meldungen von verärgerten Haustierbesitzern, die uns von dem Leid ihrer geliebten Fellnasen berichten,“ erläutert Harald Haslwanter, Vorstandsmitglied des ÖTV. „Immer wieder erzählen uns Menschen, dass ihre Hunde oder Katzen angeschossen nach Hause kommen, oder leider auch oft tot aufgefunden werden.“

Die verschiedenen Jagdgesetze der einzelnen Bundesländer in Österreich erlauben den Abschuss von Haustieren. Unter dem Begriff "Jagdschutz" soll das Wild vor Hunden und Katzen "geschützt" werden. So dürfen Hunde, die sich der Einwirkung ihres Halters entzogen haben und im Jagdgebiet umherstreunen, getötet werden. Seit Jahren setzt sich der Österreichische Tierschutzverein aktiv für eine Gesetzesänderung ein. In Wahrheit geht es beim Jagdschutz nicht um den Schutz der Wildtiere, sondern um den Schutz der Jagdbeute. Das Wild soll nicht durch freilaufende Hunde gestört und aus dem Revier vertrieben werden. Tiere werden getötet, um Tiere zu schützen, die anschließend von Jägern getötet werden.

In Österreich ist die Jägerschaft nicht verpflichtet, erschossene Haustiere zu melden. Haustierbesitzer bleiben meist im Unklaren über den Verbleib ihrer Lieblinge. Das legalisierte Töten von Haustieren durch Jäger entbehrt jeder Grundlage, wenn man die tatsächlichen Zahlen kennt: Jäger erschossen lt. Statistik Austria im Jagdjahr 2012/2013 jährlich knapp 900.000 Wildtiere, mehr als 10.000 Rehkitze werden jedes Jahr durch Mähdrescher verstümmelt oder getötet und knapp 80.000 Wildtiere kommen im Straßenverkehr zu Tode. Im Vergleich zu diesen horrenden Zahlen ist die Anzahl der tatsächlich von Hunden oder Katzen gewilderten Tiere verschwindend gering.

Der Jäger, der ‚Amadeus‘ angeschossen hat, gab zu, dass er dachte der Hund sei tot, daher ließ er ihn liegen und überließ ihn seinem Schicksal. Doch ‚Amadeus‘ hatte Glück im Unglück, er wurde von engagierten Anrainern gefunden und rasch zum Tierarzt gebracht. Der siebenjährige Border Collie-Mischling wurde sofort operiert und wird wohl keine bleibenden Schäden davontragen. Damit dieses Tierleid in Österreich ein Ende hat, unterstützen Sie den ÖTV im Kampf gegen diesen Missstand und unterzeichnen Sie die Petition ‚Für ein Haustierabschuss-Verbot‘ auf der Homepage des ÖTV: www.tierschutzverein.at

Schwanenbaby vor Ertrinken gerettet

Assisi-Hof Tierretter Uwe Gottschalk vom Österreichischen Tierschutzverein wurde wieder zum Einsatz gerufen. Ein Schwanenbaby drohte in Unterach am Attersee zu ertrinken. Das kleine Küken war aus dem Nest gefallen und musste vorsichtig wieder zu seinen Eltern gebracht werden. Zu guter Letzt konnte das Junge wieder im Nest deponiert werden, wo sich die Schwanenmutter sofort wieder um ihr Kleines kümmerte.

Die wichtigsten Irrtümer über Zecken

Mit steigenden Temperaturen erwachen auch wieder die Zecken aus ihrer Winterstarre. Der Österreichische Tierschutzverein hat die wichtigsten Irrtümer über Zecken zusammengefasst.

Unsere Meere ersticken in Plastik

Unsere Meere ersticken in Plastik

Unsere Meere ersticken im Müll. Wussten Sie, dass drei Viertel davon aus Plastik bestehen? Jedes Jahr verenden tausende Tiere an Mikroplastikpartikeln und Kunststoffteilen, die mit Nahrung verwechselt werden. Aber auch für uns Menschen hat der Dreck im Meer verheerende Konsequenzen.

Wie kommt der Müll ins Meer?

Plastik hat unseren Alltag fest im Griff. Denn: Der Kunststoff ist überall. Als Verpackungsmaterial für unsere Lebensmittel, als Isoliermaterial für Elektrogeräte, als Bestandteil unserer Kleidung und Schuhe und – getarnt als sogenanntes „Mikroplastik“ – auch dort, wo ihn nur die Wenigsten vermuten würden. Ja, sogar in unseren Shampoos, Duschgels, Lippenstiften und Make-Up-Fläschchen schwimmen mikroskopisch kleine Kunststoffteilchen. Aber wie gelangt das Plastik eigentlich ins Meer?

  • Abwasser: Kommen Produkte mit Mikroplastik in Benutzung, werden die Partikel auf direktem Wege ins Abwassersystem gespült. Nach dem heutigen Stand der Technik sind Kläranlagen jedoch noch keineswegs in der Lage, die für das menschliche Auge unsichtbaren Plastikteilchen aus dem Abwasser zu filtern. Also landen sie letztendlich im Meer.
  • Waschmaschinen: Textilien aus Kunstfaser oder Fleece verlieren bei jedem Waschgang rund 2.000 Fasern. Auch diese sind derart klein, dass sie weder durch  Waschmaschinensiebe noch durch Kläranlagen gefiltert werden und somit ebenfalls ins Meer gelangen.
  • Unsachgemäße Müllentsorgung: Vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern herrscht kaum Bewusstsein für Themen wie Recycling und Müllvermeidung. Über die Flüsse gelangen Unmengen von Müll ins Meer – auch aus Europa. In Gebieten, die viel Tourismus verzeichnen, wird Müll gerne an den Stränden deponiert oder sogar gleich im Wasser entsorgt.
  • Schiffe: Obwohl es weltweit verboten ist, Plastik im Meer zu entsorgen, kommt dies bei Schiffen sehr häufig vor. Einerseits wird der Müll vorsätzlich im Meer deponiert, andererseits kommt es auch immer wieder vor, dass Schiffe Teile ihrer Ladung und Container verlieren.
  • Fischfang: Auch der Fischfang trägt einen großen Anteil am Müll im Meer. So werden Netze und anderes Werkzeug bewusst im Meer entsorgt oder gehen verloren. Dazu gehören zum Beispiel die sogenannten Geisternetze, die vielen Tieren zum Verhängnis werden. Denn die Netze fischen und fischen unaufhörlich, rund um die Uhr. Unzählige Tiere verfangen sich darin und bezahlen dies mit ihrem Leben.

Insgesamt landen pro Jahr 8 Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer!

Müll Plastik
Durch achtlose Müllentsorgung und Mikroplastik gelangen jährlich 8 Mio. Tonnen Müll ins Meer.

Tiere verwechseln Plastik mit Nahrung

Vor allem die kleinen Plastikteile werden im Meer zum Riesenproblem, da sie von Meerestieren gerne mit Plankton oder anderer Nahrung verwechselt werden. In mehreren Studien wurde Mikroplastik in den Organismen von Fischen, Muscheln, Krabben und weiteren Meerestieren nachgewiesen. Tiere, die Plastik fressen, werden krank und verenden qualvoll. Auch Vögel verwechseln immer wieder Teile von Plastiktüten, Einweg-Rasierern, PET-Flaschen und Zahnbürsten mit Nahrung und ersticken, verhungern mit vollem Magen oder verenden an tödlichen Verstopfungen.

Plastik an unseren Stränden
Plastikmüll wohin man sieht … ein erschreckender Anblick!

Plastik im Magen: 93 Prozent der Vögel betroffen

Bei einer Untersuchung der sogenannten Eissturmvögel – Hochseevögel, die ihr Futter hauptsächlich aus dem Meer beziehen – fanden Wissenschaftler in 93 Prozent der Fälle Plastik in den Mägen der Tiere. Schätzungen zufolge soll bis 2050 so gut wie jeder Meeresvogel Plastik im Magen aufweisen. Neben Fischen, Muscheln und Seevögeln sind auch Meeressäuger betroffen, wie etwa Lederschildkröten und Wale.

Viele Tiere verwechseln Plastik mit Nahrung
Der Anfang vom Ende: Viele Tiere verwechseln Plastik mit Nahrung.

Plastik in der Nahrungskette

Studien zeigen, dass 10 bis 40 Prozent der Fische, 60 bis 80 Prozent der Krustentiere und 75 Prozent der Schalentiere, wie Miesmuscheln oder Austern, eine massive Belastung mit Mikroplastik aufweisen. Problematisch auch deshalb, weil sich Umweltgifte besonders gerne an Plastikartikeln ablagern und gemeinsam mit diesen auf unseren Tellern landen. Aber auch auf andere Arten gelangt Plastik indirekt in die Nahrungskette – wussten Sie, dass das Plastik, mit denen Wurst und Käse verpackt wird, Weichmacher ausdünstet? Dieser kann sich wiederum in unseren Organismen ablagern – vor allem Weichmacher wie Bisphenol A (BPA) steht als Ursache für Unfruchtbarkeit, Krebs und Verhaltensstörungen in Verdacht.

Auch unsere Lebensmittel sind mit Plastik verpackt
Auch unsere Lebensmittel sind in Plastik verpackt – dieses kann gefährliche Weichmacher ausdünsten.

Abbau von Plastik dauert 400 Jahre

Einmal weggeworfen, dauert es 350 bis 400 Jahre, bis Kunststoff abgebaut werden kann. Dennoch beträgt die weltweite Kunststoffproduktion im Jahr noch immer 240 Millionen Tonnen. Kein Wunder, denn die Nachfrage ist groß: Wir trinken aus Plastikflaschen und Strohhalmen, nutzen Einmalrasierer, kaufen in Plastik eingeschweißte Lebensmittel und peelen unsere Haut mit winzigen Plastikpartikeln.

Mehr Mikroplastik als Plankton

Mittlerweile gibt es Meeresareale, in denen der Bestand an Mikroplastikpartikeln jenen an Planktonteilchen überwiegt. Immer wieder werden auch Urlaubsinseln von Plastikmüll überschwemmt, woraufhin sich Menschen für sogenannte „Beach Cleanups“ zusammenschließen, um mit vereinten Kräften die Strände zu säubern. Eine Dauerlösung für die weltweite Plastikproblematik ist das natürlich nicht.

Junge sammelt Plastik am Strand seiner Heimatinsel
Auch die sogenannten „Beach-Cleanups“ sind leider keine Dauerlösung für das globale Plastikproblem.

Helfen Sie mit – vermeiden Sie Plastik!

Jeder von uns kann einen kleinen Beitrag leisten:

  • Vermeiden Sie Plastiktüten und -verpackungen: Mittlerweile gibt es einige Supermärkte, die ihre Ware verpackungsfrei anbieten. Zum Lebensmitteleinkauf bietet sich das Mitnehmen  wiederverwendbarer Tüten und Körbe an.
  • Vermeiden Sie Plastikflaschen: Für PET-Flaschen gibt es bereits tolle und gesündere Alternativen aus Edelstahl oder Glas.
  • Vermeiden Sie Wegwerfartikel: Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Einmalartikel wie Strohhalme, Slipeinlagen und Einmalrasierer. Auch Binden mit Plastikfolie und in Plastik verpackte OBs sollten vermieden werden – eine tolle Alternative dazu ist die sogenannte Menstruationstasse.
  • Vermeiden Sie den Kauf von Artikeln, die Mikroplastik enthalten: Mikroplastik steckt in Kaugummi (Polymere), Fleece, Socken, Strumpfhosen und Leggins; Putztüchern, Pfannen mit Teflon-Beschichtung, vielen Zahnpasten, Haarshampoos, Duschgels, Körperpeelings, Seifen und Sonnencremes sowie in Kosmetikprodukten wie Make-Up, Rouge, Wimperntusche und Nagellack. Bitte verwenden Sie keine Kosmetika, die Mikroplastik enthalten. Ob ein Produkt frei von Mikroplastik sind, erfahren zum Beispiel über kostenlose Apps wie „Codecheck“. Über das Smartphone scannen Sie den Barcode des Produktes und erhalten umgehend eine Übersicht über dessen Inhaltsstoffe.
    Inhaltsstoffe wie Acrylates Copolymer (AC), Acrylates Crosspolymer (ACS), Polyamide (PA, Nylon), Polyacrylate (PAK), Polyethylen (PE), Polyethylene glycol (PEG), Polyethylenterephthalat (PET), Polymethylmethacrylat (PMMA), Polypropylen (PP), Polypropylene glycol (PPG), Polystyren (PS), Polyurethan (PUR), Polyquaternium (PQ), Teflon (EFP, PFEP) deuten darauf hin, dass ein Produkt Mikroplastik enthält.
  • Mülltrennung: Trennen Sie Müll gewissenhaft!
  • Nehmen Sie an Aufräumaktionen Teil: In vielen Orten und Städten gibt es Aufrufe, sich an der Beseitigung von Müll aus der Landschaft zu beteiligen. So kann auch der störende Plastikmüll aus der Umwelt entfernt werden.

Helfen Sie mit, Plastik zu vermeiden – die Tiere, die Umwelt und Ihre Gesundheit werden es Ihnen danken!

35 Katzenbabys brauchen dringend Unterstützung

Der Österreichische Tierschutzverein muss derzeit 48 Katzen versorgen, darunter 35 Jungtiere. Bis die kleinen Samtpfoten bereit für ihre zweite Chance sind, ist der Hunger groß. Wir bitten um Sach- sowie Geldspenden!

Vogeldrama wegen Angelschnur

Der gestrige Einsatz des Österreichischen Tierschutzvereins galt einer Möwe, die sich in einer Angelleine verheddert hatte. Trotz größter Eile und aller Mühe konnte die Tierärztin das Tier nur noch von seinen Qualen erlösen.

Leider ist dies kein Einzelfall. Viele Menschen können sich gar nicht vorstellen, was das für die Tiere bedeutet. Es wurden schon Schwäne gefunden, die an den Füßen mit  Angelschnur aneinander gefesselt waren. Nicht nur die Bewegungsfähigkeit leidet darunter, oft schneidet die Schnur in das Fleisch ein und führt zu schlimmen Entzündungen. Ohne unsere Hilfe wären diese Tiere gestorben. In einem anderen Fall hatte ein Haubentaucher die Angelleine dagegen eng um den Schnabel gewickelt, er ist verhungert.

Niemand weiß, wieviele Wildvögel jährlich durch achtlos weggeworfenes Angelzubehör Schaden nehmen oder gar sterben. Es geht dabei auch nicht nur um Nylonschnüre, sondern auch um Kunstoffköder oder Haken. Obwohl meist Wasservögel betroffen sind, gab es auch schon viele Fälle von Sing- und Greifvögeln, die an Anglerzubehör elendig zugrunde gingen. 

Der Österreichische Tierschutzverein appelliert dringend an alle Angler, am Ende ihres Ausflugs alles, auch ihren Müll, wieder säuberlich einzupacken und darauf zu achten, dass nichts liegen bleibt. Auch Spaziergänger sind aufgefordert, derart gefährlichen Müll aufzusammeln und zu entsorgen, da z.B. Plastik viele Jahrzehnte nicht verrottet. Danke für Ihre Mithilfe!

Tag der offenen Tür am 18.07.2015

Am Tag der offenen Tür am 18.07.2015 bietet der Österreichische Tierschutzverein allen TierfreundInnen die Gelegenheit, den "Franz von Assisi-Hof II" in St. Georgen an der Leys kennenzulernen. Besuchen Sie die vielen geretteten Hunde, Katzen, Pferde, Schweine, Lamas, Ziegen, Schafe, Hasen, Tauben, Hühner, Enten und Gänse auf diesem wundervollen Areal. Das Team des ÖTV informiert Sie gerne über die Arbeit auf den "Assisi-Höfen" u.v.m. Für leibliches Wohl ist bestens gesorgt. Auch die Kleinen kommen nicht zu kurz. Sie können sich bei unserer tierischen Mal- und Bastelecke kreativ austoben und viel über den richtigen Umgang mit Tieren lernen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch von 11 – 17 Uhr

"Franz von Assisi-Hof II"
Mitteröd 11
3282 St. Georgen an der Leys
Tel: 0664/8468246

Stoppt das Stopfen!

Die Aktion "Stoppt das Stopfen" zur Aufklärung über die Haltungsbedingungen von Stopfgänsen des Österreichischen Tierschutzvereins am Wiener Stephansplatz am 06.11.2015 war ein voller Erfolg. Viele Passanten und Tierfreunde informierten sich am Infostand des Österreichischen Tierschutzvereins über die Haltungsbedingungen von Gänsen aus Stopfgänsemast, die vorwiegend aus Frankreich, Ungarn und Polen stammen.

Beim "Stopfen" werden Mastgänse meist in körperenge Käfige gesperrt, denn Bewegung bremst das Leberwachstum. Dann wird den armen Kreaturen über 21 Tage bis zu drei Mal täglich ein langes Metallrohr in den Hals gerammt und dabei rund ein Kilo Maisbrei in den Magen gepumpt. Halsverletzungen, Knochenbrüche, Platzen der Mägen und andere Qualen nimmt man für die billige Fleischproduktion bewusst in Kauf.

Über 80% der Tiere, die als "Martinigansln" auf unseren Tellern landen, werden mittels "Stopfen" gezüchtet. Aufgrund einer Gesetzeslücke sind dem Import für Gastronomie und Handel Tür und Tor geöffnet. Der Österreichische Tierschutzverein ruft daher auf: Eine Kennzeichnung hinsichtlich Herkunft und Haltungsart soll auch für die Gastronomie verpflichtend und eingeführt werden!

Hund Maxi brauchte Hilfe

Da Herr Rudi akut krank wurde, wusste man nicht so Recht wohin mit dem seinem Hund Maxi. Der Österreichische Tierschutzverein kam zur Hilfe und nahm den Vierbeiner in Pflege.

So schnell kann es gehen, Herr Rudi ging es plötzlich schlecht und er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Da er mit seinem Hund Maxi allein lebt und keine Verwandten zur Stelle waren, musste eine rasche Lösung für die Unterbringung der Fellnase gefunden werden. Freunde und Bekannte von Herrn Rudi haben dann an die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins gedacht und sogleich angerufen. Natürlich war der Österreichische Tierschutzverein hier gleich zur Stelle und nahm Maxi bei sich auf einem seiner Assisi-Höfe auf. Die Freunde von Herrn Rudi haben auch noch fleißig Geld gesammelt, um Maxi einen Haarschnitt zu ermöglichen, damit er es etwas leichter hat unter dem dicken Fell bei den hohen Temperaturen. „Maxi fühlt sich sehr wohl bei mir auf dem Assisi-Hof, auch wenn er sein Herrchen merklich vermisst,“ erzählt Uwe Gottschalk, Assisi-Hof Leiter und Betreuer von Maxi. Der Österreichische Tierschutzverein hofft, dass Herr Rudi bald wieder gesund wird und seinen Maxi bald wieder zu sich nehmen kann.