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Welttag der Katzen am 8. August

Jedes Jahr landen unzählige Streunerkatzen in Österreichischen Tierheimen. Tierleid, das vermieden werden könnte – der Österreichische Tierschutzverein appelliert an alle Tierfreunde, die gesetzlich vorgeschriebene Kastrationspflicht für Freigängerkatzen einzuhalten.

Es gibt kaum ein Tier, das uns Menschen so fasziniert wie die Katze. Mit ihrer Anmut und Unabhängigkeit zieht sie uns seit Jahrtausenden in ihren Bann. Laut Schätzungen leben mehr als 1,5 Millionen Katzen in Österreich. Nicht umsonst zählen die samtweichen Stubentiger zum beliebtesten Haustier. Zugleich wird jedoch kein anderes Tier häufiger in Tierheimen abgegeben oder ausgesetzt. Ein großes Problem ist die Überpopulation und rasante Vermehrung verwilderter Streunerkatzen. Schuld daran sind vor allem unkastrierte Hauskatzen mit Freigang. Zum Welttag der Katzen fordert der Österreichische Tierschutzverein alle Haustierbesitzer auf, unnötiges Tierleid zu vermeiden und die gesetzliche Kastrationspflicht für Freigängerkatzen strikt umzusetzen.

In Österreich herrscht Kastrationspflicht  

Seit 1. Jänner 2005 gibt es in Österreich eine gesetzliche Kastrationspflicht für Katzen. Betroffen sind alle männlichen und weiblichen Tiere mit Freigang. Ausgenommen hingegen sind reine Wohnungskatzen, die zur kontrollierten Zucht verwendet werden, sowie Katzen, die in bäuerlicher Haltung leben. Bei Nichteinhaltung droht dem Katzenbesitzer eine saftige Strafe von bis zu € 3.750,-.

Tierleid vermeiden

Ab dem 5. Monat sind Katzen geschlechtsreif und werfen im Durchschnitt zweimal im Jahr drei bis sechs Junge. Nicht kastrierte Freigängerkatzen vermehren sich dadurch unkontrolliert, was zu einem rasanten Anstieg der Population wilder Katzen führt. Viele von ihnen streunen danach völlig schutzlos durch die Straßen, sind geplagt von Hunger und Krankheit und landen oftmals in Tierheimen oder sterben sogar qualvoll. „Viele Tierfreunde begehen einen fatalen Fehler, wenn sie Streunerkatzen füttern, denn dies begünstigt zusätzlich die unkontrollierte Vermehrung der Tiere“, weiß Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins.  „Wer sich um Streunerkatzen kümmern möchte, sollte die Tiere am besten medizinisch versorgen, sie impfen und in jedem Fall kastrieren lassen“, so Hemetsberger weiter. Eine Kastration schützt auch gegen die Ausbreitung von Katzenkrankheiten wie Leukose, Katzenschnupfen oder Katzenseuche, die zunehmend auch freilaufende Hauskatzen gefährden.

Vorteile einer Kastration

Kastrationen bringen neben der Eindämmung der unkontrollierten Vermehrung viele andere Vorteile für Katzenhalter. Bei Hauskatzen wird durch den Kastrationsvorgang  unerwünschtes Markieren unterbunden, Wohnung und Haus bleiben sauber.  Das Gemüt kastrierter Tiere ist außerdem viel ruhiger, es kommt nur noch selten zu Rang- und Revierkämpfen. So tragen die Tiere auch keine Verletzungen davon und führen ein entspanntes Leben bis ins hohe Alter.

Drama um Hündin Luna

Luna, als es ihr noch gut ging
Luna, als es ihr noch gut ging

Als Welpe sollte Luna ertränkt werden, doch die sanfte American Staffordshire Terrier Hündin hatte Glück: Maria B. befreite Luna aus der trostlosen Lage und schenkte ihr im Familienkreis mit zwei kleinen Kindern ein neues Zuhause mit viel Liebe und Geborgenheit. „Luna hat unserem Kleinsten sogar das Laufen beigebracht“ so die Mutter über die treue vierbeinige Weggefährtin. Doch das Schicksal hält noch eine schwere Prüfung für Luna bereit, die auch die gesamte Familie sehr belastet. Die Untersuchung eines Kreuzbandrisses brachte Schreckliches ans Tageslicht.

Neues Zuhause vermittelt!

Gute Neuigkeiten!
Die beiden Welpen, die am 07.02.2016 bei Hallwang in Salzburg ausgesetzt und von unserer Tierrettung aufgegriffen wurden, haben ein neues Zuhause gefunden. Trotz Aufruf zur Mithilfe konnten die ursprünglichen Besitzer leider nicht ausfindig gemacht werden.
Nun aber haben wir beide Hunde an liebevolle Tierfreunde vermittelt, bei denen sie ein schönes Heim gefunden haben.

Todkranker Hund herzlos ausgesetzt

Kürzlich wurde die „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins wegen eines herrenlosen Hundes nach Eugendorf bei Salzburg gerufen. Er war Mitarbeitern der Fressnapf-Filiale aufgefallen, die daraufhin die Tierrettung verständigten.

Der freundliche Vierbeiner ließ sich von unseren Mitarbeitern problemlos einfangen und abtransportieren. Mittels Chiplesegerät können entlaufene Hunde, sofern sie gechippt und registriert sind, ihren rechtmäßigen Besitzern gleich wieder zurückgebracht werden. In diesem Fall wurde die Chipnummer jedoch nicht registriert, daher kann der Hund auch niemandem zugeordnet werden.

Der schreckliche Verdacht: Der Hund wurde vermutlich von den Besitzern ausgesetzt, damit sie keine Tierarztkosten bezahlen müssen. Die routinemäßige  tierärztliche Untersuchung ergab nämlich, dass das Tier schon seit Längerem in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand war. Starke Entzündungen, z.B. des Darms, des Harnleiters und der Speicheldrüse waren erst der Anfang. Eine sofort begonnene Behandlung zeigte leider keine Wirkung und schweren Herzens wurde die Entscheidung getroffen, den Hund von seinem Leid zu erlösen.

Einen leidenden, hilflosen Hund einfach seinem Schicksal zu überlassen ist nicht nur unmoralisch, sondern auch ungesetzlich. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, setzen wir daher eine Prämie von 500 EURO aus. Solche Leute sollten nie wieder einen Hund halten dürfen.

 

 

Reptilienbörsen sorgen für weitere ausgesetzte Schlangen

Nachdem in den letzten Wochen vermehrt ausgesetzte Reptilien gefunden wurden, kam eine öffentliche Diskussion über das Verbot der Haltung von Würge-, Riesen- und Giftschlangen auf. Dem Österreichischen Tierschutzverein ging diese nicht weit genug, er fordert ein generelles Verbot der Haltung und des Verkaufs von exotischen Tieren.

Der Trend zur Haltung von Reptilien hat sich in den letzten Jahren massiv verstärkt. Maßgeblich tragen dazu Veranstaltungen wie die „Exotica“ bei. Doch der finanzielle Aufwand für die Ausstattung ist deutlich höher als der Kaufpreis der Tiere. (Gekkos, Skorpione und kleine Schlangenarten sind ab € 20,00 zu haben). Auch die Körpergröße und das Alter, das manche Reptilien erreichen können, werden gern unterschätzt. Die beliebte Boa Constrictor wird häufig über 2 Meter lang und kann älter als 20 Jahre werden. Für ein passendes Terrarium mit Wärmelampe und Luftbefeuchter muss mit einer Investition von mindestens € 1000,00 und hohen laufenden Stromkosten gerechnet werden. Viele Halter sind sich der Anforderungen nicht bewusst und versuchen früher oder später, das Tier wieder loszuwerden. Meist werden die Tiere einfach ausgesetzt. Hunderte Tiere sind jährlich betroffen.

Schlangen, Spinnen, Skorpione und Echsen sind Wildtiere, ihre Haltung erfordert hohe Sachkenntnis. Viele Tiere leiden stumm unter unsachgemäßer Haltung und sterben nach monatelangem Martyrium qualvoll. Aus diesem Grund tritt der Österreichische Tierschutzverein für ein generelles Haltungs- und Verkaufsverbot von „Exoten“ ein. Während derartiger Messen sterben etliche Tiere oder entkommen aus ihren Behältern. Sie werden nach der Veranstaltung zusammengekehrt und in die Mülltonnen entsorgt.

In den Sümpfen von Florida ausgesetzte Pythons (geschätzte Anzahl liegt zwischen 5.000 und 180.000 Exemplaren) haben sich angesiedelt und bedrohen bereits verschiedene heimische Säugetiere.

Viele ausgesetzte Exoten gehen bei niedrigen Temperaturen elendig zugrunde, aber z.B. Schildkröten aus Nordamerika könnten bei den Klimaverhältnissen in Österreich überleben und heimische Arten bedrohen. „Die Haltung von Exoten ist Tierquälerei, bedroht unsere heimische Artenvielfalt, und manche Arten sind auch eine Gefahr für den Menschen“, bringt es Susanne Hemetsberger, Geschäftsführerin des Österreichischen Tierschutzvereins abschließend auf den Punkt.

Fiaker – Tierquälerei als Touristenattraktion

Die sommerliche Hitzewelle hat Österreich erreicht. Da sucht sich jeder so schnell wie möglich ein schattiges Plätzchen. Nicht so die Fiakerpferde, die bei brütender Hitze durch die Straßen in Wien und Salzburg ihre Kutschen ziehen müssen.

Pferde haben in einer Großstadt nichts zu suchen! Der heiße Asphalt gefährdet ihre Thermoregulation und der permanente Lärm führt zu starkem Stress.

Immer wieder kommt es vor, dass ein Pferd auf offener Straße zusammenbricht. Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein bereits seit vielen Jahren die Abschaffung der Fiaker.

Pferde können niemals artgerecht vor Fiakerkutschen gespannt werden. Sie sind Fluchttiere, die viel Raum benötigen. Durch die Scheuklappen wird ihre Wahrnehmung eingeschränkt, der Verkehrslärm bedeutet für die Pferde zusätzlich enormen Stress.

Dem Tierschutz kann letztlich nur durch die Abschaffung der Fiaker entsprochen werden. In bedeutenden Städten wie London, Paris, Toronto und Peking sind die Pferdekutschen bereits von den Straßen verschwunden, ohne dass deswegen dem Tourismus in diesen Städten Schaden entstanden ist

Österreichischer Tierschutzverein auch auf Facebook

Gute Neuigkeiten für Tierfreunde! Der Österreichische Tierschutzverein möchte seine Präsenz auf Facebook auch dazu nutzen, ein neues, liebevolles Zuhause für seine "Assisi-Hof"- Tiere zu finden. Auch für die Unterstützung verschiedener Tierschutzthemen, zum Beispiel für ein Verbot des Haustierabschusses, eignet sich das Portal hervorragend. Bitte die Infos an Freunde weiterschicken und damit Tieren helfen.

www.facebook.com/tierschutzvereinoe

Streunerkatzen vor Wintereinbruch gerettet

Gleich vier Katzenkinder hat eine der Streunerkatzen erst vor zweieinhalb Monaten auf dem Campingplatz geboren. Die junge Katzenfamilie und die anderen männlichen Streuner haben mit ihren nächtlichen Aktivitäten für Ärger gesorgt. Ruhe für erholsamen Schlaf fanden die Campingplatzbewohner in letzter Zeit selten, da die Kater lautstark um die einzige Katze in der „Miezen –WG“ kämpften.

Eine Tierfreundin unter den Campern hat sich der Sache nun beherzt angenommen. Die elf Wochen alten Katzenbabys wurden mit viel Liebe vorsichtig an Menschen gewöhnt. So gelang es dann ganz leicht, die Samtpfoten einzufangen und den Umzug auf den fürsorglichen „Assisi-Hof VII“ in Frankenburg zu meistern. „Die jungen Tiere hätten einen Wintereinbruch, der jederzeit passieren kann, nicht überlebt. In zwei bis drei Wochen sollten die Kätzchen so weit an Menschen gewöhnt sein, dass wir sie an liebevolle Besitzer vergeben können“, hofft Oliver Hingsamer, Leiter des „Assisi-Hofes VII“ in Frankenburg.

Die restlichen Streuner werden nun ebenfalls eingefangen, kastriert und wieder laufen gelassen.

Ice Bucket-Spenden unterstützen Tierversuche

Eiswasser über den eigenen Kopf schütten und im Internet posten – was für ein vermeintlicher Spaß für alle Teilnehmer und „Zuseher“. Die Ice Bucket Challenge ist weltweit in aller Munde und soll außerdem mit Spendengeldern einem guten Zweck dienen. Dass diese Mittel leider auch für Tierversuche eingesetzt werden und die Wasserverschwendung eine völlig sinnlose Aktion darstellt, hat bis jetzt kaum jemand bedacht.

Der Erfolg der Ice Bucket Challenge kennt keine Grenzen: innerhalb eines Monats flossen rund 100 Millionen an Spendengelder an die ALS Association (ALSA) in den USA. Die seltene Nervenkrankheit erhielt diesen Sommer dadurch gesteigerte Beachtung in der Weltöffentlichkeit. Wer offiziell im Internet nominiert wird, soll sich entweder einen Kübel mit Eiswasser über den Kopf schütten oder für ALS spenden. Mittlerweile hat sich gezeigt: die meisten Teilnehmer machen beides.

Der erfolgreichsten Internet-Kampagne des Jahres kann sich kaum jemand entziehen, der öffentliche Druck der Community ist zu groß. So verging kaum ein Tag ohne neue Eisduschen internationaler Prominenter wie Mark Zuckerberg, Bill Gates, Justin Bieber oder sogar Barack Obama.

Doch kritische Stimmen mehren sich! Der traurige Aspekt an der Aktion: die Heilung der Nervenkrankheit ALS wird mit Tierversuchen erforscht. Das bedeutet, wer dafür spendet, unterstützt das systematische zu Tode Quälen von wehrlosen Versuchstieren. Die ALS-Gesellschaft setzt bei ihren Forschungen auf sogenannte „Tiermodelle“, wie es im lebensverachtenden Jargon heißt. Hauptsächlich werden genmanipulierte Mäuse und Ratten verwendet, die das komplexe Krankheitsbild des Menschen gar nicht abbilden können. Die Tiere leiden daher umsonst an fortschreitenden Lähmungen und sterben qualvoll.

Die Eiswürfel-Selbstdarsteller verschwenden leider auch wertvolles Trinkwasser, das weltweit immer kostbarer wird und mit dem man bewusst umgehen und haushalten sollte, anstatt es aus Jux und Tollerei bei einem unüberlegten Hype zu verschwenden.

Der Österreichische Tierschutzverein ruft daher auf, ALS-Tierversuche nicht mit Spenden zu unterstützen und die sinnlose Wasserverschwendung zu stoppen! Wer trotzdem spenden möchte, sollte tierversuchsfreie Tests mit menschlichen Zellen, Computersimulationen oder Biochips unterstützen.

Urlaubsopfer Haustiere

Haustiere aussetzen ist gesetzlich verboten!

Während die Menschen in den Sommerurlaub fahren, bleiben zahlreiche Haustiere zurück. Leider erschreckenderweise oft an Raststätten, Parkplätzen, Innenstädten oder auf Feldern, wo sie ausgesetzt wurden. Ein verantwortungsloses Trauerspiel, das sich jährlich wiederholt. Der Österreichische Tierschutzverein ruft dazu auf, sich rechtzeitig um eine angemessene Unterkunft für seinen (geliebten) Vierbeiner umzusehen und gibt Lösungsansätze mit auf den Weg.