Start Tierschutz weltweit Delfinarien: Das stille Leiden in Gefangenschaft!

Delfinarien: Das stille Leiden in Gefangenschaft!

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Nach wie vor gibt es in Europa über 30 Delfinarien, wo Tiere meist unter dem Deckmantel des Artenschutzes und der Forschung gehalten werden. In Wahrheit sind Delfinarien jedoch nichts anderes als Gefängnisse, in denen die intelligenten und sensiblen Meeressäuger ein trauriges Dasein in engen und kargen Betonbecken fristen, zunehmend auffällige Verhaltensweisen entwickeln und rein der Bespaßung des Menschen dienen.

Wir möchten ein paar Fakten mit euch teilen, weshalb Delfinarien niemals artgerecht sein können:

  • Delfine haben ein sehr großes Bewegungsbedürfnis und legen in freier Wildbahn täglich hunderte Kilometer zurück. Ein Delfinarium kann nicht ansatzweise mit dem natürlichen Umfeld „Ozean“ mithalten. – weder in der Größe, Tiefe, Vielfalt im Artenreichtum oder im Nahrungsangebot

 

  • In freier Wildbahn leben Delfine in hochkomplexen sozialen Beziehungen. Sie haben ein stark ausgeprägtes Ich-Bewusstsein und ein starkes Zugehörigkeitsgefühl zu ihren Familien. In Gefangenschaft werden Delfingruppen meist künstlich zusammengestellt, was oft zur Folge hat, dass die eigentlich wenig ausgeprägte Rangordnung in eine Hackordnung umschlagen kann.

 

  • Delfine sind sehr geräuschempfindlich. In einem Delfinarium sind sie neben den üblichen Lärmemissionen (Besucher, Lautsprecher) auch dem permanenten Lärm der laufenden Unterwasserpumpe ausgesetzt. Dieser Lärm bedeutet für die Tiere Stress! Die hohe Stressbelastung führt meist dazu, dass das Immunsystem der Tiere langfristig geschwächt wird.

 

  • Viele Delfine in Gefangenschaft leiden an chronischen Krankheiten und haben eine deutlich geringere Lebenserwartung als Tiere in freier Wildbahn.

 

  • Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass es für die Tiere unmöglich ist, sich an ein Leben in Gefangenschaft zu gewöhnen und Nachzuchten meist nicht gelingen. Die Folge daraus ist, dass Delfinarien ihre Bestände immer wieder mit Wildfängen aufstocken.

 

  • Delfine erhalten in Gefangenschaft oft Medikamente und Psychopharmaka, um ihr Leben inmitten trostloser Betonwände einigermaßen erträglich zu machen.

Aus diesem Grund können wir nur appellieren: Bitte besucht keine Delfinarien oder andere Meereszoos! – Denn damit wird dieses Tierleid nur weiterhin unterstützt.