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Vegetarische Grill-Alternative: saftiger Jackfruit Burger

Vegetarischer Pulled Pork Burger

Unser köstlicher Vorschlag für einen gelungenen Grillabend: ein vegetarischer Pulled Pork Burger mit Jackfruit-Fleisch. Geht einfach, schnell – und ist garantiert tierfreundlich!

FAQ: Coronavirus und Haustiere – wichtige Infos für Tierhalter

Corona bei Tieren? Der ÖTV klärt auf
Die Angst vor dem Coronavirus wächst. / Symbolbild (c) pixabay/matt_why_do_you_need_my_last_name

Nach mehr als 2.000 Fällen in Österreich und mehr als 200.000 Infizierten weltweit wird die Angst vor dem gefährlichen Coronavirus (SARS-CoV-2) immer größer. Der Österreichische Tierschutzverein klärt die wichtigsten Fragen für Haustierbesitzer. 

Anmerkung der Redaktion: Wir halten Sie auf dieser Seite regelmäßig über Neuigkeiten zum Thema „Coronavirus und Haustiere“ auf dem Laufenden. Egal ob Tier oder Mensch – lassen Sie uns in diesen schwierigen Zeiten zusammenhalten. Bitte passen Sie auf sich auf und informieren Sie sich auf dieser Seite sowie auf den Seiten der zuständigen Behörden und etablierten Medien über etwaige Veränderungen. 

Tiertragödie im Attergau

Gegen Ende der vergangenen Woche wurde die „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins von der Polizei zu einem Einsatz in St. Georgen im Attergau gerufen. Eine Frau soll ihre beiden Hunde schwer vernachlässigt haben. Da es sich dabei um American Stoffordshire-Terrier handelte, wollte die Exekutive sichergehen, dass Hunde-Profis sich des Falles annehmen.

Die Hunde erwiesen sich als freundlich. Das weibliche Tier war allerdings stark abgemagert und beide Vierbeiner stürzten sich auf das von unserer Tierrettung bereitgestellte Futter. Die Besitzerin war zum Zeitpunkt des Einsatzes von Tierrettung und Polizei nicht anzutreffen. Für die Hunde, die nun auf einem "Assisi-Hof" auf ein neues, liebevolles Zuhause warten, erfolgte die Rettung noch rechtzeitig. Nicht so jedoch für zwei australische Echsen, die ebenfalls in der Wohnung aufgefunden wurden.

Es handelt sich um Bartagamen, deren Zustand so schlecht war, dass Sie unverzüglich in die Obhut einer auf Exoten spezialisierten Tierärztin übergeben werden mussten. Der Befund bestätigte: „Die Haut ist sehr stark verändert im Sinne von mehreren nicht stattgefundenen Häutungen und Infektionen durch Bakterien und Pilze. Das klinische Bild weist auf eine schon länger andauernde nicht artgerechte Pflege der Tiere hin.“

Die Tiere wurden eingeschläfert, um ihnen weitere Qualen und Leiden zu ersparen. Gegen die Halterin wird vom Österreichischen Tierschutzverein und von Amts wegen Anzeige wegen vorsätzlicher Tierquälerei erstattet.

Dies ist die unbeachtete Schattenseite der Exotenhaltung. Die Tiere sind billig zu haben, doch über das nötige Fachwissen verfügen die wenigsten Halter. Da Schlange, Echse und Co. jedoch keinerlei Schmerzenslaute von sich geben, bleibt ihr Leiden oft über Monate hinweg unentdeckt. Exoten sterben einen lautlosen Tod. Angesichts des näher rückenden Weihnachtsfests appellieren wir: „Tiere sind fühlende Lebewesen. Ihre Haltung erfordert Zeit, Geld und Fachkenntnisse. Bitte kaufen und schenken Sie Tiere niemals spontan!“

Erklärung zum Foto: Das vordere Tier ist eine der vernachlässigten Bartagamen. Das hintere Tier ist völlig gesund.

Glyphosat – ein weiteres Gift in unserer Ernährung

Symbolbild © Pixabay

Unsere Nahrung wird immer giftiger. Fipronil, Glyphosat – fast täglich hört man in den Medien von neuen Skandalen, Erkenntnissen bzw. Gefahren oder zukünftigen Abstimmungen auf den verschiedensten politischen Ebenen.

Gerade jetzt im Herbst steht auf EU-Ebene die Abstimmung bevor, ob Glyphosat in der EU weiter zugelassen wird. Frankreich hat bereits angekündigt, bei dieser Abstimmung gegen die weitere Zulassung von Glyphosat zu stimmen. Österreich hat angekündigt, gegen eine erneute Zulassung zu stimmen.

Glyphosat 

Glyphosat wurde 1950 von Henri Martin erstmals synthetisiert. Der Agrarkonzern Monsanto testete ursprünglich in den 1960er Jahren verschiedenste Verbindungen zur Wasserenthärtung. Bei Tests zur Eignung als Herbizid fielen dabei manche Verbindungen positiv auf und Monsanto ließ Glyphosat 1971 als Herbizid patentieren. Schon 1974 kam die Substanz in Form des Mittels „Roundup“ auf den Markt. Bis 1990 wurde Glyphosat primär zur Unkrautbekämpfung vor der Aussaat genutzt. Durch genetische Veränderungen von Nutzpflanzen – diese weisen eine Glyphosatresistenz auf – konnte von da an auch während des gesamten Pflanzenwachstums das Herbizid eingesetzt werden. Derzeit ist Glyphosat weltweit das mit Abstand am meisten eingesetzte Herbizid.

Wirkungsweise

Biochemisch betrachtet blockiert Glyphosat ein Enzym bei Pflanzen und bei den meisten Mikroorganismen, welches für die Synthese von notwendigen Aminosäuren notwendig ist. Ohne diese stirbt der Organismus ab. Dieses Enzym kommt nur bei Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen vor, weshalb von einer geringen Toxizität von Glyphosat für Tiere ausgegangen wurde. Natürlich wurde die Wirkung auf Nichtzielorganismen umfangreich von den verschiedensten Großorganisationen wie EU, WHO, etc. getestet. In erster Instanz wurden dabei keine Gesundheitsrisiken festgestellt. NGOs wie Greenpeace vertraten von Anfang an den Standpunkt, dass Glyphosat erhebliche Risiken für Mensch und Umwelt berge. Seither erschienen viele Arbeiten bezüglich der Toxizität von Glyphosat, die diese sowohl belegen als auch widerlegen. Erwähnt werden muss aber, dass in etwa gut die Hälfte aller veröffentlichten Studien von den Herbizidherstellern selbst in Auftrag gegeben worden sind. Es verwundert diesbezüglich nicht, dass diese Studien natürlich unterstreichen, dass keine Gefahr von Glyphosat ausgeht. 2015 schließlich stufte die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der WHO Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ und als DNA-schädigend ein. Und Stoffe, die die DNA schädigen, stellen auch in geringer Dosis ein Risiko dar. So müssen aktuelle Untersuchungen, wie etwa der Glyphosatgehalt in österreichichen Bieren, ganz anders bewertet werden.

Belastung durch Glyphosat

GLOBAL 2000 testete 2017 neun österreichische Biersorten, wobei in vier davon Glyphosat nachgewiesen wurde. Zwar bewegten sich die Werte nur knapp über der Nachweisgrenze von 2 μg/l, nichtsdestotrotz verdeutlichen solche Untersuchungen, dass man heutzutage Glyphosat überall antrifft. Doch nicht nur in Bier finden sich Rückstände von Glyphosat. Konsumenten werden auch durch Rückstände in anderen Alltagsprodukten belastet. In Getreideprodukten wie Brot, in Wein oder sogar in Gesundheitsprodukten wie Tampons wurde in der Vergangenheit Glyphosat gefunden. Bedenkt man die Menge von 300 Tonnen Glyphosat, die jährlich in Österreich eingesetzt wird, muss jedem klar sein, dass es zu einer gewissen Hintergrundbelastung kommen kann. Selbst Getreide, welches nicht mit Glyphosat behandelt wurde, kann Rückstände von diesem aufweisen. Dies gilt natürlich auch für viele andere Naturprodukte wie etwa Honig.

Eine solche unwissentliche allgegenwärtige Belastung wird Konsequenzen haben, die beim derzeitigen Wissensstand nicht abzuschätzen sind. Dies und das Problem Glyphosat-freie Lebensmittel zu erzeugen, spricht nach Meinung des Österreichischen Tierschutzvereins klar für ein Verbot von Glyphosat.

Internationale Probleme

In Anbetracht der in Österreich vorherrschenden Belastungen, können wir uns derzeit allerdings noch glücklich schätzen. In Argentinien, wo wie in den USA vor allem genveränderte Pflanzen angebaut werden und auf einen massiven Chemieeinsatz gesetzt wird, treten gehäuft Probleme durch den enormen Pestizideinsatz auf. 60 % der landwirtschaftlichen Flächen Argentiniens werden für den Sojaanbau genutzt. Waren 1996 noch drei Liter Pestizide pro Hektar üblich, so steigerte sich der Bedarf bis 2012 auf das Vierfache. Das Viertel Ituzaingó Anexo der Stadt Cordoba ist fast vollständig von Sojafeldern umgeben. Insofern verwundert es nicht, dass im Vergleich zum argentinischen Durchschnitt dort die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken 41-mal höher liegt. Schnell kam der Verdacht auf, dass die Pflanzenschutzmittel die Ursache dafür sind. 2012 wurden sogar ein Pilot und zwei Sojaproduzenten vor Gericht verurteilt, da sie zu nahe an Siedlungsgebieten Pestizide versprüht hatten.

Zulassung von Glyphosat in der EU

Demnächst steht auf EU-Ebene die Entscheidung an, ob Glyphosat für eine weitere Periode zugelassen wird. Hoffen wir, dass die EU zu dem Schluss kommt Glyphosat nicht erneut zuzulassen.

9 Sommerhitze-Tipps für Ihren Hund

Wir haben die besten Sommerhitze-Tipps für Ihren Hund. Symbolbild © Pixabay

Der Sommer steht vor der Tür und das bedeutet an vielen Tagen auch: Hitze, Hitze, Hitze! Wir haben 9 Tipps, wie Sie Ihrem Vierbeiner die „Hundstage“ erleichtern können:

Das Christkind bringt keine Tiere

Patenschaft verschenken
Max
Alle Jahre wieder werden in Österreich zahlreiche Haustiere zu Weihnachten verschenkt. Leider finden sich viele davon kurz darauf in überfüllten Tierheimen wieder oder werden einfach ausgesetzt. Der Österreichische Tierschutzverein macht deutlich: Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke. Tierpatenschaften wie z.B. für die Kuh Esther, Hündin Lilly oder Kater Fritzi stellen eine schöne Alternative für Menschen dar und gelten zudem als besonders tierfreundliches Weihnachtsgeschenk. Patenschaft verschenken

Tag der Offenen Tür am Assisi-Hof in Oberösterreich

Wir laden euch herzlich ein auf unseren Assisi-Hof! Wer immer schon einen Blick hinter die Kulissen eines Tierschutzhofes werfen wollte, hat am Samstag, den 5. Oktober von 12.00 bis 17.00 Uhr die Möglichkeit dazu: der Österreichische Tierschutzverein öffnet die Pforten seines Assisi-Hofes in Frankenburg.

Dein Einsatz für die Vögel

Der Winter stellt viele Tiere auf die Belastungsprobe – so auch jene Vögel, die den Winter bei uns verbringen. Jetzt freuen sich Rotkehlchen, Finken, Amseln und Co. über deine Unterstützung. Dabei gilt es aber unbedingt, folgende Punkte zu beachten:

1.) Die meisten unserer gefiederten Freunde kommen zwar grundsätzlich ohne unser Zutun aus – dennoch greift man ihnen unter die Flügel, wenn man ihnen im Winter Futter bereitstellt. Denn sobald Eis und Schnee den Boden bedecken, macht sich das natürliche Nahrungsangebot rar.

2.) Bitte füttere den Vögeln kein Brot! Dieses kann im Darm des Tieres zu lebensbedrohlichen Gärungsprozesse führen. Greife stattdessen zu einer Mischung aus Sonnenblumenkernen, Getreideflocken, Rosinen und Äpfeln. Dieses Futter deckt das Nahrungsspektrum vieler Arten ab. Du lockst damit sowohl Körnerfresser wie Finken und Sperlinge, als auch Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Zaunkönig, Heckenbraunelle und Amseln an.

3.) Das Futter sollte unbedingt trocken sein und bleiben. Die Bakterien durch Schimmel und Co. sind, wie schon beschrieben, auch für Vögel giftig.

4.) Käse, Wurst und Butter müssen genauso wie gesalzene und gewürzte Essensreste unbedingt vermieden werden.

5.) Futterhäuschen verhindern, wenn sie hoch genug und ohne Zugang für andere Tiere aufgehängt werden, dass das Futter mit Kot in Kontakt kommt. Das minimiert das Risiko der Krankheitsverbreitung. Trotzdem sollte das Häuschen regelmäßig gereinigt werden. Das Haus sollte zudem nicht zu klein sein, um aggressives Verhalten der Futtergäste möglichst zu vermeiden. Damit Vögel, nicht am Fenster aufprallen,sollte von Glasflächen mindestens zwei Meter Abstand gehalten werden.

6.) Im Frühjahr, also etwa ab März oder April (je nach Wetterlage) solltest du das Füttern einstellen, da die Jungvögel nun von den Altvögeln vor allem proteinreiche Nahrung in Form von Insekten brauchen. Klassisches Vogelfutter kann zu einer Unterernährung führen. Willst du die gefiederten Freunde jedoch auch in den warmen Monaten unterstützen, so bietet sich eine Wassertränke an.

Foto: Sebastian Url

Übergewicht bei Haustieren – ein Wohlstandsproblem?

Symbolbild © Pixabay

Viele Haustierhalter kennen Haustiere, die zu dick sind. Fast jeder zweite Vierbeiner leidet unter der Wohlstandskrankheit Nr. 1 – dem Übergewicht. Zu viel Futter und zu wenig Bewegung machen ein Haustier träge und dick. Das ist auf Dauer ungesund und kann zu erheblichen Beschwerden wie etwa Diabetes, Herz-Kreislaufproblemen, Gelenksbeschwerden und Atemproblemen führen. All dies mindert die Lebensqualität von Haustieren erheblich.
Als die Vorfahren unserer Haustiere noch in freier Wildbahn lebten, bildeten sie in Zeiten des Nahrungsüberschusses sehr leicht Körperfett, um in Zeiten des Nahrungsmangels nicht zu verhungern. Heute jedoch gibt es dieses Problem für unsere Haustiere nicht mehr. Jeden Tag werden sie mit nährstoffreichem Futter versorgt, bewegen sich aber viel weniger und müssen keine Hungerperioden erleiden. Aus diesem Grund kommt es laufend zur Bildung von Körperfett und dadurch zu Übergewicht. Doch nicht nur Bewegungsmangel und zu viel Futter sind dafür verantwortlich, sondern auch die Zusammensetzung des Futters spielt eine wesentliche Rolle. Wenn die Nahrung aus zu viel Kohlenhydraten besteht, lagert das Tier leichter Fettdepots ein. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass das Tier unter einer Schilddrüsen-Unterfunktion leidet und deshalb zu viel Fett anlegt. Dies ist mit dem Tierarzt abzuklären.

Übergewichtig?

Zu allererst kann man ganz einfach den „Streicheltest” anwenden. Sollten die Hüften und die Rippen nicht mehr zu sehen bzw. zu ertasten sein, ist das Tier vermutlich zu dick. Bei Kleintieren, wie zum Beispiel Kaninchen, bildet sich am Hals ein sogenannter „Kragen”. Gewissheit bringt auf jeden Fall der Gang zum Tierarzt.

Hilfe gegen das Übergewicht!

Es sollten nicht plötzlich ganze Mahlzeiten ausgelassen oder dem Haustier nur mehr die Hälfte des Futters vorgesetzt werden. In erster Linie soll ein Ausgleich zwischen Futterzufuhr und Bewegung geschaffen werden. Der Gang zum Tierarzt sollte an dieser Stelle nicht verabsäumt werden. Dieser kann eine spezielle Diätkost empfehlen, die dem Tier beim Abnehmen hilft und zeitgleich einer Mangelernährung vorbeugt. Eine Alternative zur klassischen Fütterung stellt das BARFEN dar. Bei dieser Rohfutterkost bilden rohes Fleisch, Fisch und Gemüse die Grundlage der Ernährung für Hunde, aber auch Katzen. Für Nagetiere bietet sich an, weniger Kraftfutter, dafür mehr Gemüse und Grünfutter bereitzustellen.

Übergewicht vermeiden!

Wer die Balance zwischen Energiezufuhr und Bewegung halten kann, tut seinem Haustier Gutes. Zusätzlich sollte man dem Haustier keine Tischabfälle und zu viele andere Leckerlis geben. Zwischendurch beim Training ist eine Belohnung aber ok. Diese kann dann anschließend einfach von der darauffolgenden Mahlzeit abgezogen werden.

Die unterschätzte Gefühlswelt der Fische

Fische
Symbolbild © Pixabay

Kein anderes Lebewesen bewegt sich so anmutig durchs Wasser, wie der Fisch. Die Fähigkeit zu kognitiven Leistungen und Gefühlen wird ihm aber leider oft abgesprochen. Dabei belegen viele Studien das Gegenteil: Fische sind Wesen mit komplexen Empfindungen. Der Österreichische Tierschutzverein weiß, warum Fische zu den wohl unterschätztesten Tieren überhaupt gehören.