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Welttierschutztag 2015

Seit 1931 wird der 4. Oktober offiziell als Welttierschutztag begangen. Der internationale Aktionstag ist zugleich Namenstag des Heiligen "Franz von Assisi", der als erster, engagierter Tierschützer bekannt ist. Die „Assisi-Höfe“ des Österreichischen Tierschutzvereins stehen das ganze Jahr über täglich offen für notleidende oder heimatlose Tiere.  

Nicht nur der 4. Oktober, sondern 365 Tage im Jahr gelten für den Österreichischen Tierschutzverein als Welttierschutztag. Auf den „Assisi-Höfen“ leben die Tierpfleger rund ums Jahr mit und für Tiere, denen sonst ein fürsorgliches Zuhause fehlt. In diesen Zufluchtsstätten werden (derzeit in Ober- und Niederösterreich) mittlerweile mehr als 400 notleidende Tiere betreut. Oft wurden die armen Geschöpfe zuvor gequält, verletzt oder einfach herzlos ausgesetzt.

Die Einsätze der „Assisi-Hof“-Tierrettung retten – oft in letzter Minute -rund um die Uhr Tierleben  und bringen wieder Hoffnung und Sicherheit für verschreckte Tiere.

Auf den großzügigen „Assisi-Höfen“ erholen sich die bedürftigen Tiere meist rasch: sie genießen hier viel Freiheit, Zuwendung und artgerechte Pflege. Sobald sie wieder vermittelbar sind, können sie an einen neuen Pflegeplatz vergeben werden oder am „Assisi-Hof“ einen beschützten Lebensabend verbringen.

Gelebter Tierschutz jeden Tag

Der Welttierschutztag sollte für jeden Einzelnen ein Anlass sein, zu überdenken, in welcher Hinsicht das Wohl der Tiere besonders im Argen liegt. Viele Tiere werden heute unüberlegt aus einer spontanen Laune heraus im Internet bestellt, um schon bald darauf das Interesse an ihnen wieder zu verlieren. Süßer Babynachwuchs in Tiergärten wird immer noch medial bejubelt, anstatt die wahren Hintergründe dieser Tiergefangenschaft zu beleuchten. In der Jägerschaft machen sich immer mehr „schießwütige, schwarze Schafe“ breit und überschatten das vormals positive Image der Heger und Pfleger für Wild und Wald. Stellen Sie sich doch im Supermarkt öfters die Gewissensfrage zum Thema Fleischkonsum: muss es wirklich regelmäßig das Billigfleisch sein, das nachweislich nur aus Massentierhaltung stammen kann? Oder wäre ein Verzicht, zumindest ab und an und damit weniger Tierleid nicht ein schöner Vorsatz für den Welttierschutztag?

Wir appellieren an jeden Einzelnen und die zuständigen Behörden im Speziellen, mehr Engagement und Respekt im Umgang mit Tieren zu zeigen.
Schauen Sie nicht weg, wenn Sie Tierleid sehen! Besonders die Politik ist gefordert im Sinne der Tiere für Verbesserungen zu sorgen. Tiere haben nichts von Versprechen, nur von Taten!

Bitte unterstützen Sie die lebensrettende Arbeit des Österreichischen Tierschutzvereins mit Ihrer Spende!
Spendenkonto: IBAN AT30 6000 0000 9001 2022

Tipp für Tierhalter – der Haustier-Schutzengelpaket

Das Liebste sicher betreut – mit dem neuen HAUSTIER-SCHUTZENGELPAKET der Tierfreunde Österreich

„Was passiert mit meinen Haustieren, wenn ich wegen eines Unfalls oder einer schweren Krankheit nicht mehr selbst in der Lage bin, sie zu versorgen“?

Diese Sorge beschäftigt viele Tierhalter und wird häufig an den Österreichischen Tierschutzverein herangetragen. Denn selbst Familie und Freunde können oft nicht zu 100% für Hunde, Katzen oder Kleintiere da sein.  Vor allem alleinstehende Tierhalter sind in solchen Situationen auf Unterstützung angewiesen.

Eine Lösung bietet jetzt ein Kooperationspartner des Österreichischen Tierschutzvereins, die TIERFREUNDE ÖSTERREICH, mit dem „HAUSTIER-SCHUTZENGELPAKET“. Dieser stellt die Rettung von Hunden, Katzen und Kleintieren bei Unfall und Krankheit der Tierbesitzer sicher, organisiert die Betreuung der Tiere und übernimmt die Betreuungskosten bis 1.200 EUR.

Der „HAUSTIER-SCHUTZENGELPAKET“ beinhaltet:

  •   Füttern, Futter kaufen, Gassi-Gehen, Reinigen, Organisation von Tierarztbesuchen.
  •   Übernahme der anfallenden Kosten bis 1.200 EUR!
  •   Betreuung der Tiere durch einen Tiersitter, in einer Tierpension oder durch einen selbst gewählten Bekannten des Halters.
  •   Rettung eingesperrter Haustiere, wenn ihre Halter unterwegs einen Unfall haben und nicht mehr ansprechbar sind.

Auch in schwerwiegenden Fällen bietet der „HAUSTIER-SCHUTZENGELPAKET“ den Haltern und ihren tierischen Lieblingen das Plus an Sicherheit. Durch einen Notfallschlüsselanhänger, sowie einem Notfallsticker für die eCard im SOS-Design sehen Rettungskräfte sofort, dass Tiere zu Hause eingesperrt sind und gerettet werden müssen.

Mit dem „HAUSTIER-SCHUTZENGELPAKET“ nehmen die TIERFREUNDE ÖSTERREICH vielen Tierbesitzern eine weitere große Sorge, für die es bisher keine Lösung gab. Nachdem bereits Österreichs größte VORTEILSWELT für Haustierbesitzer, der erste HAUSTIER-NOTRUF, sowie Österreichs beste HUNDEHAFTPFLICHTVERSICHERUNG  zu den INNOVATIONEN der jungen Organisation zählen, ist der HAUSTIER-SCHUTZENGELPAKET eine weitere WICHTIGE  Lösung für Österreichs Haustierbesitzer.

Weitere Informationen über die TIERFREUNDE ÖSTERREICH – Österreichs Club für Haustierbesitzer – erhalten Sie hier.

Jagdunfälle häufen sich: Wir fordern eine Null-Promillegrenze bei der Jagdausübung

Seit Beginn der Jagdsaison kommt es wieder vermehrt zu tragischen "Verwechslungen". Ein im Dunkeln "versehentlich" geschossenes Fohlen, ein Schuss in ein Wohnzimmerfenster anstelle auf ein Reh – für Jagdunfälle gibt es viele Ursachen. Ein bekanntes Problem: Alkohol.

Nach der haarsträubenden Tierquälerei an einem kranken Rehbock auf Privatgrund (gegen den vom Österreichischen Tierschutzverein angezeigten tatverdächtigen Jäger laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft) reißen die dramatischen Vorfälle im Zusammenhang mit Waidmännern nicht ab. Ein Schuss in ein Fenster anstatt auf ein Reh oder ein erschossener Golden Retriever, der danach in einem Fuchsbau versteckt wurde, lösen beim nicht-jagenden Teil der Bevölkerung blankes Entsetzen aus.

Für den vorläufig unrühmlichen Höhepunkt sorgte nun ein Jäger in Oberösterreich, der ein 15.000 EUR teures Rassefohlen mit einem Wildschwein verwechselte und den Abzug drückte. Das Tier konnte nicht mehr gerettet werden und musste von seiner Besitzerin eingeschläfert werden. Allein im letzten Monat wurden gleich mehrere, zum Teil schwere, Jagdunfälle bekannt, bei denen auch Menschen verletzt wurden.

Für Unfälle bei der Jagdausübung gibt es mehrere Ursachen: Unerfahrene Jäger haben oft die sog. "Jagdhitze": übereifrig werden sicherheitstechnische Aspekte außer Acht gelassen. Neben Unachtsamkeit führt auch schlechtes Sehen aufgrund von Überalterung in der Jägerschaft zu tragischen Unfällen.

Der Blick eines Jägers wird aber leider allzu oft aus einem anderen Grund getrübt: Alkohol. Flachmänner mit Jagdmotiven sind ebenso bekannt wie leere Alkoholflaschen in der Umgebung von Hochsitzen – ein beliebtes Mittel, um sich beim Ansitzen "von innen" zu wärmen. Auch bei Gesellschaftsjagden ist häufig Hochprozentiges im Spiel. Die Folge: Jagdunfälle und die Gefahr, sich selbst und andere Personen schwer zu verletzen, steigen enorm an; Tiere werden nicht sauber getroffen und müssen unnötig leiden. Für den Österreichischen Tierschutzverein steht fest: Die Kombination Alkohol und Schusswaffen stellt eine Lebensgefahr für Mensch und Tier dar.

Aus diesem Grund fordert der Österreichische Tierschutzverein:

  • Festlegung einer Null-Promille Grenze bei der Jagd in den einzelnen Jagdlandesgesetzen; ein Zuwiderhandeln muss den Entzug der Jagdkarte zur Folge haben;
  • Verpflichtender Alkotest nach Jagdunfällen;
  • Psychologische Überprüfung von angehenden Jägern;
  • Regelmäßige Augenkontrolle bei Jägern ab einem Alter von 50 Jahren

Die sich – trotz unterschiedlicher Landes-Jagdgesetze – wiederholenden gesetzlichen Voraussetzungen für den Entzug der Jagdkarte – nämlich das Fehlen der sog. "Verlässlichkeit" bzw. "unvorsichtiges Führen der Waffe" – reichen in der Regel nicht aus, um alkoholisierten Jägern gleich beim ersten Mal die Jagdkarte entziehen zu können; erst bei gravierendem Fehlverhalten oder mehrmaligem Jagen unter Alkoholeinfluss wird es in der Praxis zum Entzug der Jagdkarte kommen. Das begünstigt Jagdunfälle unter Alkoholeinfluss und gefährdet die allgemeine Sicherheit.

Nur die klare gesetzliche Festschreibung einer Null-Promille-Grenze in allen Landesjagdgesetzen samt Jagdkartenentzug bei Verstoß dagegen, könnte Abhilfe schaffen. Dies würde auch dem allgemeinen Sicherheitsbedürfnis in Bezug auf den Waffenbesitz von Privatpersonen Rechnung tragen und viel Tierleid ersparen.

„Oh Du Tierliebe“ am Weihnachtsmarkt

Tierfreunde können ihren Weihnachtspunsch am 13. Dezember und 14. Dezember zum guten Zweck trinken.

 

Am Salzburger Weihnachtsmarkt am alten Markt, schenkt das Team des Österreichischen Tierschutzvereines in Kooperation mit den Tierfreunden Österreich Flüssiges zum Wohl der Tiere aus.

Am 29. und 30. November (Stand 2) sowie am 13. und 14. Dezember (Stand 7) stehen die Mitarbeiter beider Vereine ab 14 Uhr hinter dem Tresenund servieren neben verschiedenen Punschsorten und Glühwein auch zahlreiche süße Schlemmereien sowie köstliche Weihnachtsplätzchen zum Wohl der Tiere. 100% des Erlöses gehen dabei an die Assisi-Hofe des Österreichischen Tierschutzvereines und dessen tierische Bewohner.

Neben weihnachtlicher Stimmung und fröhlichem Beisammensein beantworten die Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzvereines und Tierfreunde Österreich natürlich sämtliche Fragen zum Thema Tierschutz. www.tierschutzverein.at www.tierfreunde.org

 

Salzburger Weihnachtsmarkt

Alter Markt

  1. und 30. November – Stand 2
  2. und 14. Dezember – Stand 7

Jeweils ab 14 Uhr

BESUCHEN SIE UNS AUF DER PET EXPO IN WIEN

Von 7. bis 9. Juni findet in der Wiener Stadthalle die PET EXPO statt. Das Besondere an der Messe: Tiere sind dort nicht zu finden!

Der Österreichische Tierschutzverein ist auf der PET EXPO vertreten und gibt auf dem Messestand 311 in Halle E Tipps zu artgerechter Tierhaltung und Hundeerziehung. Auch der idyllische „Tierfriedhof Waldesruh“ in der Nähe Wiens sowie die „Franz von Assisi-Höfe“, die wir in mehreren Bundesländern betreiben, werden vorgestellt.

Normalerweise zielen Heimtiermessen hauptsächlich auf den Verkauf von dort ausgestellten Tieren. Oft sind die neuen Besitzer aber zu wenig über die artgerechte Haltung des Tiers informiert. Schnell wird es ihnen zu teuer oder zu zeitintensiv und die Tiere werden abgegeben oder sogar ausgesetzt.

Das ist natürlich nicht im Sinne des Tierschutzgedankens. Die ausgestellten Tiere stehen zudem unter großem Stress. Das gilt übrigens auch für die Hunde von Besuchern, weshalb auch das Mitbringen von Tieren auf die Pet Expo nicht gestattet ist. Wahre Tierfreunde würden ihrem Hund die Vielzahl an Gerüchen von fremden Menschen und Vierbeinern ohnehin nicht zumuten.

Messebesucher erhalten ein Überraschungsgeschenk am Messestand 311, Halle E, solange der Vorrat reicht.

PET EXPO 7. bis 9. Juni 2013
tgl. von 10.00 bis 18.00 Uhr
STAND 311 / HALLE  E

 

 

Sicher durch die dunkle Jahreszeit: Tipps für Hund & Herrchen

Hunde in der Dunkelheit

Alle Jahre wieder werden die Nächte länger und die Tage kürzer. Die dunkle Jahreszeit ist da. Zu dieser sollten Hundehalter besonderen Wert auf Sicherheit beim Gassigehen legen. Denn laut Statistik ist schlechte Sichtbarkeit die häufigste Ursache für Unfälle beim Spazierengehen. Mit diesen Tipps des Österreichischen Tierschutzvereins kommen Hund und Herrchen sicher durch die Herbst- und Winterzeit.

  • Taschenlampe: Eine Taschenlampe sollte zur Standardausrüstung eines jeden Hundehalters zählen. Sie dient zum einen dazu, sich bei Autofahrern bemerkbar zu machen. Zum anderen lassen sich dunkle Gassen und unebene Wege damit ausleuchten und erkennen, ob der Hund etwas frisst, das potentiell gefährlich ist.
  • Leucht- und Blinkhalsbänder: Mit einem Leucht- oder Blinkhalsband werden Hunde für Autofahrer um ein Vielfaches besser erkennbar. Tipp: Immer Reservebatterien in der Tasche mitführen!
  • Stirnlampe, Reflektoren, Warnweste: Hundehalter sollten auch auf ihre eigene Sichtbarkeit achten. Diese lässt sich mit Reflektoren, Stirnlampen, einer Warnweste oder einer neonfarbenen Jacke deutlich verbessern. Auf dunkle Farben bitte verzichten!
  • Selbstleuchtende Hundeleinen oder -westen: Leuchthalsbänder und Reflektoren werden bei langhaarigen Hunden gerne mal vom Fell überdeckt. Eine selbstleuchtende Hundeweste und/oder -leine schafft Abhilfe. Diese kann zusätzlich mit reflektierenden Applikatoren versehen werden.
  • Augen und Finger weg vom Smartphone: Immer mehr Unfälle entstehen, weil sich Fußgänger und Fahrer mit ihrem Handy beschäftigen, statt mit dem Straßenverkehr. Beim Gassigehen sollte die Aufmerksamkeit ausschließlich auf der eigenen Sicherheit und der des Vierbeiners liegen!

Hunde verhalten sich anders bei Dunkelheit

Viele Vierbeiner ändern bei Dunkelheit plötzlich ihr Verhalten. Denn sie können bedrohliche Schatten und schlecht erkennbare Personen oder Gegenstände weniger gut einschätzen. In Folge reagieren sie häufig anders, als bei Tageslicht. Die Reaktionen variieren: Während sich manches Tier scheu und ängstlich zurückzieht, reagiert ein anderes mit dem Angriff nach vorne. Auch Begegnungen mit Artgenossen verlaufen bei Dunkelheit oft anders, als bei Tag. Deshalb empfiehlt es sich, den Hund während der Morgen- und Abendrunde erst einmal an der Leine zu führen und sein Verhalten genau zu beobachten.

Der Österreichische Tierschutzverein wünscht allen Fellnasen und Hundehaltern eine schöne und sichere Herbst- und Winterzeit!

Dunkle Jahreszeit
Schlechte Sichtbarkeit ist die häufigste Ursache für Unfälle beim Spazierengehen.

Happy-End für zwei Krähenbabys

Zu einem Tierrettungseinsatz kam es vor kurzer Zeit im Büro des Österreichischen Tierschutzvereins. Eine Mitarbeiterin fand am Eingang unserer kleinen Gartenhütte ein zusammengekauertes Krähenbaby.

Die Eltern befanden sich  zwar in der Nähe, doch das Kleine wies weiße Linien im Gefieder auf, was auf Mangelernährung hindeutet. Zudem war die junge Krähe sehr zerzaust und konnte noch nicht fliegen. Damit das Krähenjunge keiner Katze zum Opfer fiel, nahmen die Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzvereins das hilflose Wildtier an sich. Nach einer tierärztlichen Untersuchung wird es nun gesund gepflegt kann hoffentlich bald wieder ausgewildert werden.

Auch das Schicksal des Geschwisterkükens behielten die Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzvereins im Auge. Mittlerweile hat das zweite Krähenjunge allerdings fliegen gelernt und ist mit den Eltern weitergezogen. Der große Nussbaum im Garten wird jedoch dafür sorgen, dass es ein Wiedersehen im Herbst gibt.

Katzen-Geschwisterpaar sucht neue Bleibe

Die liebesbedürftigen Katzengeschwister Lana und Merlin wünschen sich ein neues Zuhause – gemeinsam oder auch getrennt – Hauptsache ein kuscheliges Plätzchen an dem sie bleiben können. Die vorherige Besitzerin wollte die beiden Samtpfoten nach der Trennung von ihrem Partner nicht mehr behalten. Als Begründung gab sie an, über keine eigene Wohnung und auch nicht mehr über ausreichend Zeit zu verfügen.

Ohne Zögern wurden die beiden Miezen auf einem „Assisi-Hof“ vom Österreichischen Tierschutzverein aufgenommen. In Frankenburg werden sie nun liebevoll verwöhnt und fachkundig betreut. Auch die fehlenden Impfungen wurden noch gewissenhaft nachgeholt.

Wer den zutraulichen Katzengeschwistern ein sicheres Zuhause bieten will, meldet sich am „Assisi-Hof VII“ unter: 0664 / 96 42 685.

Dein Einsatz für die Vögel

Der Winter stellt viele Tiere auf die Belastungsprobe – so auch jene Vögel, die den Winter bei uns verbringen. Jetzt freuen sich Rotkehlchen, Finken, Amseln und Co. über deine Unterstützung. Dabei gilt es aber unbedingt, folgende Punkte zu beachten:

1.) Die meisten unserer gefiederten Freunde kommen zwar grundsätzlich ohne unser Zutun aus – dennoch greift man ihnen unter die Flügel, wenn man ihnen im Winter Futter bereitstellt. Denn sobald Eis und Schnee den Boden bedecken, macht sich das natürliche Nahrungsangebot rar.

2.) Bitte füttere den Vögeln kein Brot! Dieses kann im Darm des Tieres zu lebensbedrohlichen Gärungsprozesse führen. Greife stattdessen zu einer Mischung aus Sonnenblumenkernen, Getreideflocken, Rosinen und Äpfeln. Dieses Futter deckt das Nahrungsspektrum vieler Arten ab. Du lockst damit sowohl Körnerfresser wie Finken und Sperlinge, als auch Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Zaunkönig, Heckenbraunelle und Amseln an.

3.) Das Futter sollte unbedingt trocken sein und bleiben. Die Bakterien durch Schimmel und Co. sind, wie schon beschrieben, auch für Vögel giftig.

4.) Käse, Wurst und Butter müssen genauso wie gesalzene und gewürzte Essensreste unbedingt vermieden werden.

5.) Futterhäuschen verhindern, wenn sie hoch genug und ohne Zugang für andere Tiere aufgehängt werden, dass das Futter mit Kot in Kontakt kommt. Das minimiert das Risiko der Krankheitsverbreitung. Trotzdem sollte das Häuschen regelmäßig gereinigt werden. Das Haus sollte zudem nicht zu klein sein, um aggressives Verhalten der Futtergäste möglichst zu vermeiden. Damit Vögel, nicht am Fenster aufprallen,sollte von Glasflächen mindestens zwei Meter Abstand gehalten werden.

6.) Im Frühjahr, also etwa ab März oder April (je nach Wetterlage) solltest du das Füttern einstellen, da die Jungvögel nun von den Altvögeln vor allem proteinreiche Nahrung in Form von Insekten brauchen. Klassisches Vogelfutter kann zu einer Unterernährung führen. Willst du die gefiederten Freunde jedoch auch in den warmen Monaten unterstützen, so bietet sich eine Wassertränke an.

Foto: Sebastian Url

Ende des Ponykarussells

Der Österreichische Tierschutzverein forderte seit Jahren das Verbot für das Ponykarussell in Wien. Endlich konnte der Erfolg verbucht werden und das Jahrmarktsgeschäft am Prater wird nach 129 Jahren geschlossen.
Die Ponys marschierten stundenlang im Kreis, auch bei brütender Hitze – ohne Abkühlung und ohne längere Pause. Für viele Ponys war dieses Martyrium im „1. Wiener Ponny-Caroussell“ am Gelände des Wiener Praters täglich traurige Realität. Der Österreichische Tierschutzverein appellierte an alle Tierfreunde, derartige Einrichtungen zu boykottieren und forderte seit Jahren ein Ende für Ponykarusselle.
Nun endlich hat das Leid der Tiere ein Ende. Wir begrüßen diese Entscheidung und freuen uns, dass die Ponys nun ihren Ruhestand auf Koppeln und Weiden genießen dürfen, so wie es ihrer Natur entspricht. Wir danken auch allen Tierfreunden, die mit ihrer Stimme unsere Petition gegen das Ponykarussell tatkräftig unterstützten.