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„Assisi-Hof“ Tierrettung permanent im Einsatz: Hilfe für Waldkauz

„Assisi-Hof“ Tierrettung permanent im Einsatz: Hilfe für Waldkauz

 

Zur Zeit kommt die „Assisi-Hof“ Tierrettung kaum zur Ruhe. Nachdem die Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins erst vor wenigen Tagen einer jungen Gams zu Hilfe geeilt war, wurde heute ein Waldkauz gerettet.

Spaziergänger hatten einen vermutlich verletzten Waldbewohner in Guggenthal gesichtet und die Berufsfeuerwehr verständigt. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit der „Assisi-Hof“ Tierrettung mit Einsatzkräften und Behörden wurde der Kauz schnell gefunden und den Mitarbeitern der Tierrettung übergeben. Unsere Tierärztin konnte glücklicherweise keine Knochenbrüche feststellen, der Vogel scheint leichte Prellungen und einen Schock zu haben. Zur Beobachtung und Pflege wird der Kauz nun einige Tage auf dem „Franz von Assisi-Hof III“ bei Mondsee verbringen, bis er wieder ausgewildert werden kann.

Die „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins ist zu jeder Tages- und Nachtzeit unermüdlich im Einsatz, bei jedem Wetter, an 365 Tagen im Jahr. Nach ihrer tierärztlichen Behandlung werden die Tiere auf einem der „Franz von Assisi-Höfe“ liebevoll gepflegt. Wenn möglich werden die Tiere danach wieder an ein neues, liebevolles Zuhause vermittelt bzw. ausgewildert. In jedem Fall sind die Rettungsteams darum bemüht, Tierleid in jeglicher Form zu mildern bzw. abzustellen. Davon profitieren Wild- und Haustiere – egal welcher Art und Größe – tagtäglich!

Tiermesse Exotica: Österreichischer Tierschutzverein äußert Kritik

 

 

 

Österreichischer Tierschutzverein kritisiert Reptilienmesse Exotica

Leider nimmt die Beliebtheit sogenannter exotischer Haustiere stetig zu. Die Problematik dabei: Schlangen und Co. sind zwar ziemlich günstig auf Messen wie der Exotica zu erwerben, ihre artgerechte Haltung ist jedoch deutlich kostenintensiver. Vielen Käufern ist das nicht bewusst.

Die artgerechte Haltung von Gekkos, Spinnen, usw. ist außerdem sehr schwierig. Erkrankungen bei Reptilien sind, anders als bei Säugetieren, für Laien schwer festzustellen, da die Tiere generell selten Laute von sich geben. Viele Reptilien sterben über Monate einen stummen, hilflosen Tod.

Viele Besitzer fühlen sich irgendwann überfordert und setzen die Tiere dann aus. Die „Franz von Assisi-Höfe“ des Österreichischen Tierschutzvereins und viele Tierheime im ganzen Land laufen über, weil den Menschen nicht klar ist, dass z.B. Schlangen viele Meter lang werden.

Deshalb sollte eine Kaufentscheidung wohlüberlegt sein und auf keinen Fall spontan getroffen werden. Die Exotica wirbt jedoch mit einer zweistündigen Schulung in Terraristik und erweckt so den Eindruck, dass in dieser kurzen Zeit alles zu erlernen sei, was nötig ist. Das dient der Verkaufsförderung. Die vielen Tiere werden in winzigen Plastikcontainern aufbewahrt und werden ständig hochgenommen und inspiziert. Sie stehen unter großem Stress, den viele von ihnen nicht überleben.

Der Österreichische Tierschutzverein appelliert an wahre Tierfreunde: Erfreuen Sie sich an den Schlangen, Fröschen und Spinnen am Besten im Rahmen einer Naturdokumentation im Fernsehen oder in den heimischen Wäldern und bleiben Sie einer solchen kommerziellen Veranstaltung fern!

 

 

 

Junge Gams in großer Not: „Assisi-Hof“ Tierrettung unermüdlich im Einsatz

Junge Gams in großer Not: „Assisi-Hof“ Tierrettung unermüdlich im Einsatz

Vor einigen Tagen wurde der Österreichische Tierschutzverein erneut zu einem Notfall gerufen. Spaziergänger hatten eine junge Gams apathisch in einer Wiese liegend gefunden. Die Tierfreunde brachten das arme Jungtier in ihre warme Stube und riefen die „Assisi-Hof“ Tierrettung zu Hilfe. Als der ÖTV-Tierretter eintraf, konnte die Gams vorübergehend wieder auf eigenen Beinen stehen. In dem speziell ausgebauten Fahrzeug wurde das geschwächte Tier sofort zu einer Tierärztin des Österreichischen Tierschutzvereins gebracht, wo eine starke Unterkühlung und Unterernährung festgestellt wurde. Offenbar wirkt sich der lange Winter besonders für die Jungtiere nachteilig aus. Trotz der schnellen Hilfe und bester ärztlicher Betreuung war die Gams leider zu schwach und verstarb an Ort und Stelle.

Die „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins ist zu jeder Tages- und Nachtzeit unermüdlich im Einsatz, bei jedem Wetter, an 365 Tagen im Jahr. Nach ihrer tierärztlichen Behandlung werden die Tiere auf einem der „Franz von Assisi-Höfe“ liebevoll gepflegt. Wenn möglich werden die Tiere danach wieder an ein neues, liebevolles Zuhause vermittelt bzw. ausgewildert.

Cindy auf dem Weg der Besserung – Liebevolle Pflege und Kompetenz auf „Assisi-Höfen“ zeigen Wirkung

Tierwaise „Cindy“ auf dem Weg der Besserung – Liebevolle Betreuung und Kompetenz auf den „Assisi-Höfen“ zeigen Wirkung

Die Mischlingshündin, deren Frauchen kürzlich tragisch ums Leben kam, wurde von der „Assisi-Hof“ Tierrettung abgeholt, tierärztlich versorgt und auf einem „Franz von Assisi-Hof“ des Österreichischen Tierschutzvereins untergebracht. Obwohl die Hündin mit ihren drei Jahren noch ein langes Leben vor sich hat, ist sie derzeit von den Ereignissen und dem Ortswechsel so traumatisiert, dass sie noch nicht vergeben werden kann. Uwe Gottschalk von der „Assisi-Hof“ Tierrettung und die Hundetrainerin Sonja Trailovic vom Österreichischen Tierschutzverein versuchen nun, Cindy langsam an fremde Personen, Orte und Situationen zu gewöhnen. Die Hündin kannte bisher nur den Hof, auf dem sie Zuhause war, und ihr Frauchen. Langsam bessert sich Cindy´s Zustand und lange Spaziergänge helfen ihr, sich zu entspannen und Vertrauen zu fassen.

Die „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins ist zu jeder Tages- und Nachtzeit unermüdlich im Einsatz, bei jedem Wetter, an 365 Tagen im Jahr. Wenn möglich werden die Tiere nach notwendiger Behandlung und Pflege wieder an ein neues, liebevolles Zuhause vermittelt bzw. ausgewildert. In jedem Fall sind die Rettungsteams darum bemüht, Tierleid in jeglicher Form zu mildern bzw. abzustellen. Davon profitieren Wild- und Haustiere – egal welcher Art und Größe – tagtäglich!

 

„Assisi-Hof“ – Tierrettung hilft Tierwaisen nach tragischem Tod des Frauchens

„Assisi-Hof“ Tierrettung hilft Tierwaisen nach tragischem Tod des Frauchens

Vor einigen Tagen wurde die „Assisi-Hof“ Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins von der Polizei um dringende Hilfe gebeten. Eine Frau aus Oberösterreich kam unter bisher ungeklärten Umständen bei einem Wohnungsbrand tragisch ums Leben. Ihre Mischlingshündin und 8 bis 10 Katzen blieben Gott sei Dank unversehrt zurück. Da vorerst keine Angehörigen bekannt waren und sich niemand für die Versorgung der Tiere zuständig fühlte, kümmerte sich der Österreichische Tierschutzverein sofort um die Vierbeiner. Cindy  wurde umgehend von unserer Tierrettung abgeholt, vorsorglich von unserer Tierärztin untersucht und auf einen unserer „Franz-von-Assisi-Höfe“ gebracht.

Die Mischlingshündin ist ca. drei Jahre alt und momentan verständlicherweise sehr verstört. Bisher kannte sie nur ihr Frauchen und den heimatlichen Hof. Alles Fremde jagt ihr Angst ein und sie versucht ständig, das Gelände zu verlassen, um nach Hause zu gelangen.

Inzwischen haben sich die Nachbarn der Dame gemeldet und ausgesagt, dass die Katzen immer schon auch von ihnen versorgt wurden und sie daher auch weiterhin deren Versorgung übernehmen würden. Der Österreichische Tierschutzverein begrüßt dies, da es für die Katzen besser ist, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben.

 

Sicherheit bei Jagd verbessern: Österreichischer Tierschutzverein bringt Anträge ein

Nachdem eine hitzige Diskussion um ein mögliches Alkoholverbot bei der Jagd und das für Jäger nicht nötige psychologische Verlässlichkeitsgutachten entbrannte, setzt der Österreichische Tierschutzverein nun Schritte in Richtung einer Gesetztesänderung.

Das Jagdgesetz selbst ist Ländersache, weshalb in jeder Landesregierung der Antrag eingebracht werden muss, ein gesetztliches Alkoholverbot für die Ausübung der Jagd zu erlassen. Zwar verbieten die einzelnen Jagdverbände über interne Verhaltensregeln, alkoholisiert auf die Jagd zu gehen, jedoch werden keine präventiven Kontrollen durchgeführt.

Der Bund erlässt das Waffengesetz, daher wird beim Parlament der Antrag eingebracht, es dahingehend abzuändern, dass auch Jäger einen  psychologischen Verlässlichkeitstest bestehen müssen. Die öffentliche Sicherheit hängt jedoch auch in Österreich davon ab, wer mit tödlichen Schusswaffen hantieren darf!

Bitte unterstützen Sie den Österreichischen Tierschutzverein bei diesen Vorhaben, indem Sie unsere Petition unterzeichnen und zusätzlich Druck ausüben.

Österreichischer Tierschutzverein unterstützt Initiative zur Abschaffung der Hundesteuer

Die Anfang der Woche gestartete Initiative zur Abschaffung der Hundesteuer der Tierfreunde Österreich wird vom Österreichischen Tierschutzverein begrüßt und auf voller Linie unterstützt. Seit vielen Jahren tragen Hundehalter diesbezüglich Beschwerden an uns heran. Es ist ein Skandal, dass in unserer kalten und hektischen Welt viele Pensionisten, für die der Hund der einzige Sozialkontakt ist, sich diesen "Luxus" nicht mehr leisten können.

Menschliches Elend ist jedoch nur die eine Seite. Viele Tierhalter werden durch die eklatanten Erhöhungen der Hundesteuer dazu gezwungen, ihre Tiere abzugeben. Diese landen dann z.B. auf unseren ‘Assisi-Höfen' oder in Tierheimen. Auch dränge die hohe finanzielle Belastung viele Hundehalter in die Illegalität, sodass der Hund nicht gemeldet und registriert werde.
Der positive Effekt von Hunden auf die Entwicklung von Kindern und auch im Büro (wenn alle Mitarbeiter einverstanden sind), sei längst erwiesen und daher seien Hunde für die Gesellschaft wichtig und ihre Halter sollten nicht mit Steuern bestraft werden.

Insgesamt wäre die Abschaffung der Hundesteuer ein großer Fortschritt in Österreich. Es sind alle Hundehalter aufgefordert, die Petition unter www.stoppt-die-hundesteuer.at zu unterzeichnen.

Österreichischer Tierschutzverein rettet Rehkitz, da Behörden und Jäger sich nicht zuständig fühlten

Vor Kurzem machte die Tierfreundin Anita H. aus Korneuburg in ihrem Garten eine ungewöhnliche Entdeckung. Durch das Gebell ihrer Hunde aufmerksam geworden, blickte sie aus dem Fenster und sah ein junges Reh, das von den Hunden nicht beeindrucken ließ. Frau H. ging hinaus, näherte sich dem Tier und es ließ sich sogar streicheln!

Gott sei Dank schien das Reh unverletzt zu sein, doch Bambi machte keinerlei Anstalten, wieder zu gehen. So rief die Tierfreundin bei der zuständigen Amtstierärztin an und wollte wissen, was weiter geschehen solle. Als Auskunft bekam sie, dass der junge Bock vielleicht Raps gefressen habe und sich daher wohl seltsam verhalte. Von der Gemeinde wurde Anita H. an den zuständigen Jäger verwiesen, der ebenfalls keinen Grund sah, einzuschreiten.

In Sorge um das offenbar zahme Tier, kontaktierte die Tierfreundin. den Österreichischen Tierschutzverein, der sofort seine „Assisi-Hof“-Tierrettung losschickte und das verstörte Wildtier auf einen seiner „Franz von Assisi-Höfe“ zur Beobachtung und Pflege brachte, wo es vorerst bleibt. Der Verdacht, dass der junge Bock von Menschenhand aufgezogen worden war, bestätigte sich dort. Das Jungtier fiepte vor Einsamkeit, wenn sich unsere Tierpfleger wieder entfernten und fraß nur in deren Anwesenheit. Welch gedankenloser Mensch erzieht ein Wildtier zur Abhängigkeit vom Menschen und setzt es dann mitten im Winter bei hoher Schneelage aus? Ohne das beherzte Eingreifen des Österreichischen Tierschutzvereins wäre das arme Tier zum Hungertod verurteilt gewesen. Statt dessen ist es jetzt in guten Händen auf einem „Assisi-Hof“.

 

Jagdunfälle häufen sich: Wir fordern eine Null-Promillegrenze bei der Jagdausübung

Seit Beginn der Jagdsaison kommt es wieder vermehrt zu tragischen "Verwechslungen". Ein im Dunkeln "versehentlich" geschossenes Fohlen, ein Schuss in ein Wohnzimmerfenster anstelle auf ein Reh – für Jagdunfälle gibt es viele Ursachen. Ein bekanntes Problem: Alkohol.

Nach der haarsträubenden Tierquälerei an einem kranken Rehbock auf Privatgrund (gegen den vom Österreichischen Tierschutzverein angezeigten tatverdächtigen Jäger laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft) reißen die dramatischen Vorfälle im Zusammenhang mit Waidmännern nicht ab. Ein Schuss in ein Fenster anstatt auf ein Reh oder ein erschossener Golden Retriever, der danach in einem Fuchsbau versteckt wurde, lösen beim nicht-jagenden Teil der Bevölkerung blankes Entsetzen aus.

Für den vorläufig unrühmlichen Höhepunkt sorgte nun ein Jäger in Oberösterreich, der ein 15.000 EUR teures Rassefohlen mit einem Wildschwein verwechselte und den Abzug drückte. Das Tier konnte nicht mehr gerettet werden und musste von seiner Besitzerin eingeschläfert werden. Allein im letzten Monat wurden gleich mehrere, zum Teil schwere, Jagdunfälle bekannt, bei denen auch Menschen verletzt wurden.

Für Unfälle bei der Jagdausübung gibt es mehrere Ursachen: Unerfahrene Jäger haben oft die sog. "Jagdhitze": übereifrig werden sicherheitstechnische Aspekte außer Acht gelassen. Neben Unachtsamkeit führt auch schlechtes Sehen aufgrund von Überalterung in der Jägerschaft zu tragischen Unfällen.

Der Blick eines Jägers wird aber leider allzu oft aus einem anderen Grund getrübt: Alkohol. Flachmänner mit Jagdmotiven sind ebenso bekannt wie leere Alkoholflaschen in der Umgebung von Hochsitzen – ein beliebtes Mittel, um sich beim Ansitzen "von innen" zu wärmen. Auch bei Gesellschaftsjagden ist häufig Hochprozentiges im Spiel. Die Folge: Jagdunfälle und die Gefahr, sich selbst und andere Personen schwer zu verletzen, steigen enorm an; Tiere werden nicht sauber getroffen und müssen unnötig leiden. Für den Österreichischen Tierschutzverein steht fest: Die Kombination Alkohol und Schusswaffen stellt eine Lebensgefahr für Mensch und Tier dar.

Aus diesem Grund fordert der Österreichische Tierschutzverein:

  • Festlegung einer Null-Promille Grenze bei der Jagd in den einzelnen Jagdlandesgesetzen; ein Zuwiderhandeln muss den Entzug der Jagdkarte zur Folge haben;
  • Verpflichtender Alkotest nach Jagdunfällen;
  • Psychologische Überprüfung von angehenden Jägern;
  • Regelmäßige Augenkontrolle bei Jägern ab einem Alter von 50 Jahren

Die sich – trotz unterschiedlicher Landes-Jagdgesetze – wiederholenden gesetzlichen Voraussetzungen für den Entzug der Jagdkarte – nämlich das Fehlen der sog. "Verlässlichkeit" bzw. "unvorsichtiges Führen der Waffe" – reichen in der Regel nicht aus, um alkoholisierten Jägern gleich beim ersten Mal die Jagdkarte entziehen zu können; erst bei gravierendem Fehlverhalten oder mehrmaligem Jagen unter Alkoholeinfluss wird es in der Praxis zum Entzug der Jagdkarte kommen. Das begünstigt Jagdunfälle unter Alkoholeinfluss und gefährdet die allgemeine Sicherheit.

Nur die klare gesetzliche Festschreibung einer Null-Promille-Grenze in allen Landesjagdgesetzen samt Jagdkartenentzug bei Verstoß dagegen, könnte Abhilfe schaffen. Dies würde auch dem allgemeinen Sicherheitsbedürfnis in Bezug auf den Waffenbesitz von Privatpersonen Rechnung tragen und viel Tierleid ersparen.

Österreichischer Tierschutzverein hilft junger Familie in großer Not

Die Geschichte geht einem unter die Haut: Kürzlich erzählte eine verzweifelte Frau unter Tränen von den vielen Schicksalsschlägen, die ihr in den letzten Monaten widerfahren waren und bat um Aufnahme ihrer Hündin.

Seit Frau F. die Scheidung eingereicht hatte, blockierte ihr Mann das Verfahren, bedrohte und verfolgte sie. Diese psychische Belastung und ihr anstrengender Job in der Gastronomie bewirkten bei ihr ein Burn-out Syndrom und führten letztendlich dazu, dass Frau F. ihren Arbeitsplatz verlor.

Zusätzlich meldete der Vermieter Eigenbedarf an. Da die Wohnungssuche der arbeitslosen und psychisch erkrankten Frau mit Kind und Hund erfolglos blieb, wurden die drei kurzerhand auf die Straße gesetzt. Glücklicherweise konnte Familie F. in einer Notwohnung der Gemeinde Hallein unterkommen, doch ihre geliebte Hündin Gina, ein Golden Retriever-Mischling, war dort nicht erlaubt. Um nicht obdachlos zu werden, musste die Familie sich schweren Herzens von Gina trennen. Doch wohin mit ihr?

Als Frau F. sich beim Österreichischen Tierschutzverein meldete, hatte sie bereits mehrere Tierheime in Salzburg Stadt und Land kontaktiert, doch erfolglos. Niemand konnte oder wollte der verzweifelten Frau helfen. Obwohl der Österreichische Tierschutzverein keinerlei Unterstützung von öffentlicher Hand erhält, mussten wir dieser Familie einfach helfen. Wir wissen, dass hinter jedem Tier-Schicksal ein menschliches Schicksal steht. Getreu dem Vereinsmotto "Wir helfen wirklich", wurde die 4-jährige, freundliche Hündin abgeholt und auf einem "Franz von Assisi-Hof" des Österreichischen Tierschutzvereins untergebracht, wo sie auf eine neue Familie wartet, die ihr ein gutes Zuhause bietet.

Informationen zu Gina unter 0664/22 10 717