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Tiermesse Exotica: Österreichischer Tierschutzverein äußert Kritik

 

 

 

Österreichischer Tierschutzverein kritisiert Reptilienmesse Exotica

Leider nimmt die Beliebtheit sogenannter exotischer Haustiere stetig zu. Die Problematik dabei: Schlangen und Co. sind zwar ziemlich günstig auf Messen wie der Exotica zu erwerben, ihre artgerechte Haltung ist jedoch deutlich kostenintensiver. Vielen Käufern ist das nicht bewusst.

Die artgerechte Haltung von Gekkos, Spinnen, usw. ist außerdem sehr schwierig. Erkrankungen bei Reptilien sind, anders als bei Säugetieren, für Laien schwer festzustellen, da die Tiere generell selten Laute von sich geben. Viele Reptilien sterben über Monate einen stummen, hilflosen Tod.

Viele Besitzer fühlen sich irgendwann überfordert und setzen die Tiere dann aus. Die „Franz von Assisi-Höfe“ des Österreichischen Tierschutzvereins und viele Tierheime im ganzen Land laufen über, weil den Menschen nicht klar ist, dass z.B. Schlangen viele Meter lang werden.

Deshalb sollte eine Kaufentscheidung wohlüberlegt sein und auf keinen Fall spontan getroffen werden. Die Exotica wirbt jedoch mit einer zweistündigen Schulung in Terraristik und erweckt so den Eindruck, dass in dieser kurzen Zeit alles zu erlernen sei, was nötig ist. Das dient der Verkaufsförderung. Die vielen Tiere werden in winzigen Plastikcontainern aufbewahrt und werden ständig hochgenommen und inspiziert. Sie stehen unter großem Stress, den viele von ihnen nicht überleben.

Der Österreichische Tierschutzverein appelliert an wahre Tierfreunde: Erfreuen Sie sich an den Schlangen, Fröschen und Spinnen am Besten im Rahmen einer Naturdokumentation im Fernsehen oder in den heimischen Wäldern und bleiben Sie einer solchen kommerziellen Veranstaltung fern!

 

 

 

3. Charity-Golfturnier für den Österreichischen Tierschutzverein

Viele namhafte Sponsoren unterstützen den Tierschutz

Am Samstag, dem 13. Juli 2013 fand das bereits 3. Charity-Golfturnier zugunsten des Österreichischen Tierschutzvereins statt, diesmal im renommierten „Golfclub Am Mondsee“.

Hauptsponsor des Golfturniers war die Firma Komperdell/Camaro. Die Firmeninhaber, Herr und Frau Roiser stellten nicht nur zahlreiche schöne Preise wie Golfbags und Schläger zur Verfügung, sondern übernahmen auch die gesamte Verpflegung beim Halfway und bei der Abendveranstaltung.

96 tierliebe Damen und Herren folgten der Einladung des Österreichischen Tierschutzvereins und gingen auf Birdie-Jagd. Auch der Wettergott zeigte sich gnädig und versetzte mit Sonnenschein und blauem Himmel alle Teilnehmer in beste Laune.

Wie es sich für ein Golfturnier unter Tierfreunden gehört, war auch ein Vierbeiner anwesend und eroberte die Herzen der Turnierteilnehmer im Sturm. Der 1-jährige Parson Russel Terrier „Bubu“ erwies sich somit als unangefochtener Star der Veranstaltung.

10.000 EUR für ein „Hole In One“ auf Loch 3

Höhepunkt der Runde war der ausgelobte Preis für ein „Hole in One“ auf Loch 3:
Wem dies gelingt, soll EUR 10.000,– erhalten – mit dem Wunsch, die Hälfte für den Österreichischen Tierschutzverein zu spenden. Doch am Ende fehlten einem Spieler nur wenige Zentimeter …

Unterstützung für die „Franz von Assisi-Höfe“

„Im Rahmen der Abendveranstaltung im Clubrestaurant gab es auch noch eine Tombola. Wertvolle Preise, darunter etliche Golfreisen in Österreich und im Ausland winkten und somit konnten dank der spendenfreudigen Turniersponsoren und TeilnehmerInnen noch zusätzliche Euros für den Österreichischen Tierschutzverein gesammelt werden, freut sich Geschäftsführerin Susanne Hemetsberger.“

Der Reinerlös aus diesem Charity-Golfturnier wird nun für Futtereinkauf, tierärztliche Betreuung sowie artgerechte Um- und Ausbauarbeiten auf den „Franz von Assisi-Höfen“ des Vereins verwendet. Auf diesen Höfen finden ausgesetzte oder aus der Not gerettete Tiere ein vorbildliches Zuhause mit großzügigen Freiräumen.

 

Unbüroktratische Hilfe für Salzburger Hündin

Völlig zu Recht lautet das Motto des Österreichischen Tierschutzvereins „Wir helfen wirklich“.

Über die Feiertage musste eine alleinstehende Salzburgerin dringend für ca. 14 Tage ins Krankenhaus eingewiesen werden. Ihre 15 jährige, pflegebedürftige Hündin „Gina“, musste sie dabei zuhause zurücklassen. Die verzweifelte Frau teilte dies ihrem behandelnden Arzt mit, der sich beim Salzburger Tierheim bemühte, für die Hündin ausnahmsweise einen Platz bis zur Genesung der Frau zu bekommen. Dort wurde er kalt abgewiesen. Man sei hierfür nicht zuständig. Niemand konnte oder wollte helfen, bis der Arzt bei der „Assisi-Hof“ Tierrettung auf Verständnis und sofortige, unbürokratische Hilfe traf. Umgehend wurde die Labrador-Münsterländer Hündin im Beisein der Polizei vom Österreichischen Tierschutzverein aus der Wohnung geholt und auf einen „Assisi-Hof“ gebracht, wo sie nun bis zur Genesung der Frau bestens versorgt wird.

Ponykarussell – Tierquälerei im Wiener Prater

Stundenlang im Kreis gehen und das bei brütender Hitze, ohne Schatten und ohne Abkühlung? Undenkbar? Für viele Ponys ist das im Sommer im Wiener Prater täglich traurige Realität. Als Touristenattraktion "Ponykarussell" fristen sie ihr Leben und können von grünen Wiesen und saftigen Weiden nur träumen. Immer wieder melden sich geschockte Tierfreunde beim Österreichischen Tierschutzverein, die auf diesen Missstand aufmerksam machen.

Die Leute wenden sich an uns, weil sie von den Behörden keine zufrieden stellende Antwort erhalten. Beschwerden und Anzeigen über die unwürdigen Zustände beim Ponykarussell prallen bei den Behörden ab. Es wird lediglich darauf verwiesen, dass die Tiere angeblich regelmäßig kontrolliert würden und die Betreiber alle Vorschriften gemäß dem österreichischen Tierschutzgesetz einhalten würden.

Der Österreichische Tierschutzverein dokumentiert jedoch seit Jahren das Gegenteil: Pferde werden viele Stunden durchgehend eingesetzt und nicht ausgetauscht, Tränkungen erfolgen viel zu selten und auch Richtungswechsel zur gleichmäßigen Belastung der Gelenke werden nicht durchgeführt. Daher fordert der Verein im Sinne der leidenden Ponys ein Verbot der Tierquälerei.

Wir vertreten die Ansicht, dass es absolut nicht mehr zeitgemäß ist, fühlende Lebewesen unnötig im Kreis laufen zu lassen, nur damit ein paar Touristen ihre Kinder für wenige Minuten auf den Rücken dieser bedauernswerten Lebewesen setzen können, um dann meist selbst zu der Erkenntnis zu gelangen, dass die Tiere leiden. Ein Wien-Besuch hinterlässt daher leider einen bitteren Beigeschmack bei Tierfreunden, von denen etliche daher keine weiteren Aufenthalte in Wien unternehmen möchten.

Welttierschutztag 2014 – Österreichischer Tierschutzverein im täglichen Einsatz für die Tiere

Nicht nur der 4. Oktober, sondern 365 Tage im Jahr gelten für den Österreichischen Tierschutzverein als Welttierschutztag. Auf den „Assisi-Höfen“ leben die Tierpfleger rund ums Jahr mit und für Tiere, denen sonst ein fürsorgliches Zuhause fehlt. In diesen Zufluchtstätten werden in ganz Österreich mittlerweile mehr als 400 notleidende Tiere betreut. Oft wurden die armen Geschöpfe zuvor gequält, verletzt oder einfach herzlos ausgesetzt. Die Einsätze der „Assisi-Hof“-Tierrettung erretten oft – 24 h am Tag – Tierleben in letzter Minute und bringen wieder Hoffnung und Sicherheit für verschreckte Tierseelen. Auf den großzügigen „Assisi-Höfen“ erholen sich die bedürftigen Tiere meist rasch: sie genießen hier viel Freiheit, Zuwendung und artgerechte Pflege.  Sobald sie wieder vermittelbar sind können sie an einen neuen Pflegeplatz vergeben werden oder am „Assisi-Hof“ einen beschützten Lebensabend verbringen.
Nähere Informationen über die „Assisi-Höfe“ oder Tiervermittlungen finden Interessierte unter: www.tierschutzverein.at

Gelebter Tierschutz jeden Tag

Der Welttierschutztag sollte für jeden Einzelnen ein Anlass sein, zu überdenken, in welcher Hinsicht das Wohl der Tiere besonders im Argen liegt. Viele Tiere werden heute unüberlegt aus einer spontanen Laune heraus im Internet bestellt, um schon bald das Interesse daran wieder zu verlieren. Süßer Babynachwuchs in Tiergärten wird immer noch medial bejubelt, anstatt die wahren Hintergründe dieser Gefangenschaftshaltungen zu beleuchten. In der Jägerschaft machen sich immer mehr „schießwütige, schwarze Schafe“ breit und überschatten das vormals positive Image der Heger und Pfleger für Wild und Wald. Stellen Sie sich doch im Supermarkt öfters die Gewissensfrage zum Thema Fleischkonsum: muss es wirklich regelmäßig das Billigfleisch sein, das nachweislich nur aus Massentierhaltung stammen kann? Oder wäre ein Verzicht, zumindest ab und an und damit weniger Tierleid nicht ein schöner Vorsatz für den Welttierschutztag?

Der Österreichische Tierschutzverein appelliert an jeden Einzelnen und die zuständigen Behörden im Speziellen, mehr Engagement und Respekt im Umgang mit Tieren zu zeigen. Schauen Sie nicht weg, wenn Sie Tierleid sehen! Besonders die Politik ist gefordert im Sinne der Tiere für Verbesserungen zu sorgen. Tiere haben nichts von Versprechen, nur von Taten!

„Stopp den Haustierabschuss“- Infokampagne des Österreichischen Tierschutzvereins

Beim „Festival der Hunde“ von 28.-29. März 2015 im Messezentrum Salzburg konnten interessierte BesucherInnen nicht nur unterschiedlichste Hunderassen und ein buntes Showprogramm erleben, sondern auch viel Wissenswertes über die Arbeit des Österreichischen Tierschutzvereins erfahren. Mehr als 1700 Hunde und Ihre BesitzerInnen strömten an beiden Tagen in die Messehallen.

Viele Hundefreunde nutzten die Chance, die Petition zur Forderung nach einem Verbot des Haustierabschusses zu unterzeichnen und sich über die Angebote des Österreichischen Tierschutzvereins wie die Therapiehundeausbildung, die nicht mehr wegzudenkende 24 Stunden einsatzbereite „Assisi Hof“- Tierrettung, Tiervermittlungen oder die „Franz von Assisi Höfe“ zu informieren. Außerdem konnten gegen eine freiwillige Spende bunte Hundewarnwesten, Bücher oder Puzzles mitgenommen werden. Besonders beliebt waren kleine, tierische Plüschschlüsselanhänger, die kostenlos an junge Tierfreunde verteilt wurden. Nur sechs Tage später präsentierte sich der Österreichische Tierschutzverein mit einem weiteren Infostand den BesucherInnen im Europark Salzburg. Dank der tollen Zusammenarbeit mit der Messeleitung der Reed Exhibitions Salzburg und den Verantwortlichen des Europark Salzburg war die Informationskampagne des Österreichischen Tierschutzvereins ein voller Erfolg.

Beim gegenseitigen Erfahrungsaustausch berichteten nicht wenige TierhalterInnen und Tierfreunde von traumatischen Erlebnissen, in denen Haustiertiere ins Visier der Jägerschaft gerieten. Laut Schätzungen werden österreichweit jährlich rund 30.000 Haustiere getötet. Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen legal und fällt in den Jagdgesetzen unter den Begriff „Jagdschutz“. Dass sich viele Jäger noch immer als Schützer der Natur sehen, die lediglich ihr Recht auf Bestandskontrolle jagdbarer Wildarten beanspruchen und für eine gezielte Wildschadensvermeidung kämpfen, grenzt an Realitätsverweigerung. Das sieht auch der Großteil der österreichischen Bevölkerung so, denn die „Hobby-Jagd“ wird klar abgelehnt. Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein ein striktes Verbot für den Abschuss von Haustieren und ein Ende dieser grausamen und noch immer legalen Lust am Töten von Tieren. Zusätzlich setzt sich der Österreichische Tierschutzverein für ein gesetzliches Alkoholverbot bei der Jagd ein und pocht auf die längst überfällige psychologische Verlässlichkeitsprüfung für Jäger.

Mit Ihrer Unterschrift können Sie die Forderungen des Österreichischen Tierschutzvereins unterstützen! Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition unter www.stopptdenhaustierabschuss.at!

VIELEN DANK FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!

Richtiges Verhalten bei Unfällen mit Tieren

Die nächsten Tage sollen sehr heiß werden. Was die meisten Menschen lieben, kann für das beliebteste Haustier Österreichs schnell zur Qual werden. Katzen haben keine Schweißdrüsen...

Schnell ist es passiert. Bei einer Ortsdurchfahrt oder beim Befahren einer Landstraße quert ein Tier plötzlich die Straße. Es kommt zum Zusammenprall. Jedes Jahr werden tausende Wild- und Haustiere im Straßenverkehr getötet. Viele von ihnen könnten bei rechtzeitiger Hilfe gerettet werden. Der Österreichische Tierschutzverein gibt wertvolle Tipps, wie Verkehrsunfällen mit Tieren vorgebeugt werden kann und wie man sich nach einem Zusammenprall richtig zu verhalten hat.

Tiere nehmen in ihrem Instinkt den Straßenverkehr nicht als Gefahrenquelle wahr. Sie müssen die Bedrohung der Straße am eigenen Leib erfahren – oftmals mit tödlichem Ausgang. Gerade zu dieser Zeit sind besonders Wildtiere, wie Füchse, Rehe oder Dachse Opfer von Verkehrsunfällen. Die Assisi-Hof Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins wird aber auch immer öfter zu Zusammenstößen mit Haustieren wie Katzen und Hunden gerufen.

So vermeiden Sie Unfälle

Die meisten Autofahrer kommen bei Tierunfällen mit dem Schrecken davon. Für die Tiere hingegen bedeuten solche Unfälle zumeist furchtbare Qualen. Mit einfachen Tipps könnten viele Kollisionen vermieden werden. Insbesondere bei Warntafeln und Wohngebieten sollte die Geschwindigkeit rechtzeitig reduziert werden. Größte Vorsicht ist morgens, abends und nachts geboten. Erblickt man ein Tier in Straßennähe, Tempo drosseln und den Scheinwerfer auf Abblendlicht reduzieren. Befindet sich das Tier bereits auf der Straße, sollte die Hupe betätigt und nur dann eine Vollbremsung eingeleitet werden, wenn der Nachfolgeverkehr dadurch nicht gefährdet wird. Laut Rechtsprechung muss bei einem Auffahrunfall ein Teil des Schadens selbst übernommen werden, wenn eine Vollbremsung für nachkommende Autolenker gefährlicher ist, als der Zusammenprall mit dem Tier – etwa bei Kleintieren wie Eichhörnchen oder Vögeln.

Eine moralische Verpflichtung

Der Österreichische Tierschutzverein appelliert an alle Autofahrer, angefahrene Tiere nicht zu ignorieren, sondern an einem sicheren Platz anzuhalten und nach dem Tier zu sehen. „Ein verletztes Tier kann vielleicht noch gerettet werden, oder zumindest von seinen Schmerzen erlöst werden“, erklärt Mag. Jasmine Rieder, Pressesprecherin des Österreichischen Tierschutzvereins. Dabei ist große Vorsicht geboten: Verletzte Tiere können aus Angst und Schmerzen aggressiv reagieren. Nähern Sie sich dadurch nur langsam und vorsichtig. Benachrichtigen Sie umgehend Polizei, Tierarzt oder einen Tierrettungsdienst, damit dem verletzten Tier möglichst schnell geholfen und der Tierbesitzer ausfindig gemacht werden kann. Bleiben Sie am Unfallort, bis die Rettungskräfte eingetroffen sind.

Uhu gerettet!

Gestern gegen 17 Uhr bat uns die Tierärztin Dr. Eva Haberpeuntner um Hilfe, eine vermutlich verletzte Eule einzufangen. Unser Tierpfleger Uwe Gottschalk fuhr daraufhin schnellstmöglich nach Thalgau in die Plainfeldstrasse, wo er vom dort verantwortlichen Revierjäger bereits erwartet wurde.

Schnell hatten die beiden den Vogel im Unterholz des nahe gelegenen Waldes ausgemacht. Es handelte sich um einen sehr schönen und großen Uhu. Beim Versuch sich zu nähren, flog dieser allerdings ein Stück weiter und landete wieder im Unterholz. Auch beim zweiten Versuch versuchte der Vogel zu flüchten, blieb aber erschöpft an einem Hang zwischen einigen Bäumen sitzen. Dort gelang es uns endlich, das Tier behutsam einzufangen.

„Schon, als ich ihn vorsichtig aufhob, sah ich aeine Verletzung am linken Fang“, beschreibt Uwe Gottschalk. Auf kürzestem Weg wurde der Uhu zur Tierärztin gebracht und dort genauer untersucht. Mit ziemlicher Sicherheit dürfte der Uhu bei der Jagd nach Futter in einen Stacheldraht geraten sein. Beim Versuch sich zu befreien, zog er sich mehrere Risse und Stichverletzungen zu. Desweiteren wurde ein Pilzbefall im Schnabel festgestellt, der somit auch gleich mitbehandelt werden kann.

Der Uhu befindet sich nun zu Genesung auf einem Assisihof und wird, sobald die Verletzungen verheilt sind, wieder am Fundort ausgelassen.

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Tag des Gedenkens an verstorbene Haustiere

Allerheiligen am Tierfriedhof Waldesruh
Allerheiligen am Tierfriedhof Waldesruh

Nationaltag des Gedenkens an verstorbene Haustiere

Am 9. September 2018 ist offizieller Nationaltag des Gedenkens an verstorbene Haustiere. An diesem speziellen Datum gedenken wir unserer tierischen Lieblinge, die leider nicht mehr unter uns weilen. Egal ob Fisch, Vogel, Katze, Hund, Kaninchen, Meerschweinchen oder Hamster – an diesem Tag wünschen wir uns alle dasselbe: Dass es unseren ganz besonderen Tieren gut geht, wo immer sie gerade sind. Tierfriedhof

Tiere sind Freunde fürs Leben

Per Definition bezeichnen wir jene Tiere als „Haustiere“, die aus Profit oder einem bestimmten Nutzen heraus vom Menschen gezüchtet werden. Jeder, dem schon einmal das Glück zuteil wurde, ein Tier ins Herz zu schließen, weiß jedoch: Ein Haustier ist viel mehr. Es ist ein Freund fürs Leben, ein vorurteilsfreier Zuhörer, ein treuer Begleiter, ein Kuschelpartner und Spielkamerad. Für manche Menschen ist ihr Tier der wichtigste Grund morgens aufzustehen und sich nach getaner Arbeit aufs Heimkommen zu freuen.

Tierfriedhof
Tiere sind Freunde fürs Leben.

Tierfreunde sind mit ihrer Trauer nicht alleine

Müssen wir von einem geliebten Haustier Abschied nehmen, zieht dies oft eine große Trauer mit sich. In dieser Phase fühlen sich viele Tierfreunde von ihrem Umfeld unverstanden, etwa wenn dieses keinen oder nur wenig Bezug zu Tieren aufweist und sich nicht in die eigene Lage hineinversetzen kann. Deshalb hat der Österreichische Tierschutzverein vor elf Jahren den Tierfriedhof Waldesruh gegründet. Dort können Tierhalter ihren Lieblingen eine letzte würdevolle Ruhestätte schenken. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Trauernden auszutauschen, die ebenfalls durch eine schwere Zeit gehen und die eigene Situation nachvollziehen können. Dies schenkt Halt und das Gefühl, mit seiner Trauer nicht allein zu sein. Im Laufe der Jahre sind auf dem Tierfriedhof Waldesruh bereits zahlreiche Freundschaften zwischen Grabbesitzern entstanden.

Tierfriedhof
Idyllische Ruhestätte auf dem Tierfriedhof Waldesruh.

Trauerphasen nach dem Tod

Statt Ihren Liebling einfach in die Tierkörperverwertung zu geben, können Sie auf dem Tierfriedhof Waldesruh ein Grab schmücken und liebevoll gestalten. Durch die Nähe des Tierfriedhofs zu Wien und Umgebung können Sie Ihren vierbeinigen Freund jederzeit besuchen und die ruhige, idyllische Lage des Tierfriedhofs inmitten der Natur genießen. Rituale wie diese helfen vielen Tierfreunden bei der Bewältigung ihrer Trauer. Auch die Tiere unserer Assisi-Höfe finden nach ihrem Tod eine letzte würdige Ruhestätte auf dem Tierfriedhof Waldesruh.

Sie entscheiden über die letzte Ruhestätte Ihres Tieres

Niemand anderer als Sie selbst sollten entscheiden, was nach seinem Tod mit Ihrem geliebten Tier geschieht. Deshalb bieten wir vom Österreichischen Tierschutzverein verschiedenste Möglichkeiten für Tierfreunde, um ihre geliebten tierischen Freunde beizusetzen.

Individualgrab: Mit dem Individualgrab haben Sie die Möglichkeit den Platz für die Grabstelle innerhalb des Tierfriedhofs selbst zu wählen und das Grab ganz nach Ihren Wünschen zu gestalten. Viele Tierbesitzer haben mehrere Haustiere. Ihr persönliches Individualgrab bietet, je nach Größe, Platz für mehrere Tiere. Die Miete, die in den Tierschutz fließt, bleibt dabei gleich – unabhängig davon, wie viele Ihrer Tiere in der Grabstelle liegen.

Einzelgrab: Für Tierbesitzer, die ein einzelnes Tier begraben möchten, kommt möglicherweise eines unserer Einzelgräber infrage. Dieses können Sie individuell mit Blumen oder kleinen Andenken schmücken. Die Errichtung eines Grabsteines oder einer Grabeinfassung – wie beim Individualgrab – ist allerdings nicht möglich. Der Platz wird vom Tierfriedhof Waldesruh vorgegeben.

Gemeinschaftsgrab: Um Tierbesitzern einen Ausweg zur Tierkörperverwertung und eine Alternative zur Verbrennung zu ermöglichen, haben wir auf unserem Tierfriedhof Wien und Umgebung mit den Gemeinschaftsgräbern eine kostengünstige Lösung geschaffen. In einem Gemeinschaftsgrab können Sie Ihren treuen Begleiter bestatten lassen. Diese werden nach Hunden und Katzen getrennt. Jedes Tier bekommt eine Gedenktafel mit seinem Namen. In der Grabstelle finden mehrere Tiere von verschiedenen Tierbesitzern eine letzte Ruhestätte. Die Grabgestaltung und -pflege werden von uns übernommen.

Kleintiergrab: Für Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Mäuse haben wir das Kleingrab vorgesehen.

Auch verstorbene Bewohner der Assisi-Höfe finden ihre letzte Ruhestätte auf dem Tierfriedhof Waldesruh.

Tierfriedhof Waldesruh: Wir begleiten Sie

Gerne übernehmen wir für Sie den traurigen Gang zum Tierarzt, wenn Ihr Tier von seinen Leiden erlöst werden soll. Rufen Sie uns an und nennen Sie uns den vorgesehenen Termin, alles weitere erledigen wir in Ihrem Sinne.

Nachdem Ihr Tier verstorben ist, holen wir es von Ihnen oder von Ihrem Tierarzt ab. Bis zur Bestattung ruht Ihr Tier im gekühlten Schlafraum und wird von uns zum vereinbarten Begräbnistermin auf unseren Tierfriedhof Waldesruh überstellt.

Auch Kremierungen und einen kostenlosen Fahrservice für Grabbesitzer (ab dem Bahnhof Stockerau) bieten wir an. Weitere Informationen finden Sie auf www.wienertierfriedhof.at