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Nashornnachwuchs im Tiergarten Salzburg trägt nicht zur Arterhaltung bei

Die Trächtigkeit der Nashornkuh „Tamu“ im Tiergarten Hellbrunn wird als Erfolg für die Arterhaltung gefeiert. Der Zoo freut sich, nach über 20 Jahren und großen Bemühungen endlich publikumswirksamen Nachwuchs präsentieren zu können. Auch Direktorin Grebner kann so ihr durch die wiederholten Fluchtversuche von Raubkatzen schwer angeschlagenes Image aufpolieren.

Besonders erfreulich sei die Nachricht, da die wildlebende Nashornpopulation massiv durch Wilderei bedroht ist. Das eine hat mit dem anderen allerdings überhaupt nichts zu tun!

Die Geburt eines Tierbabies in Gefangenschaft kann an der Gefährdung der Nashörner nichts ändern. Selbst im Falle einer Auswilderung würde es wohl dem nächsten Wilderer zum Opfer fallen. Stattdessen muss das Problem der Wilderei an der Wurzel gepackt werden.

Die dem Zoo zur Verfügung gestellten Mittel sollten sinnvoller und effektiver in andere Projekte investiert werden. Die Gefangenschaftshaltung und die mehrfache künstliche Befruchtung verschlingen Unsummen und erwecken zudem den falschen Eindruck, angemessen auf die Bedrohung der Nashörner zu reagieren.

Um den Nashörnern wirklich zu helfen, könnten zunächst die Parkranger in den von Wilderern heimgesuchten Nationalparks personell verstärkt werden und mit besserer Ausrüstung versorgt werden, sodass Wilderer kein leichtes Spiel mehr haben. Besonders wichtig wäre es, ökonomische Alternativen für die Einheimischen zu schaffen, sodass die Armut sie nicht zur Wilderei zwingt. Zudem bedarf es breiter Aufklärungsarbeit in den Absatzgebieten in Asien, denn Nashornpulver besteht wie unsere Fingernägel aus Keratin und hat entgegen dem vorherrschenden Aberglauben keinerlei medizinische Wirkung. Eine sinkende Nachfrage würde das Geschäft unrentabel machen.

Davon würde der Zoo jedoch nicht profitieren. Weder könnte er mit einem langersehnten Nashornbaby die Kassen zum Klingeln bringen, noch sich als Retter der Nashörner präsentieren und damit die Gefangenschaft von Wildtieren und sein Bestehen legitimieren.

Wildtiere gehören in die Wildnis! Ihre massive Gefährdung durch den Menschen und ihr drohendes Verschwinden rechtfertigen keinesfalls, die letzten ihrer Art zur Befriedigung menschlicher Schaulust in Gefangenschaft zu züchten.

Verkehrsunfall mit Mischlingshündin

Vor einigen Tagen kam es auf der Mondsee Bundestraße beim Ortsteil Winkl/Gemeinde St. Gilgen zu einer dramatischen Kollision eines Privat-PKWs mit einer Hündin. Wie aus dem Nichts sprang die zweijährige Mischlingsdame auf die Fahrbahn. Die Lenkerin konnte aufgrund des starken Gegenverkehrs nicht mehr ausweichen und rammte das arme Tier frontal.

Tief betroffen brachte sie den semmelfarbenen Hund zum nahe gelegenen Tierarzt in Scharfling. Nach einer Erstversorgung rief der Arzt die „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins, um einen raschen Transport zum Unfallchirurgen nach Bad Ischl zu gewährleisten.

Hier konnte die Hündin unfallchirurgisch versorgt werden. Ihr Besitzer traf kurz nach der Tierrettung beim Arzt ein und zeigte sich hoch erfreut über den perfekten Nottransport. Im Fall von inneren Verletzungen entscheidet jede Minute über Leben oder Tod. Bei diesem Unfall kam die Mischlingshündin mit einem Kreuzband- und Seitenbandriss davon.

Die „Assisi-Hof“-Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr im Einsatz.

Angstfreie Silvesternacht für Haustiere

Der Jahreswechsel ist für viele Haustiere eine Krisenzeit. Der ohrenbetäubende Lärm der Silvesterknaller und die ungewohnten Lichter am Nachthimmel verschrecken Hunde, Katzen und andere Kleintiere jedes Jahr aufs Neue. Damit Haustiere die „Schreckensnacht“ möglichst gut überstehen, hat der Österreichische Tierschutzverein einige Tipps für Tierhalter:

  • Lassen Sie Ihren Hund bereits einige Tage vor und nach der Silvesternacht nicht von der Leine. Ihr Hund könnte vor lauter Panik flüchten und nicht mehr den Weg nach Hause finden.
  • Gehen Sie mit Ihrem Hund möglichst lange vor Mitternacht Gassi.
  • Lassen Sie Ihr Tier in der Silvesternacht nicht allein und schenken Sie ihm vermehrt Aufmerksamkeit und Zuneigung, wenn Ihr Liebling Ihre Nähe sucht.
  • Ansonsten verhalten Sie sich ganz normal, da Sie andernfalls z.B. Ihren Hund in seiner Angst bestätigen und er noch mehr Angst bekommt.
  • Geben Sie Ihrem Tier die Möglichkeit, sich in einen Raum zurückzuziehen, in dem es sich sicher fühlt (z.B. Badezimmer).
  • Schirmen Sie Ihre Tiere bestmöglich vor Lärm und Lichtblitzen ab: Fensterläden und Vorhänge schließen, Fernseher oder Radio einschalten, um den Lärm der Silvesterraketen zu dämpfen.
  • Für besonders nervöse Tiere gilt: rechtzeitig den Tierarzt aufsuchen! Eine Alternative zu herkömmlichen Beruhigungsmitteln – die oft viel zu stark wirken – sind homöopathische Präparate wie z.B. Bachblüten oder Notfalltropfen, an die sich die Tiere allerdings über einen längeren Zeitraum gewöhnen müssen.

Für individuelle Auskünfte steht der Österreichische Tierschutzverein unter 0662/84 32 55 gerne zur Verfügung.

Angstfreie Silvesternacht für Haustiere

Der Jahreswechsel ist für viele Haustiere eine Krisenzeit. Der ohrenbetäubende Lärm der Silvesterknaller und die ungewohnten Lichter am Nachthimmel verschrecken Hunde, Katzen und andere Kleintiere jedes Jahr aufs Neue. Damit Haustiere die „Schreckensnacht“ möglichst gut überstehen, hat der Österreichische Tierschutzverein einige Tipps für Tierhalter:

  • Lassen Sie Ihren Hund bereits einige Tage vor und nach der Silvesternacht nicht von der Leine. Ihr Hund könnte vor lauter Panik flüchten und nicht mehr den Weg nach Hause finden.
  • Gehen Sie mit Ihrem Hund möglichst lange vor Mitternacht Gassi.
  • Lassen Sie Ihr Tier in der Silvesternacht nicht allein und schenken Sie ihm vermehrt Aufmerksamkeit und Zuneigung, wenn Ihr Liebling Ihre Nähe sucht.
  • Ansonsten verhalten Sie sich ganz normal, da Sie andernfalls z.B. Ihren Hund in seiner Angst bestätigen und er noch mehr Angst bekommt.
  • Geben Sie Ihrem Tier die Möglichkeit, sich in einen Raum zurückzuziehen, in dem es sich sicher fühlt (z.B. Badezimmer).
  • Schirmen Sie Ihre Tiere bestmöglich vor Lärm und Lichtblitzen ab: Fensterläden und Vorhänge schließen, Fernseher oder Radio einschalten, um den Lärm der Silvesterraketen zu dämpfen.
  • Für besonders nervöse Tiere gilt: rechtzeitig den Tierarzt aufsuchen! Eine Alternative zu herkömmlichen Beruhigungsmitteln – die oft viel zu stark wirken – sind homöopathische Präparate wie z.B. Bachblüten oder Notfalltropfen, an die sich die Tiere allerdings über einen längeren Zeitraum gewöhnen müssen.

Für individuelle Auskünfte steht der Österreichische Tierschutzverein unter 0662/84 32 55 gerne zur Verfügung.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Unterstützer!

Vor einem Monat nahmen wir uns dem Projekt der Frankenburger Katzen an. Zahlreiche Streunerkatzen wurden verwahrlost und kränklich in einem verlassenen Hof aufgefunden und benötigten dringend unsere Hilfe. Mit eurer unglaublichen Unterstützung und ebenso der Hilfe der Tierarztpraxis in Vöcklamarkt konnten wir gestern die letzte Streunerkatze wieder in die Freiheit entlassen. Alle Samtpfoten konnten medizinisch behandelt werden und erfreuen sich wieder vollster Gesundheit!

Urlaubsopfer Haustiere

Haustiere aussetzen ist gesetzlich verboten!

Während die Menschen in den Sommerurlaub fahren, bleiben zahlreiche Haustiere zurück. Leider erschreckenderweise oft an Raststätten, Parkplätzen, Innenstädten oder auf Feldern, wo sie ausgesetzt wurden. Ein verantwortungsloses Trauerspiel, das sich jährlich wiederholt. Der Österreichische Tierschutzverein ruft dazu auf, sich rechtzeitig um eine angemessene Unterkunft für seinen (geliebten) Vierbeiner umzusehen und gibt Lösungsansätze mit auf den Weg.

Interview mit Tierfreund Hansi Hinterseer

Hansi Hinterseer, ehemaliger Skirennläufer, Schlagerstar aber auch Tierfreund und Naturschützer. Aufgewachsen auf einem Hof mit vielen Tieren im Wandel der Jahreszeiten wurde Hansi Hinterseer zum Tierfreund. Der Österreichische Tierschutzverein hat das Glück, dass auch Promis wie Hansi Hinterseer unsere Arbeit unterstützen.

Allerseelen auf dem Tierfriedhof Waldesruh

Tierfriedhof Waldesruh

Am Allerheiligen-Wochenende gedenken wir all jenen, die nicht mehr unter uns sein können. Ganz besonders erinnern wir uns auch an unsere verstorbenen Haustiere, die auf dem Tierfriedhof Waldesruh ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Nach Großeinsatz der „Assisi-Hof“ Tierrettung: 11 Hunde erlernen normales Verhalten

Nach Großeinsatz der "Assisi-Hof" Tierrettung: 11 Hunde erlernen normales Verhalten

Die 11 Hunde, welche der Österreichische Tierschutzverein kürzlich aus einer extrem vernachlässigten Haltung (Animal Hoarding) befreite, entwickeln sich unter der kompetenten und einfühlsamen Hand unserer Tierpfleger und Hundetrainer langsam zu normalen Hunden.

Die Tiere haben nie gelernt, ihr Geschäft draussen zu verrichten und sind es gewohnt, im eigenen Kot zu schlafen. Sie kannten nur die Wohnung, in der sie lebten. Verständlicherweise sind sie waren noch immer so verstört, dass sie auf dem "Franz von Assisi-Hof III" nicht in die großzügigen Hundeausläufe gelassen werden können, denn sie würden ausbüchsen. Daher behielten sie natürlich ihr erlerntes Verhalten bei, sich auf den selben Decken, auf denen sie schliefen, zu lösen.

Mittlerweile haben die Mischlinge schon einen Fortschritt gemacht: Sie benutzen nur noch eine Ecke als Toilette und schlafen in einer anderen. Selbstverständlich muss das Hundehaus daher mehrmals täglich gereinigt werden.

Mit viel Geduld erarbeiten sich unsere Tierpfleger nun das Vertrauen der armen Vierbeiner, damit diese auch auf Spaziergänge mitgenommen werden können und endlich normales Verhalten kennenlernen. Noch liegt ein langer Weg vor den zitternden Nervenbündeln, die sich gmeinsam in eine Ecke drängen, wenn jemand das Hundehaus betritt.

Die beiden Welpen wurden inzwischen auf den "Assisi-Hof VII" gebracht, damit sie nicht das fehlerhafte Verhalten der erwachsenen Hunde annehmen, sondern sich ungestört entwickeln können. Auch sie sind natürlich verängstigt, jedoch kommt langsam die für Welpen typische Neugier durch und sie erkunden gemeinsam mit den Tierpflegern das Areal ihres neuen Zuhauses.

 

Herzlos dem Tod ausgeliefert

Krankes Kätzchen im Wald einfach „entsorgt“

Ein 6 Wochen altes, krankes Kätzchen wurde am Samstag zwischen Thalgau und Mondsee im Wald aufgefunden.

Eine Tierfreundin hatte das Häufchen Elend beim Spaziergang mit ihrem Hund im Wald gefunden. Ohne zu zögern hob sie das Kätzchen behutsam auf und stellte einen großen, eitrigen Abszess am Hals fest. Daraufhin wurde die Samtpfote zur Tierärztin gebracht. Diese versorgte die Verletzung und kontaktierte sofort den Österreichischen Tierschutzverein.

Dort ist man erleichtert, dass die Rettung für das Kätzchen rechtzeitig kam. Allein und verletzt im Wald hätte die Samtpfote nicht lange überlebt. Ein so kleines Kätzchen kann noch nicht jagen und schon gar nicht, wenn der Körper ohnehin sehr geschwächt ist. Für den Österreichischen Tierschutzverein stellt sich zum wiederholten Mal die Frage: Welcher Unmensch tut so etwas? Doch für die Katze gibt es jetzt ein Happy End: Ludwig, wie wir ihn nennen, wird nun auf einem unserer „Assisi-Höfe“ liebevoll gepflegt. Sobald er soweit ist, suchen wir einen guten Platz für ihn.